Bitte entschuldigt, wenn ich Themen die es hier schon längst gibt wiederhole
aber wir sind verängstigt, verunsichert, aus der "normalen Lebensspur" geworfen. ..kennt ihr ja bestimmt alle
Meine Mutter hat vor ein Paar wochen die Diagnose "3, 6cm große Raumforderung im Pankreaskopf mit zentralem zystischen Anteil" bekommen.
Laut ct nichts verwachsen, keine Sichtbaren Metastasen, lokale Lymphknoten"vermehrung", keine 'suspekten Lymphknoten sichtbar und sie hat hohe Tumormarker. ..
Also operabel-wir waren bei verschiedenen Ärzten.
Die Mehrheit hält es für bösartig, wirklich ganz offen hat aber keiner mit uns gesprochen., eher
ausweichend, was total verunsichert
wir sind ganz erschlagen-das passt einfach nicht zu ihr!!!Sie ist so ein fröhlicher, kraftvoller Mensch, hat immer gesund gelebt und war immer vollkommen überzeugt "sowas" nie zu kriegen. ...und sie ist viel zu jung für so eine Sch....
Sie hat sich nun einen Arzt ausgesucht (und ich hoffe so sehr die Wahl passt)
und hat nun Anfang nächster Woche den Termin zur Whipple-op
das Problem, an diesen Chirurgen kommt man zu weiteren Fragen nicht ran und unser eines Gespräch haben wir "versemmelt" weil wir so erschlagen waren und zu wenig fragen gestellt haben..
Wir haben nun riesige Angst
so eine schwere op...so viele niederschmetternde Geschichten im Netz...
Ist das die richtige Entscheidung sich so verstümmeln zu lassen?
Welchen Vorteil bringt denn so eine op, wenn man oft nur zwei, drei Jahre "rausschinden" kann?
Sie glaubt an Heilung
Ist das überhaupt möglich?
Sie sagt es ist gutartig. ..aber selbst wenn wäre doch die Lebenserwartung verkürzt?
Was kommt auf uns zu, auf was muss man sich einstellen?
Direkt nach der op (Risiken, Schmerzen, langfristige Probleme...)?
und für nachher? Welches Leben erwartet einen?
Bitte erzählt mir von eurer whipple-und danach-Erfahrung, ich möchte das einordnen können
man liest im Netz so viel durcheinander...
Wir haben so viel Angst dass bei der op was schiefgehen könnte, soviel Angst, dass ihr hypersensibler Körper den op-Schock nicht verkraftet...Angst dass es "sowieso nix bringt" wenn das ganze bösartig ist und man sich nur an falsche Hoffnungen klammert...
oder gibt es tatsächlich Hoffnung??
aMeine Mama ist sooo ein wichtiger Mensch für mich, ich würde alles für sie tun und kann so wenig tun gerade. ..
wie lange dürfen wir einander noch haben?Ich bin nicht bereit, sie zu verlieren. ..
wie denkt man in so einer Situation und wenn man solche Angst hat positiv was doch für die "Genesung" so wichtig wäre
und die Frage die am wenigsten nutzt: "warum wir"?
