Curcumin für chronische Pankreatitis?

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Pavelasd
Beiträge: 7
Registriert: 1. Dezember 2010, 15:29

Curcumin für chronische Pankreatitis?

Beitrag von Pavelasd »

Hallo zusammen,

hat sich jemand mit dem Thema „Curcumin“ beschäftigt? Es gibt nun ja zahlreiche Methoden, die diesen Stoff bioverfügbar machen und es gibt zahlreiche vielversprechende wissenschaftliche Studien sowohl zu den Wirkungen des Stoffes als auch der Bioverfügbarkeit.

Hat jemand schon eine Form über einen langen Zeitraum vielleicht schon ausprobiert?

Ansonsten interessieren mich eure Gedanken dazu. Der Stoff mag zumindest das Risiko eines Pankreaskrebs reduzieren bzw. dessen Entwicklung verlangsamen. Dasselbe gilt für Entzündungen im Rahmen einer chronischen Pankreatitis.

Es gibt natürlich noch nicht allzu viele Studien dazu, aber wer weiß, vielleicht gibt es weniger, als es geben sollte, weil es in solche Studien nicht wirklich profitabel zu investieren...

Danke
wasistes

Re: Curcumin für chronische Pankreatitis?

Beitrag von wasistes »

Curcurmin wirkt antioxidativ. Zum Thema Antioxidante habe ich schon in einem anderen Thread was geschrieben:
Antioxidantien schützen vor Pankreaskrebs
In einer anderen Studie untersuchten Forscher, inwiefern sich eine antioxidantienreiche Ernährung zur Krebsprävention eignen kann.
Wer über Lebensmittel viel antioxidatives Vitamin C, Vitamin E und Selen zu sich nimmt – so das Ergebnis der Studie, die im Juli 2012 im Fachmagazin Gut veröffentlicht wurde – kann sein Pankreaskrebsrisiko um zwei Drittel senken. Allein eine gute Selenversorgung (ebenfalls über die Ernährung) kann das Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, bereits halbieren. Selen ist in hohen Mengen in Paranüssen und Kokosprodukten enthalten.
In einem Review der University of South Florida in Tampa zeigte sich, dass neben den beiden genannten Vitaminen (C und E) noch weitere Vitalstoffe sehr sinnvoll sind – und zwar nicht nur zur Prävention von Bauchspeicheldrüsenkrebs, sondern sogar bei dessen Therapie.
Allerdings hat Kurkurma/Curcurmin als Cholagogum eine Galletreibende Wirkung d.h. wenn Strikturen/Stenosen, sonstige Abflussstörungen im Gallengang/Ductus pancreaticus vorliegen könnte es möglicherweise zu Problemen (Pankreatitis) kommen.
Choekyi
Beiträge: 14
Registriert: 26. Dezember 2020, 07:42

Re: Curcumin für chronische Pankreatitis?

Beitrag von Choekyi »

Hi,
leider werden im Westen Ayurvedische Medikamente wie NEMs genommen, doch handelt es sich um verschreibungspflichtige Medizin.
Curcumin ist ein natürliches Antibiotika, was man genau wie alle anderen Antibiotika handeln muss!
Es gibt ausgesprochen gute Ayurvedische Medizin, die akute Pankreatitis recht schnell stoppt (aus Erfahrung) doch kann weder EPI noch CP komplett geheilt werden. Es gibt einige Online Ärzte, die man zu Rate ziehen kann: die Rezeptierung ist sehr viel genauer als bei Allopathie, daher möchte ich auch nichts empfehlen, denn normalerweise wird genaustens per Symptome und Körper (Puls usw) diagnostiziert. Aus Erfahrung lohnt es sich, doch wie "zuverlässig" das online ist, bleibt eine andere Frage.
Ich habe gerade meinen Ayurveda Arzt zu Rate gezogen und die Medikamente, die er empfiehlt enthalten nicht einmal Curcumin! Es handelt sich um Säfte, wahrscheinlich so ähnlich wie Brennessel/ Löwenzahn Saft.
Ich hoffe, daß diese etwas dazu beiträgt, die Frage zu beantworten :-)... Ayurveda empfiehlt Buttermilch, bei mir hat dies (mitsamt fast kompletter Fett-Abstinenz) zur Verringerung von diesen komischen Zersetzungsschmerzen beigetragen. Bin gespannt, ob die Medizin "hilft"!
Abschließend noch einen Tip: besser bei Englisch-sprachigen Original Texten von Ayurveda Ärzten recherchieren als die Westliche "Pseudo Ayurveda" Quacksalberei - weil: in Indien studieren Ärzte 9 Jahre Ayurveda bis sie behandeln dürfen !!!
Viel Erfolg & Gute Besserung! :zw:
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