Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Alkazzar
Beiträge: 160
Registriert: 5. Oktober 2017, 16:24

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von Alkazzar »

derMannohnePlan hat geschrieben: 30. Juli 2018, 19:05

Ist das so mit der Lebenserwartung?
Ich habe mehrere Berichte gelesen, dass die OP. keine Auswirkungen auf die Lebenserwartung hat?

Klar ist es nicht einfach. Vor allem am Anfang. Der Diabetes ist sicherlich schwer einstellbar, aber auch das lernt man, denke ich...
den bericht zeig mir mal.. schon whipple operierte haben eine verringerte lebenserwartung.. die wenigstens leben viele jahrezehnte damit.. bei einer totalen entfernung ist die liste der folgeerkrankung in folge der schweren diabetes unendlich lang.. wir reden hier nicht von ein bisschen insulin spritzen zu den mahlzeiten.. ich glaube dir ist das ausmaß nicht mal ansatzweise bewusst was es heisst ohne bauchspeicheldrüse zu leben.
UND bei schwerer Diabetes haut doch auch niemand die Drüse raus :denk: ....

Aber bei schwerer Diabetes hat man auch keine schweren Schmerzen und starke Schwäche.
du bist lustig.. schwere Diabetes tötet dich auf kurz oder lang.. alle Symptome die du jetzt hast bis auf die schmerzen hast du danach weiterhin auch die schwäche.. nur kommen noch zehn neue Probleme dazu.. erkunde dich mal ordentlich bevor du hier solche Sachen von dir gibst..

Sprech doch mal mit den Ärzten in dem Krankenhaus in dem du bist.. die werden dir hoffentlich den Kopf waschen und dir erklären das es blödsinn ist was du da vorschlägst..

auch deine angst vor Krebs ist aktuell unbegründet es gibt keinerlei indiz dafür, zumindestens von dem was du uns bisher gesagt hast.. wobei man sagen muss sonderlich viel diagnostische details hast du gar nicht mitgeteilt sondern eher deine sorgen und filme.. von daher halte ich mich in zukunft auch erstmal zurück in diesem thread denn fürs psychologischea "aufbauen" bin ich definitiv der falsche ansprechpartner
Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von Marioweber41 »

Wie geht es dir??hat sich dein zustand verbessert??
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von Anonymus-003 »

Danke für die Nachfrage!

Nicht gut leider. Schmerzen sind etwas besser geworden aber ständig vorhanden. Bin noch im Krankenhaus. Werde hier noch schmerztechnisch eingestellt und dann geht es nach Hause. Bin ziemlich am Ende. Ich denke es ist der Anfang vom Ende...
Doerte1986
Beiträge: 42
Registriert: 7. April 2017, 15:45

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von Doerte1986 »

Alter...raff dich mal auf! Ich konnte 3 Monate vor Schmerzen nicht auf den Rücken liegen. Bin 12 mal am Tag aufs Klo gerannt, hatte Schulter Nacken und Rückenschmerzen.

Diese Woche schon das zweite Mal ohne Probleme gegrillt!

Es geht wieder aufwärts! Glaub mir !
thphilipp
Beiträge: 1615
Registriert: 2. November 2010, 07:17

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von thphilipp »

Will jetzt nicht noch einmal alles durchlesen, aber wie lautet die korrekte Diagnose nun?
_______________________________________
Liebe Grüße Thorsten
wasistes

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von wasistes »

Die Genese für eine Pankreaserkrankung kann so unterschiedlich sein. Vor einem halben Jahr habe ich noch gezittert ohne Ende weil ich Angst vor einem Pankreaskarzinom hatte, mein Gewicht wie Butter dahin schmolz trotz hochdosiertem Kreon. Dann diese Fentanylpflaster und TIlidintabletten um überhaupt einzuschlafen! Mittlerweise nehme ich die Tabletten kaum noch und hab eher das Problem andersweitig, das ich nämlich jetzt wieder ordentlich Gewicht auf die Hüfte bekommen habe. Die Schmerzen sind auch viel viel besser geworden.
Was ich damit sagen will, jeder Körper funktioniert anders und das ganze Organsystem ist so ein feines Uhrwerk, da kann keiner genau vorhersagen was passiert. Im Internet liest man immer die ganzen kathastrophalen Verläufe mit Lebenserwartungen von 10 Jahren, etc. etc. Ich bin mir sicher, wenn man die Ursache für die Erkrankung gezielt angeht, lässt sich vieles mit Zeit und positiver Einstellung wieder in den Griff kriegen. Also Kopf hoch :daumenh:
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von Anonymus-003 »

Danke für Deinen Beitrag!

Bei Dir wurde doch per Gewebeprobe eine chronische Pankreatitis diagnostiziert. Minimal Change chr. Pankreatitis.
Was ist denn die therapeutische Konsequenz daraus und hilft es Dir?
Und mit welchen Symptomen hast Du heute zu kämpfen? Ist die Symptomatik ständig, also täglich vorhanden?
Was sagen die Ärzte konkret in Bezug auf Krebs??

Danke vorab!
wasistes

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von wasistes »

Also über Krebs mach ich mir momentan überhaupt keine Sorgen.
Ich hab kein Gewicht mehr verloren seit drei Monaten, mein Stuhl hat sich zeitweilig auch wieder gut stabilisiert.
Ich habe allerdings immer noch regelmässig leichte Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen, bin mir aber nicht sicher ob die vlt von der Leber kommen können. Aber kein Vergleich zu den schlimmen Schmerzen Anfang des Jahres!

Die Therapeutische Konsequenz kenn ich leider nicht, weil ich immer noch nicht weiß was bei mir die Beschwerden genau verursacht. Spekuliert wurde auf einen Virusinfekt als Auslöser. Allerdings hab ich nachwievor geschwollene Lymphknoten, Leberwerterhöhungen und Beschwerden die eher auf was systemisches Hinweisen (Polyneuropathien usw.).
Ich denke Unikliniken sind super um erstmal gewisse Untersuchungen anzugehen und Klarheit über den Stand eines Organes zu kriegen. Der Körper ist aber unheimlich komplex und daher versuch ich jetzt einen neuen Anlauf mit niedergelassenen Gastroenterologen und Internisten rauszukriegen, woher bei mir die Schäden an der Drüse herrühren. Bei mir fing nämlich alles nach einem Thailandurlaub an. Ich halte aktuell aber auch eine Stoffwechselerkrankung oder Autoimmunerkrankung für möglich.

Die therapeutische Konsequenz für mich sieht zur Zeit aus:
1. Seit Weihnachten kein Schluck Alkohol (auch wenn ich das nicht als Ursache sehe, war nie so der Säufer)
2. Komplette Ernährungsumstellung, Verzicht auf übermässig Zucker, viel Obst und Gemüse nach Anthony Williams (der hat ein Buch über chronische Erkrankungen geschrieben was ich gerade lese). Verzicht auf fettige Speisen, also eher mageres Fleisch, weniger Milchprodukte usw.
3. Bewegung und Entspannung
4. Mineral und Vitaminstoff Ausgleich (Vitamin D3 hochdosiert, Vitamin C, VItamin B Komplexe, Magnesium, Zink usw.), auf Grund der fehlenden exokrinen Verdauung
Mariendiestelnkapseln (Mal sehn obs was bringt)
Traubenkernextrakt, soll Wunder wirken bei chronischer Pankreatitis beatingpancreatitis
5. Darmkur mit Heilerde usw. viele chronische Krankheiten sind auch durch eine kaputte Darmflora verursacht, anschließend versuche ich nochmal mit Probiotika und Omniflora die Verdauung wieder etwas in den Griff zu kriegen
6. Kompletter Verzicht auf toxische Schmerzmittel um Leber und dergleichen nicht noch mehr zu schädigen
7. Sich nicht verrückt machen und die Krebsangst ablegen. Krebs ist schrecklich und wir alle haben Angst davor, aber durch einen gesunden Lebenswandel kann man das Risiko sicher minimieren. Wenns passiert, passierts eben aber bis dahin nicht die Zeit mit unnötigen Ängsten und Sorgen verschwenden sondern das Leben genießen
Wenn die Krebsangst doch zu groß ist:
Ich hab Studien gelesen das die tägliche Einnahme einer geringdosierten Aspirin, oder andere Blutdruckmedikamente wie Markumar das Bauchspeicheldrüsenkrebsrisiko um bis zu 50% reduzieren können. Man sollte sich aber darüber im klaren sien, das Blutverdünner auch schlecht sein können für Magen und Darm

:daumenh:
angel29280
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Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von angel29280 »

Wuhu

@ wasistes: Sehr gut geschrieben und auf den Punkt gebracht! :daumenh: Zu Blutvedünner, gibt auch natürliche wie Kurkuma etc, die das Gleiche bewirken. Hoffe dir, das die Ursache bei dir gefunden wird!

@MoP: Es ist gut, das du erst Mal vernünftig schmerzmässig eingestellt wirst! Den Rest Step bei Step angehn. Hoffe das du auch wieder bessere Zeiten hast und vorallem entgegen siehst! :)
Liebe Grüsse eure Angel
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Jetzt doch Pankreatitis, ungewöhnlicher Verlauf - bitte um Hilfe!

Beitrag von Anonymus-003 »

Ich habe allerdings immer noch regelmässig leichte Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen, bin mir aber nicht sicher ob die vlt von der Leber kommen können. Aber kein Vergleich zu den schlimmen Schmerzen Anfang des Jahres!
Und wie lange haben die schlimmen Schmerzen angehalten? Bei mir waren sie auch ganz ganz schlimm. Absolut zerreißend und lebensbedrohlich haben sie sich angefühlt. Auch jetzt noch habe ich Schmerzen. Bauch um Rücken.
Es geht wieder aufwärts! Glaub mir !
Ja, mittlerweile glaube ich daran. Nach drei harten Wochen, habe ich das Gefühl dass es wieder besser wird. Heute beispielsweise hatte ich wenig Schmerzen. Ok, schon noch. Aber absolut Lebenswert. Vielleicht ist es ja in weiteren drei Wochen ganz Weg? Ich hoffe es zumindest. Gestern hatte ich eigentlich auch einen guten Tag. Einmal zwischenzeitlich nur stärkere Schmerzen.
Die Schmerzen sind auch viel viel besser geworden.
Was ich damit sagen will, jeder Körper funktioniert anders und das ganze Organsystem ist so ein feines Uhrwerk, da kann keiner genau vorhersagen was passiert.
Das macht mir wiederum Angst.
Ich bin mir sicher, wenn man die Ursache für die Erkrankung gezielt angeht, lässt sich vieles mit Zeit und positiver Einstellung wieder in den Griff kriegen. Also Kopf hoch
Das baut auf! Ich denke auch, dass alles Zeit braucht. So optimistisch war ich aber vor drei Wochen nicht. Es war auch wirklich heftig. Aber richtig heftig.
Andererseits ist Zeit kein Freund der chronischen Pankreatitis.
Ich denke Unikliniken sind super um erstmal gewisse Untersuchungen anzugehen und Klarheit über den Stand eines Organes zu kriegen.
Ja, ich hatte mit Prof. Uhl Email Kontakt. Ich werde dann wohl demnächst mal wieder einen Termin in seiner Ambulanz machen. Wenn ich aus dem Krankenhaus entlassen bin. Mal sehen was die mir anbieten können? Abgesehen von der Diagnostik, wahrscheinlich nicht viel? Aber schauen wir mal...
Die therapeutische Konsequenz für mich sieht zur Zeit aus:
1. Seit Weihnachten kein Schluck Alkohol (auch wenn ich das nicht als Ursache sehe, war nie so der Säufer)
2. Komplette Ernährungsumstellung, Verzicht auf übermässig Zucker, viel Obst und Gemüse nach Anthony Williams (der hat ein Buch über chronische Erkrankungen geschrieben was ich gerade lese). Verzicht auf fettige Speisen, also eher mageres Fleisch, weniger Milchprodukte usw.
3. Bewegung und Entspannung
4. Mineral und Vitaminstoff Ausgleich (Vitamin D3 hochdosiert, Vitamin C, VItamin B Komplexe, Magnesium, Zink usw.), auf Grund der fehlenden exokrinen Verdauung
Mariendiestelnkapseln (Mal sehn obs was bringt)
Traubenkernextrakt, soll Wunder wirken bei chronischer Pankreatitis beatingpancreatitis
5. Darmkur mit Heilerde usw. viele chronische Krankheiten sind auch durch eine kaputte Darmflora verursacht, anschließend versuche ich nochmal mit Probiotika und Omniflora die Verdauung wieder etwas in den Griff zu kriegen
6. Kompletter Verzicht auf toxische Schmerzmittel um Leber und dergleichen nicht noch mehr zu schädigen
7. Sich nicht verrückt machen und die Krebsangst ablegen. Krebs ist schrecklich und wir alle haben Angst davor, aber durch einen gesunden Lebenswandel kann man das Risiko sicher minimieren. Wenns passiert, passierts eben aber bis dahin nicht die Zeit mit unnötigen Ängsten und Sorgen verschwenden sondern das Leben genießen
:daumenh:
Sehr gut geschrieben!
Wenn die Krebsangst doch zu groß ist:
Ich hab Studien gelesen das die tägliche Einnahme einer geringdosierten Aspirin, oder andere Blutdruckmedikamente wie Markumar das Bauchspeicheldrüsenkrebsrisiko um bis zu 50% reduzieren können. Man sollte sich aber darüber im klaren sien, das Blutverdünner auch schlecht sein können für Magen und Darm
Habe ich auch gelesen.
Habe dazu etwas gefunden, von wirklich guter Quelle:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... -schuetzen
@ wasistes: Sehr gut geschrieben und auf den Punkt gebracht!
Finde ich auch. Danke dafür!
@MoP: Es ist gut, das du erst Mal vernünftig schmerzmässig eingestellt wirst! Den Rest Step bei Step angehn. Hoffe das du auch wieder bessere Zeiten hast und vorallem entgegen siehst! :)
Danke Angel!
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