Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
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Kaba18
- Beiträge: 180
- Registriert: 9. Juli 2012, 08:38
Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Hallo Ihr Lieben,
mein Mann (45) ist Ende Mai gewhippelt worden nach 3 Jahren Martyrium durch Stenose im Pankreasgang und mittlerweile durch die vielen Schübe enstandener chronischer Pankreatitis. Jetzt haben wir heute (Antrag im August gestellt) die Nachricht vom Versorgungsamt: 20%!!! Das erscheint mir arg wenig, vor allem veschafft es einem keinerlei Vorteile steuerlich, bei der Arbeit als Krankenpfleger (Kündigungsschutz) oder sonstwo....
Hat es Sinn, dagegen Widerspruch einzulegen..? Er hat außerdem noch Morbus Scheuermann und Bandscheiben-Vorfall (bereits operiert aber der nächste kündigt sich langsam an..)
Wir sind ziemlich unzufrieden mit den 20%, da auch der Hausarzt der festen Meinung war, 50% müsste es mindestens geben. Danke schon mal für Eure Antworten, wäre schön wenn jemand schon mal in so einer Widerspruchs-Situation war und einen Tip hätte bzw. uns den Ausgang des Verfahrens nennen kann.
mein Mann (45) ist Ende Mai gewhippelt worden nach 3 Jahren Martyrium durch Stenose im Pankreasgang und mittlerweile durch die vielen Schübe enstandener chronischer Pankreatitis. Jetzt haben wir heute (Antrag im August gestellt) die Nachricht vom Versorgungsamt: 20%!!! Das erscheint mir arg wenig, vor allem veschafft es einem keinerlei Vorteile steuerlich, bei der Arbeit als Krankenpfleger (Kündigungsschutz) oder sonstwo....
Hat es Sinn, dagegen Widerspruch einzulegen..? Er hat außerdem noch Morbus Scheuermann und Bandscheiben-Vorfall (bereits operiert aber der nächste kündigt sich langsam an..)
Wir sind ziemlich unzufrieden mit den 20%, da auch der Hausarzt der festen Meinung war, 50% müsste es mindestens geben. Danke schon mal für Eure Antworten, wäre schön wenn jemand schon mal in so einer Widerspruchs-Situation war und einen Tip hätte bzw. uns den Ausgang des Verfahrens nennen kann.
Liebe Grüße
Kaba
"Zeiten ändern Dich" (Bushido)
Kaba
"Zeiten ändern Dich" (Bushido)
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Gummibär
- Beiträge: 23
- Registriert: 31. Juli 2011, 19:05
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Hallo Kaba,
bei meiner 1. Beantragung vor 2,5 Jahren habe ich auch 20% bekommen, das auch nur nach viel Theater.
Ich habe Anfang des Jahres einen neuen (Verschlimmerungsantrag?) gestellt und mit den gleichen
Symptomen/Leiden 70% bekommen, unbefristet.
Ich hatte seinerzeit nur keinen Re-Do Whipple, ansonsten alles gleich.
Evtl. war ein Argument, das die Probleme sich halt verstetigt haben.
Ich glaube, das der entscheidende Unterschied zum ersten Antrag in der Formulierung lag.
Ich habe halt aufgeschrieben, was ich nicht mehr oder nur noch unter Schwierigkeiten machen kann,
das ganze weniger medizinisch, sondern mehr aus dem praktischen Alltag heraus.
Hat geholfen.
Bei weiteren Info`s einfache eine PN schicken.
Gummibär
bei meiner 1. Beantragung vor 2,5 Jahren habe ich auch 20% bekommen, das auch nur nach viel Theater.
Ich habe Anfang des Jahres einen neuen (Verschlimmerungsantrag?) gestellt und mit den gleichen
Symptomen/Leiden 70% bekommen, unbefristet.
Ich hatte seinerzeit nur keinen Re-Do Whipple, ansonsten alles gleich.
Evtl. war ein Argument, das die Probleme sich halt verstetigt haben.
Ich glaube, das der entscheidende Unterschied zum ersten Antrag in der Formulierung lag.
Ich habe halt aufgeschrieben, was ich nicht mehr oder nur noch unter Schwierigkeiten machen kann,
das ganze weniger medizinisch, sondern mehr aus dem praktischen Alltag heraus.
Hat geholfen.
Bei weiteren Info`s einfache eine PN schicken.
Gummibär
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Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Wenn du unzufrieden bist, unbedingt fristgerecht Widerspruch einlegen! Das hat teilweise Methode wie auch die Ablehnung von Kuren. Bei meinem ersten Behindertenausweis bekam ich 30% zugesprochen (wegen anderer Sachen). Dies entspravh der Einschraenkung absolut nicht. Nach Widerspruch und Begutachtung wurden da direkt 60% draus. Die Bandbreite der Richtlinien ist ziemlich breit. Der Gutachter entscheidet ob eine Beeintraechtigung schwer ist oder nicht und je nachdem koennen die Prozente erheblivh variieren. Svhreibt eine ausfuehrliche Begruendung und dort zaehlt alle Einschraenkungen im Alltag auf. Auch Schmerz (angeben wie oft und wie schwer), psychische Belastung, Nebenwirkungen von Medikamenten usw.
Was es fuer Whipple gibt weiss ich nicht, da ich wegen der Pankreasgeschichte keinen Verschlimmerungsantrag gestellt habe. Ich habe auch ohne das 80% G und B und mehr brauche ich nicht. Der naechste Vorteil wuerde sich erst bei Anrecht auf das Merkzeichen aG ergeben und das wuerde ich nicht bekommen. Also lass ich es zumal grad alles unbefristet ist und ich so keinen
Was es fuer Whipple gibt weiss ich nicht, da ich wegen der Pankreasgeschichte keinen Verschlimmerungsantrag gestellt habe. Ich habe auch ohne das 80% G und B und mehr brauche ich nicht. Der naechste Vorteil wuerde sich erst bei Anrecht auf das Merkzeichen aG ergeben und das wuerde ich nicht bekommen. Also lass ich es zumal grad alles unbefristet ist und ich so keinen
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Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
ups korrigieren geht mal wieder nicht. Also ich erspare mir so die Begutachtungen das nervt naemlich. 20% koennte es aber.allein svhon auf Svheuermann und Bandscheibe geben ... wirst sehen nach Widerspruch kommt mehr bei raus. 20% sind einfach lachhaft.
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Smilla
- Beiträge: 16
- Registriert: 2. Oktober 2012, 20:17
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Die 20 % hat mein Mann wegen der chronischen bauchspeicheldrüsen Entzündung bekommen , ich bin mal gespannt was er jetzt nach der wippel op bekommt . Den Antrag haben die in Heidelberg Anfang August weggeschickt , jetzt heißt es warten .
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Melli
- Beiträge: 7
- Registriert: 1. Juli 2013, 00:08
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Hallo Kaba,
schau mal in deinem Postkasten nach
Gruß Melli
schau mal in deinem Postkasten nach
Gruß Melli
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Danny67
- Beiträge: 67
- Registriert: 22. April 2011, 07:52
- Wohnort: Raum Stuttgart
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Yannik hat SOFORT ohne Widerspruch 80% (keine Merkzeichen) bekommen.
Befristet auf 5 Jahre.
Damit sind wir zufrieden.
Befristet auf 5 Jahre.
Damit sind wir zufrieden.
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Muggle
- Beiträge: 224
- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Bei Yannik ist es doch aber auch boesartig, oder? Das macht in der Bewertung her sehr viel aus..
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Elisa
- Beiträge: 53
- Registriert: 11. Juli 2013, 16:47
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Hallo,
ich bin auch im September gewhippelt worden und habe einen Antrag unter anderem wegen der OP und einer früheren Gallengangstenose weggeschickt. Nach 6 Wochen kam der Brief - Ablehung....wie kann denn sowas sein. Es kann doch nicht angehen dass manche 100 %, manche 80% oder 20 bekommen. Da muss es doch eine Linie geben.
Soll ich nun Widerspruch einlegen? Hat da jemand Erfahrung?
Viele Grüße
ich bin auch im September gewhippelt worden und habe einen Antrag unter anderem wegen der OP und einer früheren Gallengangstenose weggeschickt. Nach 6 Wochen kam der Brief - Ablehung....wie kann denn sowas sein. Es kann doch nicht angehen dass manche 100 %, manche 80% oder 20 bekommen. Da muss es doch eine Linie geben.
Soll ich nun Widerspruch einlegen? Hat da jemand Erfahrung?
Viele Grüße
- Lutz Otto
- Beiträge: 659
- Registriert: 8. März 2008, 14:27
- Wohnort: Magdeburg
- Kontaktdaten:
Re: Grad der Behinderung nur 20% nach Whipple-OP???
Liebe Elise,
bei der Beantragung des GdB kommt es nicht auf den " Operarionsumfang" an.
Vielmehr sollten von Dir bzw. dem Hausarzt umfassend Deine Einschränkungen zusammengefasst werden. zB.: Gewichtsschwankungen = Untergewicht, Depressionen, Leistungsabfall, Durchfälle, Schmerzen etc.
Leider ist es so, das die "Gutachter" bundesweit unterschiedlich entscheiden.
Du kannst mal unter folgenden Link schauen, unter welchen Anhaltspunkten hier entschieden wird aber nicht muss (Versorgungs-Medizin-Verordnung: http://www.bmas.de/DE/Service/Publikati ... gkeit.html
Wie gesagt, das sind Anhaltspunkte für den Gutachter / Sachberabeiter.
Alles, alles Gute......
bei der Beantragung des GdB kommt es nicht auf den " Operarionsumfang" an.
Vielmehr sollten von Dir bzw. dem Hausarzt umfassend Deine Einschränkungen zusammengefasst werden. zB.: Gewichtsschwankungen = Untergewicht, Depressionen, Leistungsabfall, Durchfälle, Schmerzen etc.
Leider ist es so, das die "Gutachter" bundesweit unterschiedlich entscheiden.
Du kannst mal unter folgenden Link schauen, unter welchen Anhaltspunkten hier entschieden wird aber nicht muss (Versorgungs-Medizin-Verordnung: http://www.bmas.de/DE/Service/Publikati ... gkeit.html
Wie gesagt, das sind Anhaltspunkte für den Gutachter / Sachberabeiter.
Alles, alles Gute......
Ein herzlichen Gruß aus Magdeburg
Lutz Otto
AdP e. V. - Vorstrandsvorsitzender
Lutz Otto
AdP e. V. - Vorstrandsvorsitzender