Exokrine Pankriasinsuffizienz - Ursachenforschung
Verfasst: 3. September 2014, 15:14
Guten Tag,
ich habe seit ein paar Monaten Probleme mit Durchfällen bzw. häufigen Stuhlgängen und einem stark aufgeblähten Brauch. Nachdem ich im letzten Jahr 6 Antibiotikabehandlugen hatte, schob ich die Probleme erst darauf, aber nachdem es nicht besser wurde hat mein Hausarzt (der auch Internist ist) umfangreicher untersucht. Bei den Laboruntersuchungen wurde ein Elastasewert von 39 gefunden, außerdem ein leichter Vitamin D Mangel. Auf dem Ultraschall war die BSD unauffällig.
Der Arzt hat mir Kreon verordnet. Das 3mal täglich 10.000 Einheiten keine sinnvolle Dosierung sind habe ich nach ein bißchen Lesen hier schon festgestellt. Nachdem ich entsprechend dem Fettgehalt dosiere (ich ernähre mich überwiegend vegan und deshalb eher kohlenhydratlastig und fettarm) habe ich schon eine deutlich Verbesserung festgestellt. Mein Bauch ist zum ersten Mal seit Monaten wieder flach und die Stuhlhäufigkeit und die unverdauten Bestandteile sind wesentlich zurück gegangen.
Allerdings habe ich ziemlich mit Übelkeit zu kämpfen und muss mich häufig übergeben und bin insgesamt müde und schlapp. Neben dem Kreon nehme ich wegen einer Nervenlähmung an der Harnblase ein Medikament, dass den Parasympatikus stiemuliert u.a. als Nebeneffekt die Darmbewegung und die Produktion von Speichel und Bauchspeicheldrüsensäften anreget. Ob es diesbezüglich einen Zusammenhang gibt konnte mein Arzt mir nicht genau sagen. Absetzen ist sowieso keine Alternative, da es keine anderen Möglichkeiten gibt.
Bleibt auch noch die Frage woher die Insuffizienz auf einmal kommt. Wegen einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung wurde ich noch nie behandelt. Allerdings hatte ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder starke Oberbauchbeschwerden die als stressbedingte Gastritis diagnostiziert wurden und nach einer Weile mit Schonkost wieder abgeklungen sind. Magenspieglungen waren immer unaufällig. Könnten das auch Entzündungen an der Bauchspeicheldrüse gewesen sein oder sind die immer so schmerzhaft, dass man den Unterschied auf jeden Fall merkt?
Mein Hausarzt hat mich noch weiter zu einem MRT überwiesen. Da habe ich allerdings erst im Oktober einen Termin bekommen. Nachdem ich hier lese frage ich mich allerdings ob ich das wirklich in einer ganz normalen Radiologischen Parxis machen lassen sollte oder ob es sinnig ist eine spezielle aufzusuchen. Macht es generell Sinn mit einer solchen Erkrankung beim Hausarzt zu bleiben oder geht man lieber zu einem Facharzt? Kann jemand vielleicht sogar jemanden im Kölner Raum empfehlen.
Ich würde mich über Antworten freuen.
Grüße Micha
ich habe seit ein paar Monaten Probleme mit Durchfällen bzw. häufigen Stuhlgängen und einem stark aufgeblähten Brauch. Nachdem ich im letzten Jahr 6 Antibiotikabehandlugen hatte, schob ich die Probleme erst darauf, aber nachdem es nicht besser wurde hat mein Hausarzt (der auch Internist ist) umfangreicher untersucht. Bei den Laboruntersuchungen wurde ein Elastasewert von 39 gefunden, außerdem ein leichter Vitamin D Mangel. Auf dem Ultraschall war die BSD unauffällig.
Der Arzt hat mir Kreon verordnet. Das 3mal täglich 10.000 Einheiten keine sinnvolle Dosierung sind habe ich nach ein bißchen Lesen hier schon festgestellt. Nachdem ich entsprechend dem Fettgehalt dosiere (ich ernähre mich überwiegend vegan und deshalb eher kohlenhydratlastig und fettarm) habe ich schon eine deutlich Verbesserung festgestellt. Mein Bauch ist zum ersten Mal seit Monaten wieder flach und die Stuhlhäufigkeit und die unverdauten Bestandteile sind wesentlich zurück gegangen.
Allerdings habe ich ziemlich mit Übelkeit zu kämpfen und muss mich häufig übergeben und bin insgesamt müde und schlapp. Neben dem Kreon nehme ich wegen einer Nervenlähmung an der Harnblase ein Medikament, dass den Parasympatikus stiemuliert u.a. als Nebeneffekt die Darmbewegung und die Produktion von Speichel und Bauchspeicheldrüsensäften anreget. Ob es diesbezüglich einen Zusammenhang gibt konnte mein Arzt mir nicht genau sagen. Absetzen ist sowieso keine Alternative, da es keine anderen Möglichkeiten gibt.
Bleibt auch noch die Frage woher die Insuffizienz auf einmal kommt. Wegen einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung wurde ich noch nie behandelt. Allerdings hatte ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder starke Oberbauchbeschwerden die als stressbedingte Gastritis diagnostiziert wurden und nach einer Weile mit Schonkost wieder abgeklungen sind. Magenspieglungen waren immer unaufällig. Könnten das auch Entzündungen an der Bauchspeicheldrüse gewesen sein oder sind die immer so schmerzhaft, dass man den Unterschied auf jeden Fall merkt?
Mein Hausarzt hat mich noch weiter zu einem MRT überwiesen. Da habe ich allerdings erst im Oktober einen Termin bekommen. Nachdem ich hier lese frage ich mich allerdings ob ich das wirklich in einer ganz normalen Radiologischen Parxis machen lassen sollte oder ob es sinnig ist eine spezielle aufzusuchen. Macht es generell Sinn mit einer solchen Erkrankung beim Hausarzt zu bleiben oder geht man lieber zu einem Facharzt? Kann jemand vielleicht sogar jemanden im Kölner Raum empfehlen.
Ich würde mich über Antworten freuen.
Grüße Micha