Ich drehe gerade nervlich etwas durch. Aber kurz zu meiner Vorgeschichte:
Ich bin aus Berlin und 33 Jahre alt, wiege 58Kg bei 180cm, rauche nicht und trinke selten. Zuvor hatte ich weder Probleme mit der Verdauung, oder der Bauchspeicheldrüse. Ich treibe Sport, fahre viel Fahrrad und versuche mich möglichst gut zu ernähren (Bio).
Ich habe seit ca. 3 Monaten jeden Morgen nach dem Aufstehen fettigen Stuhlgang. Dazu kommen Rückenschmerzen im oberen Beckenbereich, die vor allem nach dem Essen auftreten. Teilweise konnte ich nicht mehr sitzen.
Vor 2 Wochen bin ich zu einer Ärztin für Innere Medizin und habe zum Glück sofort einen Termin bekommen.
Meine Blutwerte vom kleinen Blutbild (auszugsweise)
Leukozyten: 3,8
Erythrozyten: 5,1
Blutzucker: 104
Hämoglobin im Stuhl leicht erhöht
Elastase: 77
Ich habe Kreon zu meinen Mahlzeiten verschrieben bekommen und habe den Eindruck, dass ich von Tag zu Tag weniger Appetit habe und mich förmlich zum Essen zwingen muss. Auch wird mein Mund immer trockener und ich habe jetzt die vierte Nacht in Folge fast nicht geschlafen. Ich bin jetzt die letzten 2 Tage zuhause geblieben und fühle mich schwach. Die Diagnose ist für mich nach wie vor ein Schock.
Letzten Donnerstag war ich beim MRT und warte noch auf die Ergebnis. Leider habe ich angefangen google zu benutzen und mich über Bauchspeichelkrebs ausführlich informiert.
Wie geht ihr mit der Angst um?
Was macht ihr gegen den Vitaminmangel?
Könnte der Leukozytenwert ein Anzeichen für einen Tumor sein? Habt ihr dahingehend Erfahrungen gemacht?
Würdet ihr euch noch weitere ärztl. Meinungen einholen?
Kann sich innerhalb dieses kurzen Zeitraums eine chronische Pankreasinsuffizienz überhaupt entwickeln? Ich hatte im Mai und Juni jeweils 2 fiebrige grippale Infekte, die aber auskuriert wurden.
Ach ja, schön, dass es hier gleichgesinnte gibt mit denen ich schreiben kann.
Ich habe den Eindruck, dass die meisten "gesunden" nicht wissen, was die Bauchspeicheldrüse leistet