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hallo hier im Formu. Ich bin neu und möchte mal ganz kurz meine Geschichte hier aufschreiben.
Im März dieses Jahres wurde ich mit aktuter BSD-Erkrankung ins Krankenhaus eingewiesen.
Ich muss dazu sagen, dass ich weder Trinker bin, noch sehr fett esse. Im Gegenteil. Bisher habe ich mich mit viel Obst und Gemüse ernährt.
Im Krankenhaus war ich 12 Tage und wurde mit einem kleinen Zettel, worauf stand, was ich essen darf und was nicht entlassen. Also man kann sagen, ich blieb im Regen stehen. Über das Internet habe ich mich dann schlau gemacht und mitbekommen, dass man mit einem langsamen Ernährungsaufbau hätte anfangen müssen. Nicht mal ein Arztgespräch zur Entlassung wurde mit gewährt. Kennt jemand einen genauen Diätplan? Über reichliche Antworten würde ich mich freuen. Danke und bis bald
Hallo und guten Abend,
leider wir oft vor der Entlassung kein Gespräch mit einer Ernährungsberatung durchgeführt. Das wäre um so schlimmer, wenn dann auch noch akute Beschwerden bedingt durch falsche Ernährung dazukommen. In einer Antwort in einem anderen Thread schriebst Du, dass Du mit Deiner Diät eigentlich gut zurecht kommst. Die Einnahme von Enzymen (hier Kreon 40.000) ist Dir auch bekannt. Damit liegst Du allerdings am unteren "Level", bei Bedarf kann das auch noch gesteigert werden. Alles eine Sache des "Ausprobierens"..Mann könnte z.B. auch 2 oder 3x 25.000der nehmen. Es hängt stark vom Fettgehalt der Mahlzeit ab. Bei Zwischenmahlzeiten könnte eine 10.000der oder 25.000der reichen. Aber das nur für den Fall, dass Du Du damit nicht zurecht kommst.
Wenn man aus dem Krankenhaus kommt und mit der Ernährung starke Probleme hat, ist eine Aufbaukost notwendig. Allerdings reagiert jeder Mensch unterschiedlich und deshalb ist eine individuelle Beratung hilfreich. Es gibt allerdings schon Grundsätze, die man am besten aus der umfangreichen Literatur (Broschüren) entnehmen sollte. Diese könnten Dir unsere Bundesgeschäftsstelle in Bonn, oder auch ich zusenden. Wenn Du möchtest teil mir die Adresse per PN mit, oder wende Dich an Bonn. Interessant wäre u.a. auch die Broschüre von .Prof. Willig. (würde ich bei der Anforderung erwähnen). Mit der Zeit kann man von irgendwelchen "Dogmen" abweichen und ausprobieren was einem bekommt. Dazu wäre ein Ernährungstagebuch (auch bereits vorher) nützlich. Du wirst schnell merken, was Du nicht verträgst. Ich z.B. könnte keinem anderen meinen Speiseplan empfehlen. Ich esse zu 95 % alles wie vorher. In der Regel ist erlaubt, was bekommt. Nur den Alkohol und das Rauchen sollte man weglassen.
Alles Gute