Diese quälenden "Krämpfe"
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Micha
- Beiträge: 17
- Registriert: 18. August 2010, 22:16
Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo ihr Lieben...
ich habe mich bzw. meinen Mann vor langer Zeit mal hier angemeldet. Lesen tue hauptsächlich ich (Michas Ehefrau) hier. Micha wurde im Okt. 2007 pylorus erhaltend nach Whipple operiert. Er hat auch so weit alles gut überstanden und sich so gut es ging recht gut erholt. Leider hat er seit langer Zeit diese extremen "Bauchkrämpfe". Die kommen ganz plötzlich und genau so verschwinden diese wieder. Sie halten ca. 30 Sek. bis vllt. mal 1 Minute an. Sie müssen sos ehr schmerzhaft sein, dass es ihm die Luft abschnürrt. Er stöhnt vor Schmerzen, er wird kreidebleich und bekommt regelrechte schweißausbrüche. Der Bauch wird auch immer steinhart. Diese kommen zu den unterschiedlichsten Zeiten zu den unterschiedlichsten Tätiogkeiten. Selbst nachts im Schlaf traten diese schon auf. Die ärzte haben vieles untersucht, aber keine Ursache gefunden. Kennt jemand auch diese Krämpfe und hat evt. Tipps was man tun kann?
Viele Grüße
Melissa
ich habe mich bzw. meinen Mann vor langer Zeit mal hier angemeldet. Lesen tue hauptsächlich ich (Michas Ehefrau) hier. Micha wurde im Okt. 2007 pylorus erhaltend nach Whipple operiert. Er hat auch so weit alles gut überstanden und sich so gut es ging recht gut erholt. Leider hat er seit langer Zeit diese extremen "Bauchkrämpfe". Die kommen ganz plötzlich und genau so verschwinden diese wieder. Sie halten ca. 30 Sek. bis vllt. mal 1 Minute an. Sie müssen sos ehr schmerzhaft sein, dass es ihm die Luft abschnürrt. Er stöhnt vor Schmerzen, er wird kreidebleich und bekommt regelrechte schweißausbrüche. Der Bauch wird auch immer steinhart. Diese kommen zu den unterschiedlichsten Zeiten zu den unterschiedlichsten Tätiogkeiten. Selbst nachts im Schlaf traten diese schon auf. Die ärzte haben vieles untersucht, aber keine Ursache gefunden. Kennt jemand auch diese Krämpfe und hat evt. Tipps was man tun kann?
Viele Grüße
Melissa
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Danny67
- Beiträge: 67
- Registriert: 22. April 2011, 07:52
- Wohnort: Raum Stuttgart
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo Melissa,
soweit ich informiert bin, sind diese "Krämpfe/Koliken aus heiterem Himmel"
relativ normal nach einer Whipple - ich hab letztens mal danach gegoogelt, da kamen
rechte viele Fragen diesbezüglich. Ihr seid nicht die einzigen denen es so geht.
Aber so richtig sagen woran es liegt und was das genau ist, konnte wohl niemand.
Das wird Euch kein Trost sein, sorry.
Alles Gute für Micha.
LG, D.
soweit ich informiert bin, sind diese "Krämpfe/Koliken aus heiterem Himmel"
relativ normal nach einer Whipple - ich hab letztens mal danach gegoogelt, da kamen
rechte viele Fragen diesbezüglich. Ihr seid nicht die einzigen denen es so geht.
Aber so richtig sagen woran es liegt und was das genau ist, konnte wohl niemand.
Das wird Euch kein Trost sein, sorry.
Alles Gute für Micha.
LG, D.
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uwe
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- Registriert: 11. März 2008, 10:50
- Wohnort: Dorsten
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo Melissa,
kenne die Probleme auch die dein Mann hat.
Bei mir waren die Krämpfe auch schon so stark, daß ich das bewustsein kurzzeiti? verloren habe.
Mir konnte noch keiner sagen wie ich das verhindern kann.
Manche sagen es wäre Dumping???
Weniger wird es bei mir wenn ich abends weniger Kohlenhydrate esse ( keine Süßigkeiten)
Aber eine Regel wann es passiert und wann nicht läßt sich nicht erkennen.
Nur gut ist das die Krämpfe schell weggehen... wär sonst auch nicht auszuhalten..
Alles Gute
uwe
kenne die Probleme auch die dein Mann hat.
Bei mir waren die Krämpfe auch schon so stark, daß ich das bewustsein kurzzeiti? verloren habe.
Mir konnte noch keiner sagen wie ich das verhindern kann.
Manche sagen es wäre Dumping???
Weniger wird es bei mir wenn ich abends weniger Kohlenhydrate esse ( keine Süßigkeiten)
Aber eine Regel wann es passiert und wann nicht läßt sich nicht erkennen.
Nur gut ist das die Krämpfe schell weggehen... wär sonst auch nicht auszuhalten..
Alles Gute
uwe
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Gummibär
- Beiträge: 23
- Registriert: 31. Juli 2011, 19:05
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo Melissa,
kann mich in grössten Teilen den vorherigen Beiträgen anschliessen. Bei mir setzten die Krämpfe allerdings ca. 4 Wochen nach der OP ein und verschwanden dann nach ca 2 - 3 Wochen wieder, das war bei der 1. Whipple OP (2010) als auch nach dem Re-Do Whipple (vor 8 Wochen) so, auch seinerzeit hat man keine Ursache gefunden.
Sie kamen meist beim liegen oder sitzen und "kündigten" sich schon vorher durch ziehen im Oberbauch an. Falls ich mich noch rechtzeitig aufrichten und hinstellen konnte, wurde es meist erträglicher.
Gruß
Gummibär
kann mich in grössten Teilen den vorherigen Beiträgen anschliessen. Bei mir setzten die Krämpfe allerdings ca. 4 Wochen nach der OP ein und verschwanden dann nach ca 2 - 3 Wochen wieder, das war bei der 1. Whipple OP (2010) als auch nach dem Re-Do Whipple (vor 8 Wochen) so, auch seinerzeit hat man keine Ursache gefunden.
Sie kamen meist beim liegen oder sitzen und "kündigten" sich schon vorher durch ziehen im Oberbauch an. Falls ich mich noch rechtzeitig aufrichten und hinstellen konnte, wurde es meist erträglicher.
Gruß
Gummibär
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Micha
- Beiträge: 17
- Registriert: 18. August 2010, 22:16
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Vielen Dank schon mal für eure Antworten.
Ja so ist es bei ihm auch. Er merkt schon vorher, wenn wieder einer kommt. Er stellst sich dann auch meist hin, denn es scheint dann etwas "erträglicher" zu sein. Naja es wurden Ct´s , Bauchspiegelungen etc. gemacht aber alles ohne Befund. Aber es beruhigt mich ja schon etwas, dass es nicht nur ihm so geht, sondern auch anderen nach einer Whipple. Aber vorbeugen kann man dem nicht, oder? Habt ihr da irgendwelche tricks, Tips oder Ähnliches? Wir haben auch auf alles geachtet, Essen und trinken etc...aber man kann wikrlich nichts feststellen, woran es liegen könnte....
Schönen Abend an alle
Ja so ist es bei ihm auch. Er merkt schon vorher, wenn wieder einer kommt. Er stellst sich dann auch meist hin, denn es scheint dann etwas "erträglicher" zu sein. Naja es wurden Ct´s , Bauchspiegelungen etc. gemacht aber alles ohne Befund. Aber es beruhigt mich ja schon etwas, dass es nicht nur ihm so geht, sondern auch anderen nach einer Whipple. Aber vorbeugen kann man dem nicht, oder? Habt ihr da irgendwelche tricks, Tips oder Ähnliches? Wir haben auch auf alles geachtet, Essen und trinken etc...aber man kann wikrlich nichts feststellen, woran es liegen könnte....
Schönen Abend an alle
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uwe
- Beiträge: 301
- Registriert: 11. März 2008, 10:50
- Wohnort: Dorsten
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Moin zusammen,
ich achte darauf das die Malhzeiten nicht zu lange auseinanderlliegen.
Die heftigsten Atakken bekomme ich morgens oder nachts aus diesem Grund.
Ich merke auch vorher wenns losgeht..
Dann hilft nur ne Hand voll Essen. Habe ständig was in griffweite auch wenns lästig ist immer ne Tasche mitzuschleppen.
Beim Autofahren mach ichs auch so... ständig Essen und möglicherweise schnell rechts ran fahren.....
Ging bis jetzt immer gut!!!
Meine OPs waren 2003 und 2006, seitdem auch im erlauchten Kreis der gewhippelten.
Also Ihr seht da plagt man sich möglicherweise lange mit.
Bis bald
uwe
ich achte darauf das die Malhzeiten nicht zu lange auseinanderlliegen.
Die heftigsten Atakken bekomme ich morgens oder nachts aus diesem Grund.
Ich merke auch vorher wenns losgeht..
Dann hilft nur ne Hand voll Essen. Habe ständig was in griffweite auch wenns lästig ist immer ne Tasche mitzuschleppen.
Beim Autofahren mach ichs auch so... ständig Essen und möglicherweise schnell rechts ran fahren.....
Ging bis jetzt immer gut!!!
Meine OPs waren 2003 und 2006, seitdem auch im erlauchten Kreis der gewhippelten.
Also Ihr seht da plagt man sich möglicherweise lange mit.
Bis bald
uwe
- Sonnenblume
- Beiträge: 79
- Registriert: 31. August 2009, 11:44
- Wohnort: Kreis Borken
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo zusammen,
auch ich kenne diese heftigen Krämpfe. Bin im Sept.09 gewhippelt worden und alles in allem geht es mir wieder recht gut, bis auf das ein oder andere, womit man wohl leben muss nach dieser OP.
Gott-sei-Dank sind diese Krampfanfälle ja immer nur kurz, wenn auch sehr sehr schmerzhaft und einige Male hatte ich das Gefühl, mein Körper wäre kurz vorm kollabieren....danach bin ich immer total erschöpft und müde und meist bekomme ich auch Schüttelfrost.
Im Juni habe ich meine Ernährung umgestellt nach LOGI (LOw Glycemic and Insulinemic Diet). Ich ernähre mich seitdem sehr kohlehydratearm, also möglichst zucker- und stärkefrei, mache viel Sport und ich muss sagen, es geht mir sehr gut damit.
Vorher bekam ich nach jeder Mahlzeit einen heftigen Blähbauch und fühlte mich mehrere Stunden sehr unwohl etc. pp.
Das alles ist viel besser geworden seit der Ernährungsumstellung und durch diesen gleichmässigen Blutzuckerspiegel geht's meinem Restpankreas bestimmt auch besser.
Euch allen einen sonnigen, schmerzfreien Sonntag und liebe Grüße,
Silke
auch ich kenne diese heftigen Krämpfe. Bin im Sept.09 gewhippelt worden und alles in allem geht es mir wieder recht gut, bis auf das ein oder andere, womit man wohl leben muss nach dieser OP.
Gott-sei-Dank sind diese Krampfanfälle ja immer nur kurz, wenn auch sehr sehr schmerzhaft und einige Male hatte ich das Gefühl, mein Körper wäre kurz vorm kollabieren....danach bin ich immer total erschöpft und müde und meist bekomme ich auch Schüttelfrost.
Im Juni habe ich meine Ernährung umgestellt nach LOGI (LOw Glycemic and Insulinemic Diet). Ich ernähre mich seitdem sehr kohlehydratearm, also möglichst zucker- und stärkefrei, mache viel Sport und ich muss sagen, es geht mir sehr gut damit.
Vorher bekam ich nach jeder Mahlzeit einen heftigen Blähbauch und fühlte mich mehrere Stunden sehr unwohl etc. pp.
Das alles ist viel besser geworden seit der Ernährungsumstellung und durch diesen gleichmässigen Blutzuckerspiegel geht's meinem Restpankreas bestimmt auch besser.
Euch allen einen sonnigen, schmerzfreien Sonntag und liebe Grüße,
Silke
Endokrines Pankreaskopfkarzinom - pp Whipple-OP Sept.'09 (G1, pT2, pN0, M0, L0, V0)
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling,
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man
auch haben..........
Hans Christian Andersen
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling,
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man
auch haben..........
Hans Christian Andersen
-
Stefan1
- Beiträge: 77
- Registriert: 9. November 2009, 18:00
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo Sonnenblume,
ich finde es klasse, dass Du mit dieser Ernährung so gute Erfahrungen machst. Ich bin zwar nicht am Pankreas operiert worden, leide jedoch unter einer chronischen Pankreatitis mit den dazu gehörenden Symptomen, wie Schmerzen, Blähbauch etc.
Sport mache ich seit jeher extrem viel und seit ich auf Low Cab und LOGI umgestellt habe, geht es mir richtig gut. Ich baue Muskeln auf, habe kaum Verdauungsprobleme und fühle mich super.
Ich denke, es hat gute Gründe, dass viele Ernährungswissenschaftler immer mehr dazu tendieren, zu sagen, dass übermäßiger Kohlenhydrate-Konsum gar nicht so gut für die Gesundheit ist.
LG
Stefan
ich finde es klasse, dass Du mit dieser Ernährung so gute Erfahrungen machst. Ich bin zwar nicht am Pankreas operiert worden, leide jedoch unter einer chronischen Pankreatitis mit den dazu gehörenden Symptomen, wie Schmerzen, Blähbauch etc.
Sport mache ich seit jeher extrem viel und seit ich auf Low Cab und LOGI umgestellt habe, geht es mir richtig gut. Ich baue Muskeln auf, habe kaum Verdauungsprobleme und fühle mich super.
Ich denke, es hat gute Gründe, dass viele Ernährungswissenschaftler immer mehr dazu tendieren, zu sagen, dass übermäßiger Kohlenhydrate-Konsum gar nicht so gut für die Gesundheit ist.
LG
Stefan
- Sonnenblume
- Beiträge: 79
- Registriert: 31. August 2009, 11:44
- Wohnort: Kreis Borken
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hey Stefan,
supi...ein Gleichgesinnter
...
Ich habe bis vor ein paar Monaten immer gedacht, dass es Rohkost, gebratene Zwiebeln und einige Gemüsesorten sind, die bei mir diesen heftigen Blähbauch und das damit verbundene Darmgrummeln verursachen.
Aber nein, die Übeltäter scheinen die Beilagen wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Baguette etc. zu sein.....und natürlich Schoki, Gummizeugs und der andere Süßkram nicht zu vergessen.
Am Samstagabend z. Bspl. gab es bei uns Gyros mit Krautsalat. Vor meiner Ernährungsumstellung habe ich mich dann an die Sättigungsbeilage gehalten und dazu ein bisschen Fleisch gekostet, aber Zwiebeln rigoros herausgefischt und den Krautsalat ganz gemieden.
Jetzt mache ich es genau anders herum
....und ich hatte danach keinerlei Bauchweh oder ähnliches!
Viele Grüße aus dem Münsterland, wo es nachher zum Abendessen Pangasiusfilet und eine große Schüssel mit gemischtem Salat, Mais und Tomaten geben wird..
Silke
supi...ein Gleichgesinnter
Ich habe bis vor ein paar Monaten immer gedacht, dass es Rohkost, gebratene Zwiebeln und einige Gemüsesorten sind, die bei mir diesen heftigen Blähbauch und das damit verbundene Darmgrummeln verursachen.
Aber nein, die Übeltäter scheinen die Beilagen wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Baguette etc. zu sein.....und natürlich Schoki, Gummizeugs und der andere Süßkram nicht zu vergessen.
Am Samstagabend z. Bspl. gab es bei uns Gyros mit Krautsalat. Vor meiner Ernährungsumstellung habe ich mich dann an die Sättigungsbeilage gehalten und dazu ein bisschen Fleisch gekostet, aber Zwiebeln rigoros herausgefischt und den Krautsalat ganz gemieden.
Jetzt mache ich es genau anders herum
Viele Grüße aus dem Münsterland, wo es nachher zum Abendessen Pangasiusfilet und eine große Schüssel mit gemischtem Salat, Mais und Tomaten geben wird..
Silke
Endokrines Pankreaskopfkarzinom - pp Whipple-OP Sept.'09 (G1, pT2, pN0, M0, L0, V0)
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling,
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man
auch haben..........
Hans Christian Andersen
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Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man
auch haben..........
Hans Christian Andersen
- Marion H.
- Beiträge: 13
- Registriert: 30. August 2008, 21:46
- Wohnort: 26188 Edewecht
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo Melissa,
leider hat mein Mann (2005 Whipple OP) auch diese plötzlichen Attacken, er krümmt sich vor Schmerzen, der Bauch wird hart. Diese Attacken kommen immer wieder, wir haben nicht ausmachen können woran es liegt, wir haben die Ernährung nach der OP umgestellt, oft haben wir bestimmten Speisen die Schuld gegeben und und und …, leider hat sich nichts bestätigt. Da mein Mann Morphium Patient ist, haben wir für solche „Notfälle“ Fertigspritzen mit 30mg Morphin zur Hand und nach ca. 5 Minuten, wenn wir die Injektion in den Bauch gespritzt haben, lässt der „Krampf“ so langsam nach. Wir hatten schon einmal die Theorie aufgestellt, ob es möglich sein könnte, da nach dieser OP der Darm nicht mehr so liegt wie vorher, ob nicht doch etwas „zurückläuft“ . So ganz falsch liegen wir da wohl nicht, es war schon einmal angedacht, bei meinem Mann eine spezielle Untersuchung zu machen, ob die Darmtätigkeit noch komplett vorhanden ist, oder ob Teile des Darmes vielleicht nicht schnell genug „weiter transportieren“. Aber für diese Untersuchung muss mein Mann Morphinfrei sein und das ist unser größtes Problem. Ich wünsche Euch, dass Ihr eine Lösung findet, wir haben festgestellt, dass das nicht so einfach ist – jeder Fall ist wieder anders, leider … Viel Glück und alles Gute für Euch. PS: wenn Ihr möchtet und Euch weiter mit uns austauschen wollt, dürft Ihr gerne schreiben oder anrufen.
Liebe Grüße
Marion
leider hat mein Mann (2005 Whipple OP) auch diese plötzlichen Attacken, er krümmt sich vor Schmerzen, der Bauch wird hart. Diese Attacken kommen immer wieder, wir haben nicht ausmachen können woran es liegt, wir haben die Ernährung nach der OP umgestellt, oft haben wir bestimmten Speisen die Schuld gegeben und und und …, leider hat sich nichts bestätigt. Da mein Mann Morphium Patient ist, haben wir für solche „Notfälle“ Fertigspritzen mit 30mg Morphin zur Hand und nach ca. 5 Minuten, wenn wir die Injektion in den Bauch gespritzt haben, lässt der „Krampf“ so langsam nach. Wir hatten schon einmal die Theorie aufgestellt, ob es möglich sein könnte, da nach dieser OP der Darm nicht mehr so liegt wie vorher, ob nicht doch etwas „zurückläuft“ . So ganz falsch liegen wir da wohl nicht, es war schon einmal angedacht, bei meinem Mann eine spezielle Untersuchung zu machen, ob die Darmtätigkeit noch komplett vorhanden ist, oder ob Teile des Darmes vielleicht nicht schnell genug „weiter transportieren“. Aber für diese Untersuchung muss mein Mann Morphinfrei sein und das ist unser größtes Problem. Ich wünsche Euch, dass Ihr eine Lösung findet, wir haben festgestellt, dass das nicht so einfach ist – jeder Fall ist wieder anders, leider … Viel Glück und alles Gute für Euch. PS: wenn Ihr möchtet und Euch weiter mit uns austauschen wollt, dürft Ihr gerne schreiben oder anrufen.
Liebe Grüße
Marion