soeben bin ich auf dieses Forum gestoßen und bin glücklich hier Antworten finden zu können.
In meinem Falle ist meine Mutter (69 J) betroffen, die vor exakt 4 Wochen eine Whipple-OP nach Diagnose Pankreaskopf-CA hinter sich gebracht hat.
Laut der Mediziner im UKE (Eppendorfer Uniklinik in Hamburg), hat man alles "Böse" entfernt und rät nun zur Chemo, um die "unsichtbaren Bösewichter", die in Blut- und Lymphbahnen herumschwirren können, zu vernichten. Hört sich ja alles gut an - aber..... Chemo?
Das Internet ist voll von Ideen, professionell bis Scharlatanierie. Doch was hilft, was unterstützt?
Meine liebe Mama ist eigentlich eine positive Kämpfernatur - aber z.Z. möchte sie das K-Wort (Krebs) nicht mehr hören.
"Kind, Du entscheidest!" Schicke Aussage
Welche Erfahrungen habt Ihr???? Eine Chemo ist in 5 Tage angesetzt - und sie will eigentlich nicht. Eine auf Krebs spezialisierte Homöopathin hat uns eine Diät nach Dr. Johanna Budwig vorgeschlagen.......
Meine Devise wäre: Laßt uns aus allen Rohren schießen - dann klappt´s auch.
Letztendlich bin ich aber völlig ratlos.
Im UKE wir auch von einer Reha VOR der Chemo abgeraten. Begründung: -Nach OP nicht fit genug - negativer Einfluß auf die Psyche durch leidende Mitstreiter - je früher mit dem "Beschuß" durch Chemo begonnen wird, desto besser, da die Krebszellen sonst in eine Art "Winterschlaf" verfallen und später durch eine Entzündung/Adrenalinschub ff plötzlich unbeobachtet wieder aktiv werden.....
Könnt ihr helfen meinem diffusen Meinungsbild ein bischen mehr Schärfe zu geben.
Freue mich über Eure Unterstützung - und danke im Voraus!