Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von Bene86 »

derMannohnePlan hat geschrieben:Glückwunsch Bene86!!!
Schade, hätte gerne noch etwas mit ihm gesprochen, aber er hatte leider super viel zu tun.
Wozu, wenn alles in Ordnung ?

Er hat Dir "ganz klar" versichert dass Du keine chronische Pankreatitis hast. Ein Karzinom hätte er auch gesehen.
Mehr braucht man nicht sagen. Ist keine Diskussion wert!

Dieser Arzt scheint ein Mensch zu sein der redet, wenn es der Rede Wert ist.
Könnten sich manche Menschen was von abschneiden.
Danke derMannohnePlan! Freue mich mit dir.

Natürlich, mache ihm deswegen auch keinen Vorwurf. Er fragte schon vor dem Untersuch etwas skeptisch, wie ich eigentlich darauf kommen würde (die deutschen Ärzte sind da immer Knochentrocken) :D. Ich schilderte ihm dann meine Beschwerden.

Danach meinte er nur: Da ist nix. Auch keine Gangverengung o.Ä., schliessen sie das aus. :daumenh:
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Cerberus
Beiträge: 577
Registriert: 28. Juli 2016, 09:04

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von Cerberus »

derMannohnePlan hat geschrieben:psychische Somatisierungsbeschwerden
Also ehrlich, die freundlichste Umschreibung dafür ist vielleicht noch "seelische Erkrankung". Das geht dann aber bis zu "Hypochondrie".

:roll:
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von Bene86 »

Cerberus hat geschrieben:
derMannohnePlan hat geschrieben:psychische Somatisierungsbeschwerden
Also ehrlich, die freundlichste Umschreibung dafür ist vielleicht noch "seelische Erkrankung". Das geht dann aber bis zu "Hypochondrie".

:roll:
Der Begriff fällt schnell. Dabei gibt es x Ursachen, welche die Verdauung stören oder verhindern können und nicht organischer Natur sind.

Jedoch fallen psychische Beschwerde auch ins Gewicht, dass muss man schon Berücksichtigen.

Allein alles aber auf somatische Beschwerden zu schieben finde ich von den Ärzten immer etwas.... billig. :)

Geben sie doch oft selbst zu, dass die Medizin betr. Magen-Darmtrakt noch in den Kinderschuhen steckt.

Ich für meinen Teil versuch es jetzt mit Ernährungsumstellung und viiiiel Sport (was Psyche UND Verdauung fördert), ich werde jetzt wieder so fit wie mit 17. ;)
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von Anonymus-003 »

Hallo Cerberus!

Also ehrlich, die freundlichste Umschreibung dafür ist vielleicht noch "seelische Erkrankung". Das geht dann aber bis zu "Hypochondrie".

:roll:
Wie meinst Du das genau?
Denkst Du dass da vielleicht doch was an der Bauchspeicheldrüse ist?
Das macht mir alles echt Angst und ist so suspekt. Heute auch wieder, wie immer, heller unförmiger Stuhlgang der an der Oberfläche schwimmt.?

Gestern nach fettigem Essen, auch wieder leichte Übelkeit.

Gibt es eigentlich auch gesunde Menschen, denen nach fettigem Essen übel ist? Weiß das jemand?
Wenn ich es googel, komme ich immer wieder auf die Bauchspeicheldrüse.
:(
Jarl
Beiträge: 86
Registriert: 17. Januar 2017, 19:18

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von Jarl »

Natürlich kann es auch "gesunden" Menschen nach fettigem Essen nicht gut gehen in Form von Übelkeit oder Durchfall. Hatte ich vor meiner Whipple-Op zum Beispiel auch in gewissen Situationen.
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von Bene86 »

[*
derMannohnePlan hat geschrieben:Hallo Cerberus!

Also ehrlich, die freundlichste Umschreibung dafür ist vielleicht noch "seelische Erkrankung". Das geht dann aber bis zu "Hypochondrie".

:roll:
Wie meinst Du das genau?
Denkst Du dass da vielleicht doch was an der Bauchspeicheldrüse ist?
Das macht mir alles echt Angst und ist so suspekt. Heute auch wieder, wie immer, heller unförmiger Stuhlgang der an der Oberfläche schwimmt.?

Gestern nach fettigem Essen, auch wieder leichte Übelkeit.

Gibt es eigentlich auch gesunde Menschen, denen nach fettigem Essen übel ist? Weiß das jemand?
Wenn ich es googel, komme ich immer wieder auf die Bauchspeicheldrüse.
:(
:hallo:

Lieber derMannohnePlan

Offenbar verträgst du Fettiges nicht, warum sei mal dahin gestellt. Das kann ein Gallenproblem oder ein BSD-Problem, Reizmagen, Stoffwechselstörung, eine durcheinander geratene Darmflora, Candida oder Allergien sein und dann gibt es noch Menschen, die einfach nicht so eine starke Verdauung haben wie Andere.

Fakt ist: Du hast eine ernsthafte Organische Erkrankung wie ein Karzinom oder eine chron. Bsd.-Entzündung ausschliessen lassen. Im wohl schlimmsten Fall hast du eine leichte Insuffienz, welche jetzt aber nicht dein Tod bedeutet. Viele hier würden sich das vermutlich wünschen.

Wenn du aber weisst, dass dein Magen Fettiges aus welchem Grund auch immer halt nicht verträgt, dann lass es so oft es geht.

Ich habe gestern nach 2 Wochen Diät mal wieder frische Pizza gegessen. Ergebnis: Aufschwimmender, hellbrauner, schaumiger Stuhl. Ergo: Mein Magen/Darm mag das nicht! Genau darum stelle ich jetzt meine Ernährung halt etwas um, sei doch einfach froh, dass es nichts ernsthafteres ist. Meine beiden Brüdern rennen regelmässig nach Fettigem zur Toilette, meine beiden verstorbenen Grossvätern (Gott habe sie seelig) hatten dies ebenso, da ist bei uns schon familiär etwas nicht so wahnsinnig berauschend, was die Verdauung betrifft.

Ich kann wenigstens gut an Gewicht zulegen, meine Herrren Gebrüder aber nicht.

Darum entspann dich, meide Fettiges wos halt geht (ist ja jetzt nicht so einschneidend und du tust damit deinem Körper sowieso nur Gutes damit) und bewege dich. Was willst du denn sonst noch tun?

Da ich ähnliche Beschwerden wie du habe iund ebenfalls zum Hyperchondern neige: Versuche, ein wenig umzudenken. Kopfsache ist sehr wichtig (einfach gesagt). Der Zusammenhang zwischen Psyche und Magen/Darm ist nicht einfach ein Märchen. Deine Beschwerden verstärken sich so.

:denk:

Lieber Gruss

Roman
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von angel29280 »

Bene86 hat geschrieben:[*
derMannohnePlan hat geschrieben:Hallo Cerberus!

Also ehrlich, die freundlichste Umschreibung dafür ist vielleicht noch "seelische Erkrankung". Das geht dann aber bis zu "Hypochondrie".

:roll:
Wie meinst Du das genau?
Denkst Du dass da vielleicht doch was an der Bauchspeicheldrüse ist?
Das macht mir alles echt Angst und ist so suspekt. Heute auch wieder, wie immer, heller unförmiger Stuhlgang der an der Oberfläche schwimmt.?

Gestern nach fettigem Essen, auch wieder leichte Übelkeit.

Gibt es eigentlich auch gesunde Menschen, denen nach fettigem Essen übel ist? Weiß das jemand?
Wenn ich es googel, komme ich immer wieder auf die Bauchspeicheldrüse.
:(
:hallo:

Lieber derMannohnePlan

Offenbar verträgst du Fettiges nicht, warum sei mal dahin gestellt. Das kann ein Gallenproblem oder ein BSD-Problem, Reizmagen, Stoffwechselstörung, eine durcheinander geratene Darmflora, Candida oder Allergien sein und dann gibt es noch Menschen, die einfach nicht so eine starke Verdauung haben wie Andere.

Fakt ist: Du hast eine ernsthafte Organische Erkrankung wie ein Karzinom oder eine chron. Bsd.-Entzündung ausschliessen lassen. Im wohl schlimmsten Fall hast du eine leichte Insuffienz, welche jetzt aber nicht dein Tod bedeutet. Viele hier würden sich das vermutlich wünschen.

Wenn du aber weisst, dass dein Magen Fettiges aus welchem Grund auch immer halt nicht verträgt, dann lass es so oft es geht.

Ich habe gestern nach 2 Wochen Diät mal wieder frische Pizza gegessen. Ergebnis: Aufschwimmender, hellbrauner, schaumiger Stuhl. Ergo: Mein Magen/Darm mag das nicht! Genau darum stelle ich jetzt meine Ernährung halt etwas um, sei doch einfach froh, dass es nichts ernsthafteres ist. Meine beiden Brüdern rennen regelmässig nach Fettigem zur Toilette, meine beiden verstorbenen Grossvätern (Gott habe sie seelig) hatten dies ebenso, da ist bei uns schon familiär etwas nicht so wahnsinnig berauschend, was die Verdauung betrifft.

Ich kann wenigstens gut an Gewicht zulegen, meine Herrren Gebrüder aber nicht.

Darum entspann dich, meide Fettiges wos halt geht (ist ja jetzt nicht so einschneidend und du tust damit deinem Körper sowieso nur Gutes damit) und bewege dich. Was willst du denn sonst noch tun?

Da ich ähnliche Beschwerden wie du habe iund ebenfalls zum Hyperchondern neige: Versuche, ein wenig umzudenken. Kopfsache ist sehr wichtig (einfach gesagt). Der Zusammenhang zwischen Psyche und Magen/Darm ist nicht einfach ein Märchen. Deine Beschwerden verstärken sich so.

:denk:

Lieber Gruss

Roman
Wuhu Bene,

Sehe es genauso und kann man nicht oft genug sagen! Nicht umsonst sagt man heutzutage auch, dass unsre Verdauungsystem unser Zweites Hirn ist. Einfach das meiden, was einen offensichtlich nicht gut tut und Stress reduzieren, dazu gehört auch das ständige "Gegoogle" nach Symptomen und Krankheiten und die Arztrennerei mit Tests, Untersuchungen und Co. Wenn das alles schon durchgecheckt wurde, dann sollte man es auch so stehen lassen und anderweitig schauen.

Bene, du hast das sehr gut Alles erkannt! :daumenh:
Liebe Grüsse eure Angel
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von angel29280 »

Cerberus hat geschrieben:
derMannohnePlan hat geschrieben:psychische Somatisierungsbeschwerden
Also ehrlich, die freundlichste Umschreibung dafür ist vielleicht noch "seelische Erkrankung". Das geht dann aber bis zu "Hypochondrie".

:roll:
Wuhu Cerberus,

Da hast du Recht! Das ist auch einfacher als auf Ursachensuche zu gehen oftmals für die Ärzte und billiger. Klar wenn alle nötigen Untersuchungen gemacht wurden und dabei nix raus kommt, dann sehe ich auch noch ein, wenn man es auf die Psyche sieht. Nur oftmals wird nicht alles vorher gemacht an Untersuchungen und Tests, auch nicht die für die Differenzialdiagnostik und das ist leider das Traurige.

Mir hat mein Ex-Hausarzt auch bescheinigt, ich hätte Reizmagen/Reizdarm und es wäre die Psyche, weil ich das Pech habe noch, ne psychische Vorerkrankung zu haben. Bis dato hatte ich weder Endosono, noch die Atemtests. Für ihn und für den Idio...von Gastrologen war es halt einfacher gleich alles auf die Psyche zu schieben, damit sie fein raus sind und ihr Buget nicht noch mehr belastet wird. (auch übrigens im KH) Hätte ich dran geglaubt, wäre ich immer noch monatlich wegen Koliken und Co im KH und bei Reis und Wasser ohne merkliche Besserung. Und ich bin kein Einzelfall leider. :roll:
Liebe Grüsse eure Angel
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von Anonymus-003 »

Lieber Jarl, lieber Bene, liebe Angel!!!

Danke für Eure wohl wahren Worte!

@ Bene86
Du hast sehr klug und weise geschrieben. Danke dafür! Allen anderen natürlich auch!!
Im wohl schlimmsten Fall hast du eine leichte Insuffienz,
Schön und gut. Ich bin aber so ein Typ, bzw. so gestrickt, dass ich, was meinen Körper anbelangt, genau wissen möchte woher was kommt. Gewissheit eben.

Und das ist halt nicht so einfach, wenn die einen Ärzte sagen, Sie haben eine leichte Insuffizienz und die anderen sagen, Sie haben keine Insuffizienz.

Wobei ich schon sagen muss dass die Spezialisten in Bochum und der Chefarzt des Bauchzentrums diejenigen waren, die mir nahelegten dass ich keine Insuffizienz hätte.

Das ich eine leichte habe, sagten einige Hausärzte.
Dann stelle ich mir aber wieder die Frage, warum es unter Kreon nicht besser wird, obwohl ich "übertrieben hoch" dosiere??
Jarl
Beiträge: 86
Registriert: 17. Januar 2017, 19:18

Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen

Beitrag von Jarl »

Was meinst du denn mit "übertrieben hoch"? Geb einfach mal ein typisches Essensbeispiel mit der Dosierung, die du verwendet hast.
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