Ich bin hier seit Stunden auf der Suche nach Antworten auf meine Fragen - wo ich mir sicher bin, sie nur falsch formuliert zu haben ....
Allem vorweg:
Es war ein sehr diffuser Weg über verschiedene Ärzte und Notaufnahmen, endlich eine überzeugende und belastbare Diagnose für meine vorliegenden Beschwerden zu erhalten.
Resümierend hierzu kann ich von meiner Seite aus nur dazu sagen:
Beschäftigt euch vorher auf jeden Fall zuerst selbst mit dem ( möglichen ) Thema und geht dann zeitnah in ein wirkliches Kompetenzzentrum mit einer vernünftigen Diagnostik. Und scheissegal ob irgendjemand denkt, ihr seid ein Hypochonder - es ist euer Leben !!
Die ganze rumdokterei über Hausärzte mit Überweisungen und langen Wartezeiten für CT’s etc. kostet nur unnötig Lebenszeit, die hier aber wichtig ist.
Meine Irrfahrt dauerte -zum Glück- nur 4 Monate.
Ich hatte also jetzt vor zwei Wochen meine Pankreaslinksresektion, die mittels der „Da Vinchi“ Methode erfolgreich durchgeführt wurde.
Pankreasschwanz, Milz und Fettgewebe wurden entfernt.
Laut OP Bericht und histologischem Befund konnte jedenfalls alles bösartige erfolgreich entfernt werden. Es waren lediglich 4 von 20 Lymphknoten „befallen“. Metastasen konnten körperweit per CT auch (noch) nicht lokalisiert werden.
Da die Bauchspeicheldrüse am OP Schnitt oftmals nicht so schnell wieder dicht wird und weiterhin das ständig produzierte Verdauungsenzym austritt, wurde einige Tage nach der OP per Endosonographie eine transgastrale Drainage (ein kleiner Schlauch vom OP Schnitt in den Magen..) eingelegt, die die außen liegenden Drainagen ersetzen sollte.
Also erst mal: so weit so gut
Mir geht es auch so weit ganz gut.
Ich bin nach wie vor etwas wackelig auf den Beinen, der Appetit lässt noch etwas zu wünschen übrig (habe bei 185cm von 80 auf 75kg abgenommen) naja, und das Kopfkino gibt einfach keine Ruhe ;-(
Jetzt der für mich wesentliche Teil:
Die Ärzte sprechen in meinem Fall von möglicher Heilung. Ich war (lt.Aussage) einer der -statistisch gesehen- 15 bis 20% Erkrankten, die überhaupt operabel waren und nun empfehlen mir Ärzte und Onkologen aufgrund meines Alters (49) und der guten körperlichen Verfassung unbedingt, eine Platinchemo (Folfirinox) durchzuführen, was ich auch völlig in Ordnung finde.
Gibt es bei Euch positive wie negative Erfahrungen zur Chemo ??
Gibt es bei Euch positive wie negative Erfahrungen zur naturheilkundlichen Begleitung der Chemo (Brokkolisprossen, Curcuma, OPC, CBD etc.) ??
Gibt es euch bekannte empfohlene Diäten (zwei Tage vorher nix Essen) vor bzw. während der Chemo ??
Was ist mit Zucker, tierischen Fetten, „lebendigem Wasser“ und basischer Ernährung ??
Gibt es Menschen, die es ohne Chemo „geschafft“ haben ?
Wer ?
Wie ?
Warum finde ich im Netz so wenig Informationen von Geheilten bzw. “Langzeitüberlebenden“??
Ja, ich habe großen Schiss vor der Chemo, deren möglichen Nebenwirkungen und Spätfolgen.
Und ich habe mindestens genauso viel Angst vor einer Alternativen Behandlung.
Denn: Schlauer bin ich erst danach .....
PS:
Ich würde auch gern meine Erfahrungen mit der Krankheit, deren Verlauf und Heilung gerne der Öffentlichkeit mitteilen und somit anderen Betroffenen ihren Weg ein wenig erleichtern wollen ..
Habt ihr hierzu Tips für mich ??
Auf diesem Wege schon einmal
Vielen Dank