Diabetes/Prädiabetes
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Paladin25
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Diabetes/Prädiabetes
Hallo an alle,
ich habe ja nun eine EPI ( oder auch nicht, gibt keine Nachweise außer der niedrigen Elastase).
Hat jemand von euch Ahnung ob es dann häufig auch zu einem Diabetes kommt ohne das andere Erkrankungen dahinter stecken?
Mein Problem ist folgendes.
Seit neuestem habe ich ( ich wandere gerne) nach einem gewissen Grad der Anstrengung das Gefühl meine Muskeln haben keinen Strom mehr. Gefühlt falle ich gleich zusammen wie ein Handtuch. Die Muskeln am Körper zittern (auch Rücken und Co.), mir ist schummerig vor den Augen oder etwas matschig im Kopf und es macht sich ein Gefühl der Angst/leichten Panik breit.
Kann aber klar denken und so. Kein schneller Puls, keine Blässe, kein Schweiß (außer der normale) und kein Heißhunger. Ich esse etwas 1/2 Stunde bis Stunde vorher eine normale Portion , meist Dinkel/Mehrkorn/Roggen/Vollkorn als Brot oder Brötchen.
Also daran kann es nicht liegen.
Das ganze tritt bisher ausschließlich bei Anstrengung ( hochlaufen auf steile Berge) auf.
Was sich in letzter Zeit noch geändert hat sind stinkende Blähungen wenn ich Apfel dazu esse. Aber von jetzt auf gleich eine Fructosesache zu entwickeln ist doch auch nicht wahrscheinlich oder? Ich esse ja oft Äpfel.
Außerdem bin ich an manchen Tagen recht vergesslich, was ich aber Stress zuschiebe.
Mein Langzeitzucker war vor 9 Monaten perfekt, wie auch alle anderen Werte.
Kann das in die Richtung gehen? Wie schnell entwickelt sich sowas denn meist? Ist es möglich, das es auch an Mängeln anderer Vitamine o.ä liegt?
Was ich vielleicht noch erwähnen sollte...ich habe vor zwei Wochen begonnen, meine Ernährung auf wenig bis nich weniger Zucker herunter zu fahren. Sonst habe ich gerne Cola, Brause etc getrunken, Kekse, Schoko usw. Je nach Lust und Laune.
Bis auf selten mal ein Glas Cola, ist alles weg.
Kann das auch damit zusammenhängen?
Im Netz schwanken die Angaben sehr, aber meist entwickelt sich lt. diverser Seiten ein Diabetes über Jahre und bleibt unbemerkt bis ein bestimmter Punkt überschritten ist.
Würde mich über jede Form von Hilfe freuen.
Und ja, zum Arzt muss ich trotzdem, natürlich. Aber eben erst übernächste Woche. Der hat Urlaub.
ich habe ja nun eine EPI ( oder auch nicht, gibt keine Nachweise außer der niedrigen Elastase).
Hat jemand von euch Ahnung ob es dann häufig auch zu einem Diabetes kommt ohne das andere Erkrankungen dahinter stecken?
Mein Problem ist folgendes.
Seit neuestem habe ich ( ich wandere gerne) nach einem gewissen Grad der Anstrengung das Gefühl meine Muskeln haben keinen Strom mehr. Gefühlt falle ich gleich zusammen wie ein Handtuch. Die Muskeln am Körper zittern (auch Rücken und Co.), mir ist schummerig vor den Augen oder etwas matschig im Kopf und es macht sich ein Gefühl der Angst/leichten Panik breit.
Kann aber klar denken und so. Kein schneller Puls, keine Blässe, kein Schweiß (außer der normale) und kein Heißhunger. Ich esse etwas 1/2 Stunde bis Stunde vorher eine normale Portion , meist Dinkel/Mehrkorn/Roggen/Vollkorn als Brot oder Brötchen.
Also daran kann es nicht liegen.
Das ganze tritt bisher ausschließlich bei Anstrengung ( hochlaufen auf steile Berge) auf.
Was sich in letzter Zeit noch geändert hat sind stinkende Blähungen wenn ich Apfel dazu esse. Aber von jetzt auf gleich eine Fructosesache zu entwickeln ist doch auch nicht wahrscheinlich oder? Ich esse ja oft Äpfel.
Außerdem bin ich an manchen Tagen recht vergesslich, was ich aber Stress zuschiebe.
Mein Langzeitzucker war vor 9 Monaten perfekt, wie auch alle anderen Werte.
Kann das in die Richtung gehen? Wie schnell entwickelt sich sowas denn meist? Ist es möglich, das es auch an Mängeln anderer Vitamine o.ä liegt?
Was ich vielleicht noch erwähnen sollte...ich habe vor zwei Wochen begonnen, meine Ernährung auf wenig bis nich weniger Zucker herunter zu fahren. Sonst habe ich gerne Cola, Brause etc getrunken, Kekse, Schoko usw. Je nach Lust und Laune.
Bis auf selten mal ein Glas Cola, ist alles weg.
Kann das auch damit zusammenhängen?
Im Netz schwanken die Angaben sehr, aber meist entwickelt sich lt. diverser Seiten ein Diabetes über Jahre und bleibt unbemerkt bis ein bestimmter Punkt überschritten ist.
Würde mich über jede Form von Hilfe freuen.
Und ja, zum Arzt muss ich trotzdem, natürlich. Aber eben erst übernächste Woche. Der hat Urlaub.
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3664645
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Re: Diabetes/Prädiabetes
Hallo Paladin,
Diabetes fängt mit/in der Leber an. Du tust dir also wirklich einen Gefallen, wenn du Zucker reduzierst. Im Zusammenhang mit der EPI würde ich einfach im Blick behalten, ob du Gewebeauffälligkeiten hast. Der endokrine Teil der Pankreas ist sehr klein im Gegensatz zum anderen. Das würde wohl etwas brauchen bis dort ein Schaden entsteht.
Die Erschöpfungszustände nach bestimmten Aktivitäten kenn ich auch. Ich denke mir, dass der Grund darin liegt, dass der Körper halt aufgrund der EPI doch die Nahrung nicht vollständig verwerten kann. Das wirst du wohl nicht anhand von Blutwerten feststellen können...
Äpfel sind roh und haben viel zu viel Zucker.
Vielleicht ist hier dein persönlicher Kipppunkt beim Verzehr erreicht, weil wegen der EPI nicht mehr gut verdaulich und der Gärung im Darm.
Diabetes fängt mit/in der Leber an. Du tust dir also wirklich einen Gefallen, wenn du Zucker reduzierst. Im Zusammenhang mit der EPI würde ich einfach im Blick behalten, ob du Gewebeauffälligkeiten hast. Der endokrine Teil der Pankreas ist sehr klein im Gegensatz zum anderen. Das würde wohl etwas brauchen bis dort ein Schaden entsteht.
Die Erschöpfungszustände nach bestimmten Aktivitäten kenn ich auch. Ich denke mir, dass der Grund darin liegt, dass der Körper halt aufgrund der EPI doch die Nahrung nicht vollständig verwerten kann. Das wirst du wohl nicht anhand von Blutwerten feststellen können...
Äpfel sind roh und haben viel zu viel Zucker.
Vielleicht ist hier dein persönlicher Kipppunkt beim Verzehr erreicht, weil wegen der EPI nicht mehr gut verdaulich und der Gärung im Darm.
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Paladin25
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Re: Diabetes/Prädiabetes
Das merkwürdige ist ja, mein Stuhl ist perfekt bis auf die Tatsache das ich ohne Äpfel eben Probleme mit Verstopfung bekomme(gelegentlich).
Durchfall hatte ich seit fast 5 Monaten nicht einmal im Ansatz.
Mir machen die Blähungen sehr zu schaffen. Das habe ich seit einer Woche. Ich steige zwar auch gerade von Weißmehl auf Roggen/Mehrkorn/Vollkorn um und weiß das das etwas ist, wo der Magen seine Zeit benötigt.
Aber scheinbar habe ich nach dem Weglassen der Äpfel wenig Probleme.
Gestern gab es Fisch mit Kartoffelbrei. Trotz genug Enzymen...ordentlich Blähungen. Aber eben fester Stuhl und alles.
Ich verstehe das einfach nicht.
Ständig Druck, Kneifen und das Gefühl des aufgebläht seins.
Kann ja nicht sein das ich noch weniger vertrage, meine Elastase lag ohnehin nur noch bei etwas über 20.
Also da ist nicht viel was noch schlechter werden kann.
Äpfel habe ich bis vor einer Woche täglich essen können, ohne das es da Probleme gab. Im Gegenteil. Ich habe mich fit und vital gefühlt.
Durchfall hatte ich seit fast 5 Monaten nicht einmal im Ansatz.
Mir machen die Blähungen sehr zu schaffen. Das habe ich seit einer Woche. Ich steige zwar auch gerade von Weißmehl auf Roggen/Mehrkorn/Vollkorn um und weiß das das etwas ist, wo der Magen seine Zeit benötigt.
Aber scheinbar habe ich nach dem Weglassen der Äpfel wenig Probleme.
Gestern gab es Fisch mit Kartoffelbrei. Trotz genug Enzymen...ordentlich Blähungen. Aber eben fester Stuhl und alles.
Ich verstehe das einfach nicht.
Ständig Druck, Kneifen und das Gefühl des aufgebläht seins.
Kann ja nicht sein das ich noch weniger vertrage, meine Elastase lag ohnehin nur noch bei etwas über 20.
Also da ist nicht viel was noch schlechter werden kann.
Äpfel habe ich bis vor einer Woche täglich essen können, ohne das es da Probleme gab. Im Gegenteil. Ich habe mich fit und vital gefühlt.
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Hagemax
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Re: Diabetes/Prädiabetes
Hallo Paladin,
ich würde mir bzgl Diabetes keine Sorgen machen wenn der Langzeitzucker ok ist.
Die kannst dir auch ein Blutzuckermessgerät kaufen. Aber Du wirkst meiner Meinung nach sehr panisch und solltest Dich entspannen. Lebe gesund, mache dir ggfs eine Liste was Du verträgst u was nicht.
vg
ich würde mir bzgl Diabetes keine Sorgen machen wenn der Langzeitzucker ok ist.
Die kannst dir auch ein Blutzuckermessgerät kaufen. Aber Du wirkst meiner Meinung nach sehr panisch und solltest Dich entspannen. Lebe gesund, mache dir ggfs eine Liste was Du verträgst u was nicht.
vg
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Paladin25
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Re: Diabetes/Prädiabetes
Panisch tatsächlich eher weniger. Vor einem knappen Jahr allerdings, hättest du damit vollkommen richtig gelegen.
Ich mache mir eben schon Gedanken und mag es absolut nicht wenn ich nicht weiß was solche Dinge bedeuten. Ich kenne das absolut garnicht von mir und renne sonst auch ohne Probleme die Berge hoch.
Wegen Diabetes haben mir meine Ärzte gesagt das man das im Auge behalten sollte wenn die BSD ohnehin herumzickt.
Daher auch meine eigentliche Frage, wie schnell sich sowas entwickelt wenn vor nicht mal einem Jahr der wert wirklich top war.
Und eben Vit.E... ein Mangel davon kann auch sowas auslösen soweit och informiert bin. Werde ich mal per Einnahme austesten.
Ansonsten hast du Recht, entspannen und austesten. Dummerweise verursacht zur Zeit gefühlt absolut alles Blähungen. Und das verstehe ich nicht, wenn doch ansonsten Stuhl usw super sind.
Ich mache mir eben schon Gedanken und mag es absolut nicht wenn ich nicht weiß was solche Dinge bedeuten. Ich kenne das absolut garnicht von mir und renne sonst auch ohne Probleme die Berge hoch.
Wegen Diabetes haben mir meine Ärzte gesagt das man das im Auge behalten sollte wenn die BSD ohnehin herumzickt.
Daher auch meine eigentliche Frage, wie schnell sich sowas entwickelt wenn vor nicht mal einem Jahr der wert wirklich top war.
Und eben Vit.E... ein Mangel davon kann auch sowas auslösen soweit och informiert bin. Werde ich mal per Einnahme austesten.
Ansonsten hast du Recht, entspannen und austesten. Dummerweise verursacht zur Zeit gefühlt absolut alles Blähungen. Und das verstehe ich nicht, wenn doch ansonsten Stuhl usw super sind.
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Hagemax
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- Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53
Re: Diabetes/Prädiabetes
Also ich habe seit 10 Jahren Probleme, habe keinen Diabetes und war auch beunruhigt. Glaube man kann das nicht vorhersagen wann und ob. Wichtig ist, es halt zu beobachten. Ich glaube Corona macht auch einige Langzeitsympthome. Ich habe bspw Muskelzuckungen seit Corona in den Beinen, war beim Neurologen u er hat nichts gefunden. Der Körper ist kompliziert.
VG
VG
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3664645
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Re: Diabetes/Prädiabetes
Paladin25 hat geschrieben: ↑6. November 2023, 10:46 Das merkwürdige ist ja, mein Stuhl ist perfekt bis auf die Tatsache das ich ohne Äpfel eben Probleme mit Verstopfung bekomme(gelegentlich).
Durchfall hatte ich seit fast 5 Monaten nicht einmal im Ansatz.
Mir machen die Blähungen sehr zu schaffen. Das habe ich seit einer Woche. Ich steige zwar auch gerade von Weißmehl auf Roggen/Mehrkorn/Vollkorn um und weiß das das etwas ist, wo der Magen seine Zeit benötigt.
Aber scheinbar habe ich nach dem Weglassen der Äpfel wenig Probleme.
Gestern gab es Fisch mit Kartoffelbrei. Trotz genug Enzymen...ordentlich Blähungen. Aber eben fester Stuhl und alles.
Ich verstehe das einfach nicht.
Ständig Druck, Kneifen und das Gefühl des aufgebläht seins.
Kann ja nicht sein das ich noch weniger vertrage, meine Elastase lag ohnehin nur noch bei etwas über 20.
Also da ist nicht viel was noch schlechter werden kann.
Äpfel habe ich bis vor einer Woche täglich essen können, ohne das es da Probleme gab. Im Gegenteil. Ich habe mich fit und vital gefühlt.
Also die EPI ist für mich wie ein Boden mit Falltür. Plötzlich kann etwas ganz anderes der Auslöser für Symptome sein: Sorte, Timing, Mengen, Kombis....
Bei einer Verdauungsschwäche würde ich auf Vollkornprodukte verzichten oder nur selten verspeisen.
Bei dem Gericht Fisch mit Kartoffelbrei könnte es die Mischung Fett und Stärke sein, die Probleme bereitet.
Im Verdauungsbrei oder Stuhl kann es halt doch immer noch nicht gut verarbeitete Reste geben, die sich auch symptomatisch zeigen, aber vielleicht nicht in der Stuhlkonsistenz.
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Paladin25
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Re: Diabetes/Prädiabetes
Aber Fisch hat kaum Fett und ich esse sämtliche Sorten ohne Probleme.
Helles Mehl ist doch aber ungesund, haut den Blutzucker nach oben und sättigt nur kurz...
Heute z.B als reiner Test 2 Laugenstangen, 2 Brötchen mit ordentlich Butter und einer netten Schicht Salami... Nichts. Absolut alles super. Und nur 1x 25000er dazu. Ich merke ohnehin garnicht ob ich nun 2 oder 4 25000er nehme auf ein halbes Hähnchen mit Djuvec Reis und Gemüse.
Ich habe heute keinen Apfel gegessen...
Morgen esse ich einen und schaue mal was passiert.
Wie gesagt...dieses starke reduzieren von Zucker wird auch seinen Teil beitragen in punkto Stoffwechsel und Darm.
Da auf allen Bildgebungen absolut nichts zu sehen ist, schaue ich auch immer wieder Richtung Darm...SIBO etc. Problem ist, ich kann die PPIs nicht herunter oder absetzen, wegen einem beginnenden Barrett.
Daher will ich abnehmen ( 15-20kg) um zu schauen wie sich das Ganze verhält. Der dauerhafte Druck durch die Körpermasse spielt in den defekten Muskel ja mit rein.
Was mit übrigens mal aufgefallen ist... Je mehr "Inhalt" im Darm ist, umso schlimmer sind die Blähungen. Wenn ich z.B mal richtig auf WC gehe und möglichst wenig im Darm verbleibt, habe ich so gut wie keine Probleme...Kasseler, Sauerkraut und Kartoffeln. Nichts. Als hätte ich nie was gehabt...
Kuriose Geschichte das Ganze, da hast du echt Recht.
Helles Mehl ist doch aber ungesund, haut den Blutzucker nach oben und sättigt nur kurz...
Heute z.B als reiner Test 2 Laugenstangen, 2 Brötchen mit ordentlich Butter und einer netten Schicht Salami... Nichts. Absolut alles super. Und nur 1x 25000er dazu. Ich merke ohnehin garnicht ob ich nun 2 oder 4 25000er nehme auf ein halbes Hähnchen mit Djuvec Reis und Gemüse.
Ich habe heute keinen Apfel gegessen...
Morgen esse ich einen und schaue mal was passiert.
Wie gesagt...dieses starke reduzieren von Zucker wird auch seinen Teil beitragen in punkto Stoffwechsel und Darm.
Da auf allen Bildgebungen absolut nichts zu sehen ist, schaue ich auch immer wieder Richtung Darm...SIBO etc. Problem ist, ich kann die PPIs nicht herunter oder absetzen, wegen einem beginnenden Barrett.
Daher will ich abnehmen ( 15-20kg) um zu schauen wie sich das Ganze verhält. Der dauerhafte Druck durch die Körpermasse spielt in den defekten Muskel ja mit rein.
Was mit übrigens mal aufgefallen ist... Je mehr "Inhalt" im Darm ist, umso schlimmer sind die Blähungen. Wenn ich z.B mal richtig auf WC gehe und möglichst wenig im Darm verbleibt, habe ich so gut wie keine Probleme...Kasseler, Sauerkraut und Kartoffeln. Nichts. Als hätte ich nie was gehabt...
Kuriose Geschichte das Ganze, da hast du echt Recht.
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Paladin25
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Re: Diabetes/Prädiabetes
Ich habe zumindest das Gefühl als wär das Ganze durch Corona noch schlimmer geworden...Hagemax hat geschrieben: ↑6. November 2023, 14:06 Also ich habe seit 10 Jahren Probleme, habe keinen Diabetes und war auch beunruhigt. Glaube man kann das nicht vorhersagen wann und ob. Wichtig ist, es halt zu beobachten. Ich glaube Corona macht auch einige Langzeitsympthome. Ich habe bspw Muskelzuckungen seit Corona in den Beinen, war beim Neurologen u er hat nichts gefunden. Der Körper ist kompliziert.
VG
Wie du, habe ich auch (gefühlt) ein paar Überbleibsel. Schlafstörungen, ganz kurze Schwindelmomente (Attacken sind länger) und solche Dinge.
Wirklich komisch der Körper, das ist wohl wahr.
-
Jana
- Beiträge: 360
- Registriert: 29. September 2020, 17:29
Re: Diabetes/Prädiabetes
Es gibt verschiedene Arten von Diabetes.
Wenn man sich alle an Diabetes erkrankten anschaut, haben ca. 10% davon einen Typ1 Diabetes, fast 90% einen Typ2 Diabetes und ca. 1% Sonderformen.
Unter diesen Sonderformen haben viele einen Mody-Diabetes, einige einen Steroid- oder pankreopriven Diabetes, alle anderen Sonderformen sind sehr selten.
Typ1 oder Typ1 Lada Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Worum daran jemand erkrankt, ist nach wie vor nicht klar. Typ1 entsteht sehr schnell und überwiegend bei Kindern und Jugendlichen, an Lada erkranken eher etwas ältere Leute (ca. 30-50 Jahre) und der Diabetes entwickelt sich langsam.
Typ2 Diabetes ist sehr stark mit Übergewicht und familiärer Vererbung assoziiert.
Beide Diabetesformen kann man auch unabhängig von anderen Krankheiten bekommen.
(Prä-)Diabetes bedeutet, dass der Blutzucker zu hoch ist. Mit Unterzuckerungen hat Diabetes nichts zu tun, das macht nämlich nicht die Diabetes-Erkrankung selbst, sondern die blutzuckersenkende Therapie verursacht Unterzuckerungen.
Bei einem neu entstandenden Typ1 würde man das sehr schnell durch typische Symptome wie starker Durst, sehr viel Trinken und sehr viel Harndrang merken. (Für alle Hypochonder hier: 2-3 Liter ist hier nicht gemeint! Sondern die Trinkmenge sind 5-7 Liter oder mehr täglich und trotzdem weiter starken Durst).
Bei langsam entwickelnden Diabetesformen (Lada, Typ2, ggf. auch pankreopriv) fällt meistens als erstes Anzeichen leicht erhöhte Blutzuckerwerte beim Arzt auf, wenn man regelmäßig entsprechende Vorsorgeuntersuchungen macht. Diese 3jährigen Check Up Untersuchungen machen genau deshalb Sinn. Ein leicht erhöhter Blutzucker macht nämlich keine Symptome. Unbehandelt klettert über meist mehrere Jahre der BZ dann langsam immer höher, was Symptome wie Infektanfälligkeit, schlecht heilende Wunden, langsam steigernde Trinkmenge, ... machen kann.
Deine Symptome klingen überhaupt nicht nach irgendwelchen typischen Diabetes-Symptomen.
Wenn man sich alle an Diabetes erkrankten anschaut, haben ca. 10% davon einen Typ1 Diabetes, fast 90% einen Typ2 Diabetes und ca. 1% Sonderformen.
Unter diesen Sonderformen haben viele einen Mody-Diabetes, einige einen Steroid- oder pankreopriven Diabetes, alle anderen Sonderformen sind sehr selten.
Typ1 oder Typ1 Lada Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Worum daran jemand erkrankt, ist nach wie vor nicht klar. Typ1 entsteht sehr schnell und überwiegend bei Kindern und Jugendlichen, an Lada erkranken eher etwas ältere Leute (ca. 30-50 Jahre) und der Diabetes entwickelt sich langsam.
Typ2 Diabetes ist sehr stark mit Übergewicht und familiärer Vererbung assoziiert.
Beide Diabetesformen kann man auch unabhängig von anderen Krankheiten bekommen.
(Prä-)Diabetes bedeutet, dass der Blutzucker zu hoch ist. Mit Unterzuckerungen hat Diabetes nichts zu tun, das macht nämlich nicht die Diabetes-Erkrankung selbst, sondern die blutzuckersenkende Therapie verursacht Unterzuckerungen.
Bei einem neu entstandenden Typ1 würde man das sehr schnell durch typische Symptome wie starker Durst, sehr viel Trinken und sehr viel Harndrang merken. (Für alle Hypochonder hier: 2-3 Liter ist hier nicht gemeint! Sondern die Trinkmenge sind 5-7 Liter oder mehr täglich und trotzdem weiter starken Durst).
Bei langsam entwickelnden Diabetesformen (Lada, Typ2, ggf. auch pankreopriv) fällt meistens als erstes Anzeichen leicht erhöhte Blutzuckerwerte beim Arzt auf, wenn man regelmäßig entsprechende Vorsorgeuntersuchungen macht. Diese 3jährigen Check Up Untersuchungen machen genau deshalb Sinn. Ein leicht erhöhter Blutzucker macht nämlich keine Symptome. Unbehandelt klettert über meist mehrere Jahre der BZ dann langsam immer höher, was Symptome wie Infektanfälligkeit, schlecht heilende Wunden, langsam steigernde Trinkmenge, ... machen kann.
Deine Symptome klingen überhaupt nicht nach irgendwelchen typischen Diabetes-Symptomen.