Chemo oder Homöopathie nach Pankreaskopf-CA???

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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stummelke
Beiträge: 3
Registriert: 15. September 2011, 12:30

Chemo oder Homöopathie nach Pankreaskopf-CA???

Beitrag von stummelke »

Guten tag liebe Betroffenen und Erfahrene,

soeben bin ich auf dieses Forum gestoßen und bin glücklich hier Antworten finden zu können.
In meinem Falle ist meine Mutter (69 J) betroffen, die vor exakt 4 Wochen eine Whipple-OP nach Diagnose Pankreaskopf-CA hinter sich gebracht hat.
Laut der Mediziner im UKE (Eppendorfer Uniklinik in Hamburg), hat man alles "Böse" entfernt und rät nun zur Chemo, um die "unsichtbaren Bösewichter", die in Blut- und Lymphbahnen herumschwirren können, zu vernichten. Hört sich ja alles gut an - aber..... Chemo?
Das Internet ist voll von Ideen, professionell bis Scharlatanierie. Doch was hilft, was unterstützt?
Meine liebe Mama ist eigentlich eine positive Kämpfernatur - aber z.Z. möchte sie das K-Wort (Krebs) nicht mehr hören.
"Kind, Du entscheidest!" Schicke Aussage ;)
Welche Erfahrungen habt Ihr???? Eine Chemo ist in 5 Tage angesetzt - und sie will eigentlich nicht. Eine auf Krebs spezialisierte Homöopathin hat uns eine Diät nach Dr. Johanna Budwig vorgeschlagen.......
Meine Devise wäre: Laßt uns aus allen Rohren schießen - dann klappt´s auch.
Letztendlich bin ich aber völlig ratlos.
Im UKE wir auch von einer Reha VOR der Chemo abgeraten. Begründung: -Nach OP nicht fit genug - negativer Einfluß auf die Psyche durch leidende Mitstreiter - je früher mit dem "Beschuß" durch Chemo begonnen wird, desto besser, da die Krebszellen sonst in eine Art "Winterschlaf" verfallen und später durch eine Entzündung/Adrenalinschub ff plötzlich unbeobachtet wieder aktiv werden.....
Könnt ihr helfen meinem diffusen Meinungsbild ein bischen mehr Schärfe zu geben.

Freue mich über Eure Unterstützung - und danke im Voraus!
Danny67
Beiträge: 67
Registriert: 22. April 2011, 07:52
Wohnort: Raum Stuttgart

Re: Chemo oder Homöopathie nach Pankreaskopf-CA???

Beitrag von Danny67 »

Hallo,

mein Sohn wurde heute genau vor 3 Wochen ge-whippelt - er hatte einen Tumor an der Bauchspeicheldrüse.
Ihm wurde ebenfalls der Bauchspeicheldrüsenkopf entfernt.
Auch bei ihm sollen (wie bei Deiner Mutter) die "unsichtbaren Bösewichte" vernichtet werden.

Bei ihm stehen innerhalb der nächsten 1-2 Wochen auf alle Fälle nochmal 1-2 Blöcke Chemo an.
Er bekommt Cis-Platin und Etoposid (VP 16) - diese 2 Chemoblöcke werden auf jeden Fall durchgezogen, da gibts
bei uns gar nichts zu überlegen, weil auch wir Angst haben, dass da noch nicht alles ausgestanden ist.

Wäre das hier vielleicht eine Alternative für Euch:

http://www.extremnews.com/berichte/gesu ... 1e80619701

Eine Chemo ist natürlich auch nicht ohne, dann mit 69 Jahren noch eine Whipple "verdauen" ist ganz schön happig.

Alles Gute für Deine Mom.

Viele Grüsse, D.
stummelke
Beiträge: 3
Registriert: 15. September 2011, 12:30

Re: Chemo oder Homöopathie nach Pankreaskopf-CA???

Beitrag von stummelke »

Liebe Danny,
Himmel, Dein SOHN ist erkrankt? Wie alt ist er denn? Ich drücke Euch die Daumen und bete, dass alles "nur eine Prüfung" ist. Du bist eindeutig auch für Kanonenfeuer!!!
Die postoperativen Schmerzen machen meinem Muttertier allerdings sooo viel zu schaffen, dass ich noch immer am zögern bin.
WAS FÜR EINE SCHlimme SITUATION!!!!!

Danke für den Link, habe mich gleich darüber her gemacht und auch weiterführende Links gelesen. Nun tanzen die Buchstaben und Meinungen vor meinen Augen.
Habt Ihr Euch denn mit alternativen Methoden als Ergänzung bzw. Alternative beschäftigt? Hyperthermie, habe ich über Deinen Link weiterführend gelesen..... Misteltherapie....Ernährung nach Budwig.....
Am liebsten eine hyperthermische, chemosche Mistel-Budwig-Ernährung......

Lust noch mal zu antworten? Würde mich freuen!!

Liebe Grüße,
Birgit
Danny67
Beiträge: 67
Registriert: 22. April 2011, 07:52
Wohnort: Raum Stuttgart

Re: Chemo oder Homöopathie nach Pankreaskopf-CA???

Beitrag von Danny67 »

Hallo Birgit,

Yannik ist 19 - bei ihm steht eine Alternative zur Chemo überhaupt nicht zur Debatte !!!
Ich würde ihn gerne noch eine Weile behalten ...... :cry:

Auch er hat mit den postoperativen Schmerzen zu kämpfen und wird zur Zeit mit Morphin
behandelt. Wie schon geschrieben, der Tumor lag in Richtung Wirbelsäule, da wurde viel
Gewebe abgetragen, daher auch die Schmerzen.

Ich hab mich einzig mit der Fieber-Therapie beschäftigt - DAS wäre vielleicht noch etwas was
man nach den 2 Blöcken Chemo in Angriff nehmen könnte, aber das muss ich noch mit den Ärzten
besprechen - jetzt müssen wir erstmal die Schmerzen in Griff bekommen, dann die Chemo-Blöcke.

Alles andere sieht man dann.

Bin gespannt wie Ihr Euch entscheidet.
Meine persönliche Entscheidung steht im Falle Deiner Mom aber schon fest.

LG, D.
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