Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Danke Angel!, Danke Jarl! Danke Allende!

Ja, ich habe ja anscheinend auch keine Insuffizienz. So wie man es mir erklärt hat.

Gut dass Du das mit dem Spülen ansprichst Angel. Da ist bei mir auch alles im grünen Bereich. Einmal spülen und nichts ist mehr zu sehen. Kein säubern notwendig.
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Weißt Du Angel,

Du kennst ja mein Gespräch mit dem Chefarzt der Klinik die den Fehlbefund gestellt hatten. Er fragte mich nebenbei ob ich Fettsühle hätte. Darauf antwortete ich, dass ich überhaupt nicht weiß wie Fettstuhl aussieht. Daraufhin sagte er, dass der Stuhl immer oben schwimmen würde.

Das, genau das hat mich jetzt wieder völlig verunsichert, da es eben genau so ist. Mein Stuhl schwimmt immer oben.
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von angel29280 »

Wuhu Tommi,

ich glaube die typischen Fettstühle bei Pankreasinsuffizienz ohne Enzymeinnahme oder auch bei Nahrungsmittelintoleranzen (die ja auch den Elastasewert falsch beeinflussen können) sind eher so, dass man breiigen Stuhl bis Durchfall hat, der flockig schwimmt und den man nicht so schnell runter gespült bekommt u.U. Wenn es ganz extrem ist, hat man wohl auch das Fett bzw Fettaugen oben schwimmen. Ersteres hatte ich selbst schon, Zweiteres mit Fettaugen noch nicht bzw nie.

Aber das ist sicher auch bei jeden etwas anders.
Gut dass Du das mit dem Spülen ansprichst Angel. Da ist bei mir auch alles im grünen Bereich. Einmal spülen und nichts ist mehr zu sehen. Kein säubern notwendig.
da es eben genau so ist. Mein Stuhl schwimmt immer oben.
Aber dann versteh ich nicht, wenn da alles im "grünen Bereich" ist, warum du dir überhaupt Sorgen machst. Und deine 2 Aussagen oben wiedrsprechen sich ja dann. :denk:
Liebe Grüsse eure Angel
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Danke für Deine Antwort Angel!

Na mit der Insuffizienz bin ich mir halt ziemlich unsicher. Da der Wert immer im "Grenzbereich" liegt. Immer so um die 200. Nie richtig hoch, so wie andere es hier schreiben. Teilweise über 500?

Dennoch erklärte mir der Chefarzt der die Endosonographie gewissenhaft durchführte dass man den Wert nicht allzu ernst nehmen sollte, da er als Parameter dient, jedoch sehr ungenau und verwässert ist. Er betonte noch einmal dass die Ursache meiner Beschwerden andere Gründe hätte. Wenn da was wäre, hätte er es in der Endosono gesehen. Und auch CT und MRCP hätten vermutlich Auffäligkeiten angezeigt.

Aber dann kommt dieser andere Chefarzt mit dem Fehlbefund daher und erklärt mir dass da doch zu sehen ist dass die Bauchspeicheldrüse Alkohol kennengelernt hätte. Und wie gesagt, auch vereinzelte Kalksteine, 8 Stück würde er erkennen.

Wobei es in dem anderen Befund ganz klar heißt, dass sich vereinzelte kleine Lympfknoten im Bereich des aortopulmonalen Fensters befinden, jedoch kein Nachweis für Kalzifikationen, keine Pseudozysten, keine tumorverdächtigen Veränderungen, kein Nachweis von pathologischen regionären Lympfknoten vorhanden sei. Auf deutsch gesagt, alles in bester Ordnung ist.?

Sorry dass ich Dich so löchere und damit nerve!

LG,
Tommi
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Cerberus
Beiträge: 577
Registriert: 28. Juli 2016, 09:04

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Cerberus »

Bei mir (keine Insuffizienz, aber komplett fehlende BSD) schwimmt "es" immer oben. Diese Eigenheit stört mich nicht, weil dieses Schwimmen mir keine Schmerzen o.a. verursacht.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Hallo Cerberus!

wie kommt es dass Du trotz fehlender Bauchspeicheldrüse keine Insuffizienz hast? Das verstehe ich nicht! Man bekommt doch sofort nach Herausnahme des Organs eine exokrene und indokrene Insuffizienz ? Hast Du denn auch kein Diabetes? Das würde mich schwer wundern.

LG
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Anonymus-003 »

Ach Angel,

was ich noch vergessen hatte zu erwähnen, es steht auch im Bericht der Endosono, kein Nachweis von Konkrementen und Kalzifikationen. Wobei ich nicht weiß was hier der Unterschied ist.

LG
WayneWonderts
Beiträge: 98
Registriert: 31. August 2016, 20:56

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von WayneWonderts »

derMannohnePlan hat geschrieben:Ach Angel,

was ich noch vergessen hatte zu erwähnen, es steht auch im Bericht der Endosono, kein Nachweis von Konkrementen und Kalzifikationen. Wobei ich nicht weiß was hier der Unterschied ist.

LG
Konkrement ist nach meinem Verständnis zum Beispiel ein Stein.
Kalzifikationen sind für mich eher Verkalkungen also Flecken
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von angel29280 »

Wuhu Tommi,

Ich schließe mich da WayneWonderts an. Kalzifikationen sind Verkalkungen und Konkremente sind Steine oder sowie wie in der Gallenblase mit Sludge.

Und das mit der Elastase würde ich wirklich nicht zu genau nehmen. Normalwerte wären ja von 200-500 oder drüber, erst unter 200 ist eine leicthe Pankreasinsuffizienz, eine schwer chronische Pankreasinsuffizienz hat meist ein Dauerwert von unter 100. Und mal ehrlich...was der Chefarzt sagt, dass willst du glauben?... ausgerechnet von den, wo sein Oberarzt den Mist mit der Fehldiagnose verzapft hat? Und auch Alkohol hat wohl im Erwachsenenalter schon jede Leber und BSD gesehen. Also ausgerechnet den Typen, der auch noch anscheinend die Lymphknoten mit Verkalkung verwechselt bzw mit dem Stuss seinen Oberarzt schützen will und den Patienten für blöd verkaufen will...würde ich nix mehr glauben.
Dennoch erklärte mir der Chefarzt der die Endosonographie gewissenhaft durchführte dass man den Wert nicht allzu ernst nehmen sollte, da er als Parameter dient, jedoch sehr ungenau und verwässert ist. Er betonte noch einmal dass die Ursache meiner Beschwerden andere Gründe hätte. Wenn da was wäre, hätte er es in der Endosono gesehen. Und auch CT und MRCP hätten vermutlich Auffäligkeiten angezeigt.
Würde lieber diesen glauben schenken. Wie gesagt, denke auch das es bei dir andre Gründe hat. Und auch verschiedene Nahrungsmittelintoleranzen, und allgemein Durchfall können die Elastasewerte verfälschen. Kann ich nicht oft genug wiederholen....vieleicht bist du irgendwann dann mal gelassener. ;)

Das bei dir Cerberus versteh ich allerdings auch nicht so ganz...hatte auch immer gedacht, wenn die BSD fehlt (du hattest ja ne Totaltektomie oder?) das dann die Endokrine UND Exokrine Funktion nicht mehr gegeben ist. Du bist ja auch Diabetiker.
Liebe Grüsse eure Angel
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Stuhlkonistenz bei Einnahme von Kreon?

Beitrag von Bene86 »

Hallo Leute

Ich war heute beim Gespräch betr. meines Atemtest, welcher i.O. war (DD-Fehlbesiedlungstest). Ich habe dem Internist nocheinmal meine Beschwerden geschildert, er meinte, dass klinge Bilderbuchmässig nach RD. Er offeriert mir eine erneute Magenspieglung, welche ich dankend ablehnte. Ich sprach ihn dann auf BSD an, bei dem er dann ziemlich rasch fand, wenn mir dies Sicherheit geben würde, wir das machen können, quasi als Ausschlussdiagnose. Er versprach mir einen erfahrenen Arzt, bei dem er seine Hand ins Feuer legen würde, als ich ihn um einen BSDerfahrenen Arzt bat. Ich werde in den nächsten Tagen einen Termin erhalten. Er meinte auch, dass BSD bei vielen Internisten ein rotes Tuch wäre, da schwierig zu beurteilen und jeder wohl schon einen Patienten hatte, welcher an BSDKrebs verstarb. Diese Aussage war natürlich Salz auf meinen Wunden. Wenn aber vor genau einem Jahr (als die Symptome am stärksten waren) bei div. Bluttests, Mrt und Ultraschals nichts Auffälliges war, kann ich das doch ausschliessen? Der Bluttest vor einer Woche war ebenfalls unauffällig.. Ich "freue" mich auf meine EndoS. Grüsse
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