Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
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Tomas von Hindenburg
Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Guten Tag,
Ich wende mich heute mit einigen Frage an Euch alle, in der Hoffnung Antworten zu bekommen. Insbesondere die Spezialisten unter Euch, die sich mit Blutwerten gut auskennen, könnten mir vielleicht weiterhelfen?
Ist bei einem Schub der chronischen Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht? Ist ein Schub der chronischen Pankreatitis gleichzusetzen mit akuter Pankreatitis?
Ich habe heute meine gesamten Blutwerte des letzten Krankenhausaufenthalts bekommen. Zu dieser Zeit ging es mir am schlechtesten. Ich wollte nur noch sterben. Soviel nur kurz dazu.
Ich bin allerdings sehr verblüfft über die Blutwerte die über den gesamten Krankenhausaufenthalt von fast drei Wochen genommen wurden.
• Meine Frage wäre erst einmal die, die auch in der Überschrift steht. Ist das CRP bei einem Schub der chronischen Pankreatitis grundsätzlich erhöht? Bei mir ist das nämlich nicht der Fall. Es ist immer normwertig gewesen, so wie alle anderen pankreastypischen Blutwerte ebenfalls. Lipase normwertig, Amylase normwertig. Inclusive Tumormarker CA 19-9.
Was bei mir jedoch immer etwas erhöht ist, ist der Tumormarker CEA. <5 gilt ja als normal. Einmal war er bei 5,8 und in der zweiten Messung bei 5,2. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich Raucher bin (ich weiß, ich muss das ändern. Bitte keine Vorwürfe).
• Meine nächste Frage wäre somit, kann das davon kommen oder muss ich jetzt davon ausgehen, dass da gerade was im Gange ist?
• Meine dritte Frage wäre, welche Bedeutung hat das Bilirubin bei chronischer Pankreatitis? Das Bilirubin ist bei mir normwertig, allerdings das Bilirubin direkt mit 0,22 bei einer Messung leicht erhöht. Normwert ist hier <0,2. Bei der zweiten Messung allerdings, war es mit 0,17 wieder in der Norm.
Kann mir jemand sagen was es damit auf sich hat? Auch verstehe ich den Unterschied zwischen Bilirubin und direktem Bilirubin nicht.
Auch alle anderen Blutwerte, soweit von mir beurteilbar, sind völlig normwertig. Und das zu der Zeit mit schlimmster Symptomatik (stärkste Schmerzen, Schwäche, starkes Krankheitsgefühl, völliger Nahrungsverzicht).
Kann mir das jemand erklären? Oder vielleicht Blutwerte nennen, die in Bezug zu einer Pankreas Erkrankung stehen?
Ich bin für jede Information sehr dankbar.
Viele Grüße
Tomas von Hindenburg
Ich wende mich heute mit einigen Frage an Euch alle, in der Hoffnung Antworten zu bekommen. Insbesondere die Spezialisten unter Euch, die sich mit Blutwerten gut auskennen, könnten mir vielleicht weiterhelfen?
Ist bei einem Schub der chronischen Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht? Ist ein Schub der chronischen Pankreatitis gleichzusetzen mit akuter Pankreatitis?
Ich habe heute meine gesamten Blutwerte des letzten Krankenhausaufenthalts bekommen. Zu dieser Zeit ging es mir am schlechtesten. Ich wollte nur noch sterben. Soviel nur kurz dazu.
Ich bin allerdings sehr verblüfft über die Blutwerte die über den gesamten Krankenhausaufenthalt von fast drei Wochen genommen wurden.
• Meine Frage wäre erst einmal die, die auch in der Überschrift steht. Ist das CRP bei einem Schub der chronischen Pankreatitis grundsätzlich erhöht? Bei mir ist das nämlich nicht der Fall. Es ist immer normwertig gewesen, so wie alle anderen pankreastypischen Blutwerte ebenfalls. Lipase normwertig, Amylase normwertig. Inclusive Tumormarker CA 19-9.
Was bei mir jedoch immer etwas erhöht ist, ist der Tumormarker CEA. <5 gilt ja als normal. Einmal war er bei 5,8 und in der zweiten Messung bei 5,2. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich Raucher bin (ich weiß, ich muss das ändern. Bitte keine Vorwürfe).
• Meine nächste Frage wäre somit, kann das davon kommen oder muss ich jetzt davon ausgehen, dass da gerade was im Gange ist?
• Meine dritte Frage wäre, welche Bedeutung hat das Bilirubin bei chronischer Pankreatitis? Das Bilirubin ist bei mir normwertig, allerdings das Bilirubin direkt mit 0,22 bei einer Messung leicht erhöht. Normwert ist hier <0,2. Bei der zweiten Messung allerdings, war es mit 0,17 wieder in der Norm.
Kann mir jemand sagen was es damit auf sich hat? Auch verstehe ich den Unterschied zwischen Bilirubin und direktem Bilirubin nicht.
Auch alle anderen Blutwerte, soweit von mir beurteilbar, sind völlig normwertig. Und das zu der Zeit mit schlimmster Symptomatik (stärkste Schmerzen, Schwäche, starkes Krankheitsgefühl, völliger Nahrungsverzicht).
Kann mir das jemand erklären? Oder vielleicht Blutwerte nennen, die in Bezug zu einer Pankreas Erkrankung stehen?
Ich bin für jede Information sehr dankbar.
Viele Grüße
Tomas von Hindenburg
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wasistes
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Meine CRP war nie erhöht, und das obwohl ich an Dauerschmerzen leide.
Tumormarker waren ebenfalls nie erhöht, allenfalls 1 x die Amylase etwas, aber sonst die Transanimasen, sowie andere Werte.
Denke jeder Mensch ist anders, und keiner funktioniert wie eine Maschine. Die moderne Medizin macht leider den großen Fehler sich auf fixe Blutwerte zu verlassen, die normiert also bei einem großen Teil der Menschen, ansteigen wenn bestimmte Parameter erfüllt sind. Das ist aber keine absolute Konstante!
Lassen sie das Rauchen mal sein und überprüfen den CEA nochmal. Wenn der immer noch erhöht ist, sollten sie mal die Leber und Gallengänge genauer anschauen lassen. Bilirubin ist so minimal erhöht, dass hat eigentlich fast keine Aussagekraft, könnte mir höchstens ein wenig Sludge vorstellen, der diesen Wert in die Höhe getrieben hat. Wurde mal Urobilinogen im Urin bestimmt?
Vor einem Jahr war ich fest davon überzeugt, einen Pankreaskarzinom zu haben, weils mir so beschissen ging, erniedrigte Elastase, Nachtschweiss, schneller Gewichtsverlust, extreme Schmerzen, Dauerfieber, keine Hinweise auf einen Akuten Schub oder so. Ich lebe immernoch, manchmal ist die eigene Wahrnehmung auch auf der falschen Fährte.
Tumormarker waren ebenfalls nie erhöht, allenfalls 1 x die Amylase etwas, aber sonst die Transanimasen, sowie andere Werte.
Denke jeder Mensch ist anders, und keiner funktioniert wie eine Maschine. Die moderne Medizin macht leider den großen Fehler sich auf fixe Blutwerte zu verlassen, die normiert also bei einem großen Teil der Menschen, ansteigen wenn bestimmte Parameter erfüllt sind. Das ist aber keine absolute Konstante!
Lassen sie das Rauchen mal sein und überprüfen den CEA nochmal. Wenn der immer noch erhöht ist, sollten sie mal die Leber und Gallengänge genauer anschauen lassen. Bilirubin ist so minimal erhöht, dass hat eigentlich fast keine Aussagekraft, könnte mir höchstens ein wenig Sludge vorstellen, der diesen Wert in die Höhe getrieben hat. Wurde mal Urobilinogen im Urin bestimmt?
Vor einem Jahr war ich fest davon überzeugt, einen Pankreaskarzinom zu haben, weils mir so beschissen ging, erniedrigte Elastase, Nachtschweiss, schneller Gewichtsverlust, extreme Schmerzen, Dauerfieber, keine Hinweise auf einen Akuten Schub oder so. Ich lebe immernoch, manchmal ist die eigene Wahrnehmung auch auf der falschen Fährte.
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Richie
- Beiträge: 125
- Registriert: 11. Oktober 2018, 08:51
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Bezüglich des Bilirubins würde das mich auch nochmal interessieren. Bei mir wurde ein GESAMTbilirubinwert von 1,6 (normal bis 1,2) ermittelt. Ist das schon weit erhöht? Der andere auffällige Wert ist der extrem geringe Lipasewert von 6 bei Druck unter dem linken Rippenbogen. Passt das zu chronischer Pankreatitis?
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sprotte
- Beiträge: 65
- Registriert: 1. September 2018, 13:55
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Hallo Thomas,
ich bin seit 2012 erkrankt, Diagnose schwere akut-auf chronische Pankreatitis.
Bei mir waren Entzündungsparameter (CRP, Leuko´s etc.) immer erhöht, wenn etwas an BSD akut wurde, lagen die CRP-Werte bei 300, Leukos 24,oo, Lipase hoch, AP hoch, Gamma-GT bis 1000, Cholestasewerte hoch. Man sah also immer deutlich, dass etwas im argen lag.
Mein CEA schwankt seit erster Messung zwischen 15,9 bis 34,0. Bei Rauchern kann ein Wert bis 10 schon sein. Mir wurde gesagt, dass auch bei einer so schweren Pankreaserkrankung der Wert nach oben gehen kann, ohne das ein Carcinom dahinter stehen muss. Mein Ca19-9 ist okay.
Bei mir wurde aber auch in jedem bildgebenden, sonographischen und endosonographischen Verfahren Schädigungen bzgl. BSD gesehen.
Liebe Grüße
ich bin seit 2012 erkrankt, Diagnose schwere akut-auf chronische Pankreatitis.
Bei mir waren Entzündungsparameter (CRP, Leuko´s etc.) immer erhöht, wenn etwas an BSD akut wurde, lagen die CRP-Werte bei 300, Leukos 24,oo, Lipase hoch, AP hoch, Gamma-GT bis 1000, Cholestasewerte hoch. Man sah also immer deutlich, dass etwas im argen lag.
Mein CEA schwankt seit erster Messung zwischen 15,9 bis 34,0. Bei Rauchern kann ein Wert bis 10 schon sein. Mir wurde gesagt, dass auch bei einer so schweren Pankreaserkrankung der Wert nach oben gehen kann, ohne das ein Carcinom dahinter stehen muss. Mein Ca19-9 ist okay.
Bei mir wurde aber auch in jedem bildgebenden, sonographischen und endosonographischen Verfahren Schädigungen bzgl. BSD gesehen.
Liebe Grüße
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Ellie
- Beiträge: 32
- Registriert: 31. März 2018, 19:33
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Hallo Thomas!
Sprotte hat schon einige Fragen beantwortet, aber ich fang mal von vorne an:
CRP --- Cyto-Reaktives-Protein ist ein Acute-Phase-Protein. Es tritt schon in einer Phase der Erkrankung auf, in der der Patient meist noch nichts von seiner Erkrankung merkt. Es ist ein Eiweiß, dass den Feind markieren soll, damit Fresszellen darauf aufmerksam gemacht werden und den Erreger angreifen. Es reagiert hauptsächlich bei bakteriellen Infekten, bei viralen weniger. Sehr stark reaktiv auch bei destruierenden Prozessen, wie Verbrennungen, Nekrosen usw.
In chronischen Phasen kann es auch niedrig bleiben. Ich habe eine CED (Chronisch entzündliche Darmerkrankung) und auch nicht immer CRP Erhöhungen auch wenn etwas im Darm entzündet ist.
CEA kann bei Rauchern physiologisch bis 10 gehen (s. Beitrag von Sprotte)
Bilirubin (kommt von Bili= Galle und rubin= rot ) ist der rote Blutfarbstoff, der freigesetzt wird , wenn Erythrozyten (rote Blutkörperchen) zugrunde gehen. Diese haben eine normale Lebensdauer von etwa 120 Tagen.Danach gehen sie kaputt und entlassen den roten Blutfarbstoff , auch indirektes oder umkonjugiertes Bilirubin genannt. Das indirekte Bilirubin wird sofort an Albumin gekoppelt und über den Blutkreislauf in die Leber transportiert. Bis dahin ist dieses Bilirubin nicht wasserlöslich und kann daher nicht über die Niere vom Körper ausgeschieden werden.
In der Leber wird das albumin-gebundene Bilirubin mit Glucuronsäure gebunden und es entsteht die wasserlösliche Variante: das direkte oder konjugierte Bilirubin. Das kann nun in die Galle und über die Gallenblase in den Zwölffingerdarm und /oder über den Blutkreislauf über die Niere ausgeschieden werden. Es gibt dem Stuhl/ Urin die charakteristische braune, bzw. gelbe (Urobilirubin) Farbe.
Das gesamt Bilirubin ist daher direktes und indirektes bilirubin zusammen gemessen.
Ist es erhöht , muss der Arzt bestimmen lassen , ob es sich um eine prae- oder posthepatische Störung handelt. Werden zu viele Erythrozyten zerstört und die Leber kann das nicht auffangen , erhöht sich das indirekte Bilirubin ( z.B. Neugeborenen-Gelbsucht).
Bei Babys fängt die Leber erst nach 3-5 Tagen postnatal an zu arbeiten , so dass sich das indirekte Bili ansammeln kann. Sie werden dann gelb und wenn es nicht besser wird, in einen Lichtkasten gelegt, weil ihre Haut diese Aufgabe teilweise übernehemn kann. Klappt aber nur bei Babys.
Das gleiche passiert , wenn das Lebergewebe bereits zerstört oder geschädigt ist (Leberzirrhose) , Hepatitis usw.
Hat die Leber die Umwandlung des indirekten in direktes Bili geschafft , aber der Gallenabfluss ist gestört, z.B. durch Steine , Verengungen oder Tumoren tritt vermehrt direktes Bilirubin im Blut auf, welches auch vermehrt als Urobilirubin über die Niere mit dem Harn ausgeschieden wird. Dann wird die Pippi braun und riecht komisch.
Kleinere Grenzüberschreitungen der Normwerte können immer mal vorkommen insbesondere , wenn du starke Medikamente bekommen hast und eben Raucher bist.
Ich hoffe ich konnte etwas Licht in die Sache bringen.
Liebe Grüße Ellie
Sprotte hat schon einige Fragen beantwortet, aber ich fang mal von vorne an:
CRP --- Cyto-Reaktives-Protein ist ein Acute-Phase-Protein. Es tritt schon in einer Phase der Erkrankung auf, in der der Patient meist noch nichts von seiner Erkrankung merkt. Es ist ein Eiweiß, dass den Feind markieren soll, damit Fresszellen darauf aufmerksam gemacht werden und den Erreger angreifen. Es reagiert hauptsächlich bei bakteriellen Infekten, bei viralen weniger. Sehr stark reaktiv auch bei destruierenden Prozessen, wie Verbrennungen, Nekrosen usw.
In chronischen Phasen kann es auch niedrig bleiben. Ich habe eine CED (Chronisch entzündliche Darmerkrankung) und auch nicht immer CRP Erhöhungen auch wenn etwas im Darm entzündet ist.
CEA kann bei Rauchern physiologisch bis 10 gehen (s. Beitrag von Sprotte)
Bilirubin (kommt von Bili= Galle und rubin= rot ) ist der rote Blutfarbstoff, der freigesetzt wird , wenn Erythrozyten (rote Blutkörperchen) zugrunde gehen. Diese haben eine normale Lebensdauer von etwa 120 Tagen.Danach gehen sie kaputt und entlassen den roten Blutfarbstoff , auch indirektes oder umkonjugiertes Bilirubin genannt. Das indirekte Bilirubin wird sofort an Albumin gekoppelt und über den Blutkreislauf in die Leber transportiert. Bis dahin ist dieses Bilirubin nicht wasserlöslich und kann daher nicht über die Niere vom Körper ausgeschieden werden.
In der Leber wird das albumin-gebundene Bilirubin mit Glucuronsäure gebunden und es entsteht die wasserlösliche Variante: das direkte oder konjugierte Bilirubin. Das kann nun in die Galle und über die Gallenblase in den Zwölffingerdarm und /oder über den Blutkreislauf über die Niere ausgeschieden werden. Es gibt dem Stuhl/ Urin die charakteristische braune, bzw. gelbe (Urobilirubin) Farbe.
Das gesamt Bilirubin ist daher direktes und indirektes bilirubin zusammen gemessen.
Ist es erhöht , muss der Arzt bestimmen lassen , ob es sich um eine prae- oder posthepatische Störung handelt. Werden zu viele Erythrozyten zerstört und die Leber kann das nicht auffangen , erhöht sich das indirekte Bilirubin ( z.B. Neugeborenen-Gelbsucht).
Bei Babys fängt die Leber erst nach 3-5 Tagen postnatal an zu arbeiten , so dass sich das indirekte Bili ansammeln kann. Sie werden dann gelb und wenn es nicht besser wird, in einen Lichtkasten gelegt, weil ihre Haut diese Aufgabe teilweise übernehemn kann. Klappt aber nur bei Babys.
Das gleiche passiert , wenn das Lebergewebe bereits zerstört oder geschädigt ist (Leberzirrhose) , Hepatitis usw.
Hat die Leber die Umwandlung des indirekten in direktes Bili geschafft , aber der Gallenabfluss ist gestört, z.B. durch Steine , Verengungen oder Tumoren tritt vermehrt direktes Bilirubin im Blut auf, welches auch vermehrt als Urobilirubin über die Niere mit dem Harn ausgeschieden wird. Dann wird die Pippi braun und riecht komisch.
Kleinere Grenzüberschreitungen der Normwerte können immer mal vorkommen insbesondere , wenn du starke Medikamente bekommen hast und eben Raucher bist.
Ich hoffe ich konnte etwas Licht in die Sache bringen.
Liebe Grüße Ellie
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veritas
- Beiträge: 448
- Registriert: 29. Juli 2016, 10:58
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Das CRP ist zumindest in meinem Krankenhaus der neue Hauptfaktor wenn es um die Stärke von Pankreatiden geht. Ich hatte auch noch nie eine Pankreatitis, bei der es nicht massiv erhöht war.
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Tomas von Hindenburg
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöh
Guten Abend,

Ist schon ganz komisch das ganze
Nie erhöhte Werte, bei schlimmster Symptomatik. Und jetzt, nach mehreren Jahren soll auch die Elastasemessung wieder >500 gewesen sein? Ich kann das nicht glauben...
Wünsche allen einen schönen dritten Advent!
Tomas von Hindenburg
O ja, aber wie. Danke für die ausführliche InformationIch hoffe ich konnte etwas Licht in die Sache bringen.
Liebe Grüße Ellie
Ist schon ganz komisch das ganze
Nie erhöhte Werte, bei schlimmster Symptomatik. Und jetzt, nach mehreren Jahren soll auch die Elastasemessung wieder >500 gewesen sein? Ich kann das nicht glauben...
Wünsche allen einen schönen dritten Advent!
Tomas von Hindenburg
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Tomas von Hindenburg
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Guten Tag,
hallo Veritas, Sie schrieben —
Bei mir ist es ähnlich wie bei wasistes. Nie erhöhte CRP Werte oder anderen Laborwerte. Selbst bei stärkster Symptomatik.
Viele Grüße
Tomas von Hindenburg
hallo Veritas, Sie schrieben —
Ich habe darüber noch einmal ausführlich nachgedacht. Ich denke es kommt auf die Ursache an, die zur chronischen Pankreatitis geführt hat, mit dem CRPDas CRP ist zumindest in meinem Krankenhaus der neue Hauptfaktor wenn es um die Stärke von Pankreatiden geht. Ich hatte auch noch nie eine Pankreatitis, bei der es nicht massiv erhöht war.
Bei mir ist es ähnlich wie bei wasistes. Nie erhöhte CRP Werte oder anderen Laborwerte. Selbst bei stärkster Symptomatik.
Viele Grüße
Tomas von Hindenburg
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Andi
- Beiträge: 1060
- Registriert: 15. Februar 2011, 20:42
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Hallo,
bis auf einmal waren meine Blutwerte immer in Ordnung.
Selbst als ich einen Stein im Gallengang hatte, den man zufällig im ERCP entdeckt hat gab es keine Auffälligkeiten, außer das der Billi leicht erhöht war über mehrere Jahre, das hat man mit der Morbus Meulenkracht Krankheit begründet.
Ich denke die Entzündungswerte können schnell ansteigen und auch wieder abfallen, ein Arzt hat mir mal gesagt, ab einer bestimmten Schädigung der Drüse steigen die Entzündungswerte nicht mehr an.
Leider denken mache Ärzte anders und glauben einem die Schmerzen nicht, wenn die Blutwerte in Ordnung sind, das ist sehr niederschmetternd.
Von den bildgebenden Verfahren sollte man nicht allzu viel erwarten, wenn man nichts auffälliges sieht, heißt das noch lange nicht, das alles Supi ist, sonst hätte man ja die Schmerzen nicht, ist meine persönliche Meinung.
Trotzdem profitieren viele Patienten davon.
Die ganze Krankeit ist ziemlich Komplex, es wäre nat. schön, wenn die Ärzte das auch mal zugeben.
Schönen Abend noch
bis auf einmal waren meine Blutwerte immer in Ordnung.
Selbst als ich einen Stein im Gallengang hatte, den man zufällig im ERCP entdeckt hat gab es keine Auffälligkeiten, außer das der Billi leicht erhöht war über mehrere Jahre, das hat man mit der Morbus Meulenkracht Krankheit begründet.
Ich denke die Entzündungswerte können schnell ansteigen und auch wieder abfallen, ein Arzt hat mir mal gesagt, ab einer bestimmten Schädigung der Drüse steigen die Entzündungswerte nicht mehr an.
Leider denken mache Ärzte anders und glauben einem die Schmerzen nicht, wenn die Blutwerte in Ordnung sind, das ist sehr niederschmetternd.
Von den bildgebenden Verfahren sollte man nicht allzu viel erwarten, wenn man nichts auffälliges sieht, heißt das noch lange nicht, das alles Supi ist, sonst hätte man ja die Schmerzen nicht, ist meine persönliche Meinung.
Trotzdem profitieren viele Patienten davon.
Die ganze Krankeit ist ziemlich Komplex, es wäre nat. schön, wenn die Ärzte das auch mal zugeben.
Schönen Abend noch
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Wassitte
- Beiträge: 2
- Registriert: 18. Dezember 2018, 16:35
Re: Ist bei einem Schub der chr. Pankreatitis CRP grundsätzlich erhöht?
Das gesamte Bilirubin wird daher direkt und indirekt zusammen gemessen.