Seite 11 von 15
Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 2. Mai 2017, 21:26
von Anonymus-003
Hallo Bene86!
Code: Alles auswählen
Er meinte auch, dass BSD bei vielen Internisten ein rotes Tuch wäre, da schwierig zu beurteilen und jeder wohl schon einen Patienten hatte, welcher an BSDKrebs verstarb.
Bei dem ersten Punkt gebe ich Dir Recht. Ist schwierig zu beurteilen. Bei dem zweiten leider nicht. Denn sollte es so sein, wären viele Ärzte viel hellhöriger! Ist zumindest meine Meinung.
Alles gute für die Endosono!
Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 2. Mai 2017, 21:32
von Bene86
derMannohnePlan hat geschrieben:Hallo Bene86!
Code: Alles auswählen
Er meinte auch, dass BSD bei vielen Internisten ein rotes Tuch wäre, da schwierig zu beurteilen und jeder wohl schon einen Patienten hatte, welcher an BSDKrebs verstarb.
Bei dem ersten Punkt gebe ich Dir Recht. Ist schwierig zu beurteilen. Bei dem zweiten leider nicht. Denn sollte es so sein, wären viele Ärzte viel hellhöriger! Ist zumindest meine Meinung.
Alles gute für die Endosono!
Danke!
Aber nach 1 Jahr hätte sich doch ein Tumor stärker bemerkbar gemacht?!
Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 2. Mai 2017, 21:40
von Anonymus-003
Du hast keinen Tumor!
Du hast doch ein MRT bereits gemacht soweit ich mich erinnere. Ich glaube nicht dass man bei der Befundung eine Raumforderung übersehen hätte. Das ist echt sehr unwahrscheinlich. Denn bei der MRT-Befundung schaut man sich nicht nur eine Aufnahme an, sondern jede Sequenz. Somit schaut sich der Radiologe mindestens 3 x die Aufnahmen an.
LG
Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 2. Mai 2017, 21:44
von Bene86
derMannohnePlan hat geschrieben:Du hast keinen Tumor!
Du hast doch ein MRT bereits gemacht soweit ich mich erinnere. Ich glaube nicht dass man bei der Befundung eine Raumforderung übersehen hätte. Das ist echt sehr unwahrscheinlich. Denn bei der MRT-Befundung schaut man sich nicht nur eine Aufnahme an, sondern jede Sequenz. Somit schaut sich der Radiologe mindestens 3 x die Aufnahmen an.
LG
Uff thx für dein Feedback! Ja hab ich. Sorry, bin mal wieder am hyperchondern.
LG
Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 3. Mai 2017, 08:44
von nick0609
Bene86 hat geschrieben:
Danke!
Aber nach 1 Jahr hätte sich doch ein Tumor stärker bemerkbar gemacht?!
Wenn du einen Tumor hättest (!) dann wärst du schon lange tot! Ein Tumor der BSD macht erst (!) Symptome wie Fettstuhl, Bauchschmezen / Rückenschmerzen, Gewichtsverlust, Gelbsucht, akute Pankreatitis etc. wenn er weit FORTGESCHRITTEN ist! Dann ist der Kollege auf eine so beträchtliche Größe gewachsen, dass er sichtbar ist und in der Regel schon andere Organe verdrängt bzw. infiltriert hat und Metastasen gebildet hat - Sprich man hätte diesen schon lange gefunden und du hättest maximal noch ein paar Monate gehabt und dir ginge es von Tag zu Tag schlechter, du hättest Schmerzen bis der Arzt kommt, usw.!!!
Wirf diesen Gedanken über Bord! Und selbst wenn es so wäre und man ihn gefunden hätte - dann kann man es eh nicht ändern!
Ich habe für meine Teil gemerkt, dass bei mir viel (unbewusster) Stress auf meine Verdauung schlägt.. Das ganze Mai-Wochenende über ging es mir blendend. Meine Mutter hat ihren 50. Geburtstag groß gefeiert. Es gab Alkohol und zu Essen Span-Ferkel frisch vom Feuer - und es ging mir blendend.. trotz eines Pegels von drölf Promille
Gestern hatte ich auch noch frei und zwei Bewerbungsgespräche. Ergebnis: Krämpfe, Puperei und unschöner Stuhl. Heute bin ich wieder auf Arbeit. Ergebnis: Krämpfe, Blähungen und unschöner Stuhl.
In Gras beißen müssen wir eh alle irgendwann, der eine früher, der andere später - Großartig beeinflussen kann man das auch nicht. Denn selbst wenn man sein ganzen Leben lang kerngesund isst und trinkt, Sport macht, es keine Umweltverschmutzung und Strahlung gäbe .. Menschen würden dennoch Krebs entwickeln. Warum? Weil es genetisches Pech ist, ganz einfach.
Ich für meinen Teil versuche einfach Fertigprodukte zu meiden, denn die bekommen mir überhaupt nicht. Ansonsten lebe ich mein Leben und habe diese paranoide Angst über Bord geworfen.

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 3. Mai 2017, 09:42
von WayneWonderts
Also Bene, ganz genau so sehe ich das such - einen Tumor hätte mal im MRT gesehen bzw. du wärst mittlerweile schon viel schlechter dran (wenn überhaupt noch).
Ich kann deine Gedanken verstehen, aber ich versuche mir auch immer wieder zu sagen "CT und MRT waren unauffällig" - also ist da auch nichts. Und das wird auch stimmen, vor allem in Anbetracht der vergangenen Zeit...
Ich für mich wollte das ganze Thema mal wieder abschließen... hat natürlich nicht funktioniert.
Was habe ich in der Zwischenzeit gemacht?
1. Flohsamen genommen, Stuhl ist total fest, schmiert nicht mehr in der Toilette. Trotzdem aber eher Gelb und glänzend. (Wobei ich das nicht verstehe, glänzend aber nicht klebend im Klo? Komisch

). Gelegentlich auch mit Nahrungsresten.
2. Einen (hoffentlich letzten) Termin bei Herrn Prof.Dr.Neuhaus (Stellv. Leiter des Pankreaszentrums Düsseldorf und Chef der Gastroenterologischen Klinik). Ihm wollte ich noch einmal alle meine Befunde vorlegen und ihn eventuell um eine Endosono bitten. Ich bezahle in dem Fall alles selber, da ich von meinen Ärzten keine weitere Überweisung bekomme (außer zum Allergologen wg. Nahrungsmittelunverträglichkeiten). Das ist es mir aber Wert, ohne eine weitere Meinung (vor allem eines "Experten" )wird es mir nicht besser gehen...
3. Ich mache nochmal einen Kreon Versuch. Gefühlt hat es jetzt sofort geholfen. Ich habe gestern Abend eine TK Pizza zu mir genommen (bewusst um zu testen). Dazu 2x25.000 Kreon und siehe da, keine nennenswerten Blähungen oder ähnliches danach. Mal gucken wie es weitergeht...
Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 3. Mai 2017, 10:51
von Bene86
nick0609 hat geschrieben:Bene86 hat geschrieben:
Danke!
Aber nach 1 Jahr hätte sich doch ein Tumor stärker bemerkbar gemacht?!
Wenn du einen Tumor hättest (!) dann wärst du schon lange tot! Ein Tumor der BSD macht erst (!) Symptome wie Fettstuhl, Bauchschmezen / Rückenschmerzen, Gewichtsverlust, Gelbsucht, akute Pankreatitis etc. wenn er weit FORTGESCHRITTEN ist! Dann ist der Kollege auf eine so beträchtliche Größe gewachsen, dass er sichtbar ist und in der Regel schon andere Organe verdrängt bzw. infiltriert hat und Metastasen gebildet hat - Sprich man hätte diesen schon lange gefunden und du hättest maximal noch ein paar Monate gehabt und dir ginge es von Tag zu Tag schlechter, du hättest Schmerzen bis der Arzt kommt, usw.!!!
Wirf diesen Gedanken über Bord! Und selbst wenn es so wäre und man ihn gefunden hätte - dann kann man es eh nicht ändern!
Ich habe für meine Teil gemerkt, dass bei mir viel (unbewusster) Stress auf meine Verdauung schlägt.. Das ganze Mai-Wochenende über ging es mir blendend. Meine Mutter hat ihren 50. Geburtstag groß gefeiert. Es gab Alkohol und zu Essen Span-Ferkel frisch vom Feuer - und es ging mir blendend.. trotz eines Pegels von drölf Promille
Gestern hatte ich auch noch frei und zwei Bewerbungsgespräche. Ergebnis: Krämpfe, Puperei und unschöner Stuhl. Heute bin ich wieder auf Arbeit. Ergebnis: Krämpfe, Blähungen und unschöner Stuhl.
In Gras beißen müssen wir eh alle irgendwann, der eine früher, der andere später - Großartig beeinflussen kann man das auch nicht. Denn selbst wenn man sein ganzen Leben lang kerngesund isst und trinkt, Sport macht, es keine Umweltverschmutzung und Strahlung gäbe .. Menschen würden dennoch Krebs entwickeln. Warum? Weil es genetisches Pech ist, ganz einfach.
Ich für meinen Teil versuche einfach Fertigprodukte zu meiden, denn die bekommen mir überhaupt nicht. Ansonsten lebe ich mein Leben und habe diese paranoide Angst über Bord geworfen.

Herzlichen Dank für eure ausführlichen Bericht. Ärzte können einen mit ihren Aussagen ganz schön verunsichern, also mich zumindest.

Naja ich denke ja eig. auch, dass sich innerhalb von einem Jahr mein Zustand masdiv verschlechtert hätte bzw. ich vermutlich bereits nicht mehr leben würde. Ich bin wirklich auf die Endosonographie gespannt und eigentlich müsste ich ja froh sein, dass alle bisherigen Untersuchungen o.B. waren.. Wären da nicht diese permanenten Symptome. PS: Auch mein Stuhl ist z.Z. hauptsächlich mit einem gelbstich, nicht gerade breiig aber jetzt auch nicht in einem ganzen Stück. Wirkt fasrig, unverdautes sah ich schon länger nicht mehr. Manchmal schwimmt er, manchmal geht er unter, wie er sollte. Kleben tut er nicht bzw. schmiert auch nicht sonderlich. Hätte nie gedacht, dass Stuhl so interessant sein kann.
Besten Dank und Grüsse
Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 3. Mai 2017, 11:12
von nick0609
Bene86 hat geschrieben: [...] PS: Auch mein Stuhl ist z.Z. hauptsächlich mit einem gelbstich, [...]
Hallo Bene,
das mit dem gelben Stuhl ist nicht zwangsläufig eine schlimme Sache. Als ich z.B. in Göttingen war, sagte mir die Ärztin auch, dass das nicht schlimm ist und eine höhere Konzentration von Sterkobilin (Gallenfarbstoff) als Ursache haben kann - sofern keine krankhaften Symptome auftreten. Das deckt sich auch mit dem, was man so im Netz findet - aber auch hier gilt: Alles was im Netz steht ist mit Vorsicht zu genießen
Kannst ja mal unter dem folgenden Link im Bereich Ursachen gucken ->
http://gesundpedia.de/Gelber_Stuhl
Es gibt eben nicht "den perfekten Stuhl"

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 3. Mai 2017, 11:19
von Bene86
nick0609 hat geschrieben:Bene86 hat geschrieben: [...] PS: Auch mein Stuhl ist z.Z. hauptsächlich mit einem gelbstich, [...]
Hallo Bene,
das mit dem gelben Stuhl ist nicht zwangsläufig eine schlimme Sache. Als ich z.B. in Göttingen war, sagte mir die Ärztin auch, dass das nicht schlimm ist und eine höhere Konzentration von Sterkobilin (Gallenfarbstoff) als Ursache haben kann - sofern keine krankhaften Symptome auftreten. Das deckt sich auch mit dem, was man so im Netz findet - aber auch hier gilt: Alles was im Netz steht ist mit Vorsicht zu genießen
Kannst ja mal unter dem folgenden Link im Bereich Ursachen gucken ->
http://gesundpedia.de/Gelber_Stuhl
Es gibt eben nicht "den perfekten Stuhl"

Ja das ist wohl so. Stelle auch fest, dass mit Fleischkomsum der Stuhl tendentiell dunkler ist. Leider leide ich seit 2 Monaten an penetranter Appetitlosigkeit. Essen tu ich aber trotzdem normal, vermisse aber das Hungergefühl..
Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?
Verfasst: 3. Mai 2017, 11:52
von Cerberus
derMannohnePlan hat geschrieben:Hallo Cerberus!
wie kommt es dass Du trotz fehlender Bauchspeicheldrüse keine Insuffizienz hast? Das verstehe ich nicht! Man bekommt doch sofort nach Herausnahme des Organs eine exokrene und indokrene Insuffizienz ? Hast Du denn auch kein Diabetes? Das würde mich schwer wundern.
LG
Der Begriff "Insuffizienz" steht für:
...die eingeschränkte Funktionsfähigkeit bzw. unzureichende Leistung eines Organs.
, was bei Fehlen eines Organs eigentlich nicht richtig ausgedrückt ist. Etwas, was nicht existiert, hat keine eingeschränkte Funktion.
Diabetes habe ich schon seit vielen Jahren u. lange vor der Whipple-OP. Beta-Zellen wollten nicht mehr arbeiten. Insofern hatte die BSD schon bereits einen Schaden.