Unterzuckerrung

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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yasmin75
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Unterzuckerrung

Beitrag von yasmin75 »

Hallo an alle,

Ich habe eine Frage an alle Diabetiker,egal ob Insulin oder Metformin(oder andere Tab.).
Wer von euch hatte bis sich der Körper an alles gewöhnt hat,bzw. bis man richtig eingestellt war.Des öfteren Unterzuckerrungen?
In welchem Zeitraum ungefähr waren diese dann auch wieder weg?
Ich habe zur Zeit ein großes Problem mit dieser gesagten Unterzuckerung.

LG
Yasemin
uwe
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Re: Unterzuckerrung

Beitrag von uwe »

Hallo Yasemin,
genau das ist die Gefahr die die 3c Diabetes mit sich bringt.
Die Unterzuckerungen werden wohl bei uns ausgelöst weil auch kein Glukagon gebildet wird.
Als nicht eine Frage des Insulins.
Am flexibelsten ist man wohl mit kurzeitig wirkendem Insulin.
Das heist aber auch das man vor dem Essen und danach messen muß.
Bei mir war es am schwierigsten zu kalkulieren wieviel BE ich bei Belastung verbrauche.....
Jetzt geht es so halbwegs. Ich habe dafür aber auch länger gebraucht.
Die nötige Sicherheit habe ich aber erst in der Reha gelernt.
Alles Gute,
pass auf dich auf
uwe
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Lutz Otto
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Re: Unterzuckerrung

Beitrag von Lutz Otto »

Hallo Yasemin,

ich bin jetzt seit 10 Jahren Diabetiker und auch ich gerate heute noch in " Unterzuckerungen ". Ich habe gelernt damit umzugehen, denn es wird sich sicherlich nicht immer vermeiden lassen. Aber gerade in der Einstellungszeit ist es häufiger aufgetreten.
Sinn macht es, den Blutzucker engmaschiger zu messen. Ich habe mir z.B. angewöhnt auch einmal nachts zu messen ( wenn ich wach bin, was meistens der Fall ist ). Dieses häufige Messen ist natürlich nur möglich, wenn du vom Arzt genügend Teststreifen verordnet bzw. von der KK übernommen werden. Ich erhalte pro Quartal 500 Teststreifen, womit mir ein Messen zwischendurch möglich ist.
Was die Verordnung bzw. Erstattungsfähigkeit betrifft, habe ich von Betroffenen schon " verrückte "Sachen gehört.
Das solltest du mit deinem Arzt besprechen.

Dir allzeit ein optimalen Blutzuckerwert und schönes WE
Ein herzlichen Gruß aus Magdeburg

Lutz Otto

AdP e. V. - Vorstrandsvorsitzender
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yasmin75
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Re: Unterzuckerrung

Beitrag von yasmin75 »

Mit meiner KK bin ich bis jetzt sehr zufrieden,habe bei denen angerufen und meine Sachlage erklärt und das mein Artzt sagte es wird generell nicht mehr von der KK bezahlt und er mir keine Verschreiben will.
Die KK meinte wenn der Artzt sagt es für den Patienten medizinisch notwendig das er engmaschig auch selber zuhause seinen Blutzuckerwert messen muss,bezahlen wir selbstverständig Ihnen die Teststreifen.Habe das so meinem Artzt weiter gebenen und er gab mir dann das Rezept aus und es wurde von meiner KK bezahlt.
Mein Problem ist,wenn mein Wert 190mg ist,sinkt dieser manchmal rapide auf 60 oder 50 ab,das wiederrum macht mir Angst,weil ich ja nicht ständig messen kann,bleibt mir nur zu hoffen das ich bald dieses Gefühl kenne und besser,schneller reagieren kann.Was ich aber immer dabei habe ist Traubenzucker.Dazu kommt es das ich jetzt mit dieser Angst und bis sich das ganze einigermaßen einpendelt,überhaupt nicht mehr selbst mit dem Auto fahre. :(
uwe
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Re: Unterzuckerrung

Beitrag von uwe »

Hallo yasenin,

was du beschreibst sind die Probleme, diejeder für sich klären muß.
Die Unterzukcerungen bekommst du nur halbwegs in den Griff wenn du zumindest im Anfang oft den BZ selbst kontollierst.
Dadurch weißt du dann wie der Körper reagiert.
Da ist jeder anders.
Vor Autofahrten kontrolliere in z.B. einmal extra und fahre erstlos wenn der Wert wenigstens bei 120 ist.
Da ich mittlerweile weis das derWert nach einer Stund Autofahren um 20 sinkt.
Bei meiner recht anstrengenden Arbeit geht es teilweise doppelt so schell...
Da muß ich dann pausenlos futten um nich umzufallen.
Bei 60 merk ich schon deutliche Unterzuckerungszeichen... z. B. Nervosität, Hektik,
Agressionen, Schwindel....
Andere Leute meken einen Wert von 30 nicht mal mehr.
Finde das für dich rau, da sind diese Situationen nicht mehr so Angsteinflößend.

Bis bald
uwe
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yasmin75
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Re: Unterzuckerrung

Beitrag von yasmin75 »

Es ist halt wie nach der OP,ich brauch wieder eine gewisse Zeit bis ich meinen Körper mit dem Diabete zu verstehen lerne und frühzeitig agieren kann.Zur Zeit geh ich halt so wenig Risiko wie möglich ein.Was mir aber auch zu schaffen macht sind diese heftigen Kopfschmerzen die ich fast jeden 2 Tag habe,ich weis nicht ob es jetzt direkt mit hohen Zuckerwerten zu tun hat,mir ist das halt nur so aufgefallen wenn dieser mal über 160 liegt das dann der Schädel ordentlich brummt.Arzt sagt ja kann sein muss aber nicht,also im prinzip sagt er mir nichts keine Antwort in dem Sinne.Hat von euch jemand auch dieses Problem oder hatte dieses?


LG
Yasemin
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