ich danke euch zunächst herzlich für das Anklicken dieses Beitrages und bitte aufrichtig um Entschuldigung, wenn es einen Beitrag wie diesen schon gibt.
Zu meiner Verteidigung sei aber gesagt, dass ich mich seit zwei Stunden durch diverse Artikel las und natürlich auch die Suchfunktion bemühte. :-)
Vielleicht gibt es ja wirklich nichts zu meinem Anliegen - oder, ich bin einfach ein bisschen 'trottelig'. :-)
Sei es wie es sei. Darf ich euch kurz mein Anliegen vorstellen:
Ausgangslage:
Ich bin Typ-1 Diabetiker und leide seit circa 1 Jahr bewusst unter einer weiteren Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse mit den typischen Symptomen, die hier beschrieben werden, wie Fettstuhl, übelriechenden Blähungen rund 1,5 Stunden nach dem Essen, höherer Stuhlfrequenz, Schmerzen im Oberbauch und Rücken, usw.
Diagnostische Maßnahmen abseits der Elastase im Stuhl, waren soweit alle ohne Befund. (Gastro, Colo, Zölliakie, Laktose, MRT)
Ich habe Kreon bzw. Pangrol verschrieben bekommen.
Problem:
Problem 1:
Das Kreon wirkt nicht, oder besser gesagt, ganz selten irgendwie doch. Ich kann irgendwie keine Kausalität herstellen, wann das Kreon, die paar Male als ich tatsächlich symptomfrei war, gewirkt hat. Ich habe schon sehr viel verschiedene Dinge probiert:
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- Enzyme nehme ich verteilt über die Mahlzeiten.
- Mit viel Flüssigkeit probiert (gem. Apothekerin)
- Mit wenig Flüssigkeit (gem. Internet)
- AdP Treffen aufgesucht, was mir auch einige der Tips hier gab. Leider fallen die Treffen durch Corona aktuell aus.
- Kreon sehr hoch dosiert, auf bis zu 240.000 Einheiten (gem. Diabetologe, der mir das riet. Er habe wohl Patienten, die das so brauchen)
- Ich habe Ernährungstagebuch geführt (Bis auf das ich manches Gemüse schlecht vertrage und Cola, ohne echte Kausalitätserkenntnisse)
- Ich tracke meine Kalorien über eine App und damit auch die Fette im Essen.
- Ich esse so gut es geht 5 'kleinere' Mahlzeiten über den Tag (, die aber nicht soo klein sind, weil ich recht viel Sport mache und bis zu 4500kcal am Tag benötige)
- Ich habe Pantozol genommen, auch hier keine Besserung. (Der Magenspiegler meinte vom Befund dann, es sei zudem vom Befund keine Indikation gegeben und empfahl mir das Absetzen)Problem 2:
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Ich leide vermehrt unter Muskelzuckungen - evtl. Magnesiummangel, scheint wohl vorzukommen bei einer EPI/Pankreatitis - knackenden Gelenken und teilweise Sehfeld/Sichtstörungen. (Da ich regelm. beim Augenarzt bin wegen des Diabetes, weiß ich, dass hier eigentlich alles ohne Befund ist)
Meine Frage daher an euch, liebe community, sind das diverse Mangelerscheinungen durch das Pankreasleiden? Gibt es dazu entsprechende Erfahrungen?Wie seid ihr mit eurer Erkrankung umgegangen, als ihr auf Partnersuche wart? Ich bin aktuell single und stelle mir das uU sehr schwierig vor, eine so intime und zum Teil, mit Verlaub, "eklige" Krankheit mit einem neuen Menschen zu teilen. Mir graut es ehrlicherweise ein bisschen, wenn ich dann immer noch die hohe Stuhlfrequenz und die übelriechenden Blähungen habe, gegen die kein Kraut gewachsen zu sein schein.
Ich danke euch allerherzlichst vorab für eure Antworten.
Ingo.