Hi,
ich rate Dir, dass anstelle eines MRT direkt eines MRCP machen zu lassen und auf jedem Fall in einer Pankreas spezialisierten Klinik.
Deine Geschichte errinnert sich total an meine. Mein MRT im KH war auch okay, erst im Pancreaszentrum BO wurde per MRCP die Ursache für meine BSDinsuffizienz festgestellt. Man braucht auch etwas Geduld, denn bis sich alles einspielt dauert es etwas. Man hat(te) ständig Hunger, weil der Körper ohne Kreon mit der Nahrung nichts anfangen kann. Es kommt vor, dass man eine leichte BSDentzündung hat ohne extreme Schmerzen zu haben. Auch diese relativ leichten Schmerzen können die BSD schädigen und zur Insuffizienz führen. Oft hat eine BSDentzündung und eine BSDinsuffizienz aber eine Vorerkrankung (wie z. B. Gallensteine oder pancreas divisum).
Mir wurde empfohlen mich kohlenhydrate und zuckerarm zu ernähren.
LG ESther
Exokrine Pankriasinsuffizienz - Ursachenforschung
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sternej
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blub
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Re: Exokrine Pankriasinsuffizienz - Ursachenforschung
Bei mir wurde schon ein kombiniertes MRT/MRCP gemacht.
Allerdings hatte man mir nicht richtig gesagt wie ich atmen soll. Erst als die Untersuchung zu Ende war meinte die Röntenassistetin, dass ich nicht gleichmäßig genug geatment hat. Da steht auch im Bericht, dass die Bilder qualitativ nicht gut waren.
Aber im Bericht stand dann halt, dass Pankreas unauffällig war.
Allerdings hatte man mir nicht richtig gesagt wie ich atmen soll. Erst als die Untersuchung zu Ende war meinte die Röntenassistetin, dass ich nicht gleichmäßig genug geatment hat. Da steht auch im Bericht, dass die Bilder qualitativ nicht gut waren.
Aber im Bericht stand dann halt, dass Pankreas unauffällig war.
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Weserberglaender
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Re: Exokrine Pankriasinsuffizienz - Ursachenforschung
Bei meinen MRCPs (unterschiedliche Radiologen) hatte ich immer Kopfhörer auf, über die dann die Atemkommandos geben wurden.blub hat geschrieben: Erst als die Untersuchung zu Ende war meinte die Röntenassistetin, dass ich nicht gleichmäßig genug geatment hat.
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blub
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Re: Exokrine Pankriasinsuffizienz - Ursachenforschung
Kopfhörer hatte ich auch und es gab ab und an Kommandos wenn ich ausatmen sollte und die Luftanhalten sollte. Da habe ich mich eigentlich dran gehalten. Hinterher meckerte sie mich dann quasi an: "Sie haben zwischen dem Luftanhalten nicht richtig mitgearbeitet und nicht gleichmäßig geatmet".
Ich hab sie dann gefragt warum sie mir das zwischendurch nicht gesagt hat, aber sie meinte nur sie hätte ja zu Beginn der Untersuchung gesagt, dass man gleichmäßig atmen soll.
Irgendwie war die ganze Untersuchung etwas merkwürdig. Ich hab die ganze Zeit gefroren weil es in dem Raum so kalt war. In einer anderen Praxis bekomme ich regelmäßig MRT für meine Nieren und da gibts eigentlich immer eine Decke und es wird einem was zur Beruhigung angeboten wenn man angibt das man Platzangst hat. Das war dort nicht der Fall. Ich wurde nicht mal gefragt ob mir enge Räume Unbehagen machen.
Auch meine Niereninsuffizienz wurde nicht berücksicht und das sich das Parasymphatimiotikum das ich nehme nicht so gut mit dem Darmberuhigungsmittel das ich bekommen habe verträgt obwohl ich Beides angegeben habe. Einen Arzt habe ich da gar nicht gesehen. Nach der Untersuchung waren beide Arme eingeschlagen, mir war total schwindlig und ich konnte alles nur verschwommen sehen. Ich wurde dann brüsk mit den Worten verabschiedet "Bericht geht an ihren Hausarzt" und musste dann erstmal selber noch jemand suchen um zu Fragen ob das normal ist, dass mir so merkwürdig ist und wie lange das noch anhält.
Ich hab sie dann gefragt warum sie mir das zwischendurch nicht gesagt hat, aber sie meinte nur sie hätte ja zu Beginn der Untersuchung gesagt, dass man gleichmäßig atmen soll.
Irgendwie war die ganze Untersuchung etwas merkwürdig. Ich hab die ganze Zeit gefroren weil es in dem Raum so kalt war. In einer anderen Praxis bekomme ich regelmäßig MRT für meine Nieren und da gibts eigentlich immer eine Decke und es wird einem was zur Beruhigung angeboten wenn man angibt das man Platzangst hat. Das war dort nicht der Fall. Ich wurde nicht mal gefragt ob mir enge Räume Unbehagen machen.
Auch meine Niereninsuffizienz wurde nicht berücksicht und das sich das Parasymphatimiotikum das ich nehme nicht so gut mit dem Darmberuhigungsmittel das ich bekommen habe verträgt obwohl ich Beides angegeben habe. Einen Arzt habe ich da gar nicht gesehen. Nach der Untersuchung waren beide Arme eingeschlagen, mir war total schwindlig und ich konnte alles nur verschwommen sehen. Ich wurde dann brüsk mit den Worten verabschiedet "Bericht geht an ihren Hausarzt" und musste dann erstmal selber noch jemand suchen um zu Fragen ob das normal ist, dass mir so merkwürdig ist und wie lange das noch anhält.
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autosamui
- Beiträge: 90
- Registriert: 14. Januar 2014, 13:57
Re: Exokrine Pankriasinsuffizienz - Ursachenforschung
Servus blub
Ich habe durch Zufall Deinen Art. gelesen.
Ich war schon seit längerem nicht mehr im Forum.
Ich habe selber eine Pankreasinsuffizienz und weis auch nicht genau woher.
Ich bin ( m ) 47 hatte bis zum Auftreten dieser Erscheinung nie ein Problem mit der Verdauung.
Vor 1,5 Jahren im Urlaub 2 x im Abstand von wenigen Tagen deutliche Oberbauchschmerzen welche
nach einigen Std. wieder verschwanden ( akute Bauchspeicheldrüsenentzündung ) ich dachte Magenschmerzen.
Das war die ganze Sache schon.
In den darauffolgenden Monaten leichter Gewichtsverlust 2-3 Kg. bei gleichbleibender Ernährung , ohne Verdauungsprobleme.
Dann innerhalb einer Woche massiver Durchfall etc. und weiterer Gewichtsverlust.
Nach einigen Untersuchungen ( Blut etc. ) ohne auffällige Entzündungswerte.
Elastase 24 / Amylase 130
Nach MRT Pankreatitis unklarer Ursache , kein Tumor.
Unter Kreon besserten sich die Verdauungsprobleme relativ schnell.
Gewicht habe ich auch wieder wie früher.
Ich habe in meinem Leben nie viel Alkohol getrunken und nur sehr wenig bis gar nicht geraucht.
Das einzige was zeitnah mit dem ersten auftreten geschah war eine Impfung, Hepatitis und Polio Diphterie Tetanus ( alles an nur einem Tag ) und das mit leicht geschw. Imunsystem.
Für mich ist die Ursache dort zu finden.
Ich nehme seit 1,5 Jahren die Enzyme ( Kreon ) zu den Mahlzeiten.
Ansonsten hatte ich nie wieder einen Entzündungsschub etc.
Wie ges. woher das kommt weis keiner , auch die Pankreasspezialisten München rechts der Isar haben keine Idee.
Alle 1/ 2 Jahre MRT zur Beobachtung.
Pankreas leicht artroph ( verkleinert ) was zu dem Bild passt.
Es handelt sich offensichtlich um eine Gewebeabbau im Kopfbereich was wiederum zur Erlahmung der
Enzymproduktion führt.
Was ich Dir nur sagen möchte ist.
Eine Schleichende Pankreasinsuffizienz gibt es natürlich, solltest Du schon mehrere kleinere Entzündungen vorher gehabt haben.
Das man so was nicht gleich mit der Bauchspeicheldrüse in Verbindung bringt ist mir völlig klar.
Ich dachte auch einfach ich hab Magenschmerzen.
Da die Sache relativ schnell wieder verschwunden ist habe ich nichts weiter unternommen.
Der Entzündungsprozess jedoch ging weiter ohne dass ich es gemerkt habe.
Bis zum ausreichenden Gewebeabbau mit Verlust der Enzymproduktion.
Ohne den Kreon würde wohl kein normales Leben möglich sein.
Ich habe mir auch die Rübe zermartert , woher und warum.
Die Sache habe ich jetzt soweit akzeptiert.
Mit den Kreon ist für mich ein ganz normales Leben möglich.
Seit 2 Monaten trinke ich auch ca. 2 x im Monat ein Bier und dass schadet mir auch nicht.
Falls Du noch weitere Information brauchst schick mir eine priv. Nachricht.
Schöne Grüsse aus Bayern
Mathias
Ich habe durch Zufall Deinen Art. gelesen.
Ich war schon seit längerem nicht mehr im Forum.
Ich habe selber eine Pankreasinsuffizienz und weis auch nicht genau woher.
Ich bin ( m ) 47 hatte bis zum Auftreten dieser Erscheinung nie ein Problem mit der Verdauung.
Vor 1,5 Jahren im Urlaub 2 x im Abstand von wenigen Tagen deutliche Oberbauchschmerzen welche
nach einigen Std. wieder verschwanden ( akute Bauchspeicheldrüsenentzündung ) ich dachte Magenschmerzen.
Das war die ganze Sache schon.
In den darauffolgenden Monaten leichter Gewichtsverlust 2-3 Kg. bei gleichbleibender Ernährung , ohne Verdauungsprobleme.
Dann innerhalb einer Woche massiver Durchfall etc. und weiterer Gewichtsverlust.
Nach einigen Untersuchungen ( Blut etc. ) ohne auffällige Entzündungswerte.
Elastase 24 / Amylase 130
Nach MRT Pankreatitis unklarer Ursache , kein Tumor.
Unter Kreon besserten sich die Verdauungsprobleme relativ schnell.
Gewicht habe ich auch wieder wie früher.
Ich habe in meinem Leben nie viel Alkohol getrunken und nur sehr wenig bis gar nicht geraucht.
Das einzige was zeitnah mit dem ersten auftreten geschah war eine Impfung, Hepatitis und Polio Diphterie Tetanus ( alles an nur einem Tag ) und das mit leicht geschw. Imunsystem.
Für mich ist die Ursache dort zu finden.
Ich nehme seit 1,5 Jahren die Enzyme ( Kreon ) zu den Mahlzeiten.
Ansonsten hatte ich nie wieder einen Entzündungsschub etc.
Wie ges. woher das kommt weis keiner , auch die Pankreasspezialisten München rechts der Isar haben keine Idee.
Alle 1/ 2 Jahre MRT zur Beobachtung.
Pankreas leicht artroph ( verkleinert ) was zu dem Bild passt.
Es handelt sich offensichtlich um eine Gewebeabbau im Kopfbereich was wiederum zur Erlahmung der
Enzymproduktion führt.
Was ich Dir nur sagen möchte ist.
Eine Schleichende Pankreasinsuffizienz gibt es natürlich, solltest Du schon mehrere kleinere Entzündungen vorher gehabt haben.
Das man so was nicht gleich mit der Bauchspeicheldrüse in Verbindung bringt ist mir völlig klar.
Ich dachte auch einfach ich hab Magenschmerzen.
Da die Sache relativ schnell wieder verschwunden ist habe ich nichts weiter unternommen.
Der Entzündungsprozess jedoch ging weiter ohne dass ich es gemerkt habe.
Bis zum ausreichenden Gewebeabbau mit Verlust der Enzymproduktion.
Ohne den Kreon würde wohl kein normales Leben möglich sein.
Ich habe mir auch die Rübe zermartert , woher und warum.
Die Sache habe ich jetzt soweit akzeptiert.
Mit den Kreon ist für mich ein ganz normales Leben möglich.
Seit 2 Monaten trinke ich auch ca. 2 x im Monat ein Bier und dass schadet mir auch nicht.
Falls Du noch weitere Information brauchst schick mir eine priv. Nachricht.
Schöne Grüsse aus Bayern
Mathias
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blub
- Beiträge: 12
- Registriert: 29. August 2014, 09:13
Re: Exokrine Pankriasinsuffizienz - Ursachenforschung
Hallo Mathias,
danke für Deine Nachricht.
Diese Phasen (insbesondere im bzw. nach dem Urlaub) wo man "Magenschmerzen" hatte kenne ich auch. Ich hatte bestimmt schon 5 Magenspiegelungen nach starken Schmerzenphasen über die Jahre in denen man eigentlich außer leichten Gastritisspuren nichts gefunden hat.
Inzwischen habe ich einen Gasterologen gefunden, der sich mit der Thematik ganz gut auskennt. Mit höherer Enzymdosierung und zusätzlich Pantoprazol wird es langsam etwas besser.
Der Arzt vermutet auf Grund meiner Krankenvorgeschichte und der Familienkrankengeschichte, dass vielleicht eine atypische Mukoviszidose bei mir ursächlich ist. Jetzt stehen noch ein paar Tests und Untersuchungen an.
danke für Deine Nachricht.
Diese Phasen (insbesondere im bzw. nach dem Urlaub) wo man "Magenschmerzen" hatte kenne ich auch. Ich hatte bestimmt schon 5 Magenspiegelungen nach starken Schmerzenphasen über die Jahre in denen man eigentlich außer leichten Gastritisspuren nichts gefunden hat.
Inzwischen habe ich einen Gasterologen gefunden, der sich mit der Thematik ganz gut auskennt. Mit höherer Enzymdosierung und zusätzlich Pantoprazol wird es langsam etwas besser.
Der Arzt vermutet auf Grund meiner Krankenvorgeschichte und der Familienkrankengeschichte, dass vielleicht eine atypische Mukoviszidose bei mir ursächlich ist. Jetzt stehen noch ein paar Tests und Untersuchungen an.
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: Exokrine Pankriasinsuffizienz - Ursachenforschung
Hallo Mathias,
freut mich, das es dir so gut geht!
freut mich, das es dir so gut geht!
