Hallo,
ich habe seit ca. 1.5 Jahren Bauchweh/Stechen/Spannung rechts mit niedriger Elastase und C-Gastrits (Antrum-betont), aber sonst außer Pankreaslipomatose keine Auffälligkeiten in Blut oder Bildgebung: https://www.bauchspeicheldruese-pankreas-forum.de/viewtopic.php?t=9390 . Es wurde auch mal Gallesludge in der Endosonografie gefunden, aber im MRT+Ultraschall hinterher dann nicht mehr.
Ich nehme seit über 20 Jahren PPI (aktuell Esomeprazol 20mg alle 1-2 Tage) wegen einer Hiatushernie.
Meine als Laie zusammenrecherchierte Vermutung ist, dass es durch den dauerhaft hohen PH-Wert im Magen zu einem Dünndarm/Gallereflux kommt, der einerseits die Magenschleimhaut schädigt und andererseits auch die Ausschüttung/Wirkung der Verdauungsenzyme im Dünndarm beeinträchtigt. Die Gastroenteorologen sagen dazu nicht wirklich etwas, man kann das wohl auch schlecht messen.
Einige hier im Forum in einer ähnlichen Konstellation scheinen Ursofalk zu nehmen, mein Gastroenteorologe meinte aber bei unauffälligen Leberwerten wäre das nicht sinnvoll.
Es kann natürlich auch etwas komplett anderes sein oder eine noch durch die Pankreaslipomatose maskierte Entzündung.
Hat sich mir diesem Thema zufällig mal jemand auseinandergesetzt, das mit seinem Arzt besprochen, oder sogar eigene Erfahrungswerte?
Danke für die Rückmeldungen.
Langzeiteinnahme PPI/Säureblocker
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-dmnk-
- Beiträge: 1
- Registriert: 9. Juli 2026, 20:09
Re: Langzeiteinnahme PPI/Säureblocker
Hallo,
wahrscheinlich kannst du nicht ganz auf die PPI wegen der Hernie verzichten, aber gerade bei langfristiger Einnahme wäre es vielleicht wichtig die Blutwerte, die auch Einfluss auf die Verdauung haben können wie Vitamin B-Werte und Magnesium im Blick zu halten.
Ich selber weigere mich PPIs zu nehmen. Wegen der Gallenblasenentfernung habe ich auch Reflux, eine Gastritis C und ein beobachtungspflichtigen Barrett-Ösophagus.
Strategisch macht es für mich nicht Sinn PPIs zu nehmen bei einer vorliegenden schweren Pankreasinsuffizienz und wenig zuverlässig ausgeschütteten Gallensäure den einzigen Saft zu killen, der auch im direkten Zusammenspiel die Ausschüttung der Pankreassäfte (Enzyme & Hydrogencarbonat) anstößt zu reduzieren.
Ich will ja gut runtergebrochene Nahrung haben.
wahrscheinlich kannst du nicht ganz auf die PPI wegen der Hernie verzichten, aber gerade bei langfristiger Einnahme wäre es vielleicht wichtig die Blutwerte, die auch Einfluss auf die Verdauung haben können wie Vitamin B-Werte und Magnesium im Blick zu halten.
Ich selber weigere mich PPIs zu nehmen. Wegen der Gallenblasenentfernung habe ich auch Reflux, eine Gastritis C und ein beobachtungspflichtigen Barrett-Ösophagus.
Strategisch macht es für mich nicht Sinn PPIs zu nehmen bei einer vorliegenden schweren Pankreasinsuffizienz und wenig zuverlässig ausgeschütteten Gallensäure den einzigen Saft zu killen, der auch im direkten Zusammenspiel die Ausschüttung der Pankreassäfte (Enzyme & Hydrogencarbonat) anstößt zu reduzieren.
Ich will ja gut runtergebrochene Nahrung haben.
Zuletzt geändert von -dmnk- am 13. Juli 2026, 09:39, insgesamt 1-mal geändert.
Beste Grüße Dominik
— seit 2013 EPI getestet und erprobt
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— seit 2013 EPI getestet und erprobt
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patientx
- Beiträge: 12
- Registriert: 25. Juni 2026, 22:03
Re: Langzeiteinnahme PPI/Säureblocker
das ist halt genau die Abwägung die bei mir (zumindest bisher) zugunsten der PPI ausfiel.
Barrett ist ja eine direkte Krebsvorstufe die ich vermeiden will (ich habe Cardiazungen aber bisher ohne Zellumbildung) und Galle+Magensäure ist wohl ein besonders aggressives Gemisch, das man mit PPI zumindest teilweise unter Kontrolle halten kann.
Barrett ist ja eine direkte Krebsvorstufe die ich vermeiden will (ich habe Cardiazungen aber bisher ohne Zellumbildung) und Galle+Magensäure ist wohl ein besonders aggressives Gemisch, das man mit PPI zumindest teilweise unter Kontrolle halten kann.
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-dmnk-
- Beiträge: 1
- Registriert: 9. Juli 2026, 20:09
Re: Langzeiteinnahme PPI/Säureblocker
Hallo,
dann ist die Idee aus deinem anderen Thread mit Ursodesoxycholsäure / Colestyramin aber wohl eher mal ein Versuch wert.
Was halt echt ein Problem ist, dass PPI die Aufnahme von Calcium und Magnesium behindern und dies sind halt wichtige Stoffe zur Enzymproduktion.
Die Pankreas ist ein Allesesser und braucht auch alles. Das macht es halt oft schwierig hier spezielle Ernährungsempfehlungen zu nennen außer den üblichen wie Ausgewogenheit, Gesund, Alkohol und toxinfrei.
Ich hatte jahrelang Fettstuhl und das hat massiv den Mineralhaushalt durcheinandergebracht und das hat neben Vorschädigungen dazugeführt, dass sich eine sehr schwere EPI gebildet hat.
Ich will deine Sorge um Speiseröhrenkrebs nicht abtun. Ich selber habe meine Beschwerden ja schon lange und ich habe natürlich durch Gallereflux das typische angegriffene Gewebe aber keinen Krebs bekommen.
dann ist die Idee aus deinem anderen Thread mit Ursodesoxycholsäure / Colestyramin aber wohl eher mal ein Versuch wert.
Was halt echt ein Problem ist, dass PPI die Aufnahme von Calcium und Magnesium behindern und dies sind halt wichtige Stoffe zur Enzymproduktion.
Die Pankreas ist ein Allesesser und braucht auch alles. Das macht es halt oft schwierig hier spezielle Ernährungsempfehlungen zu nennen außer den üblichen wie Ausgewogenheit, Gesund, Alkohol und toxinfrei.
Ich hatte jahrelang Fettstuhl und das hat massiv den Mineralhaushalt durcheinandergebracht und das hat neben Vorschädigungen dazugeführt, dass sich eine sehr schwere EPI gebildet hat.
Ich will deine Sorge um Speiseröhrenkrebs nicht abtun. Ich selber habe meine Beschwerden ja schon lange und ich habe natürlich durch Gallereflux das typische angegriffene Gewebe aber keinen Krebs bekommen.
Zuletzt geändert von -dmnk- am 18. Juli 2026, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
Beste Grüße Dominik
— seit 2013 EPI getestet und erprobt
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