Unsicher
Verfasst: 29. Juni 2011, 17:23
Hallo,
bin neu hier. Erst mal kurz zu meiner Person. Ich lebe im Rhein-Main Gebiet, bin 48 Jahre, treibe aktiv Sport (Tennis, Joggen) .
Im Dezember 2010 bekam ich diffuse Oberbauchbeschwerden, Blähungen, Stuhl wurde weich. Ich habe nie geraucht, allerdings trank ich gern regelmäßig das ein oder andere Glas Wein.
Mit meinen Beschwerden ging ich im Dez. zu meiner Hausärztin (Internistin) um die Ursache abzuklären. Nach meinen Schilderungen machte sie Ultraschall des Abdomen, Blut wurde genommen und Urin. Die Blutwerte u.a. Lipase, Amylase sowie CRP waren i.O. Auch der Urin war ok. Im Januar wurde dann noch ein MRT gemacht (das allerdings zur Abklärungen eines Blutschwämmchens auf der Leber gemacht wurde). Die Organe des Abdomen wurden als „Nebenbefund“ für i.O. befundet. Danach wurde noch Magen-/Darmspiegelung gemacht, wo ausser einer leichten Gastritis nix zu sehen war. Seit Dezember trinke ich keinen Alkohol mehr und versuche auch mich fettarm zu ernähren. Da die Beschwerden nicht besser wurden und nun auch noch Übelkeit hinzukam (seit März 11), veranlasste meine Hausärztin (Internistin) noch einen Stuhltest auf Elastase, der auch i.O. war. Darauf hin meinte sie, sie denke nicht an eine chronische Bauchspeichelddrüsenentzündung , das ganze wäre wohl ehr eine funktionelle Störung. Ich war mir unsicher, hatte ich doch schon gelesen, dass die Diagnose einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung nicht ganz so einfach ist. Deshalb bat ich um eine Überweisung zur Uniklinik in Mannheim, die mir vom ADP zur Abklärung meiner Beschwerden empfohlen wurde (danke hierfür!).
Dort wurden nochmal sämtliche Blutwerte untersucht auch zusätzlich hinsichtlich Autoimmunpankreatitis, herditärer Pankreatitis etc. Des weiteren wurde nochmals die Stuhlelastase getestet. Autoimmunpankreatitis sowie hereditäre Pankretatitis wurde ausgeschlossen, die Blutwerte als auch der Stuhltest waren wieder i.O. Man machte dann mit mir noch Tests zur Lactose-, Fructoseunverträglichkei und untersuchte auf eine Dünndarmfehlbesiedelung, alles ohne Befund.
Dann wurde noch eine Endosonographie gemacht, die auch keine Rückschlüsse auf eine chronische Bsp Entzündung gab (Gangstrukturen in Ordnung, keine Kalzifizierung, keine Zysten) Heliobacter wurde auch nicht gefunden und eine Dünndarmbiopsie ergab auch keinen Hinweise auf Sprue. Man sagte mir, die Bauchspeicheldrüse sei voll funktionsfähig und weise keinerlei Veränderungen auf.
Seit Dezember hab ich nun 10kg abgenommen, sicherlich auch weil ich nicht mehr gern esse, habe nach wie vor die Übelkeit, Blähungen und ab und an die Schmerzen im Oberbauch mal links, mal rechts, mal mittag meist ein Stechen. Die Schmerzen treten aber immer mal wieder auf, nie direkt nach dem Essen, sind auch eher leichterer Natur und nachts habe ich meist Ruhe.
Eigentlich sollte ich froh sein, dass nix gefunden wurde, die Ärzte nicht von einer chronischen Pankreatitis ausgehen. Aber andererseits habe ich diese Beschwerden, die mir niemand erklären kann. Führe auch ein Ernährungstagebuch, kann da aber keine Zusammenhänge sehen.
Wie sind denn bei den von Euch betroffenen, die Krankheitsverläufe einer chronischen Pankreatitis? Euren Schilderungen entnehme ich, dass ein akuter Schub irre Schmerzen mit sich bringt. Solch einen Schub hatte ich noch nicht. Muss man bei einer chronischen Pankretitis zwangsläufig einen akuten Schub haben? Sind zuerst die Beschwerden da und dann kann man das erst labortechnisch und durch bildgebende Verfahren nachweisen? Wie schlimm sind die Beschwerden
Das ist alles Neuland für mich und deshalb dachte ich, ich frag mal bei denen nach, die schon länger damit zu tun haben.
Viele Grüße und schon jetzt danke für eine Antwort.
Ursel
bin neu hier. Erst mal kurz zu meiner Person. Ich lebe im Rhein-Main Gebiet, bin 48 Jahre, treibe aktiv Sport (Tennis, Joggen) .
Im Dezember 2010 bekam ich diffuse Oberbauchbeschwerden, Blähungen, Stuhl wurde weich. Ich habe nie geraucht, allerdings trank ich gern regelmäßig das ein oder andere Glas Wein.
Mit meinen Beschwerden ging ich im Dez. zu meiner Hausärztin (Internistin) um die Ursache abzuklären. Nach meinen Schilderungen machte sie Ultraschall des Abdomen, Blut wurde genommen und Urin. Die Blutwerte u.a. Lipase, Amylase sowie CRP waren i.O. Auch der Urin war ok. Im Januar wurde dann noch ein MRT gemacht (das allerdings zur Abklärungen eines Blutschwämmchens auf der Leber gemacht wurde). Die Organe des Abdomen wurden als „Nebenbefund“ für i.O. befundet. Danach wurde noch Magen-/Darmspiegelung gemacht, wo ausser einer leichten Gastritis nix zu sehen war. Seit Dezember trinke ich keinen Alkohol mehr und versuche auch mich fettarm zu ernähren. Da die Beschwerden nicht besser wurden und nun auch noch Übelkeit hinzukam (seit März 11), veranlasste meine Hausärztin (Internistin) noch einen Stuhltest auf Elastase, der auch i.O. war. Darauf hin meinte sie, sie denke nicht an eine chronische Bauchspeichelddrüsenentzündung , das ganze wäre wohl ehr eine funktionelle Störung. Ich war mir unsicher, hatte ich doch schon gelesen, dass die Diagnose einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung nicht ganz so einfach ist. Deshalb bat ich um eine Überweisung zur Uniklinik in Mannheim, die mir vom ADP zur Abklärung meiner Beschwerden empfohlen wurde (danke hierfür!).
Dort wurden nochmal sämtliche Blutwerte untersucht auch zusätzlich hinsichtlich Autoimmunpankreatitis, herditärer Pankreatitis etc. Des weiteren wurde nochmals die Stuhlelastase getestet. Autoimmunpankreatitis sowie hereditäre Pankretatitis wurde ausgeschlossen, die Blutwerte als auch der Stuhltest waren wieder i.O. Man machte dann mit mir noch Tests zur Lactose-, Fructoseunverträglichkei und untersuchte auf eine Dünndarmfehlbesiedelung, alles ohne Befund.
Dann wurde noch eine Endosonographie gemacht, die auch keine Rückschlüsse auf eine chronische Bsp Entzündung gab (Gangstrukturen in Ordnung, keine Kalzifizierung, keine Zysten) Heliobacter wurde auch nicht gefunden und eine Dünndarmbiopsie ergab auch keinen Hinweise auf Sprue. Man sagte mir, die Bauchspeicheldrüse sei voll funktionsfähig und weise keinerlei Veränderungen auf.
Seit Dezember hab ich nun 10kg abgenommen, sicherlich auch weil ich nicht mehr gern esse, habe nach wie vor die Übelkeit, Blähungen und ab und an die Schmerzen im Oberbauch mal links, mal rechts, mal mittag meist ein Stechen. Die Schmerzen treten aber immer mal wieder auf, nie direkt nach dem Essen, sind auch eher leichterer Natur und nachts habe ich meist Ruhe.
Eigentlich sollte ich froh sein, dass nix gefunden wurde, die Ärzte nicht von einer chronischen Pankreatitis ausgehen. Aber andererseits habe ich diese Beschwerden, die mir niemand erklären kann. Führe auch ein Ernährungstagebuch, kann da aber keine Zusammenhänge sehen.
Wie sind denn bei den von Euch betroffenen, die Krankheitsverläufe einer chronischen Pankreatitis? Euren Schilderungen entnehme ich, dass ein akuter Schub irre Schmerzen mit sich bringt. Solch einen Schub hatte ich noch nicht. Muss man bei einer chronischen Pankretitis zwangsläufig einen akuten Schub haben? Sind zuerst die Beschwerden da und dann kann man das erst labortechnisch und durch bildgebende Verfahren nachweisen? Wie schlimm sind die Beschwerden
Das ist alles Neuland für mich und deshalb dachte ich, ich frag mal bei denen nach, die schon länger damit zu tun haben.
Viele Grüße und schon jetzt danke für eine Antwort.
Ursel