Bauchspeicheldrueseninsuffizienz, Angst, und Fragen...
Verfasst: 27. April 2012, 13:31
Hallo alle zusammen,
Ich bin ein neues Forumsmitglied, bei dem gestern nach monatelangem aerztlichen Raetselraten eine Insuffizienz festgestellt wurde. Die damit (hoechstwahrscheinlich) zusammenhaengenden Probleme beschaeftigen und beeintraechtigen mich schon seit Monaten. Monaten, in denen ich immer mehr Gewicht und Nerven verliere. Ich wuerde mich gerne mit Betroffenen austauschen um rauszufinden, ob es denn wirklich etwas so schlimmes ist oder ob ich einfach nur spinne, wie mir die meisten Aerzte bisher nachgesagt haben. Zur Erklaerung ist hier erstmal die e-mail, die ich gestern Abend an einen im Internet beratenden Arzt geschrieben habe (Vorsicht, lang):
Ich habe seit Mitte Februar eine Reihe an diffusen Symptomen im gesamten Koerper, die mit einer akuten Immunschwaeche einhergehen. Die Symptome kommen und gehen mehrmals am Tag und wechseln staendig. Sie kommen auch in groesseren "Schueben" und sind besonders praesent und verstaerkt wenn ich meine Periode habe.
Vor mehreren Jahren (mindestens 6 bis 7) fingen bei mir konstante Darmbeschwerden (Blaehungen, Verstopfungen, Kraempfe) an, die mit Depressionen einher gingen.
Ich nahm zu dieser Zeit durchgehend die Anti-Baby Pille. Als ich sie vor einem Jahr wegen der Depressionen absetzte, kamen vermehrt Angstgefuehle hinzu, ich bekam oefter Kopfschmerzen und ploetzlich bekam ich vermehrtes Aufstossen und Sodbrennen. Zusaetzlich fingen die Venen in meinen Armen und Beinen an zu schwellen und die Stellen fingen an zu jucken. Ich litt vermehrt unter Stress bishin zum burnout und entwickelte eine ploetzliche Akne auf Brust und Ruecken, sowie gelb verpilzte Naegel an Haenden und Fuessen. Kurz zuvor hatte man bei mir ebenfalls eine Beckenschiefstellung diagnostiziert, auf die man meine nun vermehrten Rueckenschmerzen zurueckfuehrte.
Nach einer starken Stressreaktion gegen Ende letzten Jahres verschlimmerten sich alle vorhergegangenen Probleme ueber Nacht. Zuerst schwoll mein Hals an und wurde verschleimt. Ich hatte einen staendigen Kloss im Hals. Dannn ploetzliche, stechende Schmerzen im Oberbauch, die in den Ruecken wanderten, Uebelkeit, eine leichte Gelbfaerbung von Gesicht und Augen, eine gelb belegte Zunge. Mein Urin veraenderte schlagartig seine Farbe, wurde durchsichtig, dann milchweiss, dann fast neon-gelb. Auch mein Stuhl aenderte alle 2 Stunden sowohl Farbe als auch Konsistenz, glaenzte fettig und schwamm immer oben. Mein gesamter Koerper reagierte mit unspezifischen, meist stechenden Schmerzen und Kribbeln ueberall, wurde oft kalt und heiss, aber meine eigentliche Koerpertemperatur aenderte sich nie (kein Fieber). Hyperaktivitaet und Uebermuedung wechselten sich ab. Ich litt unter Nachtschweiss, staendigen Gemuetsschwankungen, vollkommener Verwirrung und Amnaesie, sowie Schlaflosigkeit und hatte den Eindruck ein Schilddruesenproblem zu haben.
Ich liess mehrere Blutuntersuchungen, sowie Ultraschall machen und gab mehrere Urinproben ab. EKG's und Pulsmessungen wurden ebenfalls durchgefuehrt. Man sagte mir ich sei 100% gesund und haette ein psychologisches Problem.
Darauf verschwanden meine Symptome fuer etwa 2 1/2 Wochen, meldeten sich dann aber durch einen Tinnitus und verminderte Sehkraft, sowie Wassereinlagerungen, vermehrtem Harndrang und staendigem Pulsieren im Oberkoerper und in den Beinen wieder. Bald waren alle vorherigen Symptome wieder da und es wurde im Krankenhaus eine Refluxoesophagitis (Grad A) diagnostiziert. Auch hatte ich vermehrte Harnsaeure im Blut.
Man gab mir Pantozol und es wurde die Vermutung angestellt, ich haette Candida Albicans, welches ich auch glaubte, da ich zusaetzlich auch eine Intoleranz gegenueber Alkohol, Zucker, und Kohlehydraten entwickelt hatte. Letztendlich wurde es in einem Bluttest aber nicht erwiesen. Stattdessen wurde bei mir eine Bauchspeicheldrueseninsuffizienz festgestellt. Nun habe ich nach wie vor panische Angst vor Bauchspeicheldruesenkrebs, da soviele meiner Symptome darauf zutreffen. Besonders die stechenden Schmerzen im Oberbauch und die gelbe Verfaerbung meiner Haut und Augen, auch wenn die Aerzte behaupten, es nicht sehen zu koennen.
Die Symptome scheinen auch eine hormonelle Komponente zu haben, da sie sich jeden Monat um die Zeit meiner Periode herum bisher verschlechtert haben.
Meine momentane Aerztin/Heilpraktikerin meint, es sei nur eine Bauchspeicheldruesenisuffizienz, die von Stress, Wirbelsaeulenproblemen, und eventuell Hormonellen Veraenderungen herruehren wuerde. Es ist allerdings ungewoehnlich, dass ich in meinem Alter (27) ueberhaupt Probleme mit der Bauchspeicheldruese habe.
Ich merke allerdings auch eine sofortige Verbesserung meiner Symptome, wenn ich mich gut fuehle und auf andere Gedanken komme.
Ich wuerde gerne eine zweite Meinung einholen und moechte Fragen, ob es ratsam waere, eine Computerthomographie durchfuehren zu lassen. Meine Aerztin scheint ueberzeugt zu sein, dass dies nicht noetig ist und versucht mich zunaechst mit Enzympreparaten, Probiotischen Mitteln, sowie Besuchen bei einer Gespraechstherapie und einer Rueckenschule zu behandeln. Gleichzeitig soll eine Frauenaerztin mein Blut auf vermehrte oder verminderte Hormone testen. Ich wuerde jedoch gern Bauchspeicheldruesenkrebs entgueltig ausschliessen - auch wenn es fuer eine Person meines Alters als hoechst unwahrscheinlich gilt.
Zusaetzliche Informationen: Soweit wurden fast alle meine Bluttests als „unauffaellig“ bezeichnet. Saemtliche Organe wurden mindestens dreimal per Ultraschall durchleuchtet. Ergebnis: Ebenfalls unauffaellig. Tumormarker CEA ECLIA ist ebenfalls negativ. MCH und MCV Werte waren bisher nur leicht erhoeht/grenzwertig.
Optionale Informationen:
Geschlecht: Weiblich
Alter: 27
Die Antwort lautete wie folgt (und wie zu erwarten):
Sie leiden an einer Somatisierungsstörung aufgrund einer psychischen Überforderung was Sie als " Burn out" bezeichnen mit einer reaktiven Depression.
Wenn Sie so wollen sind alle von Ihnen geschilderten Symptome ein "Alarmsignal" Ihres Organismus der Ihnen sagen möchte Ihr bisheriges Leben zu ändern.
Alle bis jetzt getätigte Diagnostik hat keine weiteren Ergebnisse ergeben was heißt dass Sie organisch gesund sind.. Dies sollten Sie auch psychisch akzeptieren.
Falls Sie es alleine nicht schaffen sollten Sie einen Psychotherapeuten aufsuchen!
Ich bin momentan leider sehr verzweifelt, da es nicht besser wird und zusaetzlich sich meine Hormone fuer diesen Monat wieder verstaerkt eingeschaltet haben. Die Hormonlevels im Blut koennen von der Frauenaerztin aber erst dann getestet werden, wenn bei mir die Periode anfaengt. Leider ist die bei mir ueber die letzten Monate verteilt entweder ausgeblieben, oder es blutete fuer knapp 1-2 Tage lang, dafuer aber mit zusaetzlichen Analblutungen (die laut Aerzten angeblich auch ein Hirngespinnst meinerseits sind). Ich frage mich, ob jemand hier Erfahrungen mit genau diesen Symptomen hat und weiss, was ich machen kann. Waeren bei tatsaechlichem (unbehandeltem) Bauchspeicheldruesenkrebs denn die Symptome immer da oder wuerden sie auch kommen und gehen und sich nach meiner Gemuetslage richten?
Herzlichen Dank fuer die Hilfe im Vorraus!
Ich bin ein neues Forumsmitglied, bei dem gestern nach monatelangem aerztlichen Raetselraten eine Insuffizienz festgestellt wurde. Die damit (hoechstwahrscheinlich) zusammenhaengenden Probleme beschaeftigen und beeintraechtigen mich schon seit Monaten. Monaten, in denen ich immer mehr Gewicht und Nerven verliere. Ich wuerde mich gerne mit Betroffenen austauschen um rauszufinden, ob es denn wirklich etwas so schlimmes ist oder ob ich einfach nur spinne, wie mir die meisten Aerzte bisher nachgesagt haben. Zur Erklaerung ist hier erstmal die e-mail, die ich gestern Abend an einen im Internet beratenden Arzt geschrieben habe (Vorsicht, lang):
Ich habe seit Mitte Februar eine Reihe an diffusen Symptomen im gesamten Koerper, die mit einer akuten Immunschwaeche einhergehen. Die Symptome kommen und gehen mehrmals am Tag und wechseln staendig. Sie kommen auch in groesseren "Schueben" und sind besonders praesent und verstaerkt wenn ich meine Periode habe.
Vor mehreren Jahren (mindestens 6 bis 7) fingen bei mir konstante Darmbeschwerden (Blaehungen, Verstopfungen, Kraempfe) an, die mit Depressionen einher gingen.
Ich nahm zu dieser Zeit durchgehend die Anti-Baby Pille. Als ich sie vor einem Jahr wegen der Depressionen absetzte, kamen vermehrt Angstgefuehle hinzu, ich bekam oefter Kopfschmerzen und ploetzlich bekam ich vermehrtes Aufstossen und Sodbrennen. Zusaetzlich fingen die Venen in meinen Armen und Beinen an zu schwellen und die Stellen fingen an zu jucken. Ich litt vermehrt unter Stress bishin zum burnout und entwickelte eine ploetzliche Akne auf Brust und Ruecken, sowie gelb verpilzte Naegel an Haenden und Fuessen. Kurz zuvor hatte man bei mir ebenfalls eine Beckenschiefstellung diagnostiziert, auf die man meine nun vermehrten Rueckenschmerzen zurueckfuehrte.
Nach einer starken Stressreaktion gegen Ende letzten Jahres verschlimmerten sich alle vorhergegangenen Probleme ueber Nacht. Zuerst schwoll mein Hals an und wurde verschleimt. Ich hatte einen staendigen Kloss im Hals. Dannn ploetzliche, stechende Schmerzen im Oberbauch, die in den Ruecken wanderten, Uebelkeit, eine leichte Gelbfaerbung von Gesicht und Augen, eine gelb belegte Zunge. Mein Urin veraenderte schlagartig seine Farbe, wurde durchsichtig, dann milchweiss, dann fast neon-gelb. Auch mein Stuhl aenderte alle 2 Stunden sowohl Farbe als auch Konsistenz, glaenzte fettig und schwamm immer oben. Mein gesamter Koerper reagierte mit unspezifischen, meist stechenden Schmerzen und Kribbeln ueberall, wurde oft kalt und heiss, aber meine eigentliche Koerpertemperatur aenderte sich nie (kein Fieber). Hyperaktivitaet und Uebermuedung wechselten sich ab. Ich litt unter Nachtschweiss, staendigen Gemuetsschwankungen, vollkommener Verwirrung und Amnaesie, sowie Schlaflosigkeit und hatte den Eindruck ein Schilddruesenproblem zu haben.
Ich liess mehrere Blutuntersuchungen, sowie Ultraschall machen und gab mehrere Urinproben ab. EKG's und Pulsmessungen wurden ebenfalls durchgefuehrt. Man sagte mir ich sei 100% gesund und haette ein psychologisches Problem.
Darauf verschwanden meine Symptome fuer etwa 2 1/2 Wochen, meldeten sich dann aber durch einen Tinnitus und verminderte Sehkraft, sowie Wassereinlagerungen, vermehrtem Harndrang und staendigem Pulsieren im Oberkoerper und in den Beinen wieder. Bald waren alle vorherigen Symptome wieder da und es wurde im Krankenhaus eine Refluxoesophagitis (Grad A) diagnostiziert. Auch hatte ich vermehrte Harnsaeure im Blut.
Man gab mir Pantozol und es wurde die Vermutung angestellt, ich haette Candida Albicans, welches ich auch glaubte, da ich zusaetzlich auch eine Intoleranz gegenueber Alkohol, Zucker, und Kohlehydraten entwickelt hatte. Letztendlich wurde es in einem Bluttest aber nicht erwiesen. Stattdessen wurde bei mir eine Bauchspeicheldrueseninsuffizienz festgestellt. Nun habe ich nach wie vor panische Angst vor Bauchspeicheldruesenkrebs, da soviele meiner Symptome darauf zutreffen. Besonders die stechenden Schmerzen im Oberbauch und die gelbe Verfaerbung meiner Haut und Augen, auch wenn die Aerzte behaupten, es nicht sehen zu koennen.
Die Symptome scheinen auch eine hormonelle Komponente zu haben, da sie sich jeden Monat um die Zeit meiner Periode herum bisher verschlechtert haben.
Meine momentane Aerztin/Heilpraktikerin meint, es sei nur eine Bauchspeicheldruesenisuffizienz, die von Stress, Wirbelsaeulenproblemen, und eventuell Hormonellen Veraenderungen herruehren wuerde. Es ist allerdings ungewoehnlich, dass ich in meinem Alter (27) ueberhaupt Probleme mit der Bauchspeicheldruese habe.
Ich merke allerdings auch eine sofortige Verbesserung meiner Symptome, wenn ich mich gut fuehle und auf andere Gedanken komme.
Ich wuerde gerne eine zweite Meinung einholen und moechte Fragen, ob es ratsam waere, eine Computerthomographie durchfuehren zu lassen. Meine Aerztin scheint ueberzeugt zu sein, dass dies nicht noetig ist und versucht mich zunaechst mit Enzympreparaten, Probiotischen Mitteln, sowie Besuchen bei einer Gespraechstherapie und einer Rueckenschule zu behandeln. Gleichzeitig soll eine Frauenaerztin mein Blut auf vermehrte oder verminderte Hormone testen. Ich wuerde jedoch gern Bauchspeicheldruesenkrebs entgueltig ausschliessen - auch wenn es fuer eine Person meines Alters als hoechst unwahrscheinlich gilt.
Zusaetzliche Informationen: Soweit wurden fast alle meine Bluttests als „unauffaellig“ bezeichnet. Saemtliche Organe wurden mindestens dreimal per Ultraschall durchleuchtet. Ergebnis: Ebenfalls unauffaellig. Tumormarker CEA ECLIA ist ebenfalls negativ. MCH und MCV Werte waren bisher nur leicht erhoeht/grenzwertig.
Optionale Informationen:
Geschlecht: Weiblich
Alter: 27
Die Antwort lautete wie folgt (und wie zu erwarten):
Sie leiden an einer Somatisierungsstörung aufgrund einer psychischen Überforderung was Sie als " Burn out" bezeichnen mit einer reaktiven Depression.
Wenn Sie so wollen sind alle von Ihnen geschilderten Symptome ein "Alarmsignal" Ihres Organismus der Ihnen sagen möchte Ihr bisheriges Leben zu ändern.
Alle bis jetzt getätigte Diagnostik hat keine weiteren Ergebnisse ergeben was heißt dass Sie organisch gesund sind.. Dies sollten Sie auch psychisch akzeptieren.
Falls Sie es alleine nicht schaffen sollten Sie einen Psychotherapeuten aufsuchen!
Ich bin momentan leider sehr verzweifelt, da es nicht besser wird und zusaetzlich sich meine Hormone fuer diesen Monat wieder verstaerkt eingeschaltet haben. Die Hormonlevels im Blut koennen von der Frauenaerztin aber erst dann getestet werden, wenn bei mir die Periode anfaengt. Leider ist die bei mir ueber die letzten Monate verteilt entweder ausgeblieben, oder es blutete fuer knapp 1-2 Tage lang, dafuer aber mit zusaetzlichen Analblutungen (die laut Aerzten angeblich auch ein Hirngespinnst meinerseits sind). Ich frage mich, ob jemand hier Erfahrungen mit genau diesen Symptomen hat und weiss, was ich machen kann. Waeren bei tatsaechlichem (unbehandeltem) Bauchspeicheldruesenkrebs denn die Symptome immer da oder wuerden sie auch kommen und gehen und sich nach meiner Gemuetslage richten?
Herzlichen Dank fuer die Hilfe im Vorraus!