merkwürdige Offenbarung?
Verfasst: 18. Mai 2010, 12:29
Hallo,
zuerst möchte ich allen Erkrankten und Angehörigen ganz viel Mut zusprechen.
Ich bin wahrscheinlich zu aufgeregt, um die richtigen Worte zu finden und mein Problem zu erklären. Ich hoffe trotzdem auf Eure Hilfe.
Vorab möchte ich gleich sagen, dass ich nicht von diesem Krebs betroffen bin.
Nun in meinen Augen eine makabere Geschichte: Vorgestern hatten wir die Familie meines Mannes eingeladen.
Der Kontakt in dieser Familie beschränkt sich eigentlich nur auf Telefonate zum Geburtstag und sehr seltene Besuche, mitunter jahrelang keine.
Demzufolge kann ich als Frau erst recht keine Beziehung zu den Leuten haben. Zu fortgeschrittener Stunde –es war nur noch eine Schwester mit Mann da –
offenbarte sie mir mit wenigen Worten, sie wäre schwer krank, sie hätte Pankreaskebs und hätte noch 10 Jahre zu leben.
Sie wünsche jedoch, ich solle niemandem davon erzählen, ich wäre die erste und einzige, die jetzt davon erfahren hat.
Ich habe in den 8 Jahren Ehe diese Schwester vielleicht 5 Mal für einige Stunden gesehen, gesprochen, also nichts tiefgreifendes. Wieso sie mich damit belastet, ist mir nicht klar, zumal sie Stillschweigen erbeten hat.
So, und nun werdet Ihr meine Aufregung gleich verstehen: der Vater von meinem Mann und seiner Schwester ist vor 3 Jahren bei einer OP gestorben,
die Diagnose war vielleicht 4 bis 6 Monate bekannt. Später erfuhren wir, dass auch die Mutter von dem Vater an
Pankreaskrebs gestorben wäre
Die Schwester hat von keiner OP und von keiner Therapie gesprochen, aber man sagte Ihr, sie hätte noch 10 Jahre. Ich habe mich dann ca. eine halbe Stunde mit meiner Last gequält und
sie dann beiseite genommen, dabei erfuhr ich, sie hätte es gerade ihrem Mann und ihrem Bruder erzählt.
Kurz darauf stellte sich herraus, ihrem bruder gegenüber hätte sie nur von Verdacht auf PK gesprochen um ihn zu schonen.
Hä? Obwohl sie nur noch 10 Jahre hat? Und eine gesichterte Diagnose mit Tumormakern? Sie weiß seit 2 Monaten darüber bescheid,
man hätte das im Zusammenhang mit einer OP an der Gebärmutter vor ca. 1 und halbers Jahr festgestellt.
Ich blicke nicht durch. Will aber auch ihre Äußerung nicht abtun, schließlich greift man so was nicht aus der Luft, vor allem nicht bei der Familienbelastung.
Aber ist das alles nicht merkwürdig
Bitte sagt Eure Meinung
Geli62
zuerst möchte ich allen Erkrankten und Angehörigen ganz viel Mut zusprechen.
Ich bin wahrscheinlich zu aufgeregt, um die richtigen Worte zu finden und mein Problem zu erklären. Ich hoffe trotzdem auf Eure Hilfe.
Vorab möchte ich gleich sagen, dass ich nicht von diesem Krebs betroffen bin.
Nun in meinen Augen eine makabere Geschichte: Vorgestern hatten wir die Familie meines Mannes eingeladen.
Der Kontakt in dieser Familie beschränkt sich eigentlich nur auf Telefonate zum Geburtstag und sehr seltene Besuche, mitunter jahrelang keine.
Demzufolge kann ich als Frau erst recht keine Beziehung zu den Leuten haben. Zu fortgeschrittener Stunde –es war nur noch eine Schwester mit Mann da –
offenbarte sie mir mit wenigen Worten, sie wäre schwer krank, sie hätte Pankreaskebs und hätte noch 10 Jahre zu leben.
Sie wünsche jedoch, ich solle niemandem davon erzählen, ich wäre die erste und einzige, die jetzt davon erfahren hat.
Ich habe in den 8 Jahren Ehe diese Schwester vielleicht 5 Mal für einige Stunden gesehen, gesprochen, also nichts tiefgreifendes. Wieso sie mich damit belastet, ist mir nicht klar, zumal sie Stillschweigen erbeten hat.
So, und nun werdet Ihr meine Aufregung gleich verstehen: der Vater von meinem Mann und seiner Schwester ist vor 3 Jahren bei einer OP gestorben,
die Diagnose war vielleicht 4 bis 6 Monate bekannt. Später erfuhren wir, dass auch die Mutter von dem Vater an
Pankreaskrebs gestorben wäre
Die Schwester hat von keiner OP und von keiner Therapie gesprochen, aber man sagte Ihr, sie hätte noch 10 Jahre. Ich habe mich dann ca. eine halbe Stunde mit meiner Last gequält und
sie dann beiseite genommen, dabei erfuhr ich, sie hätte es gerade ihrem Mann und ihrem Bruder erzählt.
Kurz darauf stellte sich herraus, ihrem bruder gegenüber hätte sie nur von Verdacht auf PK gesprochen um ihn zu schonen.
Hä? Obwohl sie nur noch 10 Jahre hat? Und eine gesichterte Diagnose mit Tumormakern? Sie weiß seit 2 Monaten darüber bescheid,
man hätte das im Zusammenhang mit einer OP an der Gebärmutter vor ca. 1 und halbers Jahr festgestellt.
Ich blicke nicht durch. Will aber auch ihre Äußerung nicht abtun, schließlich greift man so was nicht aus der Luft, vor allem nicht bei der Familienbelastung.
Aber ist das alles nicht merkwürdig
Bitte sagt Eure Meinung
Geli62