Whipple-Redo, jetzt Schmerzen bei Erschütterungen
Verfasst: 17. Februar 2011, 21:27
Hallo zusammen,
ich bin sowohl neu im AdP wie auch hier in diesem Forum, obwohl ich kein „neuer“ bin, was den Whipple-Patienten betrifft.
Kurz zu meiner Person:
ich bin 58 Jahre alt und komme aus Leverkusen
08/1988 – erste Whipple-OP wegen Papillen-CA in Köln-Merheim, Versuch einer pyloruserhaltenden OP, fehlgeschlagen wegen Nekrosen. Ein paar Tage später Not-OP, Abwandlung in klassischen Whipple.
Seit 2002 befinde ich mich im vorzeitigen Ruhestand
04/2010 – Whipple-Redo in Bochum (Prof. Uhl) wegen nicht mehr funktionierender Pankreas-Anstomose und damit immer wieder Entzündungen im Restpankreas. In den letzten Jahren vor erneutem Eingriff ständige Krankenhausaufenthalte zwischen 4 – 5 mal im Jahr.
Während meines letzten Krankenhausaufenthalts im Jan./ 2010 in Leverkusen (dort war man mit dem „Latein“ am Ende) recherchierte meine Frau verzweifelt im Internet und wurde zum Glück auf Prof. Uhl aufmerksam.
Das weitere ist schnell erzählt. Prof. Uhl fand unser vollstes Vertrauen und unsere Sympathie. Nach klinischer Durchuntersuchung riet er dann zur OP. Er war es auch, der mich auf den AdP hinwies.
Beim Redo-Eingriff wurde dann die Pankreas-Anastomose erneuert, wodurch ich zwar ein weiteres Stück BSD verlor, aber mir zum Glück noch gerade ausreichend genug verblieben ist – kein Diabetes. Vom bis dahin vorhandenen Restmagen verblieb mir allerdings nur noch ca. 1/7 – aber es klappt mit dem Essen; zumindest besser als in den letzten Jahren.
Obwohl es mir nach so einem erneuten einschneidenden Eingriff den Umständen entsprechend ganz gut geht (man hat ja gelernt, Abstriche zu machen), macht mir folgendes Problem zu schaffen. Eine Fahrt mit dem Auto ist oftmals für mich die Hölle. Aufgrund immer schlechter werdender Straßenverhältnisse bleibt es heutzutage nicht aus, immer mal wieder das eine oder andere Schlagloch oder eine Bodenwelle zu durchfahren. Die Folgen bedeuten für mich: mitunter äußerst heftige Schmerzen im Bauch- und im linken Rückenbereich, so dass ich in diesen Phasen (für 1 – 2 Wochen) auf Schmerzmedikamente zurückgreifen muss, die ich normalerweise nicht mehr benötige. In diesen Situationen macht mir auch das Essen ganz besondere Schwierigkeiten, da offensichtlich die Nahrung im Darm nicht zügig genug transportiert wird und es zu Stauungen kommt. Tja, das Leben könnte so schön sein…ohne Auto!?
Aber auf ein Fahrzeug ist unsereins ja schon angewiesen.
Hat der eine oder andere von Euch ähnliche Erfahrungen beim Autofahren gemacht und leidet so wie ich darunter? Oder seid Ihr alle frei von möglichen Verwachsungen in der Bauchregion?
Liebe Grüsse
Rolf
ich bin sowohl neu im AdP wie auch hier in diesem Forum, obwohl ich kein „neuer“ bin, was den Whipple-Patienten betrifft.
Kurz zu meiner Person:
ich bin 58 Jahre alt und komme aus Leverkusen
08/1988 – erste Whipple-OP wegen Papillen-CA in Köln-Merheim, Versuch einer pyloruserhaltenden OP, fehlgeschlagen wegen Nekrosen. Ein paar Tage später Not-OP, Abwandlung in klassischen Whipple.
Seit 2002 befinde ich mich im vorzeitigen Ruhestand
04/2010 – Whipple-Redo in Bochum (Prof. Uhl) wegen nicht mehr funktionierender Pankreas-Anstomose und damit immer wieder Entzündungen im Restpankreas. In den letzten Jahren vor erneutem Eingriff ständige Krankenhausaufenthalte zwischen 4 – 5 mal im Jahr.
Während meines letzten Krankenhausaufenthalts im Jan./ 2010 in Leverkusen (dort war man mit dem „Latein“ am Ende) recherchierte meine Frau verzweifelt im Internet und wurde zum Glück auf Prof. Uhl aufmerksam.
Das weitere ist schnell erzählt. Prof. Uhl fand unser vollstes Vertrauen und unsere Sympathie. Nach klinischer Durchuntersuchung riet er dann zur OP. Er war es auch, der mich auf den AdP hinwies.
Beim Redo-Eingriff wurde dann die Pankreas-Anastomose erneuert, wodurch ich zwar ein weiteres Stück BSD verlor, aber mir zum Glück noch gerade ausreichend genug verblieben ist – kein Diabetes. Vom bis dahin vorhandenen Restmagen verblieb mir allerdings nur noch ca. 1/7 – aber es klappt mit dem Essen; zumindest besser als in den letzten Jahren.
Obwohl es mir nach so einem erneuten einschneidenden Eingriff den Umständen entsprechend ganz gut geht (man hat ja gelernt, Abstriche zu machen), macht mir folgendes Problem zu schaffen. Eine Fahrt mit dem Auto ist oftmals für mich die Hölle. Aufgrund immer schlechter werdender Straßenverhältnisse bleibt es heutzutage nicht aus, immer mal wieder das eine oder andere Schlagloch oder eine Bodenwelle zu durchfahren. Die Folgen bedeuten für mich: mitunter äußerst heftige Schmerzen im Bauch- und im linken Rückenbereich, so dass ich in diesen Phasen (für 1 – 2 Wochen) auf Schmerzmedikamente zurückgreifen muss, die ich normalerweise nicht mehr benötige. In diesen Situationen macht mir auch das Essen ganz besondere Schwierigkeiten, da offensichtlich die Nahrung im Darm nicht zügig genug transportiert wird und es zu Stauungen kommt. Tja, das Leben könnte so schön sein…ohne Auto!?
Aber auf ein Fahrzeug ist unsereins ja schon angewiesen.
Hat der eine oder andere von Euch ähnliche Erfahrungen beim Autofahren gemacht und leidet so wie ich darunter? Oder seid Ihr alle frei von möglichen Verwachsungen in der Bauchregion?
Liebe Grüsse
Rolf