Chronische Pankreatitis?
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Skyblue
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Chronische Pankreatitis?
Hallo zusammen, ich bin neu hier und möchte meinen Fall kurz schildern.
Männlich, 43 Jahre alt mit schon Jahrelang wiederkehrenden Problemen im Oberbauchbereich.
Diagnostiziert wurde letztes Jahr Zustand nach Scheuermann, was zu dauerhaften, mal mehr, mal weniger starken gürtelförmigen Schmerzen im Brustkorbbereich führt. Die Wirbelsäule ist also ziemlich fertig. Oft liegen die Schmerzen auf der rechten Seite auch etwas tiefer, ca. rechts von der Mitte unter dem Rippenbogen und dort habe ich auch eine Art Druckgefühl.
Im letzten Mai habe ich mir mit meiner Frau nach einem sehr anstrengenden Kindergeburtstag Abends eine Flasche Wein und ein paar Ouzo reingetan und der nächste Tag war echt grausam.
Danach hatte ich für eine Woche Übelkeit und recht fettigen, übelriechenden Stuhlgang und ein unangenehmes Druckgefühl im Oberbauch, Schmerzen auch, aber nur leichte.
Ich habe dazu meinen Hausarzt konsultiert und er hat daraufhin auch mehrfach Amylase, Lipase und andere relevante Werte geprüft, es war wie er sagt alles unauffällig - bis auf zu viele Leukozyten, wobei er hier von einer unerheblichen Abweichung von der Norm ausgeht.
Ich schwanke immer zwischen leichtem Durchfall und Verstopfung und in diesem Fall folgte dem Durchfall auch wieder Verstopfung.
Nach ca. 2 Monaten hatte sich alles wieder normalisiert, wobei ich sagen muss, dass ich mittlerweile nicht mehr so gern griechisch essen gehe, da es doch schwerer im Magen liegt.
Mit fettigem Essen habe ich sonst übrigens keine Probleme.
Anfang Dezember ging es wieder los. Nach einem Glas Wein bekam ich so etwas wie Sodbrennen, in der Folge stellte sich eine Art schmerzloses Druckgefühl im Oberbauch ein, es fühlte sich auch irgendwie kühl an. Dazu kam recht sauer riechender Stuhlgang, Färber nur etwas heller und heftiges Aufstoßen und Blähungen. Das blieb bis Ende Dezember so und am 28. wurde mir nachmittags komisch, nicht richtig übel, kalter Schweiß und Wildes Grummeln im Oberbauch, meine Frau sagt, ich hätte ziemlich krank ausgesehen.Seitdem bin ich oft Nachmittags schlapp, und ca. eine Stunde nach einer z.B. Normalen Portion Kartoffelbrei setzt das Bauchgrummeln ein, endet aber nicht immer in Durchfall.
Soweit die Geschichte. Mein Arzt ist der Meinung, es wäre ein Reizdarmsyndrom und der Rücken könnte evtl. auch für Vegetative Störungen sorgen, dazu kommt die Möglichkeit, dass die NSARs, die ich gegen die Rückenschmerzen nehme, evtl. Ärger machen könnten(Zwölffingerdarmgeschwür/Gärungsdyspepsie)
Lange Rede, kurze Frage: Kann sowas eine chronische Pankreatitis sein oder ist es nach Euren Erfahrungen eher unwahrscheinlich?
Ich muss wohl wieder zum Arzt...
Grüße und alles Gute in die Runde
Männlich, 43 Jahre alt mit schon Jahrelang wiederkehrenden Problemen im Oberbauchbereich.
Diagnostiziert wurde letztes Jahr Zustand nach Scheuermann, was zu dauerhaften, mal mehr, mal weniger starken gürtelförmigen Schmerzen im Brustkorbbereich führt. Die Wirbelsäule ist also ziemlich fertig. Oft liegen die Schmerzen auf der rechten Seite auch etwas tiefer, ca. rechts von der Mitte unter dem Rippenbogen und dort habe ich auch eine Art Druckgefühl.
Im letzten Mai habe ich mir mit meiner Frau nach einem sehr anstrengenden Kindergeburtstag Abends eine Flasche Wein und ein paar Ouzo reingetan und der nächste Tag war echt grausam.
Danach hatte ich für eine Woche Übelkeit und recht fettigen, übelriechenden Stuhlgang und ein unangenehmes Druckgefühl im Oberbauch, Schmerzen auch, aber nur leichte.
Ich habe dazu meinen Hausarzt konsultiert und er hat daraufhin auch mehrfach Amylase, Lipase und andere relevante Werte geprüft, es war wie er sagt alles unauffällig - bis auf zu viele Leukozyten, wobei er hier von einer unerheblichen Abweichung von der Norm ausgeht.
Ich schwanke immer zwischen leichtem Durchfall und Verstopfung und in diesem Fall folgte dem Durchfall auch wieder Verstopfung.
Nach ca. 2 Monaten hatte sich alles wieder normalisiert, wobei ich sagen muss, dass ich mittlerweile nicht mehr so gern griechisch essen gehe, da es doch schwerer im Magen liegt.
Mit fettigem Essen habe ich sonst übrigens keine Probleme.
Anfang Dezember ging es wieder los. Nach einem Glas Wein bekam ich so etwas wie Sodbrennen, in der Folge stellte sich eine Art schmerzloses Druckgefühl im Oberbauch ein, es fühlte sich auch irgendwie kühl an. Dazu kam recht sauer riechender Stuhlgang, Färber nur etwas heller und heftiges Aufstoßen und Blähungen. Das blieb bis Ende Dezember so und am 28. wurde mir nachmittags komisch, nicht richtig übel, kalter Schweiß und Wildes Grummeln im Oberbauch, meine Frau sagt, ich hätte ziemlich krank ausgesehen.Seitdem bin ich oft Nachmittags schlapp, und ca. eine Stunde nach einer z.B. Normalen Portion Kartoffelbrei setzt das Bauchgrummeln ein, endet aber nicht immer in Durchfall.
Soweit die Geschichte. Mein Arzt ist der Meinung, es wäre ein Reizdarmsyndrom und der Rücken könnte evtl. auch für Vegetative Störungen sorgen, dazu kommt die Möglichkeit, dass die NSARs, die ich gegen die Rückenschmerzen nehme, evtl. Ärger machen könnten(Zwölffingerdarmgeschwür/Gärungsdyspepsie)
Lange Rede, kurze Frage: Kann sowas eine chronische Pankreatitis sein oder ist es nach Euren Erfahrungen eher unwahrscheinlich?
Ich muss wohl wieder zum Arzt...
Grüße und alles Gute in die Runde
- AnnetteH
- Beiträge: 33
- Registriert: 29. Dezember 2013, 23:34
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo!
Ich glaube nicht, dass es eine Pankreatitis ist, die hätten sie nämlich sofort durch die Blutuntersuchung festgestellt. Ich hatte schon 6 Bauchspeicheldrüsenentzündungen und die wurden alle durch´s Blut festgestellt. Ich bekomme erst Rückenschmerzen, die immer schlimmer werden. Nach 2-3 Tagen kommen Schmerzen im Oberbauch dazu, die nach einigen Tagen unerträglich werden. Es wird immer schlimmer und irgendwann tut mir alles weh, der gesamte Rücken und der ganze Oberkörper. Die Schmerzen strahlen dann aus, beim Liegen ist es wesentlich schlimmer. Bei mir ist immer "nur" die Lipase erhöht (5.500). Die geht dann wieder langsam runter und damit auch die Schmerzen. Im Krankenhaus bekomme ich nur Infusionen und Null-Diät, damit die Bauchspeicheldrüse nicht arbeiten muss. Was ist leider fast immer habe, ist die Übelkeit. Auch, wenn ich keine Entzündung habe. Dann muss ich eine Kleinigkeit essen, dann ist die Übelkeit ca. eine halbe Stunde lang weg und kommt dann wieder. Die Ärzte meinen, dass ich eine beginnende chronische Pankreatits habe. Ursache wurde aber immer noch nicht gefunden.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen und wünsche Dir alles Gute und vor allem, dass Du bald Bescheid weißt, was Du genau hast, denn diese Ungewissheit, die ich leider habe, ist nicht schön. Ich denke seit meiner letzten Entzündung im Dezember ständig an meine Bauchspeicheldrüse. Es belastet mich, weil ich einfach Angst habe, ich aber nichts dagegen tun kann, wenn die Ursache nicht gefunden wird. Ich bin 39, trinke keinen Tropfen Alkohol und esse nichts Fettiges, lebe also gesund.
Ganz liebe Grüße
Annette
Ich glaube nicht, dass es eine Pankreatitis ist, die hätten sie nämlich sofort durch die Blutuntersuchung festgestellt. Ich hatte schon 6 Bauchspeicheldrüsenentzündungen und die wurden alle durch´s Blut festgestellt. Ich bekomme erst Rückenschmerzen, die immer schlimmer werden. Nach 2-3 Tagen kommen Schmerzen im Oberbauch dazu, die nach einigen Tagen unerträglich werden. Es wird immer schlimmer und irgendwann tut mir alles weh, der gesamte Rücken und der ganze Oberkörper. Die Schmerzen strahlen dann aus, beim Liegen ist es wesentlich schlimmer. Bei mir ist immer "nur" die Lipase erhöht (5.500). Die geht dann wieder langsam runter und damit auch die Schmerzen. Im Krankenhaus bekomme ich nur Infusionen und Null-Diät, damit die Bauchspeicheldrüse nicht arbeiten muss. Was ist leider fast immer habe, ist die Übelkeit. Auch, wenn ich keine Entzündung habe. Dann muss ich eine Kleinigkeit essen, dann ist die Übelkeit ca. eine halbe Stunde lang weg und kommt dann wieder. Die Ärzte meinen, dass ich eine beginnende chronische Pankreatits habe. Ursache wurde aber immer noch nicht gefunden.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen und wünsche Dir alles Gute und vor allem, dass Du bald Bescheid weißt, was Du genau hast, denn diese Ungewissheit, die ich leider habe, ist nicht schön. Ich denke seit meiner letzten Entzündung im Dezember ständig an meine Bauchspeicheldrüse. Es belastet mich, weil ich einfach Angst habe, ich aber nichts dagegen tun kann, wenn die Ursache nicht gefunden wird. Ich bin 39, trinke keinen Tropfen Alkohol und esse nichts Fettiges, lebe also gesund.
Ganz liebe Grüße
Annette
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Skyblue
- Beiträge: 11
- Registriert: 6. Januar 2014, 00:41
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo Anette,
vielen Dank für Deine Einschätzung.
Es ist ja so, dass man viel zum Thema lesen kann und ich habe mich auch schon mehrmals ziemlich verrückt gemacht. Daraus habe ich gelernt, dass man die zahlreichen Infoseiten zum Thema im Netz mit großer Vorsicht und Selbstdisziplin genießen muss, ansonsten besteht die reale Gefahr, das man als Psychosomat abgeschrieben wird. Insofern wollte ich gern eine Einschätzung von Betroffenen hören, bevor ich eine Vermutung äußere.
Bei mir ist es so, dass wenn Schmerzen da sind, diese eher weniger stark sind und dann für ca. 2-3h. Mein Arzt meinte auch, dass eine Pankreatitis ohne große Schmerzen verlaufen könne, die Blutwerte wären allerdings aussagekräftig. Hier habe ich auch schon gelesen, dass diese Werte nicht übermäßig erhöht sein müssen, was mich leicht verwirrt...
Ich kann nicht sagen, dass ich keinen Alkohol trinke.
Geraucht habe ich nie, aber es gab schon Zeiten, in denen ich täglich sehr gern Whisky oder Bier getrunken habe, wobei auch mal ein halbes Jahr Pause dazwischen war. Wenn man die 40 erreicht hat, gibt es dann öfter morgens Kopfschmerzen und daraufhin habe ich die harten Sachen fast auf 0 reduziert und es gibt ab und zu ein Bier oder einen Wein. Mein Arzt sagte mir nach einer Sonografie, ich hätte eine beginnende Fettleber, was mir auch zu denken gab. Nach der deutlichen Reduzierung des Konsums war die nächste Sono dann unauffällig.
Noch bin ich nicht soweit, absolut nichts mehr zu trinken, aber ich arbeite dran
Ich muss demnächst zum Impfen hin und spreche ihn dann auf andere mögliche Ursachen an.
Alles Gute für Dich und nochmals danke für die nette Antwort
Grüße
Martin
vielen Dank für Deine Einschätzung.
Es ist ja so, dass man viel zum Thema lesen kann und ich habe mich auch schon mehrmals ziemlich verrückt gemacht. Daraus habe ich gelernt, dass man die zahlreichen Infoseiten zum Thema im Netz mit großer Vorsicht und Selbstdisziplin genießen muss, ansonsten besteht die reale Gefahr, das man als Psychosomat abgeschrieben wird. Insofern wollte ich gern eine Einschätzung von Betroffenen hören, bevor ich eine Vermutung äußere.
Bei mir ist es so, dass wenn Schmerzen da sind, diese eher weniger stark sind und dann für ca. 2-3h. Mein Arzt meinte auch, dass eine Pankreatitis ohne große Schmerzen verlaufen könne, die Blutwerte wären allerdings aussagekräftig. Hier habe ich auch schon gelesen, dass diese Werte nicht übermäßig erhöht sein müssen, was mich leicht verwirrt...
Ich kann nicht sagen, dass ich keinen Alkohol trinke.
Geraucht habe ich nie, aber es gab schon Zeiten, in denen ich täglich sehr gern Whisky oder Bier getrunken habe, wobei auch mal ein halbes Jahr Pause dazwischen war. Wenn man die 40 erreicht hat, gibt es dann öfter morgens Kopfschmerzen und daraufhin habe ich die harten Sachen fast auf 0 reduziert und es gibt ab und zu ein Bier oder einen Wein. Mein Arzt sagte mir nach einer Sonografie, ich hätte eine beginnende Fettleber, was mir auch zu denken gab. Nach der deutlichen Reduzierung des Konsums war die nächste Sono dann unauffällig.
Noch bin ich nicht soweit, absolut nichts mehr zu trinken, aber ich arbeite dran
Ich muss demnächst zum Impfen hin und spreche ihn dann auf andere mögliche Ursachen an.
Alles Gute für Dich und nochmals danke für die nette Antwort
Grüße
Martin
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sternej
- Beiträge: 193
- Registriert: 9. Januar 2013, 17:40
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo,
wenn das Gerummel im Bauch NACH dem Essen anfängt, scheint es ja so als ob Dein Körper das Essen nicht richtig verarbeiten kann. Bei mir war es die BSD, kann aber auch ein anderes Organ (Darm) sein. Ich selbst hatte nie erhebliche Schmerzen, nur leichte und habe trotzdem eine Pankreasinsuffizienz und pancreas divisum, pancreas atroph. Kein Blutwert war als ich im KH und/oder beim Arzt war je auffällig (nur die Stuhlprobe). Noch heute ist es so, dass wenn ich kein Kreon beim Essen nehme (Enzyme), die Bauchgeräusche nach dem Essen beginnen. Also wenn du die Vermutung hast, dass die BSD nicht in Ordnung ist und du Rückenschmerzen hast, würde ich es doch von Fachärzten untersuchen lassen, um schlimmes auszuschließen. Wichtig: geh nicht zu irgendeinem Arzt, geh zu einem der sich auskennt ... Auch wenn er weiter weg ist .., sonst musst Du da eh noch mal hin.
LG Esther
wenn das Gerummel im Bauch NACH dem Essen anfängt, scheint es ja so als ob Dein Körper das Essen nicht richtig verarbeiten kann. Bei mir war es die BSD, kann aber auch ein anderes Organ (Darm) sein. Ich selbst hatte nie erhebliche Schmerzen, nur leichte und habe trotzdem eine Pankreasinsuffizienz und pancreas divisum, pancreas atroph. Kein Blutwert war als ich im KH und/oder beim Arzt war je auffällig (nur die Stuhlprobe). Noch heute ist es so, dass wenn ich kein Kreon beim Essen nehme (Enzyme), die Bauchgeräusche nach dem Essen beginnen. Also wenn du die Vermutung hast, dass die BSD nicht in Ordnung ist und du Rückenschmerzen hast, würde ich es doch von Fachärzten untersuchen lassen, um schlimmes auszuschließen. Wichtig: geh nicht zu irgendeinem Arzt, geh zu einem der sich auskennt ... Auch wenn er weiter weg ist .., sonst musst Du da eh noch mal hin.
LG Esther
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: Chronische Pankreatitis?
Wichtig denke ich, wäre es den Fettstuhl auszuschließen - hier solltest du eine Elastase1 - Messung vornehmen lassen. Sollten deine Elastasewerte doch erniedrigt sein, könntest du durch die Einnahme von Enzymen, einige deiner weiteren beschriebenen Symptome in den Griff bekommen.
Auch ich kann mich der Meinung , einen Facharzt ( Gastro) schnellstmöglich aufzusuchen nur anschließen und bitte einen , der sich auskennt und kein Freund der Diagnose Reizdarm ist
!
Auch ich kann mich der Meinung , einen Facharzt ( Gastro) schnellstmöglich aufzusuchen nur anschließen und bitte einen , der sich auskennt und kein Freund der Diagnose Reizdarm ist
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Skyblue
- Beiträge: 11
- Registriert: 6. Januar 2014, 00:41
Re: Chronische Pankreatitis?
Ich war vor einer Weile schon beim Gastro und der hat mir zuerst auch einen Vortrag gehalten, dass ein Reizdarm ja nichts Schlimmes sei...
Weil ich zu der Zeit Probleme im linken Unterbauch hatte, habe ich schon Darmspiegelung und Stuhlprobe hinter mir, wobei am Ende rauskam, dass alles unauffällig war und diese Probleme auch für mich nachvollziehbar vom Rücken kamen. Die letzte Magenspiegelung ist schon gute 5 Jahre her, war aber bis auf eine leichte Magenschleimhautreizung unauffällig.
Anfang des letzten Sommers hatte ich eine Woche nach einem leicht masslosen Alkoholabend eine Woche lang Übelkeit, Oberbauchprobleme und Durchfall, habe aber weiter gearbeitet. Mein Hausarzt meinte, es könnte schon eine leichte akute Pankreatitis gewesen sein.
Seitdem habe ich schon das Gefühl, mich nicht mehr so vollfressen zu können wie früher einmal - ich habe das für mich allerdings auch ein bisschen aufs Alter geschoben.
Diese Oberbauchprobleme habe ich in unterschiedlichen Ausprägungen schon seit ich 20 bin (jetzt 43), früher waren die Intervalle vielleicht 1-2 Jahre, mittlerweile vielleicht alle 6-7 Monate. Der "Schmerz" war immer mal woanders im Oberbauch, auch im Rücken - nie richtig stark oder gar unerträglich.
Schlimmer empfinde ich diese fast anfallsartige Erschöpfung, die so gut wie immer spät Nachmittags/ zum Abend hin am schlimmsten ist - man steht richtig neben sich. das geht dann vielleicht 3 Stunden und danach ist fast alles Weg, ohne dass ich was Spezielles dagegen getan hätte.
Es ist so, dass ich mittlerweile eher Schonkost esse, weil ich hoffe, es damit zu verbessern, das hilft aber auch nicht unbedingt, da ich danach auch schon Probleme bekommen hab. Andererseits hatte auch schon ich den Ärger und konnte ohne Beschwerden ein Geflügeldöner vertragen.
Wie ist das eigentlich: Wenn ich eine chronische Pankreatitis hätte, könnte man dies in den symptomfreien Zeiten diagnostizieren und wenn ja, wie?
Blut ist dann wohl unauffällig, oder? Reicht eine Stuhluntersuchung oder sagt nur eine ERCP was aus?
LG an alle
Martin
Weil ich zu der Zeit Probleme im linken Unterbauch hatte, habe ich schon Darmspiegelung und Stuhlprobe hinter mir, wobei am Ende rauskam, dass alles unauffällig war und diese Probleme auch für mich nachvollziehbar vom Rücken kamen. Die letzte Magenspiegelung ist schon gute 5 Jahre her, war aber bis auf eine leichte Magenschleimhautreizung unauffällig.
Anfang des letzten Sommers hatte ich eine Woche nach einem leicht masslosen Alkoholabend eine Woche lang Übelkeit, Oberbauchprobleme und Durchfall, habe aber weiter gearbeitet. Mein Hausarzt meinte, es könnte schon eine leichte akute Pankreatitis gewesen sein.
Seitdem habe ich schon das Gefühl, mich nicht mehr so vollfressen zu können wie früher einmal - ich habe das für mich allerdings auch ein bisschen aufs Alter geschoben.
Diese Oberbauchprobleme habe ich in unterschiedlichen Ausprägungen schon seit ich 20 bin (jetzt 43), früher waren die Intervalle vielleicht 1-2 Jahre, mittlerweile vielleicht alle 6-7 Monate. Der "Schmerz" war immer mal woanders im Oberbauch, auch im Rücken - nie richtig stark oder gar unerträglich.
Schlimmer empfinde ich diese fast anfallsartige Erschöpfung, die so gut wie immer spät Nachmittags/ zum Abend hin am schlimmsten ist - man steht richtig neben sich. das geht dann vielleicht 3 Stunden und danach ist fast alles Weg, ohne dass ich was Spezielles dagegen getan hätte.
Es ist so, dass ich mittlerweile eher Schonkost esse, weil ich hoffe, es damit zu verbessern, das hilft aber auch nicht unbedingt, da ich danach auch schon Probleme bekommen hab. Andererseits hatte auch schon ich den Ärger und konnte ohne Beschwerden ein Geflügeldöner vertragen.
Wie ist das eigentlich: Wenn ich eine chronische Pankreatitis hätte, könnte man dies in den symptomfreien Zeiten diagnostizieren und wenn ja, wie?
Blut ist dann wohl unauffällig, oder? Reicht eine Stuhluntersuchung oder sagt nur eine ERCP was aus?
LG an alle
Martin
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo Martin,
Magen- Darm- Pankreas ist ein weites Feld....- wenn du wirklich Klarheit möchtest , dann werden Untersuchungen wie MRT, CT, MRCP, Endosono, Unverträglichkeiten, MR- Sellink wohl noch folgen müssen. An ein ERCP solltest du vielleicht vorerst nicht denken- hier könnte auch mal eine akute Pankreatitis verursacht werden und das willst du bestimmt nicht wirklich
.
Wünsche dir jedenfalls alles Gute! - und hoffe das bei dir nichts chronisches ist.
Ach ja, mit dem Schlappsein geht mir genau so! Furchtbar....
Magen- Darm- Pankreas ist ein weites Feld....- wenn du wirklich Klarheit möchtest , dann werden Untersuchungen wie MRT, CT, MRCP, Endosono, Unverträglichkeiten, MR- Sellink wohl noch folgen müssen. An ein ERCP solltest du vielleicht vorerst nicht denken- hier könnte auch mal eine akute Pankreatitis verursacht werden und das willst du bestimmt nicht wirklich
Wünsche dir jedenfalls alles Gute! - und hoffe das bei dir nichts chronisches ist.
Ach ja, mit dem Schlappsein geht mir genau so! Furchtbar....
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Hagenbuch
- Beiträge: 39
- Registriert: 18. August 2011, 13:08
Re: Chronische Pankreatitis?
Und: als alter Hase (siehe Art. "chron. Pankreatitis") solltest Du auch in Betracht ziehen, daß es sich hier, nicht minder schlimm, um ein Problem mit der Leber handeln könnte. Trinkst Du viel? Blöde Frage! Wieviel trinkstn so?
Gruß, Michael
Gruß, Michael
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Skyblue
- Beiträge: 11
- Registriert: 6. Januar 2014, 00:41
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo Michael,
wie gesagt, nicht mehr viel und mittlerweile bin ich bei nahezu Null Alkohol.
Mein letztes Posting ist ja länger her und ich dachte, ich hätte endlich Ruhe, nachdem eine Gastroskopie eine chronische Gastritis ergeben hatte, die ich mit zeitweiligen Protonenpumpenhemmern gut in den Griff bekommen habe - das letzte Jahr war also besser, zumindest bis Oktober...
Zu diesem Zeitpunkt fingen recht plötzlich wieder Rückenschmerzen am unteren Ende der BWS an, die ich zuerst für Scheuermann - Beschwerden hielt. Allerdings kamen dann recht starke Blähungen nach Essen dazu und Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit nahmen ab.
Freitag Morgen bin ich dann vorzeitig nach vorabendlichem Nudelgenuss mit Rückenschmerzen und schmerzhaft geblähtem Bauch aufgewacht. Auf dem Klo bin ich dann eine Ladung sehr fettigen Stuhl losgeworden, Farbe normal.
Allerdings ab dann kaum Leistungsfähig, zur Arbeit geschleppt, gefroren (37.5Grad), ringförmig um den Oberbauch ziehende leichte Schmerzen und ab und zu leichte Übelkeit und die leichten Schmerzen scheinen auf gleiche Höhe tief im Bauch zu sein, sind aber nicht immer da.
Das zieht sich so schon übers Wochenende hin, wobei sich der Stuhl etwas normalisiert hat, ich esse aber kaum was und wenn, dann habe ich nur Appetit auf Knäckebrot oder so, trinke viel Wasser.
Morgen gehts zum Arzt, mal schauen, was die Blutwerte sagen und ob er mal Elastase nachschauen kann.
Hat jemand Erfahrung mit dem Jahrezeitlichen Auftreten?
Ich habe diese Beschwerden immer zum Winter hin...
Liebe Grüße an alle Leidgeplagten
Martin
wie gesagt, nicht mehr viel und mittlerweile bin ich bei nahezu Null Alkohol.
Mein letztes Posting ist ja länger her und ich dachte, ich hätte endlich Ruhe, nachdem eine Gastroskopie eine chronische Gastritis ergeben hatte, die ich mit zeitweiligen Protonenpumpenhemmern gut in den Griff bekommen habe - das letzte Jahr war also besser, zumindest bis Oktober...
Zu diesem Zeitpunkt fingen recht plötzlich wieder Rückenschmerzen am unteren Ende der BWS an, die ich zuerst für Scheuermann - Beschwerden hielt. Allerdings kamen dann recht starke Blähungen nach Essen dazu und Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit nahmen ab.
Freitag Morgen bin ich dann vorzeitig nach vorabendlichem Nudelgenuss mit Rückenschmerzen und schmerzhaft geblähtem Bauch aufgewacht. Auf dem Klo bin ich dann eine Ladung sehr fettigen Stuhl losgeworden, Farbe normal.
Allerdings ab dann kaum Leistungsfähig, zur Arbeit geschleppt, gefroren (37.5Grad), ringförmig um den Oberbauch ziehende leichte Schmerzen und ab und zu leichte Übelkeit und die leichten Schmerzen scheinen auf gleiche Höhe tief im Bauch zu sein, sind aber nicht immer da.
Das zieht sich so schon übers Wochenende hin, wobei sich der Stuhl etwas normalisiert hat, ich esse aber kaum was und wenn, dann habe ich nur Appetit auf Knäckebrot oder so, trinke viel Wasser.
Morgen gehts zum Arzt, mal schauen, was die Blutwerte sagen und ob er mal Elastase nachschauen kann.
Hat jemand Erfahrung mit dem Jahrezeitlichen Auftreten?
Ich habe diese Beschwerden immer zum Winter hin...
Liebe Grüße an alle Leidgeplagten
Martin
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thphilipp
- Beiträge: 1615
- Registriert: 2. November 2010, 07:17
Re: Chronische Pankreatitis?
Hallo,
was ist denn aus Deine Sache so geworden? Gibts neue Erkenntnisse? Blut oder andere Untersuchungen?
was ist denn aus Deine Sache so geworden? Gibts neue Erkenntnisse? Blut oder andere Untersuchungen?
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Liebe Grüße Thorsten
Liebe Grüße Thorsten