Ich dachte mir ich lasse nochmal von mir hören, nachdem ich mich mit dem Nick0609 etwas in den Hintergrund verzogen habe
Bei mir ging es ja darum, dass ich seit Jahren mit Verdauungsbeschwerden am kämpfen war. Durchfälle, volumiöse Stühle, Blähung und was noch dazu gehört.
4 Darm und Magenspiegelungen waren abgesehen von drei Polypknospen unauffällig,
2x Zöliakie, Langzeitzucker und sämtliche weitere Blutwerte waren alle optimal, Ultraschall 4x ua. von der Pankreas alles unauffällig wo sie wohl auch gut sichtbar war.
Lediglich die Elastase im Stuhl war erst bei 107 und 2 Wochen später bei unter 15. Bauchspeicheldrüse hat also wohl keine Lust mehr.
Wie man das so kennt forscht man weiter, bis ich letzten endes im Pankreaszentrum vom St. Joseph Krankenhaus in Berlin gelandet bin und bei Herrn Professor Kunze vorsprechen durfte. Vermutlich hat mich das Gespräch mehr beruhigt wie alle anderen zuvor. Weitere Untersuchungen abgesehen vom MRT auf das ich im Januar bestehe wollte er definitiv nicht mehr machen, da meine Ergebnisse wohl alle nicht ins Bild passen würden und es keinen Handlungsbedarf mehr gäbe. Im Klartext, ich wäre am Ende der Untersuchungslaufbahn angekommen
Er wollte nochmal einen Bluttest machen wo unter anderem eine rheumathische Erkrankung der Bauchspeicheldrüse ausgeschlossen werden sollte und zeitgleich wurden wohl auch mehrere Tumormarker gemessen. 2 Tage später kamen die Ergebnisse, die natürlich wieder völlig normal waren. Ich hatte ja gehofft, da sich dort etwas findet um eine Hausnummer zu erhalten. Alle Werte waren jedoch im völlig normalen Bereich. Also fast bei null.
So nun esse ich brav mein Kreon, mein Stuhl ist besser geworden, ich fühle mich fitter und auch die Blähungen sind fort.
Gewichtsverlust, Schmerzen usw. hatte ich zum Glück nie gehabt. Das Einzige was mich noch irre macht ist das Schiffe versenken in der Toilette, sprich alles schwimmt oben. Laut der Ärzte ist die Insuffizienz seit der Elastasebestimmung in die Höhe geschnellt ohne, dass es bestimmte Gründe gibt. Sprich 90% der Patienten die in diesem Zentrum vorsprechen haben eine Insuffizienz ohne erklärbare Auslöser bzw. Diagnosen. Man versucht natürlich zu vertrauen, wenn dort ein Professor mit sehr viel Berufserfahrung sitzt und der auch selber operiert und sämtliche Erkrankungen kennt und auch Vorlesungen zum Thema gibt.
Nun frage ich mich, finde ich mich einfach damit ab oder lasse ich mich tot diagnostizieren und untersuchen. Ersteres gefällt mir besser.
Wie gesagt ich habe keinen Gewichtsverlust, keinerlei Schmerzen und auch keine weiteren Symptome bis auf diese Elastaseprobleme.
Gibt es hier noch jemanden, der nach der Ursache einer Insuffizienz forscht und der am ende der Untersuchungen angekommen ist?
Vielleicht gibt es ja weitere Auslöser wie Stress Psyche statt nur Krebs und einer Pankreatitis.
Denn beides wurde ja nun ausgeschlossen auch wenn einem hier bekanntlich entgegen der Ärzte denen man eh nicht trauen kann eh eine pankreatitis eingeredet wird
Würde mich freuen, wenn die Antworten sich wirklich nur auf die Insuffizienz beziehen und nicht auf Ratschläge was man noch alles untersuchen lassen soll oder könnte. Ich habe keine Lust mehr auf Untersuchungen und würde mich einfach nur gerne darüber austauschen, da ich denke genug durch zu haben