Elastasewert niedrig - EPI - Enzyme und gut?
Verfasst: 21. Februar 2021, 19:41
Hallo
bin weiblich 59, hab seit Kindheit schon immer Probleme mit Blähungen, Durchfall. Es hat sich dann so ab 25 Jahren ein Reizdarm entwickelt. Ständig Unwohl-Gefühl im Bauch, nach dem Essen Blähungen, am Tag 3-5 x auf WC.
Leider hab ich schon immer gerne Wein und so ab 40 auch härtere Sachen (Whisky, Schnaps, Ouzo..) getrunken. Es war auch einfach im Bekanntenkreis immer normal, sich was zu gönnen. Mit Gelsectan, Omni Biotic und Flohsamen kam ich soweit über die Runden, muss aber auch sagen, dass das ganze sich auch psychisch niedergeschlagen hat, so dass ich ein absoluter Angstmensch geworden bin (fahre mit niemandem im Auto, trau mir keine Autobahnfahrten zu, halt immer Ausschau nach Toiletten, bin immer angespannt, falls ich mal müsste... usw.).
Meine Tryglizeride waren seit ich 25 bin, immer zu hoch (vor 2 Jahren bei 360). Leberwerte sonst immer ok. War ab und an mit Leaky Gut und Dünndarmfehlbesiedlung in Behandlung.
Seit Oktober habe ich plötzlich Wasserdurchfälle bekommen - so ca. alle 3 Tage (und da 3-5 Mal). Das kam urplötzlich, als würde ich abführen, hellgelb und schaumig. Schmerzen, Fettstuhl oder ähnliches habe ich nicht. Ich fühle mich kräftig und gut, bis auf diese komischen Wasserdurchfälle.
Mein Arzt machte Stuhlprobe und mich traf der Schlag: Elastase bei 64 (diese Diagnose wurde mir von der Arzthelferin im Treppenhaus mitgeteilt). Bis zu meinem Besprechungstermin Anfang Januar dachte ich, ich lebe nicht mehr lange - leider findet man bei Google NUR lebensbedrohliches.
Mein Hausarzt spielte dann bei der Besprechung alles herunter (er wäre froh, er hätte nur diese Diagnose), was ja quasi harmlos ist - ist ja nur eine Pankrease-Insuffizienz. Auf meine Bitte nach weiteren Untersuchungen meinte er: Ist nicht nötig, die Elastase sagt ja alles. Segretorisches IgA im Stuhl ist bei 507 (Referenz 510 - 2040), also an der Grenze zum Leaky Gut. Ein Tumor könnte es nicht sein, weil der Calprotectin-Wert bei <20 liegt (Referenz <50). Er hat mir Nortase verschrieben (3 x 1 pro Tag). Nortase ist pflanzlich! Laut Beipack soll man bei einer schweren EPI 3 x 3 nehmen ??
ich war nicht zufrieden mit meinen HA und bin zur Zweitmeinung zu einem Gastroenterologen. Dieser machte Ultraschall vom gesamten Bauchraum und meinte, es schaut alles ok aus. Beginnende Fettleber (GOT bei 38, GPT bei 52), aber das wäre in dem Alter ok.
Ich habe von ihm nun Pankreatan verschrieben bekommen mit der Dosierung: 1 Tab 25.000 zur Zwischenmahlzeit und 2 zu Hauptmahlzeiten. Mich verwundert das, denn überall liest man, man soll das Fett ausrechnen. Beide Ärzte haben mir NICHTS zur Ernährung gesagt (fettärmer essen..), im Gegenteil, sie meinten BEIDE, ich kann damit 100 Jahre alt werden und ich könnte AB UND AN wieder einen Wein trinken (ich trinke seit der Dignose vor Weihnachten nichts mehr). Dass ich abstinent bleibe, wäre nicht nötig???????
Zu Anfang vom Pankreatan hatte ich absolute Darmträgheit, ich musste pressen, damit wenigsten etwas kam. Das kann es aber doch auch nicht sein.
Ich versteh es nicht mehr
a) reichen meine Untersuchungen? Habe ich keine EPI, wenn der Ultraschall gut ausschaut? Was kann es sonst sein?
b) wie sind die Langzeitprognosen? Verschlechtert sich das ganze bis man dann schlimme Schmerzen bekommt? erholt sich die BSD?
Ich danke euch für eure Zeit zu lesen und hoffentlich zu antworten.
SECRET
bin weiblich 59, hab seit Kindheit schon immer Probleme mit Blähungen, Durchfall. Es hat sich dann so ab 25 Jahren ein Reizdarm entwickelt. Ständig Unwohl-Gefühl im Bauch, nach dem Essen Blähungen, am Tag 3-5 x auf WC.
Leider hab ich schon immer gerne Wein und so ab 40 auch härtere Sachen (Whisky, Schnaps, Ouzo..) getrunken. Es war auch einfach im Bekanntenkreis immer normal, sich was zu gönnen. Mit Gelsectan, Omni Biotic und Flohsamen kam ich soweit über die Runden, muss aber auch sagen, dass das ganze sich auch psychisch niedergeschlagen hat, so dass ich ein absoluter Angstmensch geworden bin (fahre mit niemandem im Auto, trau mir keine Autobahnfahrten zu, halt immer Ausschau nach Toiletten, bin immer angespannt, falls ich mal müsste... usw.).
Meine Tryglizeride waren seit ich 25 bin, immer zu hoch (vor 2 Jahren bei 360). Leberwerte sonst immer ok. War ab und an mit Leaky Gut und Dünndarmfehlbesiedlung in Behandlung.
Seit Oktober habe ich plötzlich Wasserdurchfälle bekommen - so ca. alle 3 Tage (und da 3-5 Mal). Das kam urplötzlich, als würde ich abführen, hellgelb und schaumig. Schmerzen, Fettstuhl oder ähnliches habe ich nicht. Ich fühle mich kräftig und gut, bis auf diese komischen Wasserdurchfälle.
Mein Arzt machte Stuhlprobe und mich traf der Schlag: Elastase bei 64 (diese Diagnose wurde mir von der Arzthelferin im Treppenhaus mitgeteilt). Bis zu meinem Besprechungstermin Anfang Januar dachte ich, ich lebe nicht mehr lange - leider findet man bei Google NUR lebensbedrohliches.
Mein Hausarzt spielte dann bei der Besprechung alles herunter (er wäre froh, er hätte nur diese Diagnose), was ja quasi harmlos ist - ist ja nur eine Pankrease-Insuffizienz. Auf meine Bitte nach weiteren Untersuchungen meinte er: Ist nicht nötig, die Elastase sagt ja alles. Segretorisches IgA im Stuhl ist bei 507 (Referenz 510 - 2040), also an der Grenze zum Leaky Gut. Ein Tumor könnte es nicht sein, weil der Calprotectin-Wert bei <20 liegt (Referenz <50). Er hat mir Nortase verschrieben (3 x 1 pro Tag). Nortase ist pflanzlich! Laut Beipack soll man bei einer schweren EPI 3 x 3 nehmen ??
ich war nicht zufrieden mit meinen HA und bin zur Zweitmeinung zu einem Gastroenterologen. Dieser machte Ultraschall vom gesamten Bauchraum und meinte, es schaut alles ok aus. Beginnende Fettleber (GOT bei 38, GPT bei 52), aber das wäre in dem Alter ok.
Ich habe von ihm nun Pankreatan verschrieben bekommen mit der Dosierung: 1 Tab 25.000 zur Zwischenmahlzeit und 2 zu Hauptmahlzeiten. Mich verwundert das, denn überall liest man, man soll das Fett ausrechnen. Beide Ärzte haben mir NICHTS zur Ernährung gesagt (fettärmer essen..), im Gegenteil, sie meinten BEIDE, ich kann damit 100 Jahre alt werden und ich könnte AB UND AN wieder einen Wein trinken (ich trinke seit der Dignose vor Weihnachten nichts mehr). Dass ich abstinent bleibe, wäre nicht nötig???????
Zu Anfang vom Pankreatan hatte ich absolute Darmträgheit, ich musste pressen, damit wenigsten etwas kam. Das kann es aber doch auch nicht sein.
Ich versteh es nicht mehr
a) reichen meine Untersuchungen? Habe ich keine EPI, wenn der Ultraschall gut ausschaut? Was kann es sonst sein?
b) wie sind die Langzeitprognosen? Verschlechtert sich das ganze bis man dann schlimme Schmerzen bekommt? erholt sich die BSD?
Ich danke euch für eure Zeit zu lesen und hoffentlich zu antworten.
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