Kurz zusammengefasst leidet mein Mann, 43, seit 2 Jahren unter rezidivierenden Pankreatis-Schüben.
Bisher waren mehrere Aufenthalte auf der Intensivstation (Schmerzmittelgabe) und Anschlussaufenthalte notwendig,
ohne dass eine Diagnose gestellt wurde. Alkohol trinkt er nicht, Ernährung normal, also nicht besonders fetthaltig.
Beim letzten Krankenhausaufenthalt (letzte Woche, seit Freitag ist er wieder zuhause) wurde nun durch eine ERCP eine angeborene Fehlbindung der Pankreasgänge gesichert (kein Pankreas divisum angeblich), die Papille wurde gespalten, Mikrosteinchen entfernt und eine Stenose
aufbougiert.
Leider war es in unserem Krankenhaus nicht möglich, einen Stent einzulegen, da die Gänge bei ihm zu schmal sind und eine Bougierung
nur mit der Größe 6 F gelang. Er müsste beim nächsten Schub in eine Uniklinik verlegt werden, uns wurde gesagt wahrscheinlich ins UKE Hamburg.
Da wir beide selbst in dem bisher behandelnden Krankenhaus arbeiten, wo die Untersuchungen gemacht wurden und letztendlich auch
die Diagnose gestellt wurde, sind wir höchst beunruhigt über den gesamten bisherigen Verlauf und über das, was noch auf uns zukommt.
Mein Mann kann da irgendwie besser mit umgehen als ich, er ist zwar noch etwas schwach, aber denkt positiv und auch ich freue mich über jeden kleinen Fortschritt (wenn er Rasen mäht usw ohne ins Keuchen zu kommen z.B., er hat einen großen Bewegungsdrang und Gartenarbeit liebt er- ich allerdings stehe währenddessen am Fenster und habe die ganze Zeit Angst um ihn, versuche auch sonst ihm alles abzunehmen- ist sicher auch nicht richtig).
Hat jemand einen guten Tip für mich, damit ich mich nicht von dieser Angst, ihn zu verlieren, so beherrschen lasse?
Bin wirklich komplett am Ende mit meinen Nerven.
Vielen Dank für Eure Antworten...
Liebe Grüße
Kaba
