seit einigen Wochen stoße ich nun schon immer wieder auf dieses Forum und bin begeistert, wie viele nette, positive Worte hier gefunden werden und wie super sich gegenseitig geholfen wird! Dafür erstmal meinen Respekt!
Nun habe ich mich dazu entschlossen, meine Fragen doch mal hier zu stellen....
Folgende kurze Erläuterung meiner Geschichte:
Seit Dezember 2012 ständige Übelkeit, Durchfälle.
Januar 2013 dann zum Gastroenterologen, Stuhluntersuchungen - bei der Auswertung meiner er, dass meine BSD nicht richtig arbeitet. Verdacht auf Pankr.insuffizienz.
Dann war ich im MRCP (das war wirklich keine schöne Erfahrung, darauf hätte ich gerne verzichtet
Also nochmal zum Gastroenterologen - er bezeichnete meine BSD als "müdes, schwaches" Organ. Ich sollte weiterhin Kreon nehmen (habe die 25000er) und in 2-3 Monaten nochmal Stuhlproben abgeben.
Nun haben sich bei mir aber einige Fragen gebildet. Einige werde ich nochmal irgendwann direkt an den Gastroenterologen stellen, aber mir erscheint es als sinnvoll, andere Menschen, die sich schon so lange mit diesem Themengebiet beschäftigen, auch mal zu fragen =) Vielleicht kann mir ja jemand helfen
Ich habe sowohl den Gastroenterologen als auch die Ärztin beim MRCP gefragt, was eine "müde" BSD verursachen kann. Die Dame beim MRCP hatte keine Ahnung und der Gastro sagte, es könne schon "irgendwie vom Stress kommen". Ah ja. Wisst ihr zufällig, wie sowas ausgelöst werden kann? Käme Stress in Frage? Oder eher genetische Veranlagung? Falsche Ernährung? (Ich sollte dazu sagen: Ich rauche nicht, trinke seltenst Alkohol, achte stark auf meine Ernährung (war schon vorher immer unter 60gr Fett am Tag, mag einfach keine fettreichen Speisen), trinke keinen Kaffee, keine Limonaden etc.).
Mein einziges "Problem" ist, dass ich im Endspurt meines Masterstudiums stehe, eine zeitlang viele kräftezehrende Sachen parallel liefen, dazu der dunkle Winter...
Ist es sinnvoll, nochmal zu einem Pankreaszentrum zu gehen?
Und zu den Kreon... ich habe das Gefühl, dass sie schon wirken. Aber irgendwie habe ich ständig Bauchdrücken, vermehrt Blähungen, so eine unterschwellige Übelkeit und der Stuhlgang ist zwar anfangs fest, aber ich muss zur Zeit ca. 3-4x morgens gehen und nach einer Zeit wird er wieder breiig. Braucht es eine Weile, bis es "normal" wirkt? Oder bleibt das jetzt immer so, dass ich dieses Bauchdrücken habe?
Ich nehme gegen die ständige Übelkeit Iberogast (pflanzl. Tropfen) und gegen den ganz fiesen Durchfall indische Flohsamenschalen. Außerdem nehme ich Vitamine (A, D, E, K). Ich trinke eigentlich nur stilles Wasser, esse viel Obst (ca. 3 Portionen am Tag), zur Zeit wenig Gemüse, weil ich es wohl nicht so gut vertrage gerade, wenig Fleisch, ab und zu mal Brot und Haferflocken oder Kartoffeln. Ich bin 23 Jahre alt und weiblich, wiege 80 kg bei 1,71 m (5 kg abgenommen in 2 Monaten), mache viel Sport und mittlerweile auch Entspannungsübungen gegen den Stress.
Vielleicht kommen diese Fragen einigen Leuten jetzt komisch vor, weil es ja "nur" eine Unterfunktion ist und ich nichts wirklich "Greifbares" habe. Trotzdem nervt mich die ständige Übelkeit. Ich würde so gerne mal wieder Hunger verspüren. So gerne mal wieder weggehen, ohne im Sinn zu haben "Wo ist nur die nächste Toilette?". Vielleicht kann das ja der ein oder andere nachvollziehen
Ich bedanke mich auf jeden Fall schon mal im Voraus für Antworten und Hilfe
Ganz liebe Grüße
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