Bauchspiegelung zur Diagnostik?
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Tulpenzwiebel
- Beiträge: 10
- Registriert: 7. April 2015, 12:26
Bauchspiegelung zur Diagnostik?
Hallo ihr Lieben,
hatte vor einiger Zeit schonmal hier geschrieben.
Hatte nun nochmal ein Ct, mitdem ich mich bei Prof. Dr. Uhl vorstellte. Da alle anderen Untersuchungen ohne Befund blieben (ich aber unter andauernden gürtelförmigen Schmerzen im Oberbauch leide, die ich mehrfach täglich mit Tramaldon bekämpfen muss)und die Bauchspeicheldrüse im Ct etwas lobuliert und verplumt aussieht, möchte er eine Bauchspiegelung machen. Dort soll mir die Gallenblase entfernt und die Bauchspeicheldrüse genau angeschaut werden. Nächste Woche Dienstag ist es dann soweit.
Hat einer von euch bereits eine Bauchspiegelung zur Diagnostik machen lassen? Und falls ja, mit welchem Ergebnis?
Viele Grüße
hatte vor einiger Zeit schonmal hier geschrieben.
Hatte nun nochmal ein Ct, mitdem ich mich bei Prof. Dr. Uhl vorstellte. Da alle anderen Untersuchungen ohne Befund blieben (ich aber unter andauernden gürtelförmigen Schmerzen im Oberbauch leide, die ich mehrfach täglich mit Tramaldon bekämpfen muss)und die Bauchspeicheldrüse im Ct etwas lobuliert und verplumt aussieht, möchte er eine Bauchspiegelung machen. Dort soll mir die Gallenblase entfernt und die Bauchspeicheldrüse genau angeschaut werden. Nächste Woche Dienstag ist es dann soweit.
Hat einer von euch bereits eine Bauchspiegelung zur Diagnostik machen lassen? Und falls ja, mit welchem Ergebnis?
Viele Grüße
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thphilipp
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- Registriert: 2. November 2010, 07:17
Re: Bauchspiegelung zur Diagnostik?
Hi,
das ist ja sehr interessant. Ich war ja auch im Februar in Bochum. Das CT und MRT hat nichts gezeigt, nur eine Endosono im Dezember letzten Jahres. Laut MRT und CT im Februar sind Pankreas soweit bis auf 2 Gangeinziehungen in Ordnung.
Zur Zeit habe ich aber derat Probleme im Bauch und Rücken, dass da was sein muss. Der Prof. und die Ärzte wollte aber nichts weiter unternehmen bis auf 1 Jahr wiederkommen?
Bei Dir ist nun im CT schon eine Lobulkierung zu sehen und es wird eine Bauchspiegelung gemacht? Ist sicherlich richtig, nur warum wurde die bei mir nicht gemacht? ich verstehe das alles nicht!
Aber das passiert unter Vollnarkose, also keine große Angst davor!
das ist ja sehr interessant. Ich war ja auch im Februar in Bochum. Das CT und MRT hat nichts gezeigt, nur eine Endosono im Dezember letzten Jahres. Laut MRT und CT im Februar sind Pankreas soweit bis auf 2 Gangeinziehungen in Ordnung.
Zur Zeit habe ich aber derat Probleme im Bauch und Rücken, dass da was sein muss. Der Prof. und die Ärzte wollte aber nichts weiter unternehmen bis auf 1 Jahr wiederkommen?
Bei Dir ist nun im CT schon eine Lobulkierung zu sehen und es wird eine Bauchspiegelung gemacht? Ist sicherlich richtig, nur warum wurde die bei mir nicht gemacht? ich verstehe das alles nicht!
Aber das passiert unter Vollnarkose, also keine große Angst davor!
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Liebe Grüße Thorsten
Liebe Grüße Thorsten
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Tulpenzwiebel
- Beiträge: 10
- Registriert: 7. April 2015, 12:26
Re: Bauchspiegelung zur Diagnostik?
Huhu, ich war auch im Februar stationär in Bochum, da wurde eine Endosono und ein Mrcp gemacht, ohne auffälligen Befund. Da hat man mir auch gesagt, dass mit der Bauchspeicheldrüse alles in Ordnung sei.
Als die Schmerzen jetzt gar nicht mehr weg gingen( vorher hatte ich nur alle paar Wochen Schmerzen), habe ich nochmals Kontakt mit Bochum aufgenommen. Da hat man mir dann zur Bauchspiegelung geraten.
Meine Blutwerte sind übrigens immer alle in Ordnung. Ich habe nur diese starken Schmerzen und viel an Gewicht verloren.
Liebe Grüße
Als die Schmerzen jetzt gar nicht mehr weg gingen( vorher hatte ich nur alle paar Wochen Schmerzen), habe ich nochmals Kontakt mit Bochum aufgenommen. Da hat man mir dann zur Bauchspiegelung geraten.
Meine Blutwerte sind übrigens immer alle in Ordnung. Ich habe nur diese starken Schmerzen und viel an Gewicht verloren.
Liebe Grüße
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URM
- Beiträge: 38
- Registriert: 23. Mai 2015, 17:19
Re: Bauchspiegelung zur Diagnostik?
Hallo Tulpenzwiebel, hallo thphillipp,
meine Erfahrungen mit einer Bauchspiegelung-Diagnostik sind ALLERDINGS schon 20 Jahre her; da waren die Geräte vielleicht noch nicht so "reif".
Es ist richtig, dass diese unter Vollnakose gemacht wird. Es werden zwei Mini-Schnitte gemacht wodurch die "verschiedenste Untersuchungsgeräte" eingeführt werden können. Mir wurden dann Gase in den Bauch "geblasen", damit der Bauchinnenraum mehr Platz gibt um alle Organe besser sehen zu können.
Und ich denke, HEUTE sehen die WIRKLICH ALLES !!!!!!!!!
(keine Angst, nach dem Erwachen sollst du ganz viel laufen, besser Treppensteigen damit die Gase sich wieder verflüchtigen)
Bei mir war DAMALS "nichts" zu sehen, obwohl auch ich schon lange unter Bauch- und Rückenschmerzen litt.
(Es war damals wohl einer der ersten Untersuchungen die bei diesen Symtomen gemacht wurden)
Weil nichts gefunden wurde, wurde ich seither "auf Magen & Rückenproblemen" behandelt; auch, weil bei einer Magenspiegelung ein Zwölffingerdarmgeschwür diagnostisiert wurde.
Welches vom Stress, Rauchen und ungesunder Ernährung kam.
Tja, und Sport, Sport, Sport.
Trotzdem blieben mal mehr, mal weniger meine Schmerzen.
Im Dez. '14 hatte ich wieder mal soo akute Schmerzen, dass es mich total niedergestreckt hat. Konnte nicht essen, nicht trinken, lag nur noch im Bett und krümmte mich vor Schmerzen.
Da es um Weihnachten (und darauf Wochenende) war; und ich nicht zum KH wollte, wartete ich bis zum 29. und ging dann erst zu meinem neuen HA.
DER veranlasste dann zum 1. Mal eine Blutabnahme auf Verdacht einer Pankreatitis. Dieses bestätigte sich dann auch.
Ich sollte sofort ins KH weil so etwas nicht ohne sei, sagte er. Doch ich wollte es zu Hause "auskurieren".
Bei einem Telefonat mit einer Freundin, die Krankenschwester ist, erzählte SIE mir WIE gefährlich so eine BSD-E. ist und was passieren kann wenn diese nicht richtig behandelt wird.
Das man daran sogar "hops" gehen könne.
Ok, DA habe ich echt bammel gekriegt und mein HA sagte, (weil meine Werte immer schlechter wurden), er würde die Verantwortung NICHT mehr übernehmen.
Bin dann Anfang Januar ins KH eingewiesen worden.
DAS war mein Glück; denn dort wurde, nach vielen versch. Untersuchungen eine IPMN (ein Krebsvorstufen-Tumor) im BSD-Korpus diagnostisiert.
Bääm; von wegen "Magen u. Rücken" !!!!!!!
Sollte dann im Februar gewipplet werden, dann wären der OP sah der Chirurg, dass ich zusätzlich eine "sehr weit vorgeschrittene chronische" Pankreatitis hatte.
Der P.-Schwanz war schon sehr vernarbt und hätte in der nächsten Zeit seine Funktion aufgegeben.
Also wurde eine erweiterte Linksresektion gemacht.
Mir ist der BSD-Kopf und ein winziges Stückchen vom Korpus übriggeblieben.
DAS zum Thema: DA IST NICHTS
!!! ALSO, ihr lieben, wenn ihr das Angebot einer Bauchspiegelung bekommt,
ist mein Rat: MACH ES
Ich hoffe, ich konnte euch (wenn auch ausschweifend
) mit meiner Erfahrung, in eurer Entscheidung weiterhelfen.
LG
URM
P.S.: Ich (W54) habe übrigens NIE Alkohol getrunken!!!!!!!!
meine Erfahrungen mit einer Bauchspiegelung-Diagnostik sind ALLERDINGS schon 20 Jahre her; da waren die Geräte vielleicht noch nicht so "reif".
Es ist richtig, dass diese unter Vollnakose gemacht wird. Es werden zwei Mini-Schnitte gemacht wodurch die "verschiedenste Untersuchungsgeräte" eingeführt werden können. Mir wurden dann Gase in den Bauch "geblasen", damit der Bauchinnenraum mehr Platz gibt um alle Organe besser sehen zu können.
Und ich denke, HEUTE sehen die WIRKLICH ALLES !!!!!!!!!
(keine Angst, nach dem Erwachen sollst du ganz viel laufen, besser Treppensteigen damit die Gase sich wieder verflüchtigen)
Bei mir war DAMALS "nichts" zu sehen, obwohl auch ich schon lange unter Bauch- und Rückenschmerzen litt.
(Es war damals wohl einer der ersten Untersuchungen die bei diesen Symtomen gemacht wurden)
Weil nichts gefunden wurde, wurde ich seither "auf Magen & Rückenproblemen" behandelt; auch, weil bei einer Magenspiegelung ein Zwölffingerdarmgeschwür diagnostisiert wurde.
Welches vom Stress, Rauchen und ungesunder Ernährung kam.
Tja, und Sport, Sport, Sport.
Trotzdem blieben mal mehr, mal weniger meine Schmerzen.
Im Dez. '14 hatte ich wieder mal soo akute Schmerzen, dass es mich total niedergestreckt hat. Konnte nicht essen, nicht trinken, lag nur noch im Bett und krümmte mich vor Schmerzen.
Da es um Weihnachten (und darauf Wochenende) war; und ich nicht zum KH wollte, wartete ich bis zum 29. und ging dann erst zu meinem neuen HA.
DER veranlasste dann zum 1. Mal eine Blutabnahme auf Verdacht einer Pankreatitis. Dieses bestätigte sich dann auch.
Ich sollte sofort ins KH weil so etwas nicht ohne sei, sagte er. Doch ich wollte es zu Hause "auskurieren".
Bei einem Telefonat mit einer Freundin, die Krankenschwester ist, erzählte SIE mir WIE gefährlich so eine BSD-E. ist und was passieren kann wenn diese nicht richtig behandelt wird.
Das man daran sogar "hops" gehen könne.
Ok, DA habe ich echt bammel gekriegt und mein HA sagte, (weil meine Werte immer schlechter wurden), er würde die Verantwortung NICHT mehr übernehmen.
Bin dann Anfang Januar ins KH eingewiesen worden.
DAS war mein Glück; denn dort wurde, nach vielen versch. Untersuchungen eine IPMN (ein Krebsvorstufen-Tumor) im BSD-Korpus diagnostisiert.
Bääm; von wegen "Magen u. Rücken" !!!!!!!
Sollte dann im Februar gewipplet werden, dann wären der OP sah der Chirurg, dass ich zusätzlich eine "sehr weit vorgeschrittene chronische" Pankreatitis hatte.
Der P.-Schwanz war schon sehr vernarbt und hätte in der nächsten Zeit seine Funktion aufgegeben.
Also wurde eine erweiterte Linksresektion gemacht.
Mir ist der BSD-Kopf und ein winziges Stückchen vom Korpus übriggeblieben.
DAS zum Thema: DA IST NICHTS
!!! ALSO, ihr lieben, wenn ihr das Angebot einer Bauchspiegelung bekommt,
ist mein Rat: MACH ES
Ich hoffe, ich konnte euch (wenn auch ausschweifend
LG
URM
P.S.: Ich (W54) habe übrigens NIE Alkohol getrunken!!!!!!!!
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: Bauchspiegelung zur Diagnostik?
Ich war vor anderthalb Jahren in Bochum mit hohem Leidensdruck......, auch meine Drüse war dort in der Bildgebung in Ordnung. Alle Blutwerte inclusive Tumormarker waren in Ordnung. Da man nichts gefunden hatte schlug mir Prof. Uhl eine Laparoskopie mit Gallenblasenentfernung vor!! Ich sagte ihm, meine Gallenblase ist doch völlig in Ordnung!!! Er sagte und ich denke ich bin nicht der Einzige- so etwas kommt in seltenen Fällen auch von der Galle. Wenn aber weder Steine, noch Gries oder Ähnliches in der Gallenblase ist oder den Pankreasgang verstopft, ist die einzige Indikation für die Entfernung eine Abrechnungstechnische. Ich bin aus diesem Grund aus Bochum geflohen und ich bete, dass ich dort nie wieder hin muss. Zur Laparoskopie selber, halte ich diese für einen extremen Eingriff! Ich habe mich lange damit beschäftigt und mit Chirurgen ausgetauscht. Um bei dieser OP den Pankreas frei zu legen, bedarf es einer hohen Expertise, die Prof. Uhl zweifelsohne besitzt und es muss viel geschnitten werden. Es sollte hier genau abgewogen werden- ich würde mir das genau erklären lassen. Wenn am Ende die Diagnose CP steht, muss jeder für sich einschätzen ob es das Wert war. Und..... auch der IPMN ist nicht in der Laparoskopie entdeckt worden, sondern letztlich aus Zufall bei der Haupt- OP. Ich bezweifle den Sinn sehr. Aber, alles, alles Gute und ich wünsche dir natürlich das nichts gefunden wird!!
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Tulpenzwiebel
- Beiträge: 10
- Registriert: 7. April 2015, 12:26
Re: Bauchspiegelung zur Diagnostik?
Danke für eure antworten.
Da ich so unter diesen täglichen Schmerzen leide und meinen Alltag kaum normal bewältigen kann, erhoffe ich mir eigentlich sehr viel von der Op.
@Allende , was wurde denn bei dir letztendlich für eine Diagnose gestellt? Und in welcher Klinik wurdest du behandelt?
Liebe Grüße
Da ich so unter diesen täglichen Schmerzen leide und meinen Alltag kaum normal bewältigen kann, erhoffe ich mir eigentlich sehr viel von der Op.
@Allende , was wurde denn bei dir letztendlich für eine Diagnose gestellt? Und in welcher Klinik wurdest du behandelt?
Liebe Grüße
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: Bauchspiegelung zur Diagnostik?
Chronisch fibrosierende Pankreatitis- derzeit auf Kopf begrenzt, mit einhergehender Pankreasinsuffizienz! Da auch Verdacht auf fibrosierende Leber bestand, hatte ich Laparoskopie in Altenburg- hat sich aber als Fehldiagnose herausgestellt. Meine Leber könne man 3x transplantieren- so der Chirurg! Das war im Februar- heute habe ich immer noch mit der OP zu tun , da ich ein elender Narbenbildner bin und sich Verwachsungen gebildet haben
( !
Verstehe dich aber gut und würde bis auf die Galle sicher ähnlich handeln- bin gespannt was raus kommt. Vielleicht hast du ja die Kraft zu schreiben! Alles Gute!
Verstehe dich aber gut und würde bis auf die Galle sicher ähnlich handeln- bin gespannt was raus kommt. Vielleicht hast du ja die Kraft zu schreiben! Alles Gute!
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thphilipp
- Beiträge: 1615
- Registriert: 2. November 2010, 07:17
Re: Bauchspiegelung zur Diagnostik?
Hallo Allende,
wie lange hast Du diese chr. fibrosierende Pankreatitis schon? Ich habe die auch.
wie lange hast Du diese chr. fibrosierende Pankreatitis schon? Ich habe die auch.
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Liebe Grüße Thorsten
Liebe Grüße Thorsten
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: Bauchspiegelung zur Diagnostik?
In der Bildgebung das erste mal im Februar 2015- die Symptome aber schon länger. Das mit der Drüse was nicht stimmt hatte ich das erste mal am 03. Dezember 2013 erfahren. Seitdem feier ich an jedem 03. des Monats meinen Geburtstag und freue mich, dass ich wieder einen Monat geschenkt bekommen habe. Ich habe Gott sei Dank nicht viele Schmerzen!!!