Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von angel29280 »

Wuhu Cerberus,

danke für die Aufklärung! :daumenh: Stimmt schon..wenn ein Organ nicht mehr vorhanden ist, kann es auch keine Schwäche mehr haben. Daran hatte ich auch nicht gedacht.
Liebe Grüsse eure Angel
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von angel29280 »

Wuhu Bene, Tommi, Nick und Co, :hallo:

Ich geb da Nick vollkommen Recht...wenn es ein Tumor wäre in der BSD oder wirklich Krebs, hätte man ganz andere Symptome und wenn es bildgebend erkennbar wäre sowieso nicht mehr all zu lang zu leben. Selbst wenn es ein hormonproduzierender Tumor wäre, der langsam wächst, wären anderweitige Symtome sicher erheblich vorhanden.

Und Stress spielt viel mit rein. Auch die Stuhlfarbe ändert sich ja ständig. Wie schon erwähnt worden ist hier, bei Fleischkonsum dunkler und bei sehr viel Milchkonsum auch gelblich hell. Bei rote Bete teils rötlich und bei Grünzeugs und Algen grünlich eben. Das ist nichts krankhaftbedingtes. Also...Stress abbauen, entspannen und euer Leben genießen am besten so gut es geht. Denkt dran...es gibt 1000 andere Wege ins Gras zu beissen. :mrgreen:

Das Eine von Nick, was er geschrieben hatte, möchte ich dennoch gern aufgreifen aus Interesse, auch wenn leicht offtopic ist...
sein ganzen Leben lang kerngesund isst und trinkt, Sport macht, es keine Umweltverschmutzung und Strahlung gäbe .. Menschen würden dennoch Krebs entwickeln. Warum? Weil es genetisches Pech ist, ganz einfach.
...Es gibt sicherlich einen genetischen Aspekt, aber nicht für jeden. Wie erklärt es sich sonst, dass es Völker auf der Welt gibt, die nicht an Krebs erkranken oder manche Rauchen bis sie 100 Jahre alt sind und nie Krebs haben? Ich denke es ist auf der einen Seite wie bei Herpesviren, viele tragen sie in sich von Geburt an und einige nicht. Und manche Urvölker haben einen besseren Lebensstil ohne Industrienahrung, Zucker und co, erkranken dann deshalb wahrscheinlich nicht an Krebs. Denn das erklärt auch, warum solche Menschen kein Karies entwickeln, obwohl sie keine Zahnbürsten und Cremes haben und sich ab und an höchstens mal mit Wurzeln die Zähne reinigen. Gab es mal auch ne Studie drüber...man gab denen mal eine Zeit lang Zucker und Industrienahrung und diese Menschen entwickelten dann Karies. Ich denke bei Krebs ist es ähnlich, Krebszellen lieben Zucker und isolierte Kohlenhydrate.....würde gern wissen, wie ihr das seht.
Liebe Grüsse eure Angel
Anonymus-003
Beiträge: 521
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Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Hallo Angel!

sehr interessant Dein Beitrag. Ja unser schnelllebiges und ungesundes Zeitalter hat sicherlich sehr viel mit der Entwicklung chronischer Erkrankungen zu tun. Da sollte man wirklich auf sich achtgeben!

Ich habe was mein Problem mit der Stuhlelastase anbelangt noch einen interessanten Beitrag gefunden.
Dort steht:

Anwenderfreundlicher ist die Messung von Chymotrypsin oder Elastase in den Faeces. Chymotrypsin ist ein unstabiles Enzym, dessen Aktivität (niedriger Cut-off: 3 U/g Faeces) gemessen wird. Größere Bedeutung besitzt der Elastase-Test, weil dieses Enzym stabil ist und eine quantitative Stuhlfett-Bestimmung erlaubt (Cut-off: 200 Mikrogramm/g Faeces). Die Sensitivitätliegt bei 100 % für kalzifizierende Pankreatitiden und bei 77– 100 % für moderate Stadien. Keine Aussagekraft besitzt der Test bei minimalen duktulären Veränderungen [6].

Wie ist das eigentlich damit gemeint dass der Test bei minimalen Veränderungen keine Aussagekraft besitzt? Kann mir das jemand erklären? Ich verstehe es nicht ganz.

Zumal ich gestern bei einem Gastroenterologen war, der mir nahebringen wollte dass da doch was am vor sich hin brötscheln ist. Das würde er anhand der grenzwertigen Stuhlelastase diagnostizieren???
Hat mich natürlich wieder völlig verunsichert! Die einen sagen so, die anderen wieder anders. Gerade mein Untersucher, der Chefarzt des Bauchzentrums der bei mir alle Untersuchungen machte, erklärte mir ja das da nichts ist.

Und steht denn eine Pankreasinsuffizienz nicht am Ende einer chronischen Pankreatitis statt am Anfang, bzw. wenn die Bildgebung kein Anhalt dazu gibt?

Kann mir das jemand hier erklären?

Habe noch am 11.05. einen Termin im Pankreaszentrum Bochum. Bei Prof. Schmidt. Nicht bei Prof. Uhl, da es sich bei mir ja nicht um ein chirurgisches Problem handelt. Bei Prof. Uhl war ich bereits. Er und sein Oberarzt sagten auch dass da nichts ist. Nach dem Termin lass ich es dann erst einmal gut sein. Was auch immer dabei rum kommt. Sonst nimmt das alles nie ein Ende.
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Hallo noch einmal!

Im übrigen habe ich noch einen interessanten Beitrag zur Stuhlelastase Bestimmjng gefunden:

https://www.thieme-connect.com/products ... tWidth=980
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von angel29280 »

Wuhu Tommi,
Wie ist das eigentlich damit gemeint dass der Test bei minimalen Veränderungen keine Aussagekraft besitzt? Kann mir das jemand erklären? Ich verstehe es nicht ganz.
Ich denke, wenn man eine leichte Insuffizienz hat bzw eine Bauchspeicheldrüsenschwäche, dass dann die Bestimmung der Elastase nix aussagt bzw nicht aussagekräftig ist, da bei einer leichten Schwäche und auch Dysfunktion exokriner Pankreas der Elastasewert auch normal sein kann. Erst bei fortgeschrittener Insuffizienz stellt die BSD nach und nach die Enzymproduktion irgendwann ein.
Das würde er anhand der grenzwertigen Stuhlelastase diagnostizieren???
Gut möglich, dass bei dir eine Schwäche der BSD beginnt, aber ich glaube es ist noch weit entfernt von einer richtigen Insuffizienz und da die Ursache vermutlich wo anders liegt bei dir, da bildtechnisch ja Verkalkungen, Steine und Entzündungen ausgeschlossen wurden, kann sich das auch durchaus wieder regeln, wenn man denn die Ursache weiß...z B. Intoleranzen auf Nahrungsmittel etc.
Und steht denn eine Pankreasinsuffizienz nicht am Ende einer chronischen Pankreatitis statt am Anfang, bzw. wenn die Bildgebung kein Anhalt dazu gibt?
Normalerweise schon, wenn es wirklich o.g. Ursache ist. Aber man kann wohl auch eine Insuffizienz entwickeln, ohne das die Drüse sichtbar geschädigt ist. Das geht mehr in die ganzheitliche Schiene aber und betrifft dann eher Darm, Leberentgiftung, enteropatischen Kreislauf, Umweltgifte, schädliche Nahrung und Intoleranzen diesbezüglich sowie Bakterienfehlbesiedlung oder aber auch Parasiten. Es gibt etliche Gründe warum ein Organ schwächeln kann und ist heutzutage nicht immer wissenschaftlich belegt bzw noch nicht in der Schulmedizin angekommen so richtig. Nur so als Hinweis.

Wenn man die Ursache wirklich mal weiß und daß Organ noch nicht sichtlich geschädigt ist, sprich man NUR ein Dysfunktion oder leichte Schwäche hat, dann kann man das auch wieder hinkriegen, daran glaube ich. Wenn das betreffende Organ erst mal geschädigt ist, dann denke ich allerdings, dass nur noch Schadensbegrenzung machbar ist.
Liebe Grüsse eure Angel
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

Ich hatte heute mal wieder einen ganz miesen Tag. Erstmal träumte ich letzte Nacht von einer Klinik, wo ca. 30 Leute einen Stuhltest machten. Idiotisch, ich weiss. Seit 2 Monaten leide ich nun an Appetitlosigkeit. Die letzten 2 Tage war ich erkältet und blieb zuhause. Meine Freundin weckte mich mit Frühstück, hatte zwar mal wieder keinen Appetit, ass jedoch ein Schoko-Gipfel und ein kleines Käsesandwich + Kaffee. (Zw. durch ein Quark) Nach einer Stunde bis jetzt plagte mich eine leichte Übelkeit, Magen/Darmgeräusche, Müdigkeit und schwitzen (verm. aus Panik). 4 mal musste ich auf Toilette, 4 mal Breiig. Allg. geht es mir weniger gut, seit ich weiss, dass EndoS bevorsteht. Stechen, ziehen oder Rückenschmerzen habe ich (komischerweise) nicht. Auch keine Bauchkrämpfe oder so. Handgelenke schmerzen etwas, schon länger. Gewicht halten fällt schwer, auch wenn ich weit von Untergewicht entfernt bin. Habe zwar keinen Hunger aber mache mir jetzt eine Lasagne.. Langsam verzweifle ich wirklich...
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von angel29280 »

Hey Bene,
ass jedoch ein Schoko-Gipfel und ein kleines Käsesandwich + Kaffee. 
be zwar keinen Hunger aber mache mir jetzt eine Lasagne
Und du wunderst dich wirklich noch, warum du Beschwerden hast? Nicht im Ernst oder...

Sorry wenn ich so direkt bin, aber deine Apetitlosigkeit hat ja einen Grund und dein Körper will sich dadurch anscheinend schützen vor was auch immer. Aber da solltest du mal in dich gehen und drauf hören. Und wenn man kein Hunger oder Apetit hat, reicht auch eine Kleinigkeit zu essen wie Naturjoghurt, Magerquark, Zwieback, Schälchen Reis etc...was man halt verträgt und wo man keine Probleme bekommt! Am besten mehrere kleine Mahlzeiten am Tag bis pro Essen maximal 200 Gramm und abends nach 18 Uhr oder besser 16 Uhr nix mehr Essen, je nach dem wann man schlafen geht oder ob man noch Diabetiker wäre etc. Solang man nicht untergewichtig ist muss man nicht hochkalorisch futtern. Und Zucker, isolierte Kohlenhydrate, Weizenprodukte (gerade das heutzutage hochgezüchtete Zeug) sowie ungesunde Fette am besten ganz streichen aus der Ernährung. ;)
Liebe Grüsse eure Angel
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

angel29280 hat geschrieben:Hey Bene,
ass jedoch ein Schoko-Gipfel und ein kleines Käsesandwich + Kaffee. 
be zwar keinen Hunger aber mache mir jetzt eine Lasagne
Und du wunderst dich wirklich noch, warum du Beschwerden hast? Nicht im Ernst oder...

Sorry wenn ich so direkt bin, aber deine Apetitlosigkeit hat ja einen Grund und dein Körper will sich dadurch anscheinend schützen vor was auch immer. Aber da solltest du mal in dich gehen und drauf hören. Und wenn man kein Hunger oder Apetit hat, reicht auch eine Kleinigkeit zu essen wie Naturjoghurt, Magerquark, Zwieback, Schälchen Reis etc...was man halt verträgt und wo man keine Probleme bekommt! Solang man nicht untergewichtig ist muss man nicht hochkalorisch futtern. Und Zucker, isolierte Kohlenhydrate sowie ungesunde Fette am besten ganz streichen aus der Ernährung. ;)
Hey Angel

Kein Ding, ich schätze deine ungeschönte Meinung immer sehr. Ich mochte meine Freundin nicht entäuschen und ich dachte, dass ein Brötchen oder Gipfel schon nicht gleich für die totale Tagesübelkeit sorgt. Ich bin relativ versessen darauf, nicht abzunehmen, auch wenn ich mit 1.76 / 82 kg schon immer eine eher breite Figur hatte, welche ich persönlich aber schätze. Irgendwie macht mir eine Gewichtsabnahme halt etwas Angst und ich kann ja nicht einfach permanent keinen Appetit verspühren. Ich war immer eine Person, welche das gute Essen sehr schätzte, egal wies mir ging, darum ist es für mich noch unheimlicher. Auch meine Tee's verstärkten den Brechreiz eher. Ich versuchs jetzt mal mit Schonkost, ev. büse ich halt etwas Gewicht ein. Blicke hier einfach langsam nicht mehr durch. Melde mich morgen beim Psychologen, so geht das verflucht nochmal nicht weiter. 24/7 Nur diesen Mist im Kopf, kein Wunder, dass die Symptome sich dadurch noch mehr verstärken. Ev. sollte ich es auch einfach mal mit Kreon versuchen?
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von angel29280 »

Hey Bene,

Danke...und das du mir nicht böse bist, bin nun mal eher ein direkter Typ. ;)

Vielleicht ist das mit einer Psychotherapie begleitend gar nicht so schlecht. Und du kannst dann gelassener und ruhiger mit deinen Problemen umgehen. :daumenh:

Verstehe schon, dass du deine Freundin nicht kränken willst, nur deine Gesundheit und Wohlbefinden ist einfach wichtiger. Man muss leider etwas egoistischer werden in Bezug auf sich selbst. Ist deine Freundin eingeweiht? Unterstützt sie dich? Meine, wenn du auf dich achtest und sie auch mal essenstechnisch zumindest vertrösten musst, dann kann dass zwar für den "gesunden Partner" belastend sein, aber langfristig sicher besser. Du nützt ja deiner Freundin nix, wen du flach liegst wg deinen Beschwerden oder nichts mehr mit ihr unternehmen kannst. Wenn du langfristig rausfinden kannst, was du verträgst und was nicht und es dir somit dann besser geht, habt ihr Beide was davon. Verstehst du, wie ich das meine? Führst du schon ein Ernährungstagebuch? Welche Tees hast du denn probiert? Früchte-, Roibusch-, schwarzer und grüner Tee sind eher ungeeignet. Manche vertragen auch gewisse Bitterstoffe nicht. Verträgst du auch nicht Pfefferminze oder Kamille?
Liebe Grüsse eure Angel
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

Ich komme nacher gerne auf dich zurück, muss noch rasch was an meinem Auto erledigen. Nur kurz: ich denke, es hängt schon auch viel mit der Psyche zusammen. Sehe mich jeden Tag in 10 Jahren tod ehrlich gesagt.
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