ich (31 Jahre, männlich) falle gleich mal mit der Tür ins Haus:
- Mein Leben lang hin und wieder nach dem Essen schlimmen Durchfall (ca. max. 1mal im Monat, Diagnose Reizmagen/Darm)
- Ostern (19.04) dieses Jahr schwamm unverdautes rötliches Fett(?) oder irgendwas nach dem Stuhlgang auf dem Wasser (am 20.04 auch noch einmal, nur sehr wenig, seit dem alles normal)
-> Notdienst = kann nichts machen, ich soll zum Hausarzt
- Seit 21.04 Druck im Oberbauch (ziemlich genau am Solarplexus, fühlt sich an als würde gleich unter der Haut jemand drücken)
- Nach den Feiertagen Hausarzt: (Foto gab es vom "Fett") Blutwerte, Stuhlprobe (wegen Bauchspeicheldrüsenwerte), Stuhl-Blut-Test alles negativ bzw. im guten Bereich
- Ultraschall von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse (war wohl gut zu beurteilen(?)) ebenfalls unauffällig.
- Zweitmeinung inkl. großem Blutbild, Senktest vom Blut(?), alles Top
- Seit ca. 10.05 schlagartig extrem Müde und Abgeschlagen (von ein auf dem anderen Tag, seit dem immer gleich)
- 04.06 Magen + Darmspiegelung Ergebnisse vom 17.06 - dabei wurde eine leichte, entzündlich inaktive, Antrumgastritis festgestellt (Hausarzt meinte ist nichts dolles(?))
- 19.06 Blutwerte auf Vitamine und Mineralien untersucht = Deutlichen Folatmangel (Folsäure?) dafür habe ich nun Flosan 5mg (eine Woche 3x täglich, danach eine am Tag) und in zwei Wochen will er weiter schauen wie es mir geht.
Zusammengefasst laufe ich nun seit zwei Monaten mit Druck im Oberbauch rum und bin nur noch Müde und Ko.
Fettiges Essen, Alkohol etc. vertrage ich Problemlos. Ehrlicherweise ernähre ich mich nicht sonderlich gesund und auch wenig abwechslungsreich.
Jetzt habe ich, und das war wahrscheinlich ziemlich doof, auch gegoogelt. Und googlen verursacht bekanntlich Krebs.
In meinem Kopf bin ich absolut davon überzeugt, dass ich ein Pankreaskarzinom habe. Das macht mich irre, ich schlafe nur noch schlecht, bin immer schlecht gelaunt und gestresst, arbeiten fällt mir schwer, das hier zu schreiben stresst mich extrem.
Dazu sei gesagt, dass ich weiß (auch wenn nicht diagnostiziert), dass ich an einer Art Hypochondrie leide. Ist einem Arbeitskollegen schlecht, gehts mir auch nicht mehr gut. Hat meine Freundin MagenDarm, ist mir auch immer schlecht usw.
Jetzt liest man auch immer wieder von Rückenschmerzen und Bauchschmerzen. Ich arbeite im Büro und habe seit Jahren immer mal wieder Rückenprobleme. Wie aktuell auch. Im unteren Bereich, kurz vor dem Becken.
Richtige schmerzen habe ich nicht. Eigentlich nie. Wache manchmal mit verspannten Rücken auf - über Tag ist aber alles gut.
Auch habe ich gelesen, dass Juckreiz ein Symptom sein kann.. natürlich juckt es mich überall..
Mir ist bewusst, dass man so oder so keine Diagnose übers Netz stellen kann.. ich wollte einfach mal meinem Stress Luft machen
Lg..