Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

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Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

Kleiner Nachtrag: Schimmelpilz wurde auch geringfügig im Stuhl nachgewiesen. Das Labor hielt dies aber für unwarscheinlich, dass dies zu den Beschwerden führe.
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Hallo Bene86!

Ja! genau so ist es, wie Du es sagst!
Auch andere Magen/Darm Geschichten machen eben die gleichen oder ähnliche Symptome.

Auch wenn Du Dir mal das Leitbild der Gastritis im Internet anschaust, viele Symptome sind da ähnlich beschrieben. Auch bei einer harmlosen Gastritis können gürtelförmige Rückenbeschwerden, Völlegefühl, Übelkeit... auftreten.

Auch beim Reizmagen finde ich mich komplett wieder:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Funktionelle_Dyspepsie

Wenn bei Dir, genauso wie bei mir ein CT, MRCP und EUS ohne Befund sind, müssen wir uns damit abfinden die Ursache unserer Beschwerden wo anders zu suchen.

Ich meine Gott sei dank ist da nichts. Aber leidvoll ist es trotzdem.
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Ich habe mir Deinen Beitrag noch einmal genau durchlesen. Alles wie bei mir!

Ich habe auch sehr viele Jahre diesen dünnen Stuhl. Auch diese permanente Abgeschlagenheit. Als ob man ständig unter einem leichten Virus leidet. Unglaublich.

Was mir mit dem Stuhl nach Jahren geholfen hat ist "Mucofalk". Meine Ärztin hat es mir empfohlen. Ist ein wahres Wundermittel. Bei mir zumindest.
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

Sehr interessant... leichtes Oberbauchziehen, belegte Zunge, starke Blähungen und dann teilweise wieder gute Wochen ebenfalls vorhanden?

Schon komisch, das Ganze...
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Ja bei mir auch. Vor allem diese permanente Übelkeit macht mir zu schaffen. Belägte Zunge und Blähungen habe ich auch. Und seit Jahren ein Druck bzw. Völlegefühl im Oberbauch. Ja, in der Tat sehr interessant. Aber ich habe noch andere Interessen. Und genau da will ich wieder hin. Zur Zeit dreht sich bei mir, so ähnlich wie auch bei Dir, mein ganzes Leben voller Sorge um diese Symptome. Wir dürfen einfach unseren negativen Gedanken nicht solch eine Macht geben und uns von diesen ins Unglück führen lassen.
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

Da hast du natürlich völlig recht. Wobei mir mit einer Endosono schon noch etwas mehr Sicherheit gegeben wäre... Ich hatte das Theater eig. bereits aus dem Kopf und wie aus dem Nichts war es wieder da. Das ist ja das Bemühende an der Sache...
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Auf die Endosonographie würde ich auf jeden Fall bestehen. Aber in Verbindung mit einer MRCP.
Nur beide Untersuchungen in Kombination zueinander kann man als Goldstandard ansehen. Das sagte mir Prof. Uhl in Bochum nachdem bei mir ein unerfahrener Arzt anhand einer Endosonographie eine chronische Pankreatitis Cambridge 4 diagnostizierte. Sein Statement, alles vekalkt, vernarbt, Gangerweiterungen...

Drei Wochen später wurde die Endosono durch einen erfahrenen Chefarzt wiederholt, der sich unglaublich viel Zeit bei der Untersuchung genommen hat und quasi nach dem Befund gesucht hat. Gott sei dank hat mich mein Bauchgefühl da geleitet und ich habe mir eine Zweitmeinung einholen wollen. Alles ohne Befund! MRCP und CT wurden zusätzlich mitgemacht. Nur so ist man auf der sicheren Seite.

Ich will damit sagen dass die EUS von einem sehr erfahrenen Arzt durchgeführt werden sollte, der ein Spezialist am Gerät ist und über hohe anatomische Kenntnisse verfügt!

Die erste Diagnose war ein kompletter Fehlbefund. Und das von einem "neuen" Oberarzt an einem Pankreaszentrum.
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

Mrct ist das Gerät, wo man via Infusion Kontrastmittel gespritzt bekommt, richtig? Denn diesen Untersuch hatte ich bereits. Das Pankreas war dort unauffällig imponierend und Gallenwege etc. schienen auch i.o.

Gruss
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Genau MRCP ist schon verdammt sensitiv. Wenn Du dann die Endosono noch dazu machst, dann sollte das Thema eigentlich Ad acta gelegt werden. Ob Du es dann umsetzen kannst, ist eine andere Sache. Das sehe ich ja an mir.

Ich habe noch am Donnerstag mit dem Chefarzt telefoniert, der bei mir alle Untesuchungen gemacht hat. Er sagte mir, dass man nicht mehr machen kann. CT, MRCP und EUS in Kombination zueinander sprechen ganz klar gegen eine chronische Pankreatitis. Seine Worte, die Ursache liegt wo anders!
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

Das freut mich sehr für dich. Naja, wie gesagt, mrcp habe ich in der schlimmen Phase letztes Jahr gemacht, da sah alles ok aus. Auch keine vergrösserte Milz oder sonst ein "angeschwollenes" Organ. Das ist ja bereits mal positiv. Was genau ist dann EUS? Sorry, wenn ich dich jetzt löchere. Ich werde noch auf eine Endosono drängen. Wie kamst du dazu? Mein HA glaubt mir nämlich nix mehr und der Internist (welcher selber keine Endosono durchführt) wird schwierig, zu übereden. Mit was für Kosten sind da zu rechnen, wenn ich es aus dem eigenen Sack bezahle?
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