nach längerem stillen mitlesen möchte ich jetzt doch gerne meine (längere) Geschichte schreiben und hoffe auf Anregungen von Betroffenen.
Angefangen hat das ganze vor ca 3. Jahren. Neben einem ziemlichen Leistungsknick trat zeitweise massiver Nachtschweiss ( Bett komplett durchnässt wie aus der Waschmaschine) und ein zeitweiliger Druck im linken Oberbauch auf.
Da ich eigentlich recht ungerne zum Arzt gehe habe ich erstmal die versucht meine Schlafgewohnheiten zu ändern, Matratze getauscht und auf scharfes Essen, Kaffee ect verzichtet.
Hat nur leider gar nichts gebracht.
Habe mir dann also doch einen Arzt gesucht, Hausarzt hatte ich eigentlich keinen, da ich nie wirklich krank war.
Zum einen kam heraus, das meine Schilddrüse nicht gut eingestellt war ( Hypothyreose seit 20 Jahren/ unklar ob Hashimoto), dann war meine Ruhepuls auf 140 und es fanden sich 2 grosse Zysten an den Ovaren.
Magen und Darmspiegelung und Ultraschall unauffällig.
Versorgt mit neuer Schilddrüsenmedikation und Betablockern, der Aussage meines Arztes :" sie haben nichts " und der Überlegung das vielleicht die Zysten ( die ich nicht gespürt habe) bis in den Oberbauch drücken habe ich mich entschlossen abzuwarten ob sich auf Zeit etwas bessert.
Hat es leider nicht.
Vor ein paar Monaten war es dann soweit, dass ich fast nur noch mit der Wärmflasche auf dem Bauch gelegen habe, der Bauch aufgebläht wie im 9. Monat und übelste Bähungen
Also zu meinem "Hausarzt".
Der hat so nebenbei wegen meiner Neuropathie mal Vitamin b12 abgenommen und einen Ultraschall gemacht.
So versorgt mit Vitamin b12 und der Aussage das der Pankreasgang bis auf 4,5 mm geweitet sei gab es eine Überweisung zum Mrcp.
Der Termin dafür lies natürlich 4 wochen auf sich warten. In dieser Zeit habe ich einfach mal meine Ernährung auf extrem fettarm geändert.
Resultat: der geschwollene Bauch und die Blähungen waren weg. Sowie mich aber ein Stück Pizza oder ähnlich verführte wieder da.
Nun gut abwarten.....
Das Mrcp(auswertung durch den Radiologen, mein Arzt hat sie sich nicht angeschaut) zeigte interessanterweise dann keine nennenswerten Kaliberschwankungen des Ductus, jedoch erhebliche Schlängelungen und einen gestauchten vergrößerten Pankreasschwanz.
Inzwischen von mir geforderte Laboruntersuchungen ergaben normale Lipase und Elastase über 200.
Immerhin scheint das Vitamin b 12 seine Wirkungen zu tun. Ich fühle mich nicht mehr wie ein Schlafwandler.... hätte man ja vielleicht auch 1-2 Jährchen eher drauf kommen können.... Obwohl mich der Mangel wundert, denn ich habe, wenn auch gering dosiert, eigentlich einen B-komplex substituiert.
Aussage meines Arztes: Nun Vitamin b12 hat ja nichts mit dem Pankreas zu tun und Lipase und Elastase sind in der Norm und immerhin haben sie kein Karzinom
Da ich damit bei anhaltenden Beschwerden nicht ganz glücklich war, habe ich um eine Überweisung zu jemanden gebeten, der sich mit dem Pankreas auskennt
Ja und was steht da auf der Überweisung : Reizdarmsyndrom....
Nun weiß ich natürlich nicht wirklich wohin. Im Uke( Uniklinik Hamburg) habe ich bereits angefragt, die können mir jedoch fühestens einen Termin ende April anbieten.
Hat noch jemand eine Idee wohin man sich wenden kann?
Und macht es bei der Geschichte überhaupt Sinn weiter nach zu forschen oder wäre *ACHTUNG IRONIE* Einschläfern eine Alternative?
Liebe Grüße, anna