Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

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dappertutto
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Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von dappertutto »

:hallo: zusammen!!!
Habe das Forum erst gestern gefunden, jetzt gelesen, und nun würde ich mich über einen Rat freuen...
Ist eine Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion nächste Woche, am 20.04.2017, bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen? Habe nicht so viel gegoogelt, aber ich denke die Gewichtsabnahme nach der OP ist ein Problem für mich. Bin 1,60 m, und mein Gewicht schwankt seit zwei Monaten zwischen 41 und 44 kg. Der Stress, das der Hauptgang zu ist, nun der Pankreaskopf ausgehöhlt werden soll, hat mir psychisch nicht gut getan. Bin 49 Jahre und eine Frau. Ist eine chronische Pankreatitis Stadium 3. Also zu dem Chirurgen habe ich Vertrauen, zum Rest eher nicht. Fühle mich seit knapp zwei Monaten hin und hergerissen. Bin meistens depressiv, aber Ablenkung hilft. Alle raten mir zu der OP, nehme zur Zeit Tilidin 50 mg 2 bis 3 mal, und mit Pangrol 10000 bin ich am rumprobieren, und eine Pantoprazol 40 mg. Vorher drei mal täglich Panzytrat 25000. Heute hatte ich die erste schöne Mahlzeit seit ca. einem Jahr genossen, und sogar einen Kirschsaft dazu getrunken. Bin jetzt bissel k.o. vom Ausflug, spazieren, essen, Ostern und so.
Diese direkten Oberbauchschmerzen habe ich zur Zeit nicht, nur viele andere... Das Gewebe im Kopf ist vernarbt, so dass sich der Dünndarm gut annähen lassen würde. Habe aber Angst, das es vielleicht nicht verheilt und aus den zehn Tagen dann Wochen oder Monate werden. Mein Allgemeinzustand ist seit 2013 nicht besonders, hatte da eine geplatzte Arterie hinter der Nasennebenhöhle, und die OP war erst drei Tage danach, gab Blutkonserven. 2013 wurde dann auch die chronische Pankreatitis diagnostiziert.
Frage mich auch, macht die OP Sinn (sicherlich schon), oder besser, wie lange kann man sie aufschieben? Kann mir gar nicht vorstellen, das man danach wieder fit wird, bin es die letzten zwei Jahre auch nicht gerade... Elastase liegt bei 198, ist der Februarwert vom Krankenhaus in Leipzig. Esse und trinke auch Fresubin, das Maltodextrin schmeckt allerdings ranzig im Abgang, und noch den nächsten Tag, wie Macadamia-Nüsse.
Habe schon seit meiner Kindheit Problemen mit Fetten aller Art, (Fett, dem Geschmacksträger Nr. 1), der Geschmack, die Konsistenz usw., vertrage sie auch nicht.
So, nun zurück zur OP... Gibt es denn hier viele schlechte Erfahrungen mit der OP, oder über Jahre auch gute?
Ich hoffe, es schaut mal zu Ostern hier jemand rein...
Viele Grüße dappertutto
dappertutto
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von dappertutto »

Ich nochmal, würdet ihr die OP bei dem Untergewicht wagen? Oder lieber auf den Herbst verschieben? :?:
VG dappertutto
Jarl
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von Jarl »

dappertutto hat geschrieben:Ich nochmal, würdet ihr die OP bei dem Untergewicht wagen? Oder lieber auf den Herbst verschieben? :?:
VG dappertutto
Hallo,

Besprech das lieber noch einmal mit den Ärzten, die werden eine bessere Einschätzung abgeben können.
Bei solch einem Gewicht wird es recht wahrscheinlich sein, dass du nach der Operation erstmal extern mit Nahrung versorgt werden musst.
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Cerberus
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von Cerberus »

Okay, das wird jetzt nicht sehr befriedigend sein, aber ich würde mich da an den Rat oder die Empfehlung der Ärzte halten.

Läßt es denn die Erkrankung überhaupt zu......... ich meine, diesen doch recht langen Aufschub?

Was sagen die Weißkittel?

:denk:
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:
angel29280
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von angel29280 »

Hey,

ich sehe es wie meine Vorredner, auch wenn es für dich bestimmt nicht die Antwort ist die du dir vermutlich erhofft hast.

Solche OP birgt natürlich Risiken, grad bei Untergewicht. Aber ich denke auch, dass ein Aufschub bis Herbst auch Risiken birgt. Was ist wenn bis zum Herbst du mehrere unbemerkte Veränderungen bekommst noch oder deine jetzigen Veränderungen der Pankreas schlimmer werden. Du könntest bis dahin noch weiter abnehmen und noch weitere gesundheitliche Einschränkungen kriegen. Dann könnte im Nachhinein eine OP noch größer ausfallen. Ich möchte dir sicher keine Angst machen, aber man sollte alle Seiten betrachten und Pro sowie Contra abwiegen.

Ich hoffe du findest für dich die beste Lösung.
Liebe Grüsse eure Angel
dappertutto
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von dappertutto »

Vielen, vielen Dank für die schnellen Antworten, besonders angel29280!!! Habe heute beschlossen, nach fast zwei Monaten Rumeierei, das ich die OP wage. Habe zwar absolute Angst, das es wieder Monate oder Jahre eine Quälerei wird, weil ich mich vielleicht nicht davon erhole, aber ohne Enzyme und ein gescheites Schmerzmittel, war es auch immer ganz mies. Mein Chirurg will mich auch mit Untergewicht operieren.
Schön, das ich hier im Forum gelandet bin (, hatte nach Reha-Kliniken gesucht). Durch das viele Lesen hier (gestern), weiß ich jetzt, dass es vielen so geht wie mir.
Also, dann hoffe ich, ich kann hier bald wieder schreiben, und bis Dienstag bin ich ja noch zu Hause.
Ein schönes restliches Ostern Euch allen.
VG dappertutto :daumenh:
angel29280
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von angel29280 »

Wuhu dappertutto,

es freut mich, dass du für dich eine Entscheidung schon treffen konntest! :daumenh:

Ich wünsche dir das die OP gut klappt, ohne Komplikationen und du schnell wieder auf die Beine kommst! Versteh deine Angst durchaus ...nur so Zeit verstreichen lassen mit Schmerz und unnötiges Leiden sowie Verbrauch von Schmerzmittel, kann ja auch dauerhaft nicht gesund sein. Zumal Tilidin, auch wenn es ein niedere Opiat ist, auch abhängig macht. Merkt man halt erst, wenn man absetzt. (eigene Erfahrung damit gemacht mit Tropfen trotz Naloxananteil).

Wünsche dir auch noch 2 Schöne ruhige Osterfeiertage und halt die Ohren steif! ;)
Liebe Grüsse eure Angel
dappertutto
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von dappertutto »

Hallo ihr da draußen!
Ich habe noch eine Frage zur BSD... Bei mir sind die Schmerzen auch überall, total unterschiedlich, und immer mal wechselnd verschiedene Stellen... Süßstoffe vertrage ich auch nicht, bekomme schon beim Zähne putzen Zahnschmerzen. Leider schmecken mir Zuckerersatzstoffe auch nicht. Außerdem bekomme ich von Süßstoffen großen Hunger.
Kommt das auch alles von der BSD oder sind das Unverträglichkeiten?
angel29280, habe nicht mehr so viel Zeit, alle Beiträge zu lesen. Sind es denn bei dir Unverträglichkeiten oder auch die BSD?
VG dappertutto
angel29280
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von angel29280 »

Hallo dappertutto,

Bei mir sind es Unverträglichkeiten aufgrund von Darmdysbiose/Dünndarmfehlbesiedlung. Heißt aber auch, daß es durchaus wieder weg gehen kann. Meine BSD scheint lt. Sono, Endosono etc. Ok zu sein.

Könnte bei dir also auch gut möglich sein, dass dein Darm nicht Ok ist. Wenn deine BSD aber nicht richtig arbeitet was Enzymprotuktion angeht, kann das früher oder später auch zu Darmproblemen kommen.
Süßstoffe vertrage ich auch nicht, bekomme schon beim Zähne putzen Zahnschmerzen. Leider schmecken mir Zuckerersatzstoffe auch nicht.
Will kein Moralapostel spielen, aber Zucker aus Industrie und Zuckeraustauschstoffe sowie Süßstoffe braucht kein Mensch eigentlich. Grad wenn du es anscheinend nicht verträgst, würde ich es weg lassen. Ausnahme gilt für Xylit (Birkenzucker). Nehme ich selbst als Mundspülung, da es gewisse Bakterien im Mund reduzieren kann und Fäulnis der Zähne entgegenwirken kann.

Der Heißhunger auf Zucker/Kohlenhydrate deutet auf Pilzprobleme hin (Candida). Kohkenhydrateunverträglichkeit und/oder Heißhunger kann aber auch auf Fehlbesiedlung hin deuten.
Liebe Grüsse eure Angel
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Cerberus
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Re: Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion…… am 20.04.2017 bei einem BMI von 16,8 zu empfehlen?

Beitrag von Cerberus »

Also Zucker braucht ein sehr wichtiges Organ jedes Menschen: das Gehirn! Ohne Zucker geht es leider nicht. Zucker ist praktisch der Hauptenergielieferant der "Schaltzentrale".
Aber man kann natürlich versuchen, ohne zusätzlichen Zucker auszukommen. Nur mit dem, der ohnehin in bestimmten Nahrungsmitteln enthalten ist.
Ich glaube, so müßte man auch mit Salz verfahren..... nichts extra nehmen. Aber eß' mal zum Beispiel einen Tomatensalat, oder das Frühstücksei usw., da kommt automatisch Salz drauf. Bei fast jedem.
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