Mein Hausarzt raet schon larnger angesichts der staendigen Schmerzen und der verminderten Darmperistaltik zu einer Loesung der Verwachsungen. Ich war da recht zoegerlich und habe das Thema immer wieder rausgeschoben, aber seit letzten Mittwoch, nachdem ich Sport gemacht habe, sind die Schmerzen durchgehend so stark, dass nichts mehr geht. Ich kann mich nicht geradeaufrichten, selbst die Schmerzplaster sind machtlos, damit wird es etwas besser, aber von weg keine Rede. Jeden Tag hab ich zwei Maschinen Waesche voller vollgeschwitzter Sachen, logisch, dass das so nicht weitergehen kann.
Seit der Op war es die ganze Zeit so, dass ich, wenn die Wirkung der Schmerzpflaster nachliess, starke Schmerzen hatte. Die sind auch nicht unbedingt nahrungsabhaengig, wobei ich schon das Gefuehl habe, dass der Nahrungsbrei Schwierigkeiten hat, den Darm zu passieren. Ich weiss schon, dass die neuen Wunden wiederum zu Verwachsungen fuehren koennen, mein Hausarzt jedoch meint, das wuerde vermutlich eeniger heftig sein wie nach der op, da ja diesmal (hoffentlich) nicht alles ntzuendet ist, damals sah das, was aus den zahlreichen Drainagen kam, ja nicht sonderlich vertrauenserweckend aus...
Durch die jetzige Situation bin ich jetzt bereit zu einer erneuten Op, denn es muss sich was aendern, so ist es ja nicht lebbar auf Dauer. Bei einem Schmerztherapeuten bin ich angemeldet, der hat jedoch Wartezeiten bis zu einem Jahr....bis dahin sind die Schmerzen dann mit Sicherheit chronisch....
Habt ihr das machen lassen? Geht das auf jeden Fall laparoskopisch oder kann es passieren, dass man dann mit nem Megabauchschnitt aufwacht und sie ein Stueck Darm rausgeschnippelt haben, weils irgendwo festgeklemmt war? Hat es langfristig gedehen was genutzt? Wie lange musstet ihr dafuer im Krankenhaus bleiben?
Verwachsungs-Op
- Reinhard
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Re: Verwachsungs-Op
Hallo,
ob an anderer Stelle dieses schon abgehandelt wurde ist mir jetzt nicht bekannt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich einige Verklebungen mit der Zeit auch "lösen". Hintergrund ist der, dass bei mir aufgrund heftiger Entzündungen Verklebungen und Verwachsungen bestanden und man extra eine zweite abgedachte Bauch OP (Rückverlegung eines Anus Praeter) um zwei Jahre verschoben hat hat damit man die Darmschlingen leichten lösen kann. Machbar scheint das zu sein. Die OP war allerdings lt. Aussage meines Chirurgen zeitaufwendig. Inwiefern das "übertragbar" weiß ich nicht.
Alles Gute
Reinhard
ob an anderer Stelle dieses schon abgehandelt wurde ist mir jetzt nicht bekannt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich einige Verklebungen mit der Zeit auch "lösen". Hintergrund ist der, dass bei mir aufgrund heftiger Entzündungen Verklebungen und Verwachsungen bestanden und man extra eine zweite abgedachte Bauch OP (Rückverlegung eines Anus Praeter) um zwei Jahre verschoben hat hat damit man die Darmschlingen leichten lösen kann. Machbar scheint das zu sein. Die OP war allerdings lt. Aussage meines Chirurgen zeitaufwendig. Inwiefern das "übertragbar" weiß ich nicht.
Alles Gute
Reinhard
-
Muggle
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Re: Verwachsungs-Op
Danke. Das mit dem Warten habe ich auch schon gehoert und macht Sinn. Inzwischen war ich im Krankenhaus, denen ist wichtig, dass der Darm irgendwie durchgaengig ist (und ich schreibe bewust irgendwie, denn bei einer groesseren Mahlzeit staut sich alles....hab gestern Doener versucht, da sah mein Bauch aus wie bei den afrikanischen Kindern...magere Frau mit Kugelbauch oberhalb des Bauchnabels...unterhalb alles normal....und weh tats dann natuerlich auch....normal ist
irgerndwie anders, normal beult ein bisschen Doener nicht gkeich den Bauch nach aussen...) Also solange der Darm nicht zu ist (und vorsichtshalber bekam ich ueber die gesamte Zeit im Kranjenhaus fluessige Kost), machen die nix wieder auf. Fand mein Hausarzt auch nicht gut, , dass es nur heisst, damit muessen Sie leben, aber er kann der Klinik ja nicht vorschreiben, was sie zu machen haben. Fuer den Darm gabs Movicol, soll er ruhig traege sein....
Das einzig Nuetzliche an diesem Krankenhausaufenthalt war die Neueinstellung der Schmerzmedis. Ich bin jetzt de ewig zu kurz wirkenden Pflaster los und bekomme Palladon als Tabletten, alle 8h fuer einen gleichmaessigen Spiegel und das wirkt sehr gut. Meine Lebensqua litaet ist damit von einem Tag auf den anderen enorm gestiegen. Dummerweise hat das Zeug Nebenwirkungen und so ist die Sache mit dem Stuhlgang trotz Movicol /Buttermilch schwierig geworden. Ich hoffe, das laesst wieder etwas nach, sonst muss ich mir naemlich ueberlegen, ob das nicht doch ein bissi zu viel Risiko ist...
Die Sache mit der Op lasse ich jetzt einfach nochmal liegen und dann schauen wir einfach spaeter nochmal. Solang ich mit den Schmerzen leben kann, gibt es ja keinen akuten Grund...
irgerndwie anders, normal beult ein bisschen Doener nicht gkeich den Bauch nach aussen...) Also solange der Darm nicht zu ist (und vorsichtshalber bekam ich ueber die gesamte Zeit im Kranjenhaus fluessige Kost), machen die nix wieder auf. Fand mein Hausarzt auch nicht gut, , dass es nur heisst, damit muessen Sie leben, aber er kann der Klinik ja nicht vorschreiben, was sie zu machen haben. Fuer den Darm gabs Movicol, soll er ruhig traege sein....
Das einzig Nuetzliche an diesem Krankenhausaufenthalt war die Neueinstellung der Schmerzmedis. Ich bin jetzt de ewig zu kurz wirkenden Pflaster los und bekomme Palladon als Tabletten, alle 8h fuer einen gleichmaessigen Spiegel und das wirkt sehr gut. Meine Lebensqua litaet ist damit von einem Tag auf den anderen enorm gestiegen. Dummerweise hat das Zeug Nebenwirkungen und so ist die Sache mit dem Stuhlgang trotz Movicol /Buttermilch schwierig geworden. Ich hoffe, das laesst wieder etwas nach, sonst muss ich mir naemlich ueberlegen, ob das nicht doch ein bissi zu viel Risiko ist...
Die Sache mit der Op lasse ich jetzt einfach nochmal liegen und dann schauen wir einfach spaeter nochmal. Solang ich mit den Schmerzen leben kann, gibt es ja keinen akuten Grund...