An dieser Stelle möchte ich den Erfahrungsaustausch für etwas Positives nutzen und einfach mal eine gute Erfahrung schildern, die erst so gar nicht positiv begann...Aber ich fange mal vor vorne an : Vor einer Woche musste ich zu einem Vertrtungsarzt, weil mir das Pantreatan( kreon Generika) ausgegangen und mein Arzt im Urlaub war.
Beim Arzt angekommen, konfrontierte eine sehr unfreundliche Arzthelferin damit, dass sie es grundsätzlich nicht verschreiben, meine Diagnose( exokrine Pankreasinsuifizenz) solle ich mit der Ärztin besprechen, aber sie könne es sich nicht vorstellen, dass ich ein Rezept bekomme
Nach einer Stunde Wartezeit kam ich dann endlich drann. Ich schilderte meine Erkrankung, die Erfahrungen mit Pankreatan, also, dass es besser,aber immer noch nicht gut ist...
Die Ärztin steht einen "kostengünstige" Lösung an und verschrieb mir nicht wie gewohnt, 150 Pankreatan mit 25.000 Einheiten und Pankreatan 10.000 er, 150 Stück, sondern, um übers Wochenende zu kommen, verschrieb sie mir Pankreatan 50 Stück mit 36.000 Einheiten.
So hatte ich für das Wochenende nur die 36.000 er,was sich als Glücksfall herausstellte...Da ich nur diese zur Verfügung hatte, nahm ich mehr Einheiten zu mir, als gewöhnlich, sich aber äußerst positiv auf meine Verdaung auswirkte...Ich nehme jetzt seit einer Woche 25.000er und 36.000 er Einheiten zum Essen, eben je nach Fettgehalt, aber immer etwas über dem tatsächlichen Fettgehalt, damit fahre ich nach eineinhalb Jahren täglichen Durchfalls gut.
Kein morgendlichen Stuhldrang mit folgenden Durchfall und Bauchkrämpfen und schmerzhaften Blähungen.
Ich kann normaler denn je essen seit Erkrankungsbeginn. Dieses Bißchen mehr an Einheiten reißt es derart...Ich habe mich zu lange an Empfehlung meines Arztes gehalten ohne,dass es mir gut ging
Seit einer Woche geht's mir endlich seit eineinhalb Jahren so richtig wieder gut.
Ich ärgere mich selbst, dass ich so lange daran festgehalten habe mich in diesem Punkt nach meinem Arzt zu richten, dachte halt auch, es könnte gar nicht mehr besser werden und hatte ein Stück weit auch resigniert.
Achso, als ich aus dem Arztzimmer kam, zickte die Arzthelferin immer noch rum und musste sich telefonisch bei ihrer Chefin versichern, dass ich auch "wirklich" ein Rezept bekomme...Die war echt unglaublich....
Es ist ein so gravierender Unterschied zu dem, wie es mir sonst ging, alleine morgens keine Schmerzen mehr zu haben, ist ein solcher Gewinn an Lebensqualität!
Ich dachte, ich teile hier auch mal etwas Schönes um Mut zu machen, manches kann sich eben auch zum Positiven verändern...
