Diagnose

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veritas
Beiträge: 448
Registriert: 29. Juli 2016, 10:58

Re: Diagnose

Beitrag von veritas »

Bauchspeicheldrüsenentzündungen sind soweit ich weiß (zumindest sagen das Ärzte immer wieder) die schmerzhaftesten Entzündungen im Bauchbereich. Es gibt natürlich mildere Formen, aber auch da hat man Mühe, sich noch unter Schmerzen zu bewegen - bei jeder Nahrungsaufnahme krampft es dabei so richtig schmerzhaft auf.

Den Druck, den du beschreibst, und das Geräusch kenn ich von Steinen. Hast du das beim Arzt erwähnt? Vielleicht hast du ja einen kleinen Gallenstein, der die Galle leicht blockiert - da die Drüse gleich nebenan ist, kann das durchaus Auswirkungen haben. Wenn der Stein klein wäre könnte man ihn wahrscheinlich nicht im Ultraschall sehen aber in einem CT.
Ich bin aber kein Arzt, das ist jetzt nur so ein Gedanke von mir, weil mich das eben an meine eigenen Steine erinnert hat. Ich hab das immer so beschrieben, wie wenn jemand immer mal wieder auf einen Gartenschlauch tritt.
client
Beiträge: 28
Registriert: 27. Dezember 2015, 20:48

Re: Diagnose

Beitrag von client »

Hallo Veritas,
das kann ich so nicht stehen lassen was du schreibst:
Bauchspeicheldrüsenentzündungen sind soweit ich weiß (zumindest sagen das Ärzte immer wieder) die schmerzhaftesten Entzündungen im Bauchbereich. Es gibt natürlich mildere Formen, aber auch da hat man Mühe, sich noch unter Schmerzen zu bewegen - bei jeder Nahrungsaufnahme krampft es dabei so richtig schmerzhaft auf.
Habe selber über 30 - 40 Jahre schon damit zu tun, ist aber nie als solches erkannt worden da ich auch Lebensmittelallergiker bin und alles darauf geschoben worden ist.
Habe immer wieder richtige Schübe von Durchfällen gehabt aber niemals als solches gemerkt das ich eine BSD-Entzündung habe. Das ganze wurde so schlimm das ich nirgendwo mehr hin gehen konnte ohne zu wissen wo gerade eine Toilette war.
Erst als die Diagnose gestellt worden ist war ich schon über 90 % Ausfall der BSD und nichts ging mehr. Mir ist in der Uni-Klinik Zürich das ganze so erklärt worden das man auch eine Chronische Pankreatitis ohne Entzündungen bekommen kann.
Bin auch auf die vererbbare Version getestet allerdings negativ.

LG Erich :daumenh:
Michael78
Beiträge: 9
Registriert: 9. Dezember 2017, 08:52

Re: Diagnose

Beitrag von Michael78 »

Hallo Erich,

und du kommst trotz des Ausfalls der BSD gut mit deinem Leben zurecht? Verändert bzw verschlechtert sich dein Zustand?
jeff00x
Beiträge: 2
Registriert: 10. Dezember 2017, 16:14

Re: Diagnose

Beitrag von jeff00x »

Hab vorkurzem auch eine Insufizzen bekommen. Jetzt halt viel Ingwertee
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Diagnose

Beitrag von Anonymus-003 »

Hallo noch einmal,
Mir ist in der Uni-Klinik Zürich das ganze so erklärt worden das man auch eine Chronische Pankreatitis ohne Entzündungen bekommen kann.
Da hast Du sicherlich etwas falsch verstanden.

Eine chronische „Pankreatitis“ ist eine Entzündung! Itis = Entzündung!

Wie sollte man sie also ohne Entzündungen bekommen? Das geht nicht. Es funktioniert nicht! Es wäre ein Widerspruch in sich.

Dass Deine Beschwerden, nicht ganz so intensiv waren und die Ursache, lange lange Zeit unentdeckt blieb, ist eine andere Sache.

Beste Grüße allen!
client
Beiträge: 28
Registriert: 27. Dezember 2015, 20:48

Re: Diagnose

Beitrag von client »

Hallo
@derMannohnePlan
klar gib ich dir recht das es nicht ohne Entzündungen keine Chr. Pankreatitis gibt. Aber bei mir waren keine so schwerwiegenden Schübe mit Schmerzen oder sonstiges. Habe einfach immer nur Durchfall gehabt der zeitweilig auch sehr schmerzhaft war, eben Durchfall und das über Tage.
Habe bei meiner Schwester eine BSD-Entzündung gesehen,ganz auf gequollenen Bauch gesehen, Pfarrer war da so schlimm, konnte noch nicht einmal aufstehen.
Da bin ich aber meilenweit von entfernt.
Muss auch jedes Jahr zur Endosonokontrolle ins KH, Cambridge Stadium 2.
LG Erich :daumenh:
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Diagnose

Beitrag von Anonymus-003 »

:hallo: Michael 78,

Du möchtest doch sicherlich Gewissheit haben?

Dann wirst Du nicht drum herum kommen die nötigen Untersuchungen machen zu lassen. Diese wären, einmal erneutes CT, ein MRCP und eine Endosonographie des Pankreas. Und das am besten, bei Spezialisten die sich in dem Bereich gut auskennen!

Sofern Deine Beschwerden, jetzt nicht gerade die stärksten Schmerzen sind, solltest Du nicht in Panik verfallen, sondern mit einem klaren Geist an die Sache rangehen und diese drei wichtigen Untersuchungen veranlassen lassen. Sie sind der Pfeiler zur Diagnostik der chronischen Pankreatitis. Nur so hast Du Klarheit. Alles andere sind Spekulationen!

Ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffentlich ein positives Ergebnis!
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Diagnose

Beitrag von Anonymus-003 »

:hallo: Erich,
Muss auch jedes Jahr zur Endosonokontrolle ins KH, Cambridge Stadium 2.
Das ist ja auch richtig und wichtig bei Deiner klaren Diagnose! Wünsche Dir, dass es so bleibt und sich nicht verschlechtert im Laufe der Zeit.
Achte gut auf Dich!!!

Was mich hier leider stört, ist, dass es hier den einen oder anderen Kandidaten gibt, ganz ohne klaren eindeutigen Befund. Die andere Suchende in falscher Richtung beraten. Das ist natürlich nicht sonderlich förderlich und verunsichert nur! Erst nachdem, alle Untersuchungen gelaufen sind und der Befund klar gestellt ist, ist Hilfeleistung und Beratung möglich!

Bese Grüße!
veritas
Beiträge: 448
Registriert: 29. Juli 2016, 10:58

Re: Diagnose

Beitrag von veritas »

client, du scheinst ja eine heftige Insuffizienz zu haben, kann es sein, dass das bei dir gemeint ist? Insuffizienz und Pankreatitis treten ja fast immer gemeinsam auf, aber es gibt eben seltene Fälle, wo Leute nur eine Insuffizienz haben ohne die Entzündungen.
client
Beiträge: 28
Registriert: 27. Dezember 2015, 20:48

Re: Diagnose

Beitrag von client »

Hallo an alle,
Veritas du hast recht ich bin diesem falle tatsächlich der arme tropf der wohl immer hier gerufen hat wenn diese mistigen Krankheiten verteilt worden sind.
Zu meiner BSD Erkrankung kommen diverse Schäden des Skeletts (Skoliose, Kyphose), eine Erkrankung des Innenohrs rechts (Morbus Meniere) die auch selten ist (8000 Patienten nur in Deutschland, die Schweiz hat nur 300), Vemutlich auch noch einen Nervenschaden im rechten Bein und alles nicht Heilbar und alles als gesicherte Diagnosen.
Dazu kommen noch kleine Sachen wie ein Restless Leg Syndrom (was ja Medikamentös mit Parkinson Medis behandelbar ist) und eine Arthrose die gefüllt von Monat zu Monat gefühlt schlimmer wird.
Aber laut der Deutschen Rentenversicherung und Gutachtern des MDK bin ich ja noch 6 Stunden arbeitsfähig, blanke Ironie ist das einzige was da noch hilft. Bin jetzt schon über das Widersdpruchsverfahren hinweg und gehe wohl nächstes Jahr damit vors Sozialgericht, da bekomme ich wenigstens einen neutralen Gutachter. :totlach:
Eine Rechtsberaterin des VdK sagte zu mir das man heut zutage entweder physisch so einen an der klatsche haben muss oder es zumindest vor gibt um Rente zu bekommen, mit allem anderen Erkrankungen muss man mehr oder weniger schon fast Tod sein um an seine Rente zu kommen. Vor 15 Jahren wäre ich mit meinen Erkrankungen Vollrentner geworden.
Komischerweise hat die Schweizer Rentenversicherung einiges mehr anerkannt und bin von dieser Seite 50 %er Rentner.
Sorry das ich so böse schreibe aber ab und an brauche auch ich mal ein Ventil, ich rate jedem der bösartig erkrankt und vorhat evtl. Rente zu beantragen die Krankheiten lieber hinten an zu stellen und statt dessen eine Depression zu entwickeln, da kommt weiter mit und auch schneller.
Habe im Bekanntenkreis eine Lehrerin in Rente zwischen 50 und 60 das ging ruckzuck und die Rente läuft.
Sieht aus wie das blühende leben :denk:

Lg Erich
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