Hallo miteinander,
ich brauche mal wieder Euren Rat.
Mein Mann hat nach seiner OP (Pankreaslinksresektion, Entfernung Milz, Nebenniere, 15 cm Dickdarm) u. a. fürchterliche Probleme mit Blähungen und Völlegefühl, selbst dann, wenn er nur ein paar Bissen isst.
Ich kenne mich auf diesem Gebiet aus eigener leidvoller Erfahrung ganz gut aus (ich bin bis auf Rheuma pumperlgesund, hatte aber schon in jungen Jahren Magen-Darm-Probleme) und hab meinem Mann Immogas und Iberogast gegeben - bei mir DIE Mittel der Wahl. Bei ihm völlig wirkungslos. Sab Simplex hilft nicht, Lefax auch nicht, Buscopan ebenso sinnlos. Ich vermeide bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten alles, was auch nur annähernd zu Blähungen führen könnte, wenn es geschmacklich passt, gebe ich den Gerichten Liebstöckel, Fenchel und/oder Kümmel hinzu. Hilft nichts.
Habt Ihr für Euch ein "Wundermittel" entdeckt?
Unsere Ärzte kommen mit den oben genannten Mitteln daher (zur Zeit ist mein Mann wegen seiner Leistungsschwäche und besagten Problemen in der Uniklinik Erlangen, die Klinik hat einen hervorragenden Ruf und dort praktizieren auch wirklich gute Ärzte) und schütteln ansonsten bedauernd den Kopf - es gebe gegen Blähungen halt sonst nichts (das habe ich im Übrigen vor Jahren in Bezug auf meine Probleme auch schon gesagt bekommen, ich hab dann die Schulmedizin aufgegeben und bin zu einer Heilpraktikerin, die konnte mir allerdings auch nicht helfen).
Und noch eine Frage: Besteht die Möglichkeit, dass sich nach so einer OP eine wie auch immer geartete Lebensmittelunverträglichkeit entwickelt, die vorher nicht da war? Ich denke hier in erster Linie an Lactoseintoleranz. Ich kann das zwar bald nicht mehr hören, weil das ja DIE "Trendkrankheit" zu sein scheint, aber ausschließen möchte ich das jetzt auch nicht unbedingt, bloß weil ich den Hype nicht leiden kann, den irgendwelche Deppen, die vom Scheitel bis zur Sohle vor Gesundheit nur so strotzen und eine "schicke" Krankheit brauchen, damit sie sich irgendwie wichtig fühlen können, praktizieren.
Wäre super, wenn Ihr Tipps für uns hättet. Mein Mann MUSS essen, weil er unbedingt zunehmen muss, er wird jetzt auch parenteral ernährt, weil er auf normalem Weg nicht genug zu sich nehmen kann - kann einem ja auch vergehen, wenn man sich nach dem Essen fühlt, als würde der Bauch platzen...
Wir freuen uns auf Eure Antworten!
Liebe Grüße,
Manu
Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
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Manu1966
- Beiträge: 69
- Registriert: 2. Februar 2015, 21:39
- Wohnort: Nähe Nürnberg
Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens.
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Kaba18
- Beiträge: 180
- Registriert: 9. Juli 2012, 08:38
Re: Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen
Hallo Manuela wir kennen uns ja schon. Meiner Meinung nach müsstet ihr mit dem kreon nochmal experimentieren. Teemischung Fenchel Anis Kümmel ist immer gut. Aber mein mann hat auch ca. 3 Monate gebraucht bevor das nach der Operation wieder einigermaßen ging mit den Blähungen. Lefax extra kautabletten haben etwas geholfen, besser als das normale Lefax. Zu der Port Ernährung: ich mach das selbst, 3 x die Woche und das klappt gut. Ein Tipp noch für Zuhause: die Pumpe macht natürlich Geräusche. .. ich habe in dem Rucksack um die Pumpe 2 Handtücher gewickelt. .das hilft etwas. Lass dir Heidelberger Verlängerungen geben für den Verbindungsschlauch, sonst ist er sehr kurz, wenn auch flexibel. Und rechne damit dass er mehrfach die Nacht aufstehen muss wegen der vielen Flüssigkeit. ..also besser irgendwelche stolperfallen beseitigen (bei uns sind es die Tiere aber die haben das schon mitgekriegt und liegen meist seitlich an der Wand
....) alles gute für euch!
Liebe Grüße
Kaba
"Zeiten ändern Dich" (Bushido)
Kaba
"Zeiten ändern Dich" (Bushido)
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Mario
- Beiträge: 3
- Registriert: 24. Mai 2016, 10:10
Re: Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
Hallo Manu,
habe seit gestern wieder mal eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (die 8 te). Schmerzen ohne Ende! zum Arzt gegangen, Blut abnehmen lassen und Pantoprazol TDA 40mg reingeschmissen. Nachdem es immer schlimmer wurde habe ich das Homöopathisch Mittel Nux vormica C200 genommen (6-7 Kügelchen) nach 10 Minuten trat eine spürbare Besserung ein.
Einfach mal ausprobieren und Rückmeldung geben ob es dir/euch auch hilft. Alle gute Besserung.
Gruß
Mario
habe seit gestern wieder mal eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (die 8 te). Schmerzen ohne Ende! zum Arzt gegangen, Blut abnehmen lassen und Pantoprazol TDA 40mg reingeschmissen. Nachdem es immer schlimmer wurde habe ich das Homöopathisch Mittel Nux vormica C200 genommen (6-7 Kügelchen) nach 10 Minuten trat eine spürbare Besserung ein.
Einfach mal ausprobieren und Rückmeldung geben ob es dir/euch auch hilft. Alle gute Besserung.
Gruß
Mario
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Suedhessen
- Beiträge: 52
- Registriert: 20. Mai 2016, 12:56
Re: Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
Ich kann nichts zu der geschilderten Krankheitsgeschichte sagen, da mir die Erfahrung fehlt. Aber zum speziellen Problem mit Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe: Das kenne ich sehr gut. Dazu diese schrecklichen übelriechenden Fettstühle.
Hat der Patient exokrine Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse?
Warum ich frage:
Nach Jahren der Hilflosigkeit schilderte mir ein Gastroenterologe die Prozedur bei exokriner Insuffizienz, die seines Wissens Standard (*) ist. Von der ich vorher aber leider gar nichts wusste: Halten die Fettstühle (+Blähungen etc.) an, dann wird die Dosis von Kreon verdoppelt bis verdreifacht. Bringt das immer noch keine Linderung, dann wird versucht mit Omeprazol / Lansoprazol o.ä. die Magensäure runterzudrücken, da die Magensäure sonst evtl. die Enzyme in Kreon inaktiviert (zerstört). Magensäureblocker hatte ich längst wie Bonbons eingeworfen, die verschreiben Ärzte auch problemlos: Die sind billig. Kreons dagegen sind recht teuer, da ist bei vielen Ärzten meiner Erfahrung nach Überzeugungsarbeit notwendig - allerdings leider oft erfolglos.
Folgende Beispielrechnungen sollen keine Anleitung darstellen. Ich will nur schildern, wie ich momentan vorgehe. Ich lese sehr gern Gegenmeinungen, falls ich etwas falsch verstanden habe bei der Therapie. Nach sovielen Jahren lerne ich immer noch dazu bei der Erkrankung.
Beispielrechnung für eine Mahlzeit:
- 15g Fett (willkürlich gewählt)
- Normale Dosierung: 2000 Lipase-Einheiten pro 1g Fett macht 30.000 Einheiten - also im Prinzip eine Kreon 40.000
- Dreifache Menge: 90.000 Einheiten Lipase, das wären, wenn man es genau nimmt: 2 Stück Kreon 40.000 und eine kleine Kreon mit 10.000
Größere Mahlzeit mit mehr Fett:
- 45g Fett
- Normale Dosierung: 90.000 Lipase-Einheiten
- Dreifache Menge: 270.000 Einheiten, d.h. aufgerundet 7 Kapseln mit Kreon 40.000
- Achtung: Ich habe nicht den Eindruck, dass mir so große Mahlzeiten gut tun, die ein normaler Mensch problemlos wegsteckt.
Die Zeiten sind für mich vorbei.
Sieben Kapseln für eine Mahlzeit, da weiten sich die Augen der Ärzte extrem weit: Das sind ca. 3,50 € für die Kreonkapseln, für eine einzige Mahlzeit. Ich habe gerade erst angefangen dahingehend zu experimentieren, aber das Ergebnis ist für mich bahnbrechend.
Was genau hat es mir denn gebracht, die 2fache bis 3fache Menge Kreon:
Ganz eindeutig: Die Welt! Eine hohe Dosis Kreon bringt mir das Leben zurück, das ich so vermisste. Ich bin nicht mehr so aufgedunsen, keine oder weniger Blähungen, normaler oder zumindest fast normaler Stuhlgang, mehr Energie, weniger Müdigkeit, weniger Hautprobleme, stabilere Psyche, keine Schmerzen mehr, ...
Habe ich Lust, 7 Kapseln zu futtern während dem Mittagessen? Nö, natürlich nicht. Für mich aber nur ein sehr kleiner Preis, das macht mir gar nichts mehr aus.
Ich muss mich auf jeden Fall hier im Forum stärker einlesen, offenbar sprechen manche Patienten auch eher von 6000 Lipase-Einheiten pro 1g Fett als normale Dosis (entspricht "meiner" dreifachen Dosis, siehe oben). Sprich: Ich war lange Zeit einfach nicht gut genug informiert.
In englischsprachigen Foren (dort: "Creon" statt Kreon) scheint es üblich zu sein, dass die Patienten sehr viel mehr Kreons einwerfen, als meine Ärzte mir bisher immer empfohlen hatten, zumindest bin ich kürzlich auf sehr viele Foreneinträge gestoßen. Wenn jemand Links zu interessanten Dosierungsempfehlungen in Beiträgen hier im Forum hat: Die würde ich sehr gerne lesen. Es ist nicht immer ganz einfach, die richtigen Suchbegriffe zu wählen, um auch wirklich jeden interessanten Beitrag dazu zu finden. Ich werde aber auch selber weitersuchen.
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(*) Die Prozedur habe ich später auch ergooglen können, finde es aber nicht mehr leider. War glaube ich beim Dt. Ärzteblatt o.ä.; Dieses Wissen ist also durchaus bei der Schulmedizin vorhanden, nur halt nicht bei jedem einzelnen Arzt.
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Ich weiß nicht, ob das schon oft Thema hier im Forum war, ich habe längst nicht alle Beiträge gelesen. Wenn es um Operationen oder Krebs geht, lese ich meist nicht weiter, da ich denke, dass mich das im Moment Gott sei Dank nicht betrifft, sondern "nur" die exokrine Insuffizienz wg. chron. Pankreatitis.
Hat der Patient exokrine Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse?
Warum ich frage:
Nach Jahren der Hilflosigkeit schilderte mir ein Gastroenterologe die Prozedur bei exokriner Insuffizienz, die seines Wissens Standard (*) ist. Von der ich vorher aber leider gar nichts wusste: Halten die Fettstühle (+Blähungen etc.) an, dann wird die Dosis von Kreon verdoppelt bis verdreifacht. Bringt das immer noch keine Linderung, dann wird versucht mit Omeprazol / Lansoprazol o.ä. die Magensäure runterzudrücken, da die Magensäure sonst evtl. die Enzyme in Kreon inaktiviert (zerstört). Magensäureblocker hatte ich längst wie Bonbons eingeworfen, die verschreiben Ärzte auch problemlos: Die sind billig. Kreons dagegen sind recht teuer, da ist bei vielen Ärzten meiner Erfahrung nach Überzeugungsarbeit notwendig - allerdings leider oft erfolglos.
Folgende Beispielrechnungen sollen keine Anleitung darstellen. Ich will nur schildern, wie ich momentan vorgehe. Ich lese sehr gern Gegenmeinungen, falls ich etwas falsch verstanden habe bei der Therapie. Nach sovielen Jahren lerne ich immer noch dazu bei der Erkrankung.
Beispielrechnung für eine Mahlzeit:
- 15g Fett (willkürlich gewählt)
- Normale Dosierung: 2000 Lipase-Einheiten pro 1g Fett macht 30.000 Einheiten - also im Prinzip eine Kreon 40.000
- Dreifache Menge: 90.000 Einheiten Lipase, das wären, wenn man es genau nimmt: 2 Stück Kreon 40.000 und eine kleine Kreon mit 10.000
Größere Mahlzeit mit mehr Fett:
- 45g Fett
- Normale Dosierung: 90.000 Lipase-Einheiten
- Dreifache Menge: 270.000 Einheiten, d.h. aufgerundet 7 Kapseln mit Kreon 40.000
- Achtung: Ich habe nicht den Eindruck, dass mir so große Mahlzeiten gut tun, die ein normaler Mensch problemlos wegsteckt.
Sieben Kapseln für eine Mahlzeit, da weiten sich die Augen der Ärzte extrem weit: Das sind ca. 3,50 € für die Kreonkapseln, für eine einzige Mahlzeit. Ich habe gerade erst angefangen dahingehend zu experimentieren, aber das Ergebnis ist für mich bahnbrechend.
Was genau hat es mir denn gebracht, die 2fache bis 3fache Menge Kreon:
Ganz eindeutig: Die Welt! Eine hohe Dosis Kreon bringt mir das Leben zurück, das ich so vermisste. Ich bin nicht mehr so aufgedunsen, keine oder weniger Blähungen, normaler oder zumindest fast normaler Stuhlgang, mehr Energie, weniger Müdigkeit, weniger Hautprobleme, stabilere Psyche, keine Schmerzen mehr, ...
Habe ich Lust, 7 Kapseln zu futtern während dem Mittagessen? Nö, natürlich nicht. Für mich aber nur ein sehr kleiner Preis, das macht mir gar nichts mehr aus.
Ich muss mich auf jeden Fall hier im Forum stärker einlesen, offenbar sprechen manche Patienten auch eher von 6000 Lipase-Einheiten pro 1g Fett als normale Dosis (entspricht "meiner" dreifachen Dosis, siehe oben). Sprich: Ich war lange Zeit einfach nicht gut genug informiert.
In englischsprachigen Foren (dort: "Creon" statt Kreon) scheint es üblich zu sein, dass die Patienten sehr viel mehr Kreons einwerfen, als meine Ärzte mir bisher immer empfohlen hatten, zumindest bin ich kürzlich auf sehr viele Foreneinträge gestoßen. Wenn jemand Links zu interessanten Dosierungsempfehlungen in Beiträgen hier im Forum hat: Die würde ich sehr gerne lesen. Es ist nicht immer ganz einfach, die richtigen Suchbegriffe zu wählen, um auch wirklich jeden interessanten Beitrag dazu zu finden. Ich werde aber auch selber weitersuchen.
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(*) Die Prozedur habe ich später auch ergooglen können, finde es aber nicht mehr leider. War glaube ich beim Dt. Ärzteblatt o.ä.; Dieses Wissen ist also durchaus bei der Schulmedizin vorhanden, nur halt nicht bei jedem einzelnen Arzt.
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Ich weiß nicht, ob das schon oft Thema hier im Forum war, ich habe längst nicht alle Beiträge gelesen. Wenn es um Operationen oder Krebs geht, lese ich meist nicht weiter, da ich denke, dass mich das im Moment Gott sei Dank nicht betrifft, sondern "nur" die exokrine Insuffizienz wg. chron. Pankreatitis.
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
Hallo Suedhessen,
du machst alles richtig. Hatte schon oft hier darüber berichtet. Die Amis sagen alles x 3 und fahren damit super. Meine Erfahrung zeigt, je länger du den Mist hast, desto mehr brauchst du. Auch ich verliere mit Kreoneinnahme meine Schmerzen, dass ist leider nicht bei allen so, aber bei mir hilft es auch. Was ich merke, ist das einige Unverträglichkeiten zunehmen. Das ist sehr bescheiden, da hier auch viel Kreon nicht wirkt.
Alles Gute!
du machst alles richtig. Hatte schon oft hier darüber berichtet. Die Amis sagen alles x 3 und fahren damit super. Meine Erfahrung zeigt, je länger du den Mist hast, desto mehr brauchst du. Auch ich verliere mit Kreoneinnahme meine Schmerzen, dass ist leider nicht bei allen so, aber bei mir hilft es auch. Was ich merke, ist das einige Unverträglichkeiten zunehmen. Das ist sehr bescheiden, da hier auch viel Kreon nicht wirkt.
Alles Gute!
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Elke
- Beiträge: 3
- Registriert: 17. Mai 2016, 19:45
Re: Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
Hallo zusammen,
diese genannten Probleme habe ich seit nunmehr 2 Jahren, seit meiner Wipple OP. Ich nehme z.Z. auch 90.000 Einheiten Kreon pro Mahlzeit, dazu 3 x täglich 20 Tropfen Opium und Loperamit. Manchmal gelingen mir so einige durchfallfreie Stunden, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, doch für mich und meine Umwelt unerträgliche Blähungen verhindern dies auch . Mir wurde jetzt das Mittel XifXAN gegen Blähungen empfohlen. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Ich möchte gerne die Einnahme von Opium reduzieren, denn auf Dauer ist dies sicher nicht gut oder sollte ich besser die Einnahme von Kreon noch erhöhen? Für jeden Tipp bin ich dankbar!!!!
Elke
diese genannten Probleme habe ich seit nunmehr 2 Jahren, seit meiner Wipple OP. Ich nehme z.Z. auch 90.000 Einheiten Kreon pro Mahlzeit, dazu 3 x täglich 20 Tropfen Opium und Loperamit. Manchmal gelingen mir so einige durchfallfreie Stunden, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, doch für mich und meine Umwelt unerträgliche Blähungen verhindern dies auch . Mir wurde jetzt das Mittel XifXAN gegen Blähungen empfohlen. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Ich möchte gerne die Einnahme von Opium reduzieren, denn auf Dauer ist dies sicher nicht gut oder sollte ich besser die Einnahme von Kreon noch erhöhen? Für jeden Tipp bin ich dankbar!!!!
Elke
-
Elke
- Beiträge: 3
- Registriert: 17. Mai 2016, 19:45
Re: Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
Hallo Manu, Du fragtest nach, ob sich nach einer Pankras OP Laktoesintoleranz entwickeln kann. Einer meiner Ärzte bestätigte dies nach meiner Anfrage. Ich selbst habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass ich nach laktosehaltigen Mahlzeiten verstärkte Durchfälle hatte. So esse ich nur noch laktosefrei. Dies beseitigt jedoch leider nicht alle meine Ernährungsprobleme. Doch versuche es einfach mal.
Elke]
Elke]
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Suedhessen
- Beiträge: 52
- Registriert: 20. Mai 2016, 12:56
Re: Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
Hallo,
Blähungen bekomme ich durch Kreon persönlich am besten in Griff. Aber erst, seitdem ich weiß, dass ich die 3fache Menge benötige. Ich versuche das an der Fettmenge in der Mahlzeit auszumachen - sind meistens natürlich nur Schätzungen.
Resultat:
Gürtel 2-3 Positionen enger innerh. von ca. 2 Tagen ist meine Beobachtung. Ohne ab- oder zuzunehmen, einfach nur durch weniger Gasansammlungen. Da kann man sich definitiv gleich anders im Alltag bewegen. Aber ob das jedem Patienten hilft?
Damit Kreon ausreichend wirkt gehört aber noch etwas dazu:
Blähungen bekomme ich durch Kreon persönlich am besten in Griff. Aber erst, seitdem ich weiß, dass ich die 3fache Menge benötige. Ich versuche das an der Fettmenge in der Mahlzeit auszumachen - sind meistens natürlich nur Schätzungen.
Resultat:
Gürtel 2-3 Positionen enger innerh. von ca. 2 Tagen ist meine Beobachtung. Ohne ab- oder zuzunehmen, einfach nur durch weniger Gasansammlungen. Da kann man sich definitiv gleich anders im Alltag bewegen. Aber ob das jedem Patienten hilft?
Damit Kreon ausreichend wirkt gehört aber noch etwas dazu:
- Disziplin: Keine zu großen Portionen beim Essen.
- Nochmal Disziplin: Nahrung vermeiden, die ich persönlich nicht vertrage.
- Disziplin zum Dritten: Für sich selber die max. Fettmenge herausfinden. Ab 30g Fett pro Mahlzeit spätestens wird's kritisch, erfahrungsgemäß sollte ich besser unter 20g pro Mahlzeit bleiben.
- Magensäure im Griff haben - Protonenpumpenhemmer, aber auch wieder auf die Ernährung achten, z.B. nicht zu große Portionen, nicht zu fett, nicht zu spät abends sind für mich persönlich gute Faustregeln. Flohsamenschalen helfen mir bei regelmäßiger Einnahme, die Magensäure im Griff zu haben. Kaffee ist da auch so ein schwieriges Thema. Warum Magensäure? Mir erklärte eine Ärztin, dass zuviel Magensäure zur Zerstörung der Kreon-Enzyme führt. Hab ich auch mal so im Internet gelesen, glaube ich.