Pankreatitis nach ERCP
Verfasst: 3. Juli 2011, 11:29
Hallo,
ich bin neu hier und würde mich freuen, wenn ich Unterstützung erhalte.
Ich habe eine schlimme Woche hinter mir. Am 23.06 habe ich meine Mutter (58) ins KH gebracht, da sie vermutlich eine Kolik hatte (Gallenblase wurde schon im Januar entfernt). Nach den Schmerzen ging es ihr wieder einigermaßen. Am drauffolgenden Tag wurde eine ERCP durchgeführt un danach fing alles an. Sie hatte unerträgliche Schmerzen, den Samstagmittag wurde sie dann auf die Intensivstation verlegt und ich erhielt einen Anruf vom Arzt. Man müsse dringend mit mir sprechen... (Mein Vater liegt ebenfalls im KH, Lungenentzündung und festgestellte Mitralklappenschwäche)
Man vermutete eine Leckage in den Gallengängen und hat Stents gesetzt. Man hat mir gesagt, es wäre eine sehr lebensbedrohliche Erkrankung un dman wüsste nicht wie so etwas ausgeht.... Ich war geschockt!!
Die Stents haben geklappt, den Tag darauf sagte man uns man müsse den Bauchraum aufmachen, der Druck für die anderen Organe sei zu schlimm. Das hat auch funktioniert, allerdings hat man uns auch wenig Hoffnung gemacht, dass es die nächsten Tage aufwärts geht. Am Dienstag wurde noch ein Luftröhrenschnitt gemacht um die Atmung zu erleichtern. Nun ist eine gute Woche rum. Sie wurde einigemale gespült, die Entzündungswerte sind ganz leicht rückläufig. Fieber ist bei ca. 37,7- 38,0. Sie erhält noch Beruihgungsmittel, öffnet schon die Augen und versucht zu sprechen, aber durch den Luftröhrenschnitt kann sie noch nicht sprechen (es ist schlimm das momentan zu sehen, man kann ja nicht helfen). Der Chirurg hat am Freitag in den Bauch geguckt und hat gesagt, dass es soweit Ok ist. (den Bauchspeicheldrüsenkopf hat man am Montag entfernt). Ich hoffe, dass meine Mutter das schafft, sie hat zum Glück auch keine anderen Erkrankungen die vorher noch eine Rolle gespielt haben.
Könnt ihr mir irgendwie Mut zu sprechen, oder erzählen wir ihr als betroffene oder Angehörige diese oder ähnliche Situationen durchgestanden habt.
Vielen Dank!!!
ich bin neu hier und würde mich freuen, wenn ich Unterstützung erhalte.
Ich habe eine schlimme Woche hinter mir. Am 23.06 habe ich meine Mutter (58) ins KH gebracht, da sie vermutlich eine Kolik hatte (Gallenblase wurde schon im Januar entfernt). Nach den Schmerzen ging es ihr wieder einigermaßen. Am drauffolgenden Tag wurde eine ERCP durchgeführt un danach fing alles an. Sie hatte unerträgliche Schmerzen, den Samstagmittag wurde sie dann auf die Intensivstation verlegt und ich erhielt einen Anruf vom Arzt. Man müsse dringend mit mir sprechen... (Mein Vater liegt ebenfalls im KH, Lungenentzündung und festgestellte Mitralklappenschwäche)
Man vermutete eine Leckage in den Gallengängen und hat Stents gesetzt. Man hat mir gesagt, es wäre eine sehr lebensbedrohliche Erkrankung un dman wüsste nicht wie so etwas ausgeht.... Ich war geschockt!!
Die Stents haben geklappt, den Tag darauf sagte man uns man müsse den Bauchraum aufmachen, der Druck für die anderen Organe sei zu schlimm. Das hat auch funktioniert, allerdings hat man uns auch wenig Hoffnung gemacht, dass es die nächsten Tage aufwärts geht. Am Dienstag wurde noch ein Luftröhrenschnitt gemacht um die Atmung zu erleichtern. Nun ist eine gute Woche rum. Sie wurde einigemale gespült, die Entzündungswerte sind ganz leicht rückläufig. Fieber ist bei ca. 37,7- 38,0. Sie erhält noch Beruihgungsmittel, öffnet schon die Augen und versucht zu sprechen, aber durch den Luftröhrenschnitt kann sie noch nicht sprechen (es ist schlimm das momentan zu sehen, man kann ja nicht helfen). Der Chirurg hat am Freitag in den Bauch geguckt und hat gesagt, dass es soweit Ok ist. (den Bauchspeicheldrüsenkopf hat man am Montag entfernt). Ich hoffe, dass meine Mutter das schafft, sie hat zum Glück auch keine anderen Erkrankungen die vorher noch eine Rolle gespielt haben.
Könnt ihr mir irgendwie Mut zu sprechen, oder erzählen wir ihr als betroffene oder Angehörige diese oder ähnliche Situationen durchgestanden habt.
Vielen Dank!!!