Abenteuer Diagnose.Mein Leidensweg
Verfasst: 2. Juni 2016, 17:30
Hallo,
habe mich registriert um von meinem "Abenteur Diagnose" zu berichten und mal eine andere Meinung zu hören.
Ich hatte regelmäßig Oberbauchschmerzen, besonders Rückenschmerzen und ab und an Durchfall.
mit diesen Symtomen war ich bei verschiedenen Ärzten, welche Blut, Stuhlproben usw... mehrfach untersuchten. Jedoch ohne Auffälligkeiten. In der Sonographie konnte bei 3 Untersuchungen die Bauchspeicheldrüse jeweils nur z.T. eingesehen werden, da Sie von zuviel Luft überlagert wurde.
Ein 4. Ultraschall besagte: Pankreas regelrecht darstellbar, kein Hinweis auf entzündliche Reaktionen.
Alle Ärzte u.a. ein Gastroenterologe sagten, dass man eine Pankreatitis ausschließen kann. Ich solle mich nicht verrückt machen lassen, nur weil meine Symptome zufällig passten.
Es wurden daraufhin je 1. Darm-und Magenspiegelung ohne Befund gemacht.
Kurz darauf bekam ich über den Zeitraum von 3 Wochen auch noch Durchfälle und leichte Fettstühle. Eine Blutuntersuchung (die 3.) zeigte plötzlich leicht erhöhte Lipasewerte an. Die daraufhin noch einmal durchgeführte Blutuntersuchung aber absolut nicht. Dieses war vor gut 4 Monaten.
Da ich etwas verunsichert war durch die Blutwerte und Symptome, ließ ich mich in eine Klinik einweisen und von einem Professor Doktor Ludwig (Facharzt u.a. für Bauchspeicheldrüse) eine Endosonographie machen.
Der Befund welcher 2 Tage später beim Arzt eintraf bestätigte, was 4 Ärzte vorher nicht gesehen haben: Chronische Pankreatitis Stufe 1-2! Empfehlung absoluter Alkoholverzicht und regelmäßige Nachsorge.
Mein Gastro-Arzt war darüber verwundert, meinte sogar dass er sich das gar nicht vorstellen könne. Inzwischen wieder sehr gute Verdauung, keine Entzündungswerte im Blut, alle Enzyme super usw.... nur halt leichte Bauch-Rückenschmerzen.
Er schickte mich zu einem CT, mit speziellem Hinweis auf Pankreatitis. Der Radiologe machte mehrere Schichtaufnahmen des Organes und seine Diagnose : Kein Hinweis auf entzündliche Veränderungen des Pankreas. Keine Pankreatitis
Sowohl der Arzt der Endosonographie (Eine anerkannte Fachkraft, welche sogar Vorträge zu dem Thema hält), als auch mein Gastroenterologe (Laut HP Facharzt u.a. für Bauchspeicheldrüsenprobleme) und der Radiologe (größeres Zentrum) sind eigentlich die richtigen Ansprechpartner.
Bin übrigens noch einmal zum Ultraschall im Pankreaszentrum Hamburg Barmbek gefahren und dort wurde das Ergebniss der Endosonographie als nachvollziehbar bezeichnet, aber in der dort durchgeführten Sonographie kein Befund festgestellt.
Kann sich ein Arzt bei einer Endosonographie so täuschen oder ist er der einzige der alles richtig erkennt? Gibt es eine Entzündung, die nie im Blut oder Stuhl festgestellt wird? Bin sehr ratlos
habe mich registriert um von meinem "Abenteur Diagnose" zu berichten und mal eine andere Meinung zu hören.
Ich hatte regelmäßig Oberbauchschmerzen, besonders Rückenschmerzen und ab und an Durchfall.
mit diesen Symtomen war ich bei verschiedenen Ärzten, welche Blut, Stuhlproben usw... mehrfach untersuchten. Jedoch ohne Auffälligkeiten. In der Sonographie konnte bei 3 Untersuchungen die Bauchspeicheldrüse jeweils nur z.T. eingesehen werden, da Sie von zuviel Luft überlagert wurde.
Ein 4. Ultraschall besagte: Pankreas regelrecht darstellbar, kein Hinweis auf entzündliche Reaktionen.
Alle Ärzte u.a. ein Gastroenterologe sagten, dass man eine Pankreatitis ausschließen kann. Ich solle mich nicht verrückt machen lassen, nur weil meine Symptome zufällig passten.
Es wurden daraufhin je 1. Darm-und Magenspiegelung ohne Befund gemacht.
Kurz darauf bekam ich über den Zeitraum von 3 Wochen auch noch Durchfälle und leichte Fettstühle. Eine Blutuntersuchung (die 3.) zeigte plötzlich leicht erhöhte Lipasewerte an. Die daraufhin noch einmal durchgeführte Blutuntersuchung aber absolut nicht. Dieses war vor gut 4 Monaten.
Da ich etwas verunsichert war durch die Blutwerte und Symptome, ließ ich mich in eine Klinik einweisen und von einem Professor Doktor Ludwig (Facharzt u.a. für Bauchspeicheldrüse) eine Endosonographie machen.
Der Befund welcher 2 Tage später beim Arzt eintraf bestätigte, was 4 Ärzte vorher nicht gesehen haben: Chronische Pankreatitis Stufe 1-2! Empfehlung absoluter Alkoholverzicht und regelmäßige Nachsorge.
Mein Gastro-Arzt war darüber verwundert, meinte sogar dass er sich das gar nicht vorstellen könne. Inzwischen wieder sehr gute Verdauung, keine Entzündungswerte im Blut, alle Enzyme super usw.... nur halt leichte Bauch-Rückenschmerzen.
Er schickte mich zu einem CT, mit speziellem Hinweis auf Pankreatitis. Der Radiologe machte mehrere Schichtaufnahmen des Organes und seine Diagnose : Kein Hinweis auf entzündliche Veränderungen des Pankreas. Keine Pankreatitis
Sowohl der Arzt der Endosonographie (Eine anerkannte Fachkraft, welche sogar Vorträge zu dem Thema hält), als auch mein Gastroenterologe (Laut HP Facharzt u.a. für Bauchspeicheldrüsenprobleme) und der Radiologe (größeres Zentrum) sind eigentlich die richtigen Ansprechpartner.
Bin übrigens noch einmal zum Ultraschall im Pankreaszentrum Hamburg Barmbek gefahren und dort wurde das Ergebniss der Endosonographie als nachvollziehbar bezeichnet, aber in der dort durchgeführten Sonographie kein Befund festgestellt.
Kann sich ein Arzt bei einer Endosonographie so täuschen oder ist er der einzige der alles richtig erkennt? Gibt es eine Entzündung, die nie im Blut oder Stuhl festgestellt wird? Bin sehr ratlos