Idiopathische schwere exokrine Pankreasinusiffizienz
Verfasst: 1. Dezember 2020, 21:56
Hallo ihr Lieben,
Bei mir ist Anfang April diesen Jahres eine schwere exokrine Pankreasinsuffizienz festgestellt worden mit Elastase-Werten unter 6. Seitdem substituiere ich zu jeder Mahlzeit die entsprechenden Enzyme. Ich habe wieder zugenommen, bin nicht mehr im Untergewicht und insgesamt geht es mir auch schon einiges besser. Allerdings geht es mir nicht so gut, dass ich das Gefühl habe, irgendwann wieder einen ganz normalen Alltag so durchzustehen. Deswegen suche ich Erfahrungsberichte von ebenfalls betroffenen Menschen, da die Ärzte bei mir sehr ratlos sind.
Verdauungsbeschwerden und Magenschmerzen habe ich schon lange. Ich muss dazu sagen, dass ich selber Medizin studiere und deswegen einfach alles auf den Stress geschoben habe. Im Frühling ist die Situation so gekippt, dass es mir überhaupt nicht mehr gut ging. Wie gesagt ist es schon wieder einiges besser. Allerdings muss ich mich sehr einschränken, mit dem, was ich esse, bzw. habe ich das Gefühl eigentlich nichts wirklich gut zu vertragen. Manchmal direkt nach dem Essen, aber vor allem 1-2 Stunden später, werde ich so müde, dass ich keinen Tag schaffe ohne tagsüber etwas zu schlafen. Was zur Zeit möglich ist, da alles nur online stattfindet, aber das wird ja nicht ewig so bleiben.
Ich nehme Pankreatin 40.000, da das verschriebene Kreon seit „Anbeginn“ nicht lieferbar ist, wie mir in einigen Apotheken schon gesagt wurde. (Wie sind eure Erfahrungen damit?) Mit allem, das etwas mehr Protein als geschälter Reis enthält scheint mein Körper nicht klarzukommen und ich habe demnach Schwierigkeiten annähernd auf die tägliche Menge Protein nur für den Grundbedarf zu kommen. Ich nehme deswegen deutlich mehr der Enzyme zu mir, als meinem Hausarzt lieb ist, denn er muss ja das Rezept dementsprechend viel schneller wieder ausstellen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen, dass es trotz der Enzymsubstitution nur bis zu einem gewissen Maß besser geworden ist? Ich bin ständig sehr aufgebläht, bekomme Rückenschmerzen und bin müde.
Ich ernähre mich vegan (alles tierische geht gar nicht), vermeide auch Weizen so weit wie möglich und esse fast nur noch Schonkost. Da alle Ärzte, bei denen ich bisher war, überfragt sind, weil auch keine Ursache für die EPI gefunden wurde, wende ich mich an euch.
Habt ihr Tips für mich was ich noch tun kann? Hat jemand das so ähnlich erlebt? Hilft es das Enzympräparat mal zu wechseln?
Danke schonmal und liebe Grüße,
Dali
Bei mir ist Anfang April diesen Jahres eine schwere exokrine Pankreasinsuffizienz festgestellt worden mit Elastase-Werten unter 6. Seitdem substituiere ich zu jeder Mahlzeit die entsprechenden Enzyme. Ich habe wieder zugenommen, bin nicht mehr im Untergewicht und insgesamt geht es mir auch schon einiges besser. Allerdings geht es mir nicht so gut, dass ich das Gefühl habe, irgendwann wieder einen ganz normalen Alltag so durchzustehen. Deswegen suche ich Erfahrungsberichte von ebenfalls betroffenen Menschen, da die Ärzte bei mir sehr ratlos sind.
Verdauungsbeschwerden und Magenschmerzen habe ich schon lange. Ich muss dazu sagen, dass ich selber Medizin studiere und deswegen einfach alles auf den Stress geschoben habe. Im Frühling ist die Situation so gekippt, dass es mir überhaupt nicht mehr gut ging. Wie gesagt ist es schon wieder einiges besser. Allerdings muss ich mich sehr einschränken, mit dem, was ich esse, bzw. habe ich das Gefühl eigentlich nichts wirklich gut zu vertragen. Manchmal direkt nach dem Essen, aber vor allem 1-2 Stunden später, werde ich so müde, dass ich keinen Tag schaffe ohne tagsüber etwas zu schlafen. Was zur Zeit möglich ist, da alles nur online stattfindet, aber das wird ja nicht ewig so bleiben.
Ich nehme Pankreatin 40.000, da das verschriebene Kreon seit „Anbeginn“ nicht lieferbar ist, wie mir in einigen Apotheken schon gesagt wurde. (Wie sind eure Erfahrungen damit?) Mit allem, das etwas mehr Protein als geschälter Reis enthält scheint mein Körper nicht klarzukommen und ich habe demnach Schwierigkeiten annähernd auf die tägliche Menge Protein nur für den Grundbedarf zu kommen. Ich nehme deswegen deutlich mehr der Enzyme zu mir, als meinem Hausarzt lieb ist, denn er muss ja das Rezept dementsprechend viel schneller wieder ausstellen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen, dass es trotz der Enzymsubstitution nur bis zu einem gewissen Maß besser geworden ist? Ich bin ständig sehr aufgebläht, bekomme Rückenschmerzen und bin müde.
Ich ernähre mich vegan (alles tierische geht gar nicht), vermeide auch Weizen so weit wie möglich und esse fast nur noch Schonkost. Da alle Ärzte, bei denen ich bisher war, überfragt sind, weil auch keine Ursache für die EPI gefunden wurde, wende ich mich an euch.
Habt ihr Tips für mich was ich noch tun kann? Hat jemand das so ähnlich erlebt? Hilft es das Enzympräparat mal zu wechseln?
Danke schonmal und liebe Grüße,
Dali