pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

Hier haben Sie als Betroffene(r) und/oder ratsuchende(r) Besucher(in) dieser Plattform die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen oder Hilfestellung zu geben.
imu_83
Beiträge: 7
Registriert: 29. Mai 2011, 15:32
Wohnort: schreckliches cottbus
Kontaktdaten:

pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von imu_83 » 29. Mai 2011, 16:58

hallo liebes pankreas forum!

erstmal möchte ich mich bedanken für die tolle arbeit die ihr leistet, ich findes das ganz wunderbar und vorbildlich! ich selbst engagiere mich in einer neurodermitis selbsthilfegruppe da mein geliebter lebensgefährte davon sehr stark betroffen ist. doch nun zu meiner problematik. (ich muss sagen es fällt mir schon etwas schwer darüber zu schreiben, da ich so stark verunsichert bin)

http://www.symptome.ch/vbboard/koennte- ... chlag.html

<--- hier steht eine kleine zusammenfassung meines damaligen "symptomkonglomerates"...einige, fast alle symptome (allem voran die ganzen lymphdrüsen sachen) sind nach einem aufenthalt auf der onkologie vor 4 wochen (10 tage auf station), fast restlos verschwunden!
BIS auf die magen/darm problematik! die besteht nun schon seit knapp 9 monaten. wurde mal besser und mal schlechter...in der zeit wo ich mich "innerlich" mehr mit der lymphknotensache beschäftigte waren die symptome zwar da, aber die anderen "herrschten vor", bzw. wurden mehr von mir beachtet...

was mich dann letztendlich psyschich so "abschoss" war, dass in saarbrücken in der "st. teresia klinik saarbrücken" im ct-thorax, was auf meinen wunsch hin nativ gemacht wurde, eine "eine rundliche hypodense ringförmige strukturaltation in der untersten abgebildeten schicht des untersuchungsvolumens im pankreaskopf von 12 mm durchmesser" entdeckt wurde (dd artefakt, dd partialvolumendefekt),
welches in cottbus wo ich z.zt. noch wohne, nochmal mit einem vorhandenen (???) fremd abdomen ct abgelichen werden sollte zwecks ausschluss einer "raumforderung" (P A N I K)
ansonsten wurden noch ein paar "nodöse bis 5mm große veränderungen in der schilddrüse entdeckt". ein haufen mirkobiologischer sachen wurde gecheckt (ebv virus, herpes simplex, variella zoster, cythomegalie, hiv...) alles o.B. außer bei ebv war ein wert etwas abnorm und mein ldh wert war an tag 1 etwas erhöht an tag 4 bei einer kontrolle der blutwerte wieder normal.... ich wurde als gesund und psyschich gestört entlassen. das mit dem ct befund sagte mir eine onkologin so nebenbei, vertauschte bei ihrer rede aber die 12mm vom pankreasbefund mit den 5mm vom schilddrüsenbefund. da ich aber ein paranoider quälgeist bin, sprach ich sie 2h später nochmal darauf an (bevor ich nach hause ging) und sie versicherte mir nochmal inbrünstig ich "sei eine gesunde junge frau" und "ein pankreaskarzinom macht sich ganz anders bemerkbar, dann wäre ich nicht mehr so gut beisammen, da ich sie symptome ja dann schon seit über nem halben jahr hätte." sie "verlangte" von mir erstmal 8 wochen nicht mehr zum arzt zu gehen (von wegen angsterkrankung)....was ich natürlich nicht machte. die kurze erleichterung kein lymphom zu haben (was eh absurd war anzunehmen) wich der größt möglichen panik, nämlich ein pankreaskopftumor zu haben!!!!! ich rannte zu meinem guten saarländischen internisten (herr dr. krings) mit dem khs arztbrief und all den anderen tausend befunden (magendarmspieglung, bauch sono 3x, diverse röntgenaufnahmen, mammasonographie...), er las sich allles durch, sprach mind. 20min mit mir, machte nochmal intensive bauchraum sono...entließ mich mit den worten "sie haben sicher kein pankreaskrebs". in cottbus zurück ging ich nochmal zu meinem dortigen hausarzt, der mir nun endlich mal meine ganzen laborbefunde aushändigte (nachdem ich 4 monate drum bat)...er sagte immer "ahhhh da kommt die gesündeste patientin meiner praxis..." und "ich hab sie 2x auf universitätsniveau durchgecheckt...wenn das einer mitbekommt was ich mit ihnen alles "gemacht" habe, werde ich eingesperrt". ja, er hat endlos viel virenlabor gemacht (wegen dem druchfall). ich habe 4 dina 4 seiten laborwerte, doppelseitig bedruckt. und auch ein paar werte die abnorm sind...die werte sind von letztes jahr nov und januar d.j. (krankenhaus werte von 04/11)

erythrozyten 4,02 (tpt/L) (4.1 - 5-1)
hämatokrit 0.35 (0.35-0.48)
mcv 98,50 (fl) (80-96)
thrombozyten 380 (gpt/L) (140-360)
immoglobin e (igE) im mycoplasma pneumoniae-ak 152 (<100)
25-hydroxy-vita.-d3 15 (nmol/L) (75 - 250)
1,25-dihydroxy-vita.-d 33 (ng/L) (30-80)
calcium im serum 2,46 (nmol/L) (2.1-2.5)
kalium im serum 5.00 (nmol/L) (3.6-5.1)

im khs

ldh 275 (<250) 3 tage später dann 144
ck-mb 32 (<25)


symptome momentan: es begann ende september mit starken stuhlveränderungen (mal durchfall, mal breiig, mal einige zeitlang "bleistiftstuhl-artig", mal schafskötelartig)...es ging mir immer schlechter, ich ging zum hausarzt und wurde in die diagnosemühle geschworfen.
es flogen verdachtsdiagnosen von tuberkolose bis lymphom durch die gegend...alles wurde nach und nach ausgeschlossen.
es blieb die magen/darmsymptomatik.

extreme schmerzen rechter oberer (?)bauchraum (unterm rippenbogen)
aber auch unterbauch rechts (2 fingerbreit neben dem bauchnabel),
heftige dauerrückenschmerzen (allerdings lendenwirbelbereich wo ich eh einen diagnostizierten bs-vorfall habe und weiter oben, da ist es auch am schlimmsten, etwas unterhalb von endkante schulterblatt...)
schwindel mit sehstörungen (blutzucker? wechselnd, mal besser mal schlimmer)
stuhlgangveränderungen (1x massiger stuhl der an der schüssel kleben blieb, tendenziell hellbraun ins sand/ockerfarbene gehend)
"ekel" vor essen (eiweiß/fleischiges/fettiges - absolute alkohol"phobie")
blähungen die irgendwie nicht richtig rauskommen
überhaupt das gefühl dass weniger rein als raus kommt

abgenommen habe ich in den letzten monaten nicht, habe eher das gefühl um den oberbauch "geblähter" zu sein, aber auch an den armen und beine und im gesicht hab ich nicht abgenommen (was mich ehrlich gesagt immernoch etwas "beruhigt")
auch ikterus habe ich noch keinen bemerkt, obwohl ich jeden morgen im bad mit verschlossenen augen vorm spiegel stehe (erstmal) aus angst die augen könnten gelb sein...frage meinen freund alle 4h ob ich nicht igdw "gelber" geworden bin...

gestern nacht hatte ich dass gefühl dass meine arme und beine ganz schwer sind, wie aus blei, und an den händen um die adern rum war mir so als seien dort so kleine harte "bubbel" gewesen. venenknoten???? auch damals als sie mir im krankenhaus diese braunüle in den arm setzen dachte ich ich verrecke vor schmerzen und bat nach 1 nacht drum ob man sie vllt doch entfernen könnte....

ich wäre euch irre dankbar für einen erfahrungswert!!!!!!
ps: wollte in cb eine 2. meinung von einem radiologen einholen bzgl des ct befundes aus dem khs, wurde mir aber verweigert...es wurde eigtl. gar nicht weiter mit mir gesprochen...lediglich eine "neues" abdomen ct in 4,5!monaten wurde mir angeboten...mein gastro in cottbus hat auch, trotz der akuten schmerzen erst mitte juli einen termin...ich weiß echt nicht weiter...die angst und die schmerzen zermürben mich :(

vielen lieben dank im voraus, eure ines

Norbert
Beiträge: 405
Registriert: 11. März 2008, 10:55
Wohnort: Raum Erlangen

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von Norbert » 30. Mai 2011, 09:13

Hallo Ines,

also ich glaube auch nicht, dass du was mit dem Pankreas hast. Ist ja auch von fachärztlicher Seite ausgeschlossen worden.
Könnte es sein, dass du dich da in etwas hineinsteigerst? Durch die vielen Untersuchungen wird man auch verunsichert. Möglicherweise hast du ein Reizdarmsyndrom, das aber auch nicht weiter schlimm ist.
Der Vorschlag, erst mal keinen Arzt mehr zu konsultieren finde ich gar nicht so schlecht. Du solltest versuchen deinen Körper nicht aufs genaueste zu beobachten und mal es so sein zu lassen, wie es ist. Vielleicht kann dir ein Psychotherapeut helfen, mit deinen Ängsten umzugehen. Verstehe mich jetzt nicht falsch, aber ständig im Internet zu googeln um die Symptome zu deuten macht einen nur noch verrückter. Versuche mal den Ärzten zu vertrauen, die sich so viel Mühe gemacht haben und alles mögliche untersucht haben.

Wünsche dir das Beste

Norbert

imu_83
Beiträge: 7
Registriert: 29. Mai 2011, 15:32
Wohnort: schreckliches cottbus
Kontaktdaten:

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von imu_83 » 30. Mai 2011, 21:47

lieber norbert,

danke fürs lesen und antworten...ist ja doch erstmal ein riesenberg an text den ich da in den raum warf...

aber nur nochmal kurz zum verständnis: meine pankreas problematik wurde so konkret noch nicht wirklich fachärztlich abgeklärt...lediglich magen/darmspieglung und mehrere bauchraum sonos wurden gastroenterologisch gemacht. das thorax ct war nativ (ohne kontrastmittel) und zum ausschluss eines lymphoms gemacht...und da komme ich zum springenden punkt: ein kontrollbedürftiger befund im pankreaskopf 12mm, "am ehesten artefakt...aber zum ausschluss einer raumforderung abgleich mit ..."
ja, abgleich mit einem "fremd-ct-abdomen in cottbus" was niemals gemacht wurde...wie soll ich das denn dann vergleichen.

ich finde meine symptome passen leider schon ziemlich in die pankreas-schiene :(

-bauch/rückenschmerzen (rechtsseitig unterhalb des schulterblattes, AUCH nicht ausschließlich im lendenbereich)
-ockerfarbener dünner (in umfang und/oder konsistenz) stuhl, der auch schonmal "klebt" (z.zt. eher verstopfung und ganz kleine fetzen)
<- das seit nunmehr einem halben jahr JEDEN tag!
- appetitverlust / ekel vor bestimmten speisen (wobei das auch die angst vor den schmerzen sein könnte, die allerdings nie bis selten direkt nach dem essen auftreten, sondern eher nachts)
-blähungen die aber nicht rauskommen (öfter auch mal "rülpsen")
-schummrige sehstörungen
- extremer vitamin mangel
-hoher blutdruck/puls (heute 140/80 puls 90)
-empfindungsstörungen in dem händen/fingern (nachts), wie nadelstechen und kribbeln, dann bauchweh


in den letzten 3 nächten kam es zu meiner meinung nach diabetischen symptomen, extrem trockener mund, extreme bauchkrämpfe, wie kribbeln und gefühlslosigkeit in beiden händen, schmerzende beine, brennende handinnenflächen, wie schwindlig obwohl ich ja lag/augen zu hatte...

war deswegen heute beim internisten, der mir endlich(!) mal diverse schilddrüsen und pankreaswerte "abnahm"...morgen früh auswertung. er meinte allerdings auch (bestimmt der 5. arzt) dass er nicht an einen tumor denkt...(aber ich las heute i.l.d. tages im forum, dass solche aussagen ungefähr nichts zu bedeuten haben)

mir macht der diffuse ct befund abnorme panik! und die tatsache dass es mir seit solch einer so langen zeit ununterbrochen echt schlecht geht...mit ein paar up's and downs...kann eigtl fast nur noch liegen, schonhaltung...haushalt, sport, sogar einkaufen ist eigtl schon zuviel...jemehr ich mache desto brutaler sind dann auch die rückenschmerzen...die eigtl nicht unbedingt immer mit bauchschmerzen gekoppelt sind (vllt habe ich mich aber auch schon an die bauchschmerzen gewöhnt)

wenn mir wenigstens einer bestätigen könnte, dass der ct befund auch eine andere ursache haben könnte (also eine pankreaskopfvergrößerung mit ringförmiger strukturaltaion 12mm). ich denke die ganze zeit: pankreaskopf vergrößert = krebs

aber die würden mich doch nicht von der onkologie lassen wenn die dächten ich habe krebs...ich bin erst 27...dass könnte doch wohl kein arzt verantworten, oder?

ich bete dass es eine chronische pankreatitis ist, und nichts tumoröses!

Norbert
Beiträge: 405
Registriert: 11. März 2008, 10:55
Wohnort: Raum Erlangen

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von Norbert » 31. Mai 2011, 08:09

Liebe Ines,

lass dein Pankreas durchchecken, interessant wäre auch noch die Elastase im Stuhl, dann bist du auf der sicheren Seite.
Zu deinem CT-Befund, da steht doch am ehesten Artefakt, das heißt es ist verwackelt. Steigere dich da nicht unnötig hinein. Das tut deinem ganzen Körper nicht gut.
Kannst ja bei Gelegenheit ein Kontroll-CT machen lassen. Ich glaube auch nicht, dass es ein Karzinom ist.
Zu deinen Symptomen die du als diabetisch einstufst, das sind nicht die Symptome einer Über- oder Unterzuckerung.


Viele Grüße

Norbert

imu_83
Beiträge: 7
Registriert: 29. Mai 2011, 15:32
Wohnort: schreckliches cottbus
Kontaktdaten:

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von imu_83 » 31. Mai 2011, 09:56

guten morgen norbert,

danke für deine sachlichen und auch leicht beruhigenden worte!!
die "nacht" war der horror. von ca.23:30 bis 3:00 lag ich mit unmoeglichsten schmerzen da! bauchkrämpfe, schwindel, muskelkrämpfe/ bleischwere hände und füsse und wieder diesr knubbeligen dinger an der hand bei den adern... dazu kam furchtbare angst,uebelkeit und ein total trockener mund.
bin dannnach 3:00 uhr wie im delir einfach,"zack",weggepennt. mir fiel auf dass es schlimmer wurde wenn ich im dunkeln mit geschlossen augen einfach ruhig da lag. als ich das licht anmachte und fie augen auf gings ein klein wenig besser.
dieser nächtliche zustand ist wirklich beängstigend!! tagsüber gingd mir erschreckdnc gut...konnte auch "gut" essen (4 toast mit dünn butter und 2 bananen und 5 löffel naturjoghurt). und nachts dann der mist :(

heute morgen hatte ich schrecklichen durchfall und mir war speiübel. hab jetzt nd halbe banane gegessen und 3 gläser wasser, muss gleich zum doc und weiss gar nicht wie mir geschieht :(

muss heute bei 31* celsius noch 3h zug fahren, in meinem zustand mit 4,5h schlaf...weiss nich wie ich das aushalten soll.

lg ines

Norbert
Beiträge: 405
Registriert: 11. März 2008, 10:55
Wohnort: Raum Erlangen

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von Norbert » 31. Mai 2011, 12:33

Hallo Ines,

tut mir Leid, dass du so eine schlechte Nacht hattest. Was ist den bei deinem Arzt rausgekommen?
Wünsche dir einen nicht so stressigen Tag und dass du durchhalten kannst.

Bis bald

Norbert

imu_83
Beiträge: 7
Registriert: 29. Mai 2011, 15:32
Wohnort: schreckliches cottbus
Kontaktdaten:

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von imu_83 » 31. Mai 2011, 12:57

lieber norbert,

bei dem arzt kam mehr oder weniger nichts raus...
erhöhte (???) b12 werte, cholesterin etwas uebergrenzwertig.
lipase, bili, amalyse,tumormarker alle pankreaswerte "unauffällig".

jetzt hab ich erstrecht angst vor nem tumor! erhöhte b12 werte sind anzeichen fuer zb. lebermetastasen...habe schon wochen kein bis kaum mehr fleisch gegessen...mich lediglich mit der selbstangemischten b12 creme meines freundes eingecremt .... bekam vor monaten meine letzt b12 spritze (damals etwas zu niedrig)... im khs war der wert sehr gut.

b12 191-666 (791) !
ca 19-9 (u/ml) 10
cholesterin <200 (219). !
lipase (u/l) <60 (30)
alpha amalyse (u/l) 28-100 (50)
bilirubin, ges. (mg/dl) <1.2 (0,4)

er meinte die bildgebung, das labor und die klinik sprechen alle "nicht von krebs"... es sei wohl psyschosomatisch...

ich kann das beim besten willen nicht glauben. ich dachte immer gerade pankreaskrebs lässt sich eben gerade nicht so ausschließen!!

warum bekommen denn sonst alle mrt, ecrp whatever gemacht?

ich bin nur noch am flennen :(

die angst frisst mich auf! ob reinhard dazu vllt was sagen kann? er hatte doch mal in einem thread geschrieben dass er such solche psyschosomatischen probleme hatte...

sind die cholesterin werte (die anderen leberwerte sind alle so im oberen normdrittel) hinweise auf lebermetas? haette man die im ct thorax gesehen? oder bei den sonos?

jedes wort hilft mir jetzt gerade weiter, lg ines

Norbert
Beiträge: 405
Registriert: 11. März 2008, 10:55
Wohnort: Raum Erlangen

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von Norbert » 31. Mai 2011, 13:21

Liebe Ines,

ich kann dich verstehen, wenn du von Arzt zu Arzt gehst und nichts dabei heraus kommt.
Deine Laborwerte sind nur gering erhöht und veranlassen nicht zur Besorgnis. Deine Tumormarker sind auch nicht auffällig. Auch hast du keine Lebermetastasen.
Gering abweichende Laborwerte sind noch kein Grund zur Besorgnis.

Verstehe mich jetzt nicht falsch, aber ich glaube du könntest eine Depression haben. Auch die kann sich in körperlichen Beschwerden bemerkbar machen.
Vielleicht solltest du mal einen Neurologen aufsuchen und dir helfen lassen. Eine Depression ist heute gut behandelbar und auch keine Schande. Die Kliniken und Arztpraxen sind voll davon. Es kann dann auch sein, dass sich deine Beschwerden bessern.
So kann es ja auch nicht weiter gehen, du gehst sonst mit deinen Ängsten zugrunde. Gönn dir eine Ruhephase und denk mal darüber nach. Ein Versuch ist es Wert.

Sei lieb gedrückt

Norbert

imu_83
Beiträge: 7
Registriert: 29. Mai 2011, 15:32
Wohnort: schreckliches cottbus
Kontaktdaten:

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von imu_83 » 4. Juni 2011, 14:20

lieber norbert,

ich bin dienstag nachmittag im unserem treppenhaus "zusammengebrochen"...mir war es ja schon die ganzen elende, und an dem tag, es war auch noch schrecklich schwül und heiß, klappte ich dann, im hausflur sitzend zusammen.
krankenwagen, notaufnahme, jetzt auf station...gastroenterologie.
bisher wurde diabetisches tagesprofil angelegt, sämtliches labor gemacht, 3x ultraschall (einmal "chefarzt ultraschall"), stuhlvisite, stuhlprobe, blut...alles unauffällig.
mein blutdruck und puls ist meist erhöht (150/80, puls um schwankt in ruhe immer zwischen 75 und 100) und ich habe unbeschreibliche heftige schmerzen wenn mir jemand versucht "in die venen einzudringen" egal ob spritze, flexüle oder infusion. die adern machen "dicht". mein ganzer arm ist dunkel-lila-blau und mit dicken knubbel übersät. ich hatte noch nie probleme mit meinen venen...oder blut holen o.ä.
desweitern habe ich immer noch diese nächtlichen knubbel an den handvenen...thrombophlebitis migrans, dachte ich, sprach 3 unterschiedliche ärzte drauf an, es wurde ein onkologe geschickt...alles verneinten...bzw. wenn einer zum anschauen da war, waren die knubbel gerade weg bzw. sehr unscheinabr...mein freund und meine bettnachbarin und eine nachtschwestern nahmen sie aber wahr...jetzt sollen fotos gemacht werden...wenn das phänomen wieder auftritt...

ich bat jetzt schon mehrfach um psyschologischen konsil...bisher nichts geschehen...obwohl die internisten in der notaufnahme das zur bedingung machte, mich überhaupt auf station aufzunehmen...die schwestern behandeln mich unmenschlich..."tja...man weiß ja nie was da los ist, klar kann das auch pankreaskrebs sein...auch in ihrem alter ist das durchaus möglich"....

ich schlafe keine nacht, trotz bezoediazipinen...ich zittere nur noch, mir ist kotzübel schlecht (vor angst)...
bisher hat noch kein einzigr arzt auch nur im ansatz etwas "pankreöses und/oder tumoröses" in betracht gezogen...im gegenteil...alle "bereiten mich zart drauf vor" dass ich vermutlich eine funktionelle störung habe und ein großes psyschosomatisches problem! soweit so gut. jetzt mein problem:

sie wollen trotzallem am montag ein kontrastmittelgestütztes thorax(!) und abdomen ct machen...vor 4 wochen wurde ja schon ein natives thorax ct gemacht (da war ja der stein des anstosses von wegen 12mm runde hypodense sturkturaltation im pan.kopf - oder artefakt). der onko sprach sich im gespräch mit mir unter 4 augen vollkommen dagegen aus. er meinte "so eine scheiße, hören sie bloß auf! wenn überhaupt, lassen sie sich einen mrt termin geben...in 2 monaten reicht völlig zu...ist ja eh nur zum bestätigen das NICHTS ist."
mir ist schleierhaft warum jetzt auch noch thorax statt finden soll...angeblich wegen der diagnostik in saarbrücken, die "so wie sie statt fand angeblich unsauber gemacht und nicht korrekt ein lymphom ausschließen könne". wegen dem nativen ct...

das heißt jetzt die denken sogar nicht nur dass ich evtl ein pankreas ca habe sondern auch noch ein lymphom evtl????

gestern nachtmittag (freitag !) hatte ich dann solche eine massive panikattacke dass sie, nach mehrmaligem bitten, dann doch die bereitschaftsärztin riefen (eine fachfremde vermutlich orthopädin) die für 7 (!) station zuständig war...welche in gebrochenem deutsch von "einem krebs den es halt mit ct auszuschließen gilt sprach..." ...
es klang quasi nach dem brutalen gegenteil von dem was all die 3 anderen (fach)ärzte sagten...nämlich " es gibt bisher eigtl null komma null hinweise auf pa-ca oder igd einen anderen krebs...wir machen dass nur um unsere diagnose zu sicher welche generalierte angststörung mit psyschosomatischen wirkungskomplex und multiplem schmerzsyndrom / reizdarm, lautet (oder so ähnlich)...

aber macht man dann solch eine untersuchung??? sovielen nebenwirkungen und solch einer strahlenbelastung??? am anfang als ich regelrecht um ein ct bettelte hieß es "no chance bei ihrer klinik...zumal ja erst eins vor 4 wochen gemacht wurde und das nichtmal ein monat her ist....und man etwaige tumoröse veränderungen in einem monat gar nicht bemessen könnte bliblablubb"

ich bin nervlich am ende...tavor hilft so gut wie auch nicht mehr...allerdings wenn ich es nehme verschwinden meine beschwerden fast vollends! und ich bekomme perenterol seit 3 tagen, seither ist mein stuhl wieder vollkommen normal geformt, und auch farblich wieder "ideal"

kann mir jemand kurz helfen das gedankenkarussell zu stoppen...hat jemand erfahrung mit kontrastmittel ct? kann das mit den adern ein anzeichen einer thrombophlebitis sein??? kann es sein dass die psysche so "stark" ist dass sie mich so "verkrampfen" lässt dass meine adern quasi nicht mehr mitspielen?

denkt ihr ich könnte mal jemaden von euren regionalvertretern anrufen?

vlg und danke für eure/deine antworte bisher, die ines

lailadk
Beiträge: 48
Registriert: 24. Mai 2008, 14:32
Wohnort: Hamburg

Re: pankreas (chron.? ca?) reizdarm? karzinophobie?

Beitrag von lailadk » 4. Juni 2011, 16:24

Hej
ja, die Psyche kann deine Venen so doll verschliessen, das es nicht moeglich ist Blut abzunehmen.
Ich finde, das du zu stark auf jeden kleines Symptom deinem Koerper achtet. Auch die Patienten, die schon Krebs haben /hatten sind nicht so fixiert, das die hier schreiben, ob deren Stuhlgang nun dick oder duenn ist. oder ob die nun 2 oder 4 Scheiben Toast hatten. Dies ist auch unerheblich fuer deine Diagnostic. Fast alle Beschwerden kann einen Zeichen fuer die eine oder andere krankheit sein. Da es dir nicht moeglich ist selbst in deinen Koerper"reinzuschauen" muss du dich irgendwann dazu entscheiden einen von deinem Arzten zu glauben. Du hast einfach keinen Wahl.
Ich finde es ok, das du hier schreibst aber du machst das zo ausfuerhlich, das es schwierig ist bis zu Ende zu lesen, Wir nehmen dich schon ernst ohne das du so weit ausholen muss.
Du darf nicht jedes Wort auf der Waagschale legen, was die Aerzte sagen, die sind auch nur Mennschen und die werden schon ihr bestes geben.
Wenn du eine kleine Zyste hast, kann der sich leicht veraendern, groesser werden aber such kleiner werden. Viele Mennschen leben gut damit und wissen gar nichts davon.
Du schreibst einen ganzen Absatz darueber, was irgendeinen Aerztin im Dienst sagt, das ist doch gar nicht so wichtig. Die war ja nur wegen deine Panikattacke da und tagsueber hast du doch deine Stationsaerzt.
Ich finde deine RR/P Werte nicht hoch, fuer jemanden der etwas aufgeregt ist sind die OK.
In deinem Ersten Beitrag hatte ich eher an Fibromyaligie gedacht. Schmerzen die kommen und gehen, Erschoepfung, sich nicht verstanden fuehlen. Beschwerden die mit Tavor verschwinden?
Vielleicht solltest du lieber etwa in der Richtung suchen. Selbstverstaendlich erst wenn alles abgeklaert wurde.
Ich druecke dir die Daumen das alles gut geht.
Lieben Gruss von Laila , die manchmal auch nur gebrochen deutsch spricht.Heisst aber nicht immer, das die leute keine Ahnung haben oder nicht fliessend deutsch lesen koennen.

Antworten