Chronische Pankreatitis?
Verfasst: 1. Dezember 2021, 13:38
Hallo zusammen,
ich reihe mich hier nun auch mal ein und möchte mich und mein Problem kurz vorstellen: Mein Name ist Klaudia und ich bin 53 Jahre alt, komme aus Krefeld und habe offensichtlich Probleme mit meiner Bauchspeicheldrüse.
Angefangen hat alles Ende August... ich wurde mitten in der Nacht wach und verspürte einen üblen Druck im Magen. Als dieser nach drei Tagen nicht besser wurde, ging ich zu meinem Hausarzt und wir behandelten auf Magenschleimhautentzündung. Es gab Pantoprazol 40 mg.
Ungefähr zwei Wochen später landete ich das 1. Mal im KH in der Notaufnahme. Die Magenschmerzen waren schlimmer geworden, mein Hausarzt war ratlos und so ging ich über die Notaufnahme ins Krankenhaus. Dort stellte man einen erhöhten Lipsasewert fest (220), da aber alle anderen Werte normal waren und es mir nicht sooo schlecht ging, gab es Buscopan und man schickte mich nach Hause. Mein Hausarzt meldete mich für die darauffolgende Woche für eine CT an, dort war eine streifig flächige Gewebevermehrung zwischen BSD, Dünndarm und Milz zu sehen. An dem Wochenende nach der CT wieder in die Notaufnahme, da ich starke Schmerzen in der linken Flanke hatte. Die Entzündungswerte waren erhöht (125), ebenfalls der Lipasewert und trotzdem schickte man mich nach Hause. In der Nacht wurden die Schmerzen beinahe unerträglich, eine warme Badewanne brachte Linderung und am darauffolgende Werktag stellte meine HÄin mir eine Einweisung fürs Krankenhaus aus, um ein MRT zu machen. Vier Tage war ich dort und das durchgeführte Abdomen MRT brachte nicht wirklich eine Erkenntnis. Der Lipasewert ging langsam zurück. Jedoch stieg er im Laufe der Woche wieder auf 500 an, so dass ich selber aktiv wurde.
Ich nahm Kontakt mit dem Pankreaszentrum in Bochum auf, ging dort in die Sprechstunde und ein sehr netter Arzt riet mir, falls die Beschwerden sich nach 3-4 Wochen nicht besserten, mich nochmal bei ihm zu melden. Diese habe ich dann auch getan, da ich immer noch unter Übelkeit und Druckgefühl vorne unter dem linken Rippenbogen leide.
Ich wurde vor ca. zwei Wochen stationär aufgenommen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Ich rauche nicht (seit ungefähr 8 Jahren nicht mehr), trinke kaum Alkohol, esse wohl recht viel Süßkram in Form von Schokolade u.ä. (was ich natürlich jetzt versuche zu lassen). Das Einzige, was vorgefallen ist, dass ich im Juli fürchterlich auf den Rücken gefallen bin.
In Bochum wurde zunächst Blut genommen (Lipase 81), fünfmal am Tag Blutzucker gemessen (war immer okay) und eine Endosonografie inkl. Biopsie gemacht. Zunächst sah es nach einer akuten Pankreatitis aus, die Feinnadelpunktion wurde durchgeführt, um eine Autoimmunerkrankung und einen bösartigen Tumor auszuschließen. Da beides negativ war, geht man auf Grund der Dauer meiner Beschwerden (inzwischen sind es ja 3 Monate) von einer chronischen Pankreatitis aus. Anfang Januar ist ein weiterer stationärer Aufenthalt in Bochum zwecks Kontrolluntersuchungen geplant.
Nun gut, jetzt geht man also von einer chronischen Pankreatitis aus, deren Ursache man nicht kennt. Wenn das so ist, dann muss ich damit leben, ich kann es leider nicht ändern. Aber trotzdem schwirren mir natürlich Fragen im Kopf herum...
Ist es denn normal, dass die Beschwerden so lange anhalten? Zwar ist die Übelkeit seit ungefähr drei Tagen besser bis komplett verschwunden, aber dieses Druckgefühl unter dem Rippenbogen ist nach wie vor da. Besonders merke ich den Druck, wenn ich sitze, als ob die BSD geschwollen sei (ist sie wahrscheinlich auch durch die Entzündung) und gegen den vorderen Rippenbogen drückt.
Gibt es keine Medikamente, die man gegen die Entzündung nehmen kann? Der Arzt meinte uU Kortison, möchte er aber aufgrund der Nebenwirkungen nur ungern verordnen, zumal es mir jetzt nicht sooo schlecht geht.
Fettarm ernähre ich mich schon länger (seitdem ich die Probleme habe sowieso), nur die Finger von Süßkram zu lassen fällt mir wirklich schwer. Aber auch das habe ich schon heruntergefahren.
ich reihe mich hier nun auch mal ein und möchte mich und mein Problem kurz vorstellen: Mein Name ist Klaudia und ich bin 53 Jahre alt, komme aus Krefeld und habe offensichtlich Probleme mit meiner Bauchspeicheldrüse.
Angefangen hat alles Ende August... ich wurde mitten in der Nacht wach und verspürte einen üblen Druck im Magen. Als dieser nach drei Tagen nicht besser wurde, ging ich zu meinem Hausarzt und wir behandelten auf Magenschleimhautentzündung. Es gab Pantoprazol 40 mg.
Ungefähr zwei Wochen später landete ich das 1. Mal im KH in der Notaufnahme. Die Magenschmerzen waren schlimmer geworden, mein Hausarzt war ratlos und so ging ich über die Notaufnahme ins Krankenhaus. Dort stellte man einen erhöhten Lipsasewert fest (220), da aber alle anderen Werte normal waren und es mir nicht sooo schlecht ging, gab es Buscopan und man schickte mich nach Hause. Mein Hausarzt meldete mich für die darauffolgende Woche für eine CT an, dort war eine streifig flächige Gewebevermehrung zwischen BSD, Dünndarm und Milz zu sehen. An dem Wochenende nach der CT wieder in die Notaufnahme, da ich starke Schmerzen in der linken Flanke hatte. Die Entzündungswerte waren erhöht (125), ebenfalls der Lipasewert und trotzdem schickte man mich nach Hause. In der Nacht wurden die Schmerzen beinahe unerträglich, eine warme Badewanne brachte Linderung und am darauffolgende Werktag stellte meine HÄin mir eine Einweisung fürs Krankenhaus aus, um ein MRT zu machen. Vier Tage war ich dort und das durchgeführte Abdomen MRT brachte nicht wirklich eine Erkenntnis. Der Lipasewert ging langsam zurück. Jedoch stieg er im Laufe der Woche wieder auf 500 an, so dass ich selber aktiv wurde.
Ich nahm Kontakt mit dem Pankreaszentrum in Bochum auf, ging dort in die Sprechstunde und ein sehr netter Arzt riet mir, falls die Beschwerden sich nach 3-4 Wochen nicht besserten, mich nochmal bei ihm zu melden. Diese habe ich dann auch getan, da ich immer noch unter Übelkeit und Druckgefühl vorne unter dem linken Rippenbogen leide.
Ich wurde vor ca. zwei Wochen stationär aufgenommen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Ich rauche nicht (seit ungefähr 8 Jahren nicht mehr), trinke kaum Alkohol, esse wohl recht viel Süßkram in Form von Schokolade u.ä. (was ich natürlich jetzt versuche zu lassen). Das Einzige, was vorgefallen ist, dass ich im Juli fürchterlich auf den Rücken gefallen bin.
In Bochum wurde zunächst Blut genommen (Lipase 81), fünfmal am Tag Blutzucker gemessen (war immer okay) und eine Endosonografie inkl. Biopsie gemacht. Zunächst sah es nach einer akuten Pankreatitis aus, die Feinnadelpunktion wurde durchgeführt, um eine Autoimmunerkrankung und einen bösartigen Tumor auszuschließen. Da beides negativ war, geht man auf Grund der Dauer meiner Beschwerden (inzwischen sind es ja 3 Monate) von einer chronischen Pankreatitis aus. Anfang Januar ist ein weiterer stationärer Aufenthalt in Bochum zwecks Kontrolluntersuchungen geplant.
Nun gut, jetzt geht man also von einer chronischen Pankreatitis aus, deren Ursache man nicht kennt. Wenn das so ist, dann muss ich damit leben, ich kann es leider nicht ändern. Aber trotzdem schwirren mir natürlich Fragen im Kopf herum...
Ist es denn normal, dass die Beschwerden so lange anhalten? Zwar ist die Übelkeit seit ungefähr drei Tagen besser bis komplett verschwunden, aber dieses Druckgefühl unter dem Rippenbogen ist nach wie vor da. Besonders merke ich den Druck, wenn ich sitze, als ob die BSD geschwollen sei (ist sie wahrscheinlich auch durch die Entzündung) und gegen den vorderen Rippenbogen drückt.
Gibt es keine Medikamente, die man gegen die Entzündung nehmen kann? Der Arzt meinte uU Kortison, möchte er aber aufgrund der Nebenwirkungen nur ungern verordnen, zumal es mir jetzt nicht sooo schlecht geht.
Fettarm ernähre ich mich schon länger (seitdem ich die Probleme habe sowieso), nur die Finger von Süßkram zu lassen fällt mir wirklich schwer. Aber auch das habe ich schon heruntergefahren.