Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe - was hilft Euch dagegen?
Verfasst: 6. August 2015, 23:53
Hallo miteinander,
ich brauche mal wieder Euren Rat.
Mein Mann hat nach seiner OP (Pankreaslinksresektion, Entfernung Milz, Nebenniere, 15 cm Dickdarm) u. a. fürchterliche Probleme mit Blähungen und Völlegefühl, selbst dann, wenn er nur ein paar Bissen isst.
Ich kenne mich auf diesem Gebiet aus eigener leidvoller Erfahrung ganz gut aus (ich bin bis auf Rheuma pumperlgesund, hatte aber schon in jungen Jahren Magen-Darm-Probleme) und hab meinem Mann Immogas und Iberogast gegeben - bei mir DIE Mittel der Wahl. Bei ihm völlig wirkungslos. Sab Simplex hilft nicht, Lefax auch nicht, Buscopan ebenso sinnlos. Ich vermeide bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten alles, was auch nur annähernd zu Blähungen führen könnte, wenn es geschmacklich passt, gebe ich den Gerichten Liebstöckel, Fenchel und/oder Kümmel hinzu. Hilft nichts.
Habt Ihr für Euch ein "Wundermittel" entdeckt?
Unsere Ärzte kommen mit den oben genannten Mitteln daher (zur Zeit ist mein Mann wegen seiner Leistungsschwäche und besagten Problemen in der Uniklinik Erlangen, die Klinik hat einen hervorragenden Ruf und dort praktizieren auch wirklich gute Ärzte) und schütteln ansonsten bedauernd den Kopf - es gebe gegen Blähungen halt sonst nichts (das habe ich im Übrigen vor Jahren in Bezug auf meine Probleme auch schon gesagt bekommen, ich hab dann die Schulmedizin aufgegeben und bin zu einer Heilpraktikerin, die konnte mir allerdings auch nicht helfen).
Und noch eine Frage: Besteht die Möglichkeit, dass sich nach so einer OP eine wie auch immer geartete Lebensmittelunverträglichkeit entwickelt, die vorher nicht da war? Ich denke hier in erster Linie an Lactoseintoleranz. Ich kann das zwar bald nicht mehr hören, weil das ja DIE "Trendkrankheit" zu sein scheint, aber ausschließen möchte ich das jetzt auch nicht unbedingt, bloß weil ich den Hype nicht leiden kann, den irgendwelche Deppen, die vom Scheitel bis zur Sohle vor Gesundheit nur so strotzen und eine "schicke" Krankheit brauchen, damit sie sich irgendwie wichtig fühlen können, praktizieren.
Wäre super, wenn Ihr Tipps für uns hättet. Mein Mann MUSS essen, weil er unbedingt zunehmen muss, er wird jetzt auch parenteral ernährt, weil er auf normalem Weg nicht genug zu sich nehmen kann - kann einem ja auch vergehen, wenn man sich nach dem Essen fühlt, als würde der Bauch platzen...
Wir freuen uns auf Eure Antworten!
Liebe Grüße,
Manu
ich brauche mal wieder Euren Rat.
Mein Mann hat nach seiner OP (Pankreaslinksresektion, Entfernung Milz, Nebenniere, 15 cm Dickdarm) u. a. fürchterliche Probleme mit Blähungen und Völlegefühl, selbst dann, wenn er nur ein paar Bissen isst.
Ich kenne mich auf diesem Gebiet aus eigener leidvoller Erfahrung ganz gut aus (ich bin bis auf Rheuma pumperlgesund, hatte aber schon in jungen Jahren Magen-Darm-Probleme) und hab meinem Mann Immogas und Iberogast gegeben - bei mir DIE Mittel der Wahl. Bei ihm völlig wirkungslos. Sab Simplex hilft nicht, Lefax auch nicht, Buscopan ebenso sinnlos. Ich vermeide bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten alles, was auch nur annähernd zu Blähungen führen könnte, wenn es geschmacklich passt, gebe ich den Gerichten Liebstöckel, Fenchel und/oder Kümmel hinzu. Hilft nichts.
Habt Ihr für Euch ein "Wundermittel" entdeckt?
Unsere Ärzte kommen mit den oben genannten Mitteln daher (zur Zeit ist mein Mann wegen seiner Leistungsschwäche und besagten Problemen in der Uniklinik Erlangen, die Klinik hat einen hervorragenden Ruf und dort praktizieren auch wirklich gute Ärzte) und schütteln ansonsten bedauernd den Kopf - es gebe gegen Blähungen halt sonst nichts (das habe ich im Übrigen vor Jahren in Bezug auf meine Probleme auch schon gesagt bekommen, ich hab dann die Schulmedizin aufgegeben und bin zu einer Heilpraktikerin, die konnte mir allerdings auch nicht helfen).
Und noch eine Frage: Besteht die Möglichkeit, dass sich nach so einer OP eine wie auch immer geartete Lebensmittelunverträglichkeit entwickelt, die vorher nicht da war? Ich denke hier in erster Linie an Lactoseintoleranz. Ich kann das zwar bald nicht mehr hören, weil das ja DIE "Trendkrankheit" zu sein scheint, aber ausschließen möchte ich das jetzt auch nicht unbedingt, bloß weil ich den Hype nicht leiden kann, den irgendwelche Deppen, die vom Scheitel bis zur Sohle vor Gesundheit nur so strotzen und eine "schicke" Krankheit brauchen, damit sie sich irgendwie wichtig fühlen können, praktizieren.
Wäre super, wenn Ihr Tipps für uns hättet. Mein Mann MUSS essen, weil er unbedingt zunehmen muss, er wird jetzt auch parenteral ernährt, weil er auf normalem Weg nicht genug zu sich nehmen kann - kann einem ja auch vergehen, wenn man sich nach dem Essen fühlt, als würde der Bauch platzen...
Wir freuen uns auf Eure Antworten!
Liebe Grüße,
Manu