Bauchspeicheldrüse?
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Bene86
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Bauchspeicheldrüse?
Hallo ihr Lieben
Ich war 2 Monate ausser Gefecht. Bin 30 Jahre alt und wiege 82 kg bei 168m. Sämtliche Symptome hatte ich von Juni bis August: Übelkeit ohne erbrechen ca. 2 std nach dem Essen, später bereits früh morgens, gelber Stuhl, gelbe Zunge, Gewichtsverlust von ca. 7kg, Gelenkschmerzen an allen möglichen Stellen, Muskelverspannungen, verhärtete Halsseiten, Gürtelförmige Schmerzen (2 Tage lang) und dunkelgelber Urin. Der Reihe nach: Erst "dicker Hals", dann gelbe Zunge, dann Übelkeit nur nachts immer ca um 2 Uhr, dann Muskelverspannungen, gelber Stuhl. Zuerst div. Bluttests und Ultraschalls, dann machte ich eine Magenspiegelung. Befund: Leichte Speiseröhrenentzündung. Das Pantoprozol löste dan komplettes Chaos aus. Nahrung nicht mehr gut verdaut, Übelkeit fast den ganzen Tag, extremes Magengegrolle, Komische eitrige Zahnfleischentzündungen die immer ca. 1 Stunde anhielten, Stechen im Oberbauch, aber manchmal auch tiefer, Gelenkschmerzen und diese 2 Tage gürtelförmige Schmerzen. Daraufhin Darm Spiegelung, nichts. MRCT, nichts, hivtest, nichts, nochmal div. Bluttest, total normal (inkl. Pankreas Amylase und Lipase) sowie Eisen und Kalzium nichts auffälliges. Einmalige Untersuchung der Elastease, in der Norm. Daraufhin ging ich freiwillig zum Psychosomatischen Arzt, da ich Nov / Dez / Jan an einer Depression litt. An diesem Tag ging es mir aufgrund bald 1 Monatiger Schlaflosigkeit so schlecht, dass er mich einen Monat krank schrieb. Ausserdem gab es Tabletten gegen Übelkeit und für den Schlaf. Überall hiess es "psychisch" und ja, ich weinte teilweise 1 Std. am Stück vor Angst und weil mich absolut niemand ernst nahm. In der 1 monatigen Pause wurde es dann immer besser. Zurzeit arbeite ich wieder 80%. Gewicht wieder normal, Zunge "nur" noch weiss statt gelb, Muskelverspannungen sind weg, Übelkeit und Völlegefühl weg. Kurz gesagt: Mich beschäftigt "nur" noch: Magengerummel, schlecht verdauter Stuhl (oft schwimmend, auch ab und zu Durchfall) und ganz leichtes dumpfes drücken mittig direkt unter dem Rippenbogen, farbe des Stuhls und des Urins zumindest wieder normal. Zurzeit bin ich beim Naturheilarzt, trinke Flohsamen und versuche mehr auf diesem weg. Ernährung angepasst, Trinke nun seltener (hatte vor den ganzen Symptomen ca 3 Monate jeden Abend etwas Whiskey getrunken). Wie würdet ihr euch in meiner Situation verhalten? All das geschehene spielte sich innerhalb vob 3 Monaten ab, von Anfangs schwach bis sehr stark und jetzt fast wieder normalzustand (Gefühlsmässig). Hatte übrigens die letzten 10 Jahren ganz selten fester Stuhlgang. Weiss nicht, ob ich weiter abwarten soll, ob die restlichen Symptome (Stuhl, Magengegrolle und sehr leichtes Stechen) auch noch verschwinden oder wieder mal zum Arzt rennen soll. Das ganze läuft übrigens seit Anfang Juli. Liebe Grüsse
Ich war 2 Monate ausser Gefecht. Bin 30 Jahre alt und wiege 82 kg bei 168m. Sämtliche Symptome hatte ich von Juni bis August: Übelkeit ohne erbrechen ca. 2 std nach dem Essen, später bereits früh morgens, gelber Stuhl, gelbe Zunge, Gewichtsverlust von ca. 7kg, Gelenkschmerzen an allen möglichen Stellen, Muskelverspannungen, verhärtete Halsseiten, Gürtelförmige Schmerzen (2 Tage lang) und dunkelgelber Urin. Der Reihe nach: Erst "dicker Hals", dann gelbe Zunge, dann Übelkeit nur nachts immer ca um 2 Uhr, dann Muskelverspannungen, gelber Stuhl. Zuerst div. Bluttests und Ultraschalls, dann machte ich eine Magenspiegelung. Befund: Leichte Speiseröhrenentzündung. Das Pantoprozol löste dan komplettes Chaos aus. Nahrung nicht mehr gut verdaut, Übelkeit fast den ganzen Tag, extremes Magengegrolle, Komische eitrige Zahnfleischentzündungen die immer ca. 1 Stunde anhielten, Stechen im Oberbauch, aber manchmal auch tiefer, Gelenkschmerzen und diese 2 Tage gürtelförmige Schmerzen. Daraufhin Darm Spiegelung, nichts. MRCT, nichts, hivtest, nichts, nochmal div. Bluttest, total normal (inkl. Pankreas Amylase und Lipase) sowie Eisen und Kalzium nichts auffälliges. Einmalige Untersuchung der Elastease, in der Norm. Daraufhin ging ich freiwillig zum Psychosomatischen Arzt, da ich Nov / Dez / Jan an einer Depression litt. An diesem Tag ging es mir aufgrund bald 1 Monatiger Schlaflosigkeit so schlecht, dass er mich einen Monat krank schrieb. Ausserdem gab es Tabletten gegen Übelkeit und für den Schlaf. Überall hiess es "psychisch" und ja, ich weinte teilweise 1 Std. am Stück vor Angst und weil mich absolut niemand ernst nahm. In der 1 monatigen Pause wurde es dann immer besser. Zurzeit arbeite ich wieder 80%. Gewicht wieder normal, Zunge "nur" noch weiss statt gelb, Muskelverspannungen sind weg, Übelkeit und Völlegefühl weg. Kurz gesagt: Mich beschäftigt "nur" noch: Magengerummel, schlecht verdauter Stuhl (oft schwimmend, auch ab und zu Durchfall) und ganz leichtes dumpfes drücken mittig direkt unter dem Rippenbogen, farbe des Stuhls und des Urins zumindest wieder normal. Zurzeit bin ich beim Naturheilarzt, trinke Flohsamen und versuche mehr auf diesem weg. Ernährung angepasst, Trinke nun seltener (hatte vor den ganzen Symptomen ca 3 Monate jeden Abend etwas Whiskey getrunken). Wie würdet ihr euch in meiner Situation verhalten? All das geschehene spielte sich innerhalb vob 3 Monaten ab, von Anfangs schwach bis sehr stark und jetzt fast wieder normalzustand (Gefühlsmässig). Hatte übrigens die letzten 10 Jahren ganz selten fester Stuhlgang. Weiss nicht, ob ich weiter abwarten soll, ob die restlichen Symptome (Stuhl, Magengegrolle und sehr leichtes Stechen) auch noch verschwinden oder wieder mal zum Arzt rennen soll. Das ganze läuft übrigens seit Anfang Juli. Liebe Grüsse
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hugolein
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- Registriert: 30. September 2013, 18:00
Re: Bauchspeicheldrüse?
Hallo Bene,
vermutlich hättest du geschrieben wenn Du einen Auslöser für Deine Symptomatik feststellen konntest oder in Verdacht hast.
Jeden Abend Wiskey zu trinken ist sicherlich nicht gesundheitsfördernd, aber hier musst du mit Dir (und Deinem Arzt) klären ob das ursächlich sein konnte, wobei Alkohl bei gastroeneorologischen Beschwerden wohl immer kritisch zu sehen ist.
Ich würde auf den Wiskey (und anderes hochprozentige) auf jeden Fall zunächst komplett verzichten. Selbst wenn die BSD ihn "vertragen " sollte, kann er doch auch dem Magen oder Speiseröhre schaden, wobei ich auf Alkohol komplett verzichten, d.h. auch kein Bier etc. zumindest noch ein halbes Jahr oder bis sich deine Verdauung wieder normalisiert hat.
Flohsamen kann auf jeden Fall nicht schaden und wenn du immer noch "komischen" Stuhl hast, würde ich versuchen deine Verträglichkeiten irgendwie "auszutesten", ich weiß, das ist einfacher gesagt als getan. Bei mir ist es so, daß ich z.B. weiß daß Fleisch (allerdings nicht verarbeitetes wie z.B. Wurst) meiner Verdauung sehr zuträglich ist, wogegen z.B. Joghurt ohne zusätzliche Kohlehydrate beinahe zu Durchfall führt. Der gleiche Joghurt zusammen mit einem BircherMüsli (das vorher in Milch einweichte) bekommt mir allerdings (momentan) sehr gut. Mitunter sind größere Mengen Eiweiß (z.B. Fisch mit Sauerrahmdip) mir zwar zunächst bekömmlich (also keine Übelkeit oder Blähungen oder so), aber können einen äusserst weichen und hellen Stuhl erzeugen.
Pantoprazol ist m.E. Seegen und Fluch zugleich und ich habe den Eindruck daß mir Pantoprazol bei längerem heftigen Sodbrennen geholfen hat, aber auch die Verdauung durcheinander brachte. Wenn ich heute noch Sodbrennen habe, versuche ich auf Bicarbonat zurück zu greifen (gibts meist im Drogo-Markt relativ günstig als Dragees).
Wenn die Blähungen überhand nehmen nehme ich inzwischen auch ein Mittel aus dem Drogerie-Markt, hier gibt es von Klosterfrau ein Produkt mit höher dosiertem Simeticon. Da reicht es mir manchmal schon eine Kapsel zu nehmen oder max 2-3 Tage je eine Kapsel um einigermaßen "Ruhe" zu bekommen. Ich habe auch den Eindruck (auch wenn Ärzte sicher etwas anderes behaupten würden
) daß ich danach über einen längeren Zeitraum wieder mehr "Ruhe" im Bauch habe und der Stuhl dann auch wieder etwas normaler (fester) ist.
Seit längerer Zeit nehme ich ein Artischockenpräparat, von dem ich mir zumindest einbilde, daß es die Stuhlfarbe und -beschaffenheit auch wieder nomalisiert, allerdings scheint man es auch mind. 2-3 Monate nehmen zu müssen, bis es Wirkung zeigt.
Ansonsten würde ich zunächst versuchen die Verdauung möglichst wieder normalsiert zu bekommen, wenn das über längere Zeit nicht klappt u.U. eine Stuhluntersuchung machen. Da du keine Schmerzen (mehr) hast und die bildgebende Diagnostik glücklicherweise keinen Befund ergab, wird eine weiterführende Diagnostik wohl kaum helfen bzw. dir irgendeine Klarheit bringen. Die Elastase wird i.d.R. im Stuhl erst auffällig wenn die BSD schon "defekt" ist, was bei Dir ja offensichtlich nicht der Fall ist. Lipase und Amylase sind nur im Akutstadium auffällig.
Wenn du Zahnfleischprobleme hattest und häufig Alkohol getrunken hast wäre ein Vitamin-Status vielleicht nicht so schlecht. Vitamin-B und die fettlöslichen Vitamine (vor allem Vitamin-D, wenn du nicht gerade den ganzen Sommer im Strandbad verbrachst hast und immer noch bruzzel-braun bist
) würde ich testen u.U. lassen, was aber meistens auf Privatleistung hinaus läuft und die Vitaminanalyse nicht gerade die günstigste Leistung der Labore ist.
Allerdings muss ich noch sagen, daß ich auch Ärzte erlebt habe, die mir, trotz einem eklatanten Vitamin-D Mangel kein Rezept geben wollten und die ganze "Vitamin-Sache" als Zeitschriftenerkrankung und Hysterie abtaten.
toitoitoi und alles Gute
vermutlich hättest du geschrieben wenn Du einen Auslöser für Deine Symptomatik feststellen konntest oder in Verdacht hast.
Jeden Abend Wiskey zu trinken ist sicherlich nicht gesundheitsfördernd, aber hier musst du mit Dir (und Deinem Arzt) klären ob das ursächlich sein konnte, wobei Alkohl bei gastroeneorologischen Beschwerden wohl immer kritisch zu sehen ist.
Ich würde auf den Wiskey (und anderes hochprozentige) auf jeden Fall zunächst komplett verzichten. Selbst wenn die BSD ihn "vertragen " sollte, kann er doch auch dem Magen oder Speiseröhre schaden, wobei ich auf Alkohol komplett verzichten, d.h. auch kein Bier etc. zumindest noch ein halbes Jahr oder bis sich deine Verdauung wieder normalisiert hat.
Flohsamen kann auf jeden Fall nicht schaden und wenn du immer noch "komischen" Stuhl hast, würde ich versuchen deine Verträglichkeiten irgendwie "auszutesten", ich weiß, das ist einfacher gesagt als getan. Bei mir ist es so, daß ich z.B. weiß daß Fleisch (allerdings nicht verarbeitetes wie z.B. Wurst) meiner Verdauung sehr zuträglich ist, wogegen z.B. Joghurt ohne zusätzliche Kohlehydrate beinahe zu Durchfall führt. Der gleiche Joghurt zusammen mit einem BircherMüsli (das vorher in Milch einweichte) bekommt mir allerdings (momentan) sehr gut. Mitunter sind größere Mengen Eiweiß (z.B. Fisch mit Sauerrahmdip) mir zwar zunächst bekömmlich (also keine Übelkeit oder Blähungen oder so), aber können einen äusserst weichen und hellen Stuhl erzeugen.
Pantoprazol ist m.E. Seegen und Fluch zugleich und ich habe den Eindruck daß mir Pantoprazol bei längerem heftigen Sodbrennen geholfen hat, aber auch die Verdauung durcheinander brachte. Wenn ich heute noch Sodbrennen habe, versuche ich auf Bicarbonat zurück zu greifen (gibts meist im Drogo-Markt relativ günstig als Dragees).
Wenn die Blähungen überhand nehmen nehme ich inzwischen auch ein Mittel aus dem Drogerie-Markt, hier gibt es von Klosterfrau ein Produkt mit höher dosiertem Simeticon. Da reicht es mir manchmal schon eine Kapsel zu nehmen oder max 2-3 Tage je eine Kapsel um einigermaßen "Ruhe" zu bekommen. Ich habe auch den Eindruck (auch wenn Ärzte sicher etwas anderes behaupten würden
Seit längerer Zeit nehme ich ein Artischockenpräparat, von dem ich mir zumindest einbilde, daß es die Stuhlfarbe und -beschaffenheit auch wieder nomalisiert, allerdings scheint man es auch mind. 2-3 Monate nehmen zu müssen, bis es Wirkung zeigt.
Ansonsten würde ich zunächst versuchen die Verdauung möglichst wieder normalsiert zu bekommen, wenn das über längere Zeit nicht klappt u.U. eine Stuhluntersuchung machen. Da du keine Schmerzen (mehr) hast und die bildgebende Diagnostik glücklicherweise keinen Befund ergab, wird eine weiterführende Diagnostik wohl kaum helfen bzw. dir irgendeine Klarheit bringen. Die Elastase wird i.d.R. im Stuhl erst auffällig wenn die BSD schon "defekt" ist, was bei Dir ja offensichtlich nicht der Fall ist. Lipase und Amylase sind nur im Akutstadium auffällig.
Wenn du Zahnfleischprobleme hattest und häufig Alkohol getrunken hast wäre ein Vitamin-Status vielleicht nicht so schlecht. Vitamin-B und die fettlöslichen Vitamine (vor allem Vitamin-D, wenn du nicht gerade den ganzen Sommer im Strandbad verbrachst hast und immer noch bruzzel-braun bist
Allerdings muss ich noch sagen, daß ich auch Ärzte erlebt habe, die mir, trotz einem eklatanten Vitamin-D Mangel kein Rezept geben wollten und die ganze "Vitamin-Sache" als Zeitschriftenerkrankung und Hysterie abtaten.
toitoitoi und alles Gute
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client
- Beiträge: 28
- Registriert: 27. Dezember 2015, 20:48
Re: Bauchspeicheldrüse?
Hallo Bene,
auch von mir ein herzliches willkommen hier im Forum.
Zu deiner Beschreibung die Du geschrieben hast kann es doch ohne weiteres sein das deine BSD schon angegriffen oder geschädigt ist obwohl die Untersuchungswerte etwas anderes aussagen.
Spreche aus Erfahrung, was mich stutzig macht wie du schreibst das du schon seit 10 Jahren immer wiederkehrenden Durchfall hast. Entweder bist du ohne es zu wissen Lebensmittelallergiker( so wie ich ), oder du hast vieles von dem was du gegessen hast nicht vertragen.
Trotz alle dem sind die von mir aufgeführten dinge nicht unerheblich, habe selber einen sehr langen Leidensweg hinter mir.
Aber jetzt mit einer gesicherten Diagnose bin ich natürlich auf der sicheren Seite und vieles was in den letzten Jahrzehnten bei mir unklar war gibt jetzt sinn.
Bedenke aber auch die BSD ist ein sehr komplexes Organ, viele schreiben das die BSD Probleme erst richtig anfangen wenn das Organ zu ca. 90% nicht mehr funktioniert.
Vorher kann es aber auch immer zu kleineren aussetzern kommen, was ich als Laie bei dir vermuten würde, es sind nämlich Parallelen zu meinem Fall vorhanden.
Mein Tip an dich, als erstes den Alkohol ganz weglassen, Fettiges essen meiden, Gesund und abwechslungreich ernähren und was meiner Meinung auch wichtig ist keine zu grossen Mahlzeiten essen sondern lieber mehrere kleine.
Wenn Du noch Fragen hast stelle sie ruhig, versuche so gut es geht Dir zu helfen.
LG Erich
auch von mir ein herzliches willkommen hier im Forum.
Zu deiner Beschreibung die Du geschrieben hast kann es doch ohne weiteres sein das deine BSD schon angegriffen oder geschädigt ist obwohl die Untersuchungswerte etwas anderes aussagen.
Spreche aus Erfahrung, was mich stutzig macht wie du schreibst das du schon seit 10 Jahren immer wiederkehrenden Durchfall hast. Entweder bist du ohne es zu wissen Lebensmittelallergiker( so wie ich ), oder du hast vieles von dem was du gegessen hast nicht vertragen.
Trotz alle dem sind die von mir aufgeführten dinge nicht unerheblich, habe selber einen sehr langen Leidensweg hinter mir.
Aber jetzt mit einer gesicherten Diagnose bin ich natürlich auf der sicheren Seite und vieles was in den letzten Jahrzehnten bei mir unklar war gibt jetzt sinn.
Bedenke aber auch die BSD ist ein sehr komplexes Organ, viele schreiben das die BSD Probleme erst richtig anfangen wenn das Organ zu ca. 90% nicht mehr funktioniert.
Vorher kann es aber auch immer zu kleineren aussetzern kommen, was ich als Laie bei dir vermuten würde, es sind nämlich Parallelen zu meinem Fall vorhanden.
Mein Tip an dich, als erstes den Alkohol ganz weglassen, Fettiges essen meiden, Gesund und abwechslungreich ernähren und was meiner Meinung auch wichtig ist keine zu grossen Mahlzeiten essen sondern lieber mehrere kleine.
Wenn Du noch Fragen hast stelle sie ruhig, versuche so gut es geht Dir zu helfen.
LG Erich
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Bene86
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Re: Bauchspeicheldrüse?
Hallo Erich
Nachdem ich den Stuhluntersuch gemacht habe, wurde bei mir einen gestörten Bakterienhaushalt und eine veränderte Darmflora ausfindig gemacht. Stuhlelastease war 2 mal völlig i.o. genau wie sämtliche andere Untersuchungen. Nun hatte ich rund rund 4 Monate Ruhe, bis auf letzte Woche, wo die Symptome in sehr abgeschwächter Form auftraten (im Vergleich zum letzten Jahr). Habe in diesen 4 Monaten getrunken, geraucht und auch immer wieder mal fettig gegessen, natürlich nicht so intensiv wie zuvor. Zu dem sind es viel weniger Symptome, nämlich leichtes Völlegefühl/leichte Übelkeit, etwas Blähungen und etwas dünnerer Stuhl als zuvor (nichts unverdautes mehr). Ein ganz leichtes Ziehen oberhalb des Bauchnabels nehme ich auch hie und da wahr. Jedoch kein Gewichtsverlust, Schlafstörungen und alles andere. Ich mach jetzt eine 10 Tageskur die der Entgiftung des Körpers helfen soll und nehme Probiotika für den Bakterienhaushalt und etwas zur Verbesserung der Darmflora. Es geht bereits wieder besser. Mich belastet das ganze einfach jedes mal psychisch. In den 4 Monaten gings richtig gut und hatte es bereits fast wieder vergessen und jetzt dreht sich meine Sorgenspirale wieder, dass ich in 10 Jahren tot bin. Echt unschön.
Nachdem ich den Stuhluntersuch gemacht habe, wurde bei mir einen gestörten Bakterienhaushalt und eine veränderte Darmflora ausfindig gemacht. Stuhlelastease war 2 mal völlig i.o. genau wie sämtliche andere Untersuchungen. Nun hatte ich rund rund 4 Monate Ruhe, bis auf letzte Woche, wo die Symptome in sehr abgeschwächter Form auftraten (im Vergleich zum letzten Jahr). Habe in diesen 4 Monaten getrunken, geraucht und auch immer wieder mal fettig gegessen, natürlich nicht so intensiv wie zuvor. Zu dem sind es viel weniger Symptome, nämlich leichtes Völlegefühl/leichte Übelkeit, etwas Blähungen und etwas dünnerer Stuhl als zuvor (nichts unverdautes mehr). Ein ganz leichtes Ziehen oberhalb des Bauchnabels nehme ich auch hie und da wahr. Jedoch kein Gewichtsverlust, Schlafstörungen und alles andere. Ich mach jetzt eine 10 Tageskur die der Entgiftung des Körpers helfen soll und nehme Probiotika für den Bakterienhaushalt und etwas zur Verbesserung der Darmflora. Es geht bereits wieder besser. Mich belastet das ganze einfach jedes mal psychisch. In den 4 Monaten gings richtig gut und hatte es bereits fast wieder vergessen und jetzt dreht sich meine Sorgenspirale wieder, dass ich in 10 Jahren tot bin. Echt unschön.
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Bene86
- Beiträge: 376
- Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34
Re: Bauchspeicheldrüse?
Ne, habe ich nicht. Lediglich Trittico (Antidepressivium) sehr schwach dosiert, da ich zuvor gut 6 Monate tierisch paychische Probleme betr. meinem Weltanschaungsbild bekam, dann ging ich mit der Freundin nach Thailand und hatte diese Ängste ca. 1 Monat überwunden. Und dann begann der Sch**** mit dem oben beschriebenen Symptomen. Dabei hatte ich wiederum starke Panikattacken und Dauerangst vor einer tödlichen Krankheit, darum ging ich zu einem psychosomatischen Arzt, welcher mir wiederum ein sehr schwaches Antidepressivum gab (erst nach sämtlichen Untersuchungen) und er schrieb mich 1 Mt. krank. Danach ging es mir sehr sehr gut (alle Symptome verschwanden) und jetzt bzw. letzte Woche hatte ich die Symptome in sehr milder Form. Ehrlich gesagt hatte ich seit sicher 16 Jahren nicht wahnsinnig viele positive Erfahrungen. Das Begann mit Mobbing an der Schule, dann Lehrabbruch, dann Lehre nachgeholt, dann von der ersten Arbeitsstelle geflogen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bisher fast nie glücklich war mit dem was ich habe, ebenso Freundinen (während den Beziehungen immer das Gefühl, etwas zu verpassen), etc. Ich bin aber grundsätzlich nicht ein Kind von Traurigkeit. Aufgrund dieser psychischen Schwäche habe ich auch somathische Beschwerden nie ausgeschlossem, aber ich weiss nicht... Der Stuhl war auch dünn, wenn ich mal gute Phasen hatte.
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Bene86
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- Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34
Re: Bauchspeicheldrüse?
Vielen Dank für die ausf. Kommentare an alle an dieser Stelle! Sollte man denn nach 10-12 Jahren meist dünnem Stuhl nicht irgendetwas erkennen? Komisch finde ich einfach, dass ausnahmelos JEDER Untersuch positiv war, bis auf den Bakterienmangel und der veränderten Darmflora, wo aber laut Labor eine Milchsäurekappselnkur und Pillen für die Darmflora über 3 Monate reichen sollten. Soll ich einfach mal abwarten? Jeder Arzt rät es mir mittlerweile, ausser der Naturheilarzt der meinte, dass einen erneuten Stuhluntersuch (inkl. Stuhlelastease) in 3 Monaten reichen sollte. Schwierige Sache. Ich werde mich jetzt sicher gesünder ernähren und Alkohol wie Zigaretten so gut wie möglich weglassen.
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: Bauchspeicheldrüse?
Hast Du?Ich werde mich jetzt sicher gesünder ernähren und Alkohol wie Zigaretten so gut wie möglich weglassen.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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WayneWonderts
- Beiträge: 98
- Registriert: 31. August 2016, 20:56
Re: Bauchspeicheldrüse?
Kurze frage, passt nicht zum Thema, aber wieso kann ich keine private Nachricht schicken? Habe es gerade an Bene versucht 
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Bene86
- Beiträge: 376
- Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34
Re: Bauchspeicheldrüse?
Kleiner Zwischenbericht: Meinem Magen geht es wieder besser. Nehme nun seit 1 Monat Bakterienstammpräparate und mein Stuhl war (pardon) so hübsch wie seit Jahren nicht. Fest nicht schmierig und super verdaut, selbst 1 mal Mac Doof ging, früher rannte ich danach immer zur Toilette, sorry wegen den Details, eine wahre Freude. Jedoch bin ich auch seit ca. 1 Monat völlig appetitlos, sehr komisch, esse aber trotzdem viel. Übelkeit nicht vorhanden. Gewicht verlier ich gar nicht. Ich werde in 3 Wochen einen H2 Atemtest machen, keine Ahnung was man da rausfinden kann. Ein Gespräch bei einem erfahrenen Chirurgen half nicht weiter, er schaute rasch meine bisherigen Untersuchungen durch und schloss eine chron. Bauchspeicheldrüse aus. Sehr gewagt, ich weiss. Es zupft mich trotzdem immer wieder mal ganz leicht auf Magenhöhe.. Aber was soll ich jetzt auch noch machen, habe ja prakt. alles Untersuchungen die es gibt, durch. Ich nehme weiterhin die Probiotika und meide Alkohol, rauche noch 3 Kippen pro Tag. Lustig, seit ich die Probleme habe, ist mir aufgefallen, dass meine beiden Brüder nach dem Essen oft zum Klo rennen. Oft machten wir Schnick Schnack Schnuck, wer als erster gehen darf. Scheint also auch ein stückweit Familiär bedingt. Nur habe ich halt seit nicht so langer Zeit meine anderen oben beschriebenen Symptome. Meine gelb belegte Zunge finde ich auch spannend, die Ärzte aber gar nicht. Ich habe begonnen, aktiver zu werden. Ich treffe mich viel öfter mit Kollegen, fahre Rad und erst gestern war ich 2 Std. lang am Unihockey-spielen (war danach tot und habe heute den Muskelkater meines Lebens). Versuche also auch, geistig etwas zu machen, aber ob das was bringt? Mal schauen. Ich weiss, ich klage vermutlich auf hohem Niveau, da prakt. alles positiv ausschaut (bei den Untersuchungen zumindest), darum sorry an die Leute, welche eine schlechte Diagnose erhielten. Warum man mir nicht schreiben kann, weiss ich nicht.
Meine email:
roman_gut@hotmail.com
Nachrichten oder Fragen sind wilkommen.
Gesundheitliche Grüsse euch allen
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