Angst vor Whipple op

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Rudola
Beiträge: 4
Registriert: 1. März 2015, 23:02

Re: Angst vor Whipple op

Beitrag von Rudola »

ich melde mich nocheinmal hier
leider mit traurigen Nachrichten
die op wurde nicht erfolgreich durchgeführt
es war zu spät
sie haben aufgemacht
rumgesucht
ein paar der zahlreichen Metastasen biopsiert
und wieder zugemacht.
der krebs -ein adenokarzenom- ist zu weit fortgeschritten

wir gehören nun nicht zu denen die sich glücklich schätzen dürfen noch operabel gewesen zu sein

wir sind nun furchtbar verzweifelt
mama hat Angst
sie möchte sich-außer schmerzmedikation und palliativbetreuung -nicht weiter behandeln lassen

wünscht uns glück
:-(
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Wonne
Beiträge: 5
Registriert: 12. März 2013, 17:42
Wohnort: Hunsrück

Re: Angst vor Whipple op

Beitrag von Wonne »

Hallo,
es tut mir leid mit Deiner Mutter, kann Dich gut verstehen. Meine Mutter starb bei einer Darm OP (Tumor) vor 5 Jahren.

Es gibt im Leben manche Dinge die wir nicht verstehen, es ist ein Kommen und Gehen auf der Welt.
Begleite Deine Mutter so gut es geht. Ich hatte bei meiner Mutter am Anfang auch sehr gelitten, später habe ich viel darüber nachgedacht und erkannt ihr ist viel Leid und Schmerz erspart geblieben und es war gut so, wie es gekommen ist.

Vor der Schmerzmedikation und palliativbetreuung, brauchst Du keine Angst haben, das wird Heute sehr gut gemacht, meine Schwiegermutter (92Jahre) hat sich vergangenen OKt auch nicht mehr an einem Tumor operieren lassen, sie war trotz Schmerzmittel anssprechbar und klar. Mein Mann konnte sich von Ihr verabschieden und sie ist friedlich eingeschlafen.
Du kannst auch Deine Mutter nach Hause nehmen und sie begleiten auf ihrem letzten Weg.

Ich wünsche Dir nicht nur alles Gute auch viel Kraft und Gottes Segen.

Liebe Grüße
Ivonne
KurtIsen
Beiträge: 1
Registriert: 9. April 2015, 21:20

Re: Angst vor Whipple op

Beitrag von KurtIsen »

Hallo,
bin neu hier im Forum und möchte allen Mut machen, die eine OP vor sich haben. Hatte vor 2 1/2 Jahren eine Whipple-OP. IPMN 4cm, Seitenast, schlussendlich gutartig.
Die IPMN wurde nach BSD-Entzündung entdeckt und die Wahl war OP oder alle 6 Monate Scan mit der Unsicherheit, ob das Ding bösartig ist oder nicht. Dies konnte selbst nach einer Biopsie nicht hundertprozentig ausgeschlossens werden.
Stimmt ... die Zeit nach der OP, bei mir ca. 1 Monat war nicht wirklich lustig, kein Appetit, Gewichtsverlust, Schmerzen etc. Aber wenn alles übertanden ist, geht es einem wirklich besser ...
und zu 50% trägt die positive Einstellung zur OP dem Gelingen bei.

Meine Erholungsphase war, glaub ich relativ kurz, nach 2 Monaten habe ich wieder voll gearbeitet (ein Schlüsselbeinbruch dauert auch so lange :-)).
Jetzt geht es mir blendend ... Esse alles was ich mag, Kreon nehme ich täglich eine 40000er-Kapsel beim Abendessen, egal was ich esse. Sonst keine Medikamente.
Treibe etwas mehr Sport (Joggen) als früher, Alkohol nur noch sehr wenig, d.h. ab und zu ein Bier oder Wein liegt schon noch drin.

Zu meinen Daten: Bei OP 52-jährig, etwas Übergewicht, aber relativ fit.

Also ... nur keine Angst ...
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